AT39962B - Verfahren zur Erzeugung und zur Undurchdringlichmachung von Filz- und Seidenhüten. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung und zur Undurchdringlichmachung von Filz- und Seidenhüten.

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AT39962B
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hat
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Rodolfo Francesco Ronchetti
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Rodolfo Francesco Ronchetti
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  Verfahren zur Erzeugung und zur Undurchdringlichmachung von   Filz-und Seidenhüten.   



   Es ist bekannt, dass Hüte aus Filz oder Seide den Nachteil haben, infolge des Stirnschweisses leicht schmutzig zu werden. Die fetten Stoffe durchdringen auf der ganzen Rundung des Kopfes das Schweissleder und den Filz oder die steife Form, wodurch die Hüte rasch unbrauchbar werden. 



  Meistens sind die Filzhüte überdies wasserdurchlässig und verlieren im Regen ihre Form. 



   Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu beseitigen und hat zum Gegenstande ein Verfahren zur Erzeugung von wasserdichten Hüten, ohne deren Geschmeidigkeit zu beeinflussen. 



   Dieses Verfahren besteht im wesentlichen im Aufbringen von ein oder mehreren Lagen Seidenpapier auf die erste Filzlage von Filzhüten oder auf die steife Form bei   Seidenhüten.   worauf der so hergerichtete Hut mit einer wasserundurchlässigen Masse überzogen wird, die aus einer Mischung von Lein-oder Nussöl, einem Trockenmittel (Siccatif) Kautschuk und Damarharz   (-gummi),   in bestimmten Mengenverhältnissen besteht. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 einen Filzhut nach vor-   liegender Erfindung   im Längsschnitt, Fig. 2 denselben Hut von unten gesehen zeigt,   während   Fig. 3 einen Längsschnitt eines Seidenhutes (Zylinders) darstellt. 



   Um Filzhüte nach dem vorliegenden Verfahren zu erzeugen, wird zunächst ein   dünner   
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 körper hinaufreicht, um demselben entsprechende Widerstandsfähigkeit zu geben (Fig. 1). Der so zugerichtete Hut wird von der Form abgenommen, worauf an dem Rand b auf die Breite eines Millimeters rund um den Körper des genannten Hutes eine Naht mit der Maschine angebracht wird.

   Der Faden d dieser Naht   (Fig. 2), welcher unter dem   Rand des Hutes vorbeiführt, dient   zur Befestigung des Schweissleders vermittelst   eines zweiten Fadens in der im   Folgenden beschriebenen Weise.   Hierauf wird der Hut wieder auf die Form gebracht und es werden mit einer   Schellacklösung mehrere Blätter   aus Seidenpapier c auf den   Hutkörper auf-   geklebt, welche diesen verstärken und zur Aufnahme der festen Stoffe dienen, die den Filz a 
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 Trockenmittel (Siccatif) flüssig oder in Staubform..... 200 Teile Kautschuk (in kleinen Stückchen) . . . . . . . . . . . 600 Teile   Damarharz     (-gummi)....................   50 Teile. 
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   Die so erzeugten Hüte behalten ihre Geschmeidigkeit, sind von grosser Leichtigkeit, dabei aber vollkommen wasserdicht. Mit Hilfe des Fadens der Naht d kann das Schweissleder leicht mit Hilfe eines zweiten Fadens angenäht   bezw. usgewechselt   werden, ohne dass es notwendig wäre, hiebei den Filz zu durchstechen, wodurch in dem   w3sserdichtgemachten   Hut Löcher entstehen würden durch welche das Fett   des Schweisses   hindurchtreten könnte. Zu diesem Zwecke wird der Faden, mit welchem das Schweissleder angenäht werden soll, statt durch den Filz hindurchgeführt zu werden, um den Faden der Naht d zwischen diesem Faden und dem Hute geführt, so dass das Schweissleder demnach an dem Faden der Naht d angenäht erscheint. 
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 wieder anzunehmen, wenn er deformiert wurde. 



   Das vorliegende Verfahren gestattet auch die Herstellung wasserdichter Seidenhüte (Zylinder). 



  Hiebei wird auf die steife Form h (Fig. 3) zuerst ein Blatt Seidenpapier i, dann ein Mousselin j und endlich ein zweites Blatt Seidenpapier aufgeklebt ; hierauf wird die wasserdichte Masse   aufgebracht und schliesslich   der Plüsch ! in gewöhnlicher Weise darübergezogen. Es ist selbstverständlich, dass man mit dem vorliegenden Verfahren im allgemeinen alle Kopfbedeckungen wasserdicht machen kann. Diese Kopfbedeckungen können auch mit entsprechend angeordneten Luftlöchern versehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Erzeugung und zur Undurchdringlichmachung von Filz-und Seidenhüten, dadurch gekennzeichnet, dass bei Filzhüten auf die erste Filzlage, bei Seidenhüten auf die steife Form ein oder mehrere Lagen Seidenpapier zur Aufnahme der   Feststoffe   des   Schweisses,   z. B. mittelt einer Schellaklösung aufgeklebt werden, worauf auf diese Seidenpapierblätter eine wasserundurchlässige Masse aufgetragen wird, die aus einer Mischung von Lein-oder Nussöl, einem Trockenmittel (Siccatif), Kautschuk und Damarharz (-gummi) besteht.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Innenrand der Krempe vor dem Wasserdichtmachen eine Naht angebracht wird, an deren Faden mit Hilfe eines zweiten Fadens das Schweissleder des Hutes befestigt wird, ohne hiebei das Hut- mat h'rial durchstechen zu müssen.
AT39962D 1907-07-17 1907-07-17 Verfahren zur Erzeugung und zur Undurchdringlichmachung von Filz- und Seidenhüten. AT39962B (de)

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