AT396350B - Aufbau fuer ein lastfahrzeug, insbesondere zum aufnehmen von feinkoernigem schuettgut - Google Patents

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/02Platforms; Open load compartments
    • B62D33/023Sideboard or tailgate structures
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Description

AT396 350 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufbau für ein Lastfahrzeug, insbesondere zum Aufnehmen von feinkörnigem Schüttgut, mit wenigstens einer um eine obere und/oder untere horizontale Achse schwenkbaren Bordwand, zwischen deren Seitenrändem und den an diese Seitemünder in der Schließstellung angrenzenden, z. B. durch die Ecksäulen bzw. Mittelsäulen gebildeten Aufbauteilen eine Dichtung vorgesehen ist
Bei Lastfahizeugaufbauten zum Aufnehmen von feinkörnigem Schüttgut ergeben sich für schwenkbare Bordwände Abdichtungsprobleme, weil im allgemeinen zwischen diesen Bordwänden und den angrenzenden Aufbauteilen Spalte kaum zu vermeiden sind. Wegen des Bestrebens, die Bordwände möglichst leicht und dünn auszubilden, um einerseits Gewicht zu sparen und anderseits keinen Verlust an Ladevolumen in Kauf nehmen zu müssen, ist außerdem mit einer entsprechenden elastischen Verformung der Bordwände unter dem Druck des Ladegutes zu rechnen, was die Spaltbildung unterstützt Dies gilt insbesondere für die Seitenränder der Bordwand, die ja nicht über eine Mehrzahl von über die Bordwandhöhe verteilten Lagerstellen abgestützt werden kann, wie dies im Bereich des unteren Längsrandes der Bordwand möglich ist. Zum Abdichten der sich ergebenden Spalte wurde zwar bereits vorgeschlagen, elastische Dichtungen einzusetzen, doch haben sich solche Dichtungen aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Beschädigungen in der Praxis nicht bewährt
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Aufbau für ein Lastfahrzeug der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, daß eine für die Aufnahme auch von feinkörnigem Schüttgut ausreichende, nicht durch eine allfällige Bordwandverformung beeinträchtigte Dichtung zwischen der schwenkbaren Bordwand und den seitlich anschließenden Aufbauteilen sichergestellt werden kann, ohne auf gummielastische Dichtungselemente zurückgreifen zu müssen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Dichtung als zwischen dem Aufbauteil und dem diesen Aufbauteil überschlagenden Seitenrand der Bordwand angeordnete Labyrinthdichtung mit wenigstens einem mit seitlichem Spiel in eine randparallele Nut eingreifenden Steg ausgebildet ist.
Eine solche Labyrinthdichtung kann trotz des seitlichen Spiels zwischen dem Steg und den Nutwänden in einfacher Weise so ausgelegt werden, daß bei unbelasteter Bordwand ein Durchtritt des Schüttgutes zwischen dem Aufbauteil und dem überschlagenden Seitenrand der Bordwand an dem in die Nut eingreifenden Steg vorbei in der Praxis ausgeschlossen werden kann. Wird die in dieser Art und Weise an die seitlichen Aufbauteile anschließende Bordwand unter dem Druck des Schüttgutes elastisch nach außen gewölbt, so kann sich zwischen den Stegen und den sie aufnehmenden Nuten nicht nur eine Seitenverschiebung, sondern auch eine Verkantung im Rahmen des hiefür vorgesehenen Seitenspieles einstellen, was zwangsläufig zu einer Verengung des zwischen dem Steg und der Nut freibleibenden Durchtrittsweges für das Schüttgut und damit zu einer veibesserten Dichtwirkung führt. In diesem Zusammenhang ist zusätzlich zu bedenken, daß die sich aufgrund einer Verkantung ergebende Spaltform zwischen den Nutwänden und dem zwischen sie ragenden Steg die Neigung des Schüttgutes zum Verstopfen des Spaltes unterstützt. Das seitliche Spiel zwischen dem Steg und den Nutwänden verhindert dabei das Auftreten von Zwangskräften, die zu unerwünschten Verformungen führen könnten, und erleichtert außerdem die Herstellung, weil keine engen Toleranzgrenzen zu beachten sind.
Da es auf die besondere Dichtwirkung durch den mit seitlichem Spiel in eine Nut eingreifenden Steg ankommt und nicht darauf, ob die Bordwand oder der angrenzende Aufbauteil den Steg bzw. die Nut bildet, kann der Steg bzw. die Nut entweder an der Bordwand oder an dem anschließenden Aufbauteil vorgesehen werden. Besonders günstige Abdichtungsverhältnisse können allerdings dann sichergestellt werden, wenn sowohl der Aufbauteil als auch der diesen Aufbauteil überschlagende Seitenrand der Bordwand einen jeweils in eine randparallele Nut des anderen Teiles eingreifenden Steg aufweisen, weil in diesem Fall die Dichtwirkung vardoppelt wird. Zu diesem Zweck bietet sich eine Konstruktion vorteilhaft an, bei der die Stege jeweils durch die Außenwand der Nuten gebildet werden, so daß sich ein hakenartiges Ineinandergreifen der aneinander anschließenden Teile ergibt, ohne die Schwenkbewegung der Bordwand zu beeinträchtigen.
Ist die die Höhe der den Steg bildenden Außenwand der Nuten zumindest um die Wanddicke des Nutenbodens kleiner als die Innenwandhöhe der Nuten, so kann die Bordwand sowohl auf der Innen- als auch auf der Außenseite bündig an den angrenzenden Aufbauteil anschließen, weil die Dicke des überschlagenden Seitenrandes der Bordwand der Größe des Rücksprunges des Anbauteiles in diesem Bereich entspricht In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Aufbau für ein Lastfahrzeug zum Aufnehmen von feinkörnigem Schüttgut in einem schematischen Schaubild und
Fig. 2 den seiüichen Anschluß einer schwenkbaren Bordwand an einen angrenzenden Aufbauteil ausschnittsweise in einer Draufsicht auf den Aufbau in einem größeren Maßstab.
Der in der Fig. 1 vereinfacht veranschaulichte Aufbau eines Lastfahrzeuges weist einen im wesentlichen von ebenen Wänden begrenzten Laderaum (1) auf. Während die vordere Stirnwand (2) dieses Laderaumes unbeweglich zwischen Ecksäulen (3) eingesetzt ist, wird die hintere Stirnwand durch eine schwenkbeweglich gelagerte Bordwand (4) gebildet. Die Seitenwände bestehen jeweils aus zwei schwenkbaren Bordwänden (5), die zwischen den äußeren Ecksäulen (3) und einer Mittelsäule (6) des Aufbaus eingesetzt sind. Sowohl die hintere Bordwand (4) als auch die seitlichen Bordwände (5) können über eine obere Pendelachse oder eine untere Kippachse verschwenkt werden, je nach der Verriegelungsstellung, die einmal die Kippachse und das andere Mal die Schwenkachse freigibt, wie dies strichliert für die Schwenkbewegung um die Kippachse und strichpunktiert für die Schwenkbewegung um die Pendelachse angedeutet ist. Die Verriegelungen für die Pendelachse sind mit (7), -2-

Claims (4)

  1. AT 396 350 B die für die Kippachse mit (8) bezeichnet. Um die Bordwände (4) bzw. (5) in der Schließstellung schüttgutdicht an die angrenzenden Anbauteile (9) anschließen zu können, die gemäß dem Ausführungsbeispiel durch die Ecksäulen (3) und die Mittelsäulen (6) gebildet sind, aber auch aus anschließenden Wandteilen od. dgl. bestehen können, weisen die Bordwände (4) und (5) an ihren die angrenzenden Aufbauteile (9) überschlagenden Seitenