AT396608B - Vorrichtung zur befestigung der glastafeln einer aus mehreren derselben gebildeten wand - Google Patents

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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B2/88Curtain walls
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Description

AT 396 608 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung der Glastafeln einer aus mehreren derselben gebildeten Wand an einer Tragkonstruktion, an der die Glastafeln an ihrer Rückseite anliegen, wobei an deren äußere vorderseitigen Ränder die abgewinkelten freien Randpartien von Halteleisten mit angenähert U-förmigem oder V-förmigem Querschnitt anliegen, die mittels Bolzen, welche die zwischen jeweils zwei Rändern der Glastafeln bestehende Fuge durchsetzen, an der Tragkonstruktion befestigt sind.
Bei bekannten derartigen Einrichtungen befindet sich jeweils zwischen zwei aneinanderliegenden Glastafeln eine aus Metall gefertigte Leiste, welche an die Ränder dieser Glastafeln anliegt, wodurch diese mittels die Leisten durchsetzender Bolzen an der Tragkonstruktion befestigt sind. Dabei werden von beiden diesen Glastafeln auf die dazwischen liegende Halteleiste in entgegengesetzten Richtungen Druckbelastungen ausgeübt Sofeme sich in allen Feldern Glastafeln befinden, stützen sich diese gegenseitig ab.
Sofeme hingegen aus einem der Felder eine Glastafel entfernt wurde, z. B. da sie zerbrochen ist hat dies zur Folge, daß von den umliegenden Glastafeln auf die anliegenden Halteleisten Druckbelastungen ausgeübt werden, welche vollständig von den Halteleisten bzw. den diese durchsetzenden Befestigungsbolzen aufgenommen werden müssen. Dies kann insbesondere durch das Gewicht der Glastafeln zur Folge haben, daß die anliegende Halteleiste gegenüber den Befestigungsbolzen verschwenkt wird, wodurch die Befestigung dieser Glasplatte nicht mehr die erforderliche Stabilität aufweist
Der gegenständlichen Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, bei welcher die zwischen den einzelnen Glastafeln vorgesehenen Halteleisten auch dann durch die Befestigungsbolzen hinreichend stabil befestigt sind, nachdem einzelne der Glastafeln entfernt worden sind. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die Halteleisten in ihrem sich in der zwischen zwei Glastafeln bestehenden Fuge befindlichen Bereich mit zwei sich längserstreckenden Rippen ausgebildet sind, zwischen welchen die Befestigungsbolzen angeordnet sind, oder mit einem Steg von einer gegenüber den Schenkeln der Halteleisten wesentlich größeren Dicke ausgebildet sind, welcher von den Befestigungsbolzen durchsetzt ist
Vorzugsweise sind zwischen den Schenkeln der Halteleisten die Köpfe der Befestigungsbolzen versenkt angeordnet und ragen die sich längserstreckenden parallelen Rippen von einem Steg der Halteleisten zur Tragkonstruktion hin. Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform entspricht die Höhe der sich längserstreckenden Rippen bzw. die Länge der im Steg vorgesehenen Bohrungen, welche von den Befestigungsbolzen durchsetzt sind, einem Zehntel bis der Hälfte der Befestigungsbolzen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand von vier in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung im Querschnitt, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung, im Querschnitt, und die Fig. 3 und 4 Varianten gemäß der Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 2, gleichfalls im Querschnitt.
In Fig. 1 ist ein metallisches Hohlprofil (1) dargestellt, welches als Tragkonstruktion für zwei aneinanderliegende Glastafeln (2) und (3) einer Glasfassade od. dgl. dient An der den Glastafeln (2,3) zugewandten Seite ist das Hohlprofil (1) mit durch abragende Stege gebildeten Nuten ausgebildet, in welche zwischen dem Hohlprofil (1) und den Glastafeln (2) und (3) angeordnete Isoliermaterialien (4) gehalten sind.
Die Befestigung der Glastafeln (2) und (3) an dem als Träger dienenden Hohlprofil (1) erfolgt mittels einer metallischen Halteleiste (5), welche sich in der zwischen den beiden Glastafeln (2) und (3) gebildeten Fuge befindet und welche mittels Bolzen (6) am Träger (1) befestigt ist. Die Halteleiste (5) ist mit Schenkeln (51) und (52) ausgebildet, welche an ihren äußeren Enden derart abgewinkelt sind, daß sie an die äußeren Seitenränder der Glastafeln (2) und (3) anliegen.
Um zu gewährleisten, daß die Halteleiste (5) mittels der Befestigungsbolzen (6) auch dann in ein«- stabilen Lage gehalten ist, wenn z. B. die untere Glastafel (3) entfernt wird, wobei ausgeschlossen werden muß, daß infolge des Gewichtes der oberen Glastafel (2) die Halteleiste (5) gegenüber den Befestigungsbolzen (6) nach unten abgeschwenkt wird, wodurch die ordnungsgemäße Befestigung der oberen Glastafel (2) nicht mehr gewährleistet wäre, ist die Halteleiste (5) an ihrem Steg (53) mit zwei sich längserstreckenden Rippen (54) ausgebildet, welche sich etwa über ein Viertel der Länge des Befestigungsbolzens (6) erstrecken und welche an die Befestigungsbolzen (6) anliegen. Die Befestigungsbolzen (6) durchsetzen den Steg (53) in Bohrungen, welche zwischen den Rippen (54) münden.
In Fig. 2 ist eine gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 insofeme etwas geänderte Ausführungsform dargestellt, als dabei der Steg (53a) der Halteleiste (5) mit einer gegenüber den übrigen Querschnitten der Halteleiste (5) wesentlich vergrößerten Dicke ausgebildet ist. Hiedurch liegen die Befestigungsbolzen (6), welche im Steg (53a) angeordnete Bohrungen durchsetzen, über eine Länge, die etwa einem Viertel der Länge der Befestigungsbolzen (6) entspricht, an diesen an, wodurch gleichfalls die erforderliche Unbeweglichkeit der Halteleiste (5) gegenüb«: den Befestigungsbolzen (6) erzielt ist.
Die Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 3 und 4 unterscheiden sich von den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 und 2 dadurch, daß die Glastafeln (2) und (3) im Bereich ihrer Seitenränder mit sich längserstreckenden Nuten ausgebildet sind, in welche die abgewickelten Enden der Schenkel (51) und (52) der Halteleisten (5) einragen, wodurch die Oberflächen der Halteleisten (5) und der Glasscheiben (2) und (3) in einer Ebene liegen.
Die in den Halteleisten (5) befindlichen Köpfe der Befestigungsbolzen (6) können durch eine Kittleiste (7) abgedeckt sein. -2-

