AT399730B - Ringspinnvorrichtung - Google Patents

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AT399730B
AT399730B AT155191A AT155191A AT399730B AT 399730 B AT399730 B AT 399730B AT 155191 A AT155191 A AT 155191A AT 155191 A AT155191 A AT 155191A AT 399730 B AT399730 B AT 399730B
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

AT 399 730 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ringspinnvorrichtung mit einer antreibbaren Spindel zum Aufnehmen einer Spule und einem 2ur Spindelachse koaxialen Führungsring für einen auf dem Führungsring umlaufenden, eine Gamführung bildenden Läufer, wobei mit axialem Abstand oberhalb des Führungsringes eine zur Spindelachse koaxiale, kreisförmige Umlenkbahn für das zulaufende Garn vorgesehen ist und wobei das von der Umlenkbahn dem Läufer zulaufende Garntrum mit dem vom Läufer ablaufenden Gamtrum im Läuferbereich einen spitzen Winkel einschließt, nach Patent Nr. 397518.
Bei Ringspinnvorrichtungen wird die von einem Streckwerk abgezogene Faserlunte einer auf einer angetriebenen Spindel gelagerten Spule über eine Ringspinnführung zugeführt, die im allgemeinen aus einem auf einem Führungsring konzentrisch um die Spule umlaufenden Läufer besteht, der mit zwei die Läuferbahn beidseitig umfassenden Schenkeln auf den Ring aufgesteckt wird und eine Führungsöse für das der Spule zugeführte Garn bildet, so daß das der drehenden Spule zulaufende Garn den Läufer mitnimmt. Jede Umdrehung des Läufers ergibt eine Gameindrehung, während der Drehzahlunterschied Zwischen der voreilenden Spule und dem nacheilenden Läufer die Aufwickelgeschwindigkeit des Games bestimmt. Die auftretenden Fliehkräfte, die einerseits auf den Läufer und anderseits auf die mit Hilfe des Läufers um die Spule herumgeführte und dabei zu einem Garn eingedrehte Faserlunte wirken, bedingen im Zusammenhang mit den Führungskräften für das Garn ein Kippmoment auf den Läufer quer zur Läuferbahn, was zu einer vergrößerten Reibung und bei einer entsprechenden Steigerung der Umlaufzahl des Läufers zu einer unzulässigen Wärmebelastung im Dauerbetrieb führt.
Um hohe Umlaufzahlen für den Läufer sicherzustellen, ohne eine Verringerung der Standzeit des Läufers befürchten zu müssen, wird nach dem Stammpatent eine zur Spindelachse koaxiale Umlenkbahn vorgesehen, die entlang das Garn beim Umlauf des Läufers um den Führungsring geführt und so umgelenkt wird, daß sich im Bereich des Läufers zwischen dem zulaufenden Gamtrum und dem ablaufenden Garntrum ein spitzer Winkel einstellt, so daß über die Garnspannung auf den Läufer eine Zentripedal-kraft ausgeübt werden kann, die dem fliehkraftbedingten Kippmoment entgegenwirkt und eine vorteilhafte Gleitlage für den Läufer sicherstellt, in der sich der Läufer gleichmäßig an den Führungsring aniegt. Damit werden die wirksamen Reibungskräfte zwischen dem Läufer und dem Führungsring in vorteilhafter Weise herabgesetzt, was selbst bei hohen Läuferumlaufzahlen sehr günstige Standzeiten für den Läufer ergibt. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß trotz der zusätzlichen Garnführung entlang der Um lenkbahn oberhalb des Führungsringes die Standzeiten für den Läufer erheblich schwanken können.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Ringspinnvorrichtung der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, daß bei hohen Umlaufzahlen für den Läufer gleichbleibend hohe Standzeiten sichergestellt werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der spitze Winkel 40 bis 50 * beträgt.
Durch die Beschränkung des spitzen Winkels zwischen dem dem Läufer zulaufenden Garntrum und dem vom Läufer ablaufenden Garntrum werden resultierende Kräfte auf den Läufer sichergestellt, die insbesondere ein Kippen des Läufers aus einer Axiaiebene bezüglich des Führungsringes heraus und damit eine ungleichmäßige Abnützung des Läufers über seine Breite verhindern. Als Folge davon ergeben sich überraschend hohe Standzeiten für den Läufer von über 100 Stunden, selbst bei sehr hohen Umlaufzahlen, und zwar bei vorteilhaften Gamspannungen. Die Änderungen des Verlaufes des vom Läufer ablaufenden Garntrumes aufgrund der gegenüber der Spule auf- und abgehenden Ringbewegung bzw. zufolge des sich ändernden Wickeldurchmessers der Spule haben zwar einen gewissen Einfluß auf die resultierenden Kräfte, doch bleibt dieser Einfluß bei dem gewählten Winkelbereich in durchaus zulässigen Grenzen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Rg. 1 eine erfindungsgemäße Ringspinnvorrichtung in einem schematischen Axialschnitt nach der Linie l-l der Fig. 2,
Rg. 2 diese Ringspinnvorrichtung in einer schematischen Draufsicht und
Fig. 3 einen Schnitt durch den Führungsring mit dem Läufer in einem größeren Maßstab.
Die dargestellte Ringspinnvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer in herkömmlicher Weise angetriebenen Spindel 1 zur Aufnahme einer Spule 2, der das aus einer verstreckten Faserlunte hergestellte Garn 3 über einen üblichen Läufer 4 zugeführt wird, der eine Garnführungsöse bildet und auf einem Führungsring 5 umläuft. Dieser Führungsring 5 wird von einem Lagerring 6 aufgenommen, der mit Hilfe eines Wälzlagers 7 in einem Halter 8 drehbar gelagert ist. Dieser Halter 8 kann in üblicher Weise in eine Ringbank 9 eingesetzt werden. Durch diese Maßnahme kann die Umlaufgeschwindigkeit des Läufers 4 gegenüber dem Führungsring 5 entsprechend herabgesetzt werden, ohne die Umlaufzahlen des Läufers gegenüber der Spule bzw. der Ringbank zu verringern. Diese Maßnahme, die nicht zwingend erforderlich ist, trägt zusätzlich zur Beschränkung der Läuferbelastung bei. Unabhängig von der drehbaren Lagerung des Führungsringes 5 ist jedoch eine vorteilhafte Gleitlage des Läufers am Führungsring 5 anzustreben. Dies wird erfindungsgemäß durch eine kreisförmige Umlenkbahn 10 in Form eines Gleitringes erreicht, der 2

Claims (1)

  1. AT 399 730 B mit axialem Abstand oberhalb des Führungsringes 5 angeordnet ist und einen kleineren Innendurchmesser als der Führungsring aufweist. Das an der Umlenkbahn 10 umgelenkte Garn 3 verläuft demnach zwischen der Umlenkbahn 10 und dem Läufer 4 so, daß das dem Läufer 4 zulaufende Garntrum 3a mit dem vom Läufer 4 ablaufenden Garntrum 3b einen spitzen Winkel a einschließt, der zwischen 40 und 50‘ liegen soll, wie dies in der Fig. 3 veranschaulicht ist. Die in der Winkelsymmetrale zwischen den Garntrumen 3a und 3b verlaufende, durch die Garnspannung bedingte resultierende Kraft auf den Läufer 4 gleicht fliehkraftbedingte Kippmomente auf den Läufer 4 zumindest in einem Ausmaß aus, das eine gleichmäßige, flächige Anlage des Läufers 4 am Führungsring ermöglicht, wodurch die Läuferbelastung entscheidend herabgesetzt wird. Die räumliche Zuordnung der Umlenkbahn 10 zu dem Führungsring 5 bestimmt dabei den Winkel a und damit die Richtung des für die Sicherung einer vorteilhaften Läuferiage notwendigen Kraftangriffes auf den Läufer. Bei einem Innendurchmesser der Umlenkführung 10 von beispielsweise 42 mm und einem axialen Abstand dieser Umlenkführung von dem Führungsring 5 von 4 mm ergibt sich für den Winkel a ein entsprechender Winkelbereich, wenn der Innendurchmesser des Führungsringes 5 zwischen 48 und 54 mm gewählt wird. Diese Maße ergeben außerdem eine ausreichende Zugänglichkeit für die notwendigen Handhabungen. Zur Abstützung der ringförmigen Umlenkbahn 10 ist ein Befestigungsring 11 vorgesehen, der auf den Lagerring 6 aufgesetzt ist und Haltebügei 12 trägt, an denen die Umlenkbahn 10 befestigt ist. Die in Umfangsrichtung wirksam werdenden Reibungskräfte zwischen der Umlenkbahn 10 und dem umlaufenden Garn 3 bedingen ein Drehmoment auf den Führungsring 5, so daß über das Garn 3 bei gleichzeitiger Entlastung des Läufers 4 ein entsprechendes Antriebsmoment für den Führungsring erreicht wird. Patentansprüche 1. Ringspinnvorrichtung mit einer antreibbaren Spindel zum Aufnehmen einer Spule und einem zur Spindelachse koaxialen Führungsring für einen auf dem Führungsring umlaufenden, eine Garnführung bildenden Läufer, wobei mit axialem Abstand oberhalb des Führungsringes eine zur Spindelachse koaxiale, kreisförmige Umlenkbahn für das zuiaufende Garn vorgesehen ist und wobei das von der Um lenkbahn dem Läufer zulaufende Garntrum mit dem vom Läufer ablaufenden Gamtrum im Läuferbereich einen spitzen Winkel einschließt, nach Patent Nr. 397518, dadurch gekennzeichnet, daß der spitze Winkel (a) 40 bis 50 * beträgt. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 3
AT155191A 1991-08-05 1991-08-05 Ringspinnvorrichtung AT399730B (de)

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