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Sperrvorrichtung für Schirmschieber.
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zwei in festem Abstand zueinander angeordneten Kegelflächen sich festklemmenden Kugelring werden jedoch die Kegelflächen so nahe bzw. direkt aneinander so angeordnet, dass die Lösung des Verschlusses nur bei ganz minimalem Verschieben des Kugelringes eintritt und die Kugeln nur ganz wenig Spiel haben. Dies aus dem Grunde, um ein sofortiges Sperren des Verschlusses an jeder Stelle zu bewirken, was bei den bisher bekannten Anwendungen derartiger Gesperre erwünscht war.
Nach vorliegender Erfindung sollen jedoch diese Kugelgesperre mit Klemmkegeln an Schirmschiebern angeordnet werden, und ist es aus diesem Grunde notwendig, das Gesperre so zu ändern, dass die Sperrung, ohne dass die Bestimmung des richtigen Kugelabstandcs irgendwie mit Schwierigkeiten verbunden ist, mit einer Hand einfach, rasch und bequem gelöst werden kann, und dass sich die Kugeln bei gelöster Sperrung während des Verschiebens der Hitisc nicht unter Druck an den Stock anlegen können, da sonst bei Holzstöcken Rillen entstehen.
Aus diesem Grunde werden die an sich bekannten Kugelgesperre mit Klemmkegel zunächst in der Weise geändert, dass die Kegelflächen in festem, etwa dem Kugeldurchmesser entsprechendem Abstand angeordnet sind, derart, dass eine den Kugeln bei gelöstem Verschluss freies Spiel gewährende Kammer entsteht bzw. die Lösung des Verschlusses weniger empfindlich und die Sperrung für Schirmschieber geeignet wird. Wesentlich ist ferner, dass zwischen dem Kugelring und dem die Kcgelflächeu in festem Abstand tragenden Teil eine zweckmässig im Verhältnis zur Dach-
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erst unmittelbar vor der oberen Endlage an die entgegengesetzte Kegelfläche angedrückt werden.
Auf diese Weise wird beim Hochschieben nach Loslassen der Hülse sofort die Sperrung bewirkt und beim Hochdrücken des Hülsenkopfes bezw. des Kegelflächenträgers sofort die Lösung der Sperrung ohne Rücksicht auf die Lage des Schirmstockes bewirkt.
In der Zeichnung sind in Figur 1 und 2 zwei Ausführungen derartiger Schirmschiebersperrungen im Schnitt dargestellt.
Der Schirmschieber selbst besteht jeweils im wesentlichen aus drei Teilen, dem Kopfteil a und der nach unten aus diesem vorstehenden Hülse j, in bzw. an welcher oben die Kugeln d, eventuell auch äquivalent wirkende Wulste od. dgl. angeordnet sind.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, entspricht der festeAbstand der Kegelflächell bezw. deren für die Klemmung inBetracht kommenden
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Kugeln beim Lösen des Verschlusses ausrücken, und zwar einerseits bei geschlossenem Schirm durch Hochdrücken der Hülse j, wobei die nach der Schirmspannung entsprechend dimensionierte Feder g ein Andrücken der Kugeln an die gegenüberliegende Kegelfläche verhindert, und andrerseits bei offenem Schirm durch Anheben des Kopfteiles, wobei die Kugeln nur unter dem Einfluss der sehr schwachen und entspannten Feder g an dem Stock anliegen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist die Wirkung im wesentlichen die gleiche, nur sind hier die Kegelfächern in noch grösserem Abstand angeordnet und zwei unter der Wirkung zweier Federn stehende Kugehinge vorgesehen. Dies aus dem Grunde, um z. B. unter dem Einfluss der schwächeren Feder h eine sofortige Sperrung an jeder Stelle des Schirmes zu erzielen. Im Prinzip ist jedoch die Sperrung die gleiche und aus Fig. 2 ohne weiteres verständlich
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Erwähnt sei noch, dass unter Berücksichtigung der oben angegebenen Gesichtspunkte das Gesperre eventuell auch in der Weise ausgebildet werden kann, dass die Kugeln im Kopfteil a und die Kegelfächen an einem in diesem Falle zweckmässig auf einer Hülse des Kopfteiles verschiebbaren Ring angeordnet werden.
Um ferner bei Holz-od. dgl. aus wenig widerstandsfähigen Stoffen hergestellten Stäben ein Einpressen der Kugeln an den Klemmstellen zu vermeiden, kann dort durch Nägel, Blechringe od. dgl. die Oberfläche widerstandsfähiger gemacht und die Kugeln derart angeordnet werden, dass sie beim Verschieben den Stock nicht berühren können.
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus unter Federdruck stehenden Kugelringen und doppelten Kegelflächen bestehende Sperrvorrichtung für Schirmschieber, dadurch gekennzeichnet, dass die Kegelflächen in festem
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währende Kammer entsteht.