Claims (3)

  1. AT 396 608 B PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Befestigung der Glastafeln einer aus mehreren derselben gebildeten Wand an einer Tragkonstruktion, an der die Glastafeln an ihrer Rückseite anliegen, wobei an deren äußere vorderseitigen Ränder die abgewinkelten freien Randpartien von Halteleisten mit angenähert U-förmigem oder V-förmigem Querschnitt anliegen, die mittels Bolzen, welche die zwischen jeweils zwei Rändern der Glastafeln bestehende Fuge durchsetzen, an der Tragkonstruktion befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleisten (5) in ihrem sich in der zwischen zwei Glastafeln (2, 3) bestehenden Fuge befindlichen Bereich mit zwei sich längserstreckenden Rippen (54) ausgebildet sind, zwischen welchen die Befestigungsbolzen (6) angeordnet sind, oder mit einem Steg (53a) von einer gegenüber den Schenkeln der Halteleisten (5) wesentlich größeren Dicke ausgebildet sind, welcher von den Befestigungsbolzen (6) durchsetzt ist (Fig. 1, Fig. 2).
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln der Halteleisten (5) die Köpfe der Befestigungsbolzen (6) versenkt angeordnet sind und daß die sich längserstreckenden parallelen Rippen (54) von einem Steg (53) der Halteleisten (5) zur Tragkonstruktion (1) hin ragen.
  3. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der sich längserstreckenden Rippen (54) bzw. die Länge der im Steg (53a) vorgesehenen Bohrungen, welche von den Befestigungsbolzen (6) durchsetzt sind, einem Zehntel bis der Hälfte der Befestigungsbolzen (6) entspricht. Hiezu 2 Blatt Zeichnung«! -3-
AT189490A 1990-09-18 1990-09-18 Vorrichtung zur befestigung der glastafeln einer aus mehreren derselben gebildeten wand AT396608B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19821528A1 (de) * 1998-05-13 1999-11-25 Pitscheider Ingenieurbuero Dr Befestigungsanordnung eines Fassadensystems
EP1143097A1 (de) * 2000-04-06 2001-10-10 Steindl Glas GmbH Brandhemmende Verglasung
WO2012041301A3 (de) * 2010-05-06 2012-06-14 Mutschler Ruediger Verglasung

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WO2012041301A3 (de) * 2010-05-06 2012-06-14 Mutschler Ruediger Verglasung

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