AT39840B - Zange zum Biegen von Rohren. - Google Patents

Zange zum Biegen von Rohren.

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Wilh Kober & Co Fa
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  Zange zum Biegen von Rohren. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Zange zum Biegen von Rohren, insbesonders von Isolierrohren, die sich von den bekannten Zangen dieser Art dadurch unterscheidet, dass in der einen, an der inneren Rohrseite zur Wirkung kommenden Zangenhälfte statt eines halbkreisförmigen Messers zwei oder mehrere halb so grosse, sichelförmige, gegeneinander versetzte und zwangläufig verschiebbare Messer angeordnet sind.

   Durch die Zweiteilung und Versetzung der Messer gegen einander wird die Möglichkeit eines Rohrbruches an der eingedrückten Stelle gegenüber den alten Konstruktionen bedeutend verringert, da die durch je ein Messer eingedrückte Stelle nur ungefähr ein Viertel des Rohrumfanges beträgt, während sie bei der bekannten Bauart sich auf die Hälfte des Rohrumfanges erstreckt, und die im Rohre erzeugten   Mindrucke zu beiden   Seiten eines stehenbleibenden Rückens gegeneinander versetzt liegen. Das Rohr wird also nach der durch das neue Werkzeug vollzogene Krümmung eine viel grössere Festigkeit besitzen als bei der bekannten Bauart und es wird ein leichteres Biegen des Rohres zugleich in kürzerem Bogen ohne Herstellung allzu tiefer, den Rohrquerschnitt nachteilig verengender Eindrücke erzielt. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Zange in Vorderansicht, Fig. 2 im Schnitt durch die   MessersteJ1vorrichtung,   Fig. 3 in Seitenansicht, Fig. 4 ein Isolierrohr mit durch das Werkzeug hervorgerufenen Eindrücken. 



   Die Zange besteht aus den beiden zweiarmigen Hebeln a und b. In das obere Ende von a ist ein vorn offenes Gehäuse c eingelassen, dessen obere Wand d erst nach Ein- bringung der Messerbacken e befestigt wird. Die obere und untere Wand dieses Gehäuses dient als Lagerung für die   Stellschraube j der   Messerbacken, während das Gehäuse selbst die Führung der   Messorbackon   bewirkt. Die Messerbacken sind an ihrem hinteren als   Führung   dienenden Teil mit   Rechts-bezw.   Linksgewinde versehen, in welches die mit ent- sprechendem Gewinde versehene Stellschraube greift, sodass bei Drehung der Schraube die
Backen einander genähert oder von einander entfernt werden.

   An ihrem vorderen Teil, jedoch nicht in der Mitto, besitzt jede der Backen e eine oder mehrere Aussparungen, in welcher Messer befestigt werden, die eine dem Rohrdurchmesser ungefähr angepasste, ge- krümmte Schneide besitzen und so gestaltet sind, dass ein seitliches Ausweichen des zu biegenden Rohres nicht möglich ist. Die Messer sind in den gegenüberliegenden Backen gegeneinander verschoben, sodass in jeder Backe für jedes gegenüberliegende Messer noch eine   Aussparung p vorgesehen   sein muss, in welche sich bei zusammengeschraubten Backen der vorstehende gegenüberliegende Messerteil legen kann.

   Das obere Ende von b ist mit zwei, zur Zangenmitte symmetrisch liegenden, gegebenenfalls zwangläufig verschiebbaren
Vorsprüngen h versehen, die als Widerlager für die zu biegenden Rohre bestimmt und   sichelförmig     gekrümmt   sind. 



   Die geringste Maulweite der Zangenbacken kann durch die durch den einen Zangen- hebel geführte Stellschraube i eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zange zum Biegen von Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Zangenhälfte nach einem Viertelkreisbogen sichelförmig gekrümmte Messer gegenüberstehend jedoch versetzt gegeneinander angeordnet sind, zum Zwecke, im Rohre Eindrücke zu erzeugen, die zu beiden Seiten eines stehenbleibenden Rückens in der Längsrichtung des Rohres versetzt gegen einander sind und ungefähr je ein Viertel des Rohrumfanges betragen. EMI2.1
AT39840D 1905-11-18 1906-03-24 Zange zum Biegen von Rohren. AT39840B (de)

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