AT396704B - Kuenstlicher badeteich - Google Patents
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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Description
AT396704B
Die Erfindung bezieht sich auf einen künstlichen Badeteich mit einem Badeteil, der wenigstens teilweise von einem, eine geringere Tiefe aufweisenden Pflanzenteil umgeben ist, wobei mindestens der Badeteil mit einer wasserdichten Auskleidung versehen ist.
Derartige Badeteiche haben gegenüber Schwimmbecken den wesentlichen Vorteil, daß zur Reinhaltung des Wassers keine Chemikalien erforderlich sind, bei deren Anwendung viele Menschen allergisch reagieren. Überdies wirkt das Baden in einem mit Pflanzen umgebenen Teich weit erholsamer als in einem Schwimmbecken.
Um den Badeteil vom Pflanzenteil abzugrenzen, wurden bisher Betonwände angeordnet, die jedoch einerseits aufwendig und mit viel Schmutz herzustellen sind, anderseits auch den durch den Pflanzenteil vermittelten und als angenehm empfundenen Eindruck von Natur stören.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, einen künstlichen Badeteich der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Abgrenzung zwischen dem Badeteil und dem Pflanzenteil einfacher herzustellen ist als bisher. Die Abgrenzung soll auch mehr dem natürlichen Charakter des Badeteiches angepaßt sein.
Erreicht wird dieses Ziel dadurch, daß zur Abgrenzung des Badeteiles an sich bekannte, aus Holzbohlen oder •Stämmen bestehende, innerhalb der Auskleidung befindliche Wände angeordnet sind, deren einzelne Bohlen oder Stämme durch Holznägel oder Dübel miteinander verbunden sind. Die Bohlen oder Stämme können bereits vorgefertigt an die Baustelle angeliefert und dort in kürzester Zeit und unter Vermeidung von Staub und Schmutz versetzt werden. Als Material wird im Wasserbau eingesetztes Holz, insbesondere Lärchen- oder Erlenholz verwendet
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung verlaufen die Bohlen oder Stämme im Abstand voneinander und übergreifen einander an den Ecken des Badeteiles zahnartig. Es wird dadurch einerseits wesentlich Holz gespart, ohne daß die Festigkeit darunter leidet anderseits wird auch das Versetzen der Bohlen oder Stämme vereinfacht
Der Boden des Badeteües kann verschieden ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Boden des Badeteiles mit Holzfliesen oder -brettern ausgelegt ist Dadurch entsteht ein glatt»*, fest» Boden, der auch leicht heizustellen ist
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, die Auskleidung aus einem verdichteten Gemisch aus Lehm und gebranntem Kalk herzustellen.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ohne jedoch auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen künstlichen Badeteich gemäß der Erfindung; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie (Π-Π) in Fig. 1; Fig. 3 in vergrößertem Maßstab eine Ecke des Badeteües, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Begrenzungswand im Bereich dieser und der nächsten Ecke und Fig. 5 die Ecke ein» anderen Ausführungsform.
Gemäß den Fig. 1 und 2 weist ein künstlicher Badeteich einen Badeteil (1) und einen diesen teilweise umschließenden Pflanzenteil (2) auf. Der Pflanzenteil (2) besitzt eine zum Badeteil (1) hin zunehmende Hefe, die jedoch überall geringer ist, als die Tiefe des Badeteiles (1).
Zur Abgrenzung des Badeteiles (1) vom Pflanzenteil (2) sind Begrenzungswände (3) angeordnet, deren Oberkante (4) unterhalb des Wasserspiegels (5) liegt Der Höhenunt»schied zwischen der Oberkante (4) und dem Wass»spiegel (5) kann etwa 30 cm betragen. Die Wasserflächen im Badeteil (1) und im Pflanzenteil (2) sind somit im Bereich dieser etwa 30 cm miteinander verbünd»), sodaß dort ein Austausch stattfinden kann, damit eine natürliche Reinigung auch des Wassers im Badeteil (1) »folgt und das Wasser im Badeteil (1) immer um einige Grade wärmer ist als in einem vergleichbaren Schwimmbecken.
Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 4 »sichtlich ist bestehen die Begrenzungswände (3) aus Holzbohlen <6χ), (62) und (63), die durch Holznägel od» Dübel miteinand» verbunden sind. Die Bohlen (6j) der einen Wand und die Bohlen (63) der dazu im Winkel v»laufenden Wand übergreifen einander an den Ecken zahnartig, sodaß die Bohlen jeder Wand voneinander im Abstand v»laufen.
Bei der Herstellung eines erfindungsgemäßen künstlichen Badeteiches wird wie folgt vorgegangen:
Nach dem Ausheben der Baugrube wird diese mit einem Folienschutzviies (8) ausgelegt Anschließend wird auf dieses Vlies (8) eine Folie (9) aufgebracht Nach Aufleg») eines Polsters (10), d» ebenfalls aus Folienmaterial besteht werden aus den vorgefertigten Bohlen (6 j), (63) und (63) die Wände (3) aufgebaut Die Verbindung der Bohlen »folgt dabei durch Hartholznägel oder -dübel (7), die in die vorbereiteten Bohrlöcher eingeschlagen werden.
Nun wird die Folie (9) und das Schutzvlies (8) in den von den Wänden (3) umgrenzten Raum eingeschlagen und üb» die Wände (3) gespannt Nach dem Hinterfüllen des Zwischenraumes zwischen der Baugrube und den Wänden (3) mit Sand (11) wird das Schützvlies (8) und die Folie (9) wieder in den Pflanzenteil ausgelegt Direkt an den B egrenzungswänden (3) wird die Folie (9) so gefaltet daß sie einen Umfassungsrand (12) in doppelter Stärke bildet In den Pflanzenteil kann nun eine Schicht (13) aus Wasserpflanzensubstrat eingebracht werden.
Schließlich kann der Boden des Badeteiles mit (nicht gezeichneten) Brettern oder Holzfliesen belegt werden. Es wäre aber auch möglich z. B. auf den Boden Schott» aufzubringen. Nach dem Füllen mit Wasser und dem gleichzeitig mit steigendem Wasserspiegel »folgenden Setzen der Sumpf- und Wasserpflanzen ist der -2-
Claims (4)
- AT396704B erfindungsgemäße künstliche Badeteich fertig hergestellt Beim Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 5 wird statt der Folie als wasserdichte Auskleidung ein Gemisch (14) aus Lehm und gebranntem Kalk verwendet, das hündisch oder maschinell verdichtet wird. Die Wände (3') sind dabei aus Bohlen (64) oder Stämmen gebildet, die ohne Zwischenraum aneinanderliegen. Die Eckverbindungen erfolget durch gegenseitige Aussparungen wie beim Blockhausbau und Holznägeln oder Dübeln (7). Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So kann bei der in Fig. 3 dargestellten Bauweise, bei der zwischen den einzelnen Bohlen ein Abstand verbleibt, die Oberkante der Begrenzungswände (3) auch über den Wasserspiegel (5) gezogen werden, weil der notwendige Wasseraustausch dann über die zwischen den einzelnen Bohlen befindlichen Zwischenräume erfolgen kann. Auch können statt Bohlen Rundstämme verwendet werden. Ebenso ist es möglich, die in Fig. 5 gezeigte Wandausbildung auch bei Einsatz einer Folie als Auskleidung zu verwenden. PATENTANSPRÜCHE 1. Künstlicher Badeteich mit einem Badeteil, der wenigstens teilweise von einem, eine geringere Tiefe aufweisenden Pflanzenteil umgeben ist, wobei mindestens der Badeteil mit einer wasserdichten Auskleidung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abgrenzung des Badeteiles (1) an sich bekannte, aus Holzbohlen (¢) oder -Stämmen bestehende, innerhalb der Auskleidung (9,14) befindliche Wände (3) angeordnet sind, deren einzelne Bohlen oder Stämme durch Holznägel oder Dübel (7) miteinander verbunden sind.
- 2. Badeteich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohlen (6) oder Stämme im Abstand voneinander verlaufen und einander an den Ecken des Badeteiles (1) zahnartig übergreifen.
- 3. Badeteich nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Badeteiles (1) mit Holzfliesen oder -brettern ausgelegt ist.
- 4. Badeteich nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung aus einem verdichteten Gemisch (14) aus Lehm und gebranntem Kalk besteht Hiezu 3 Blatt Zeichnung«! -3-
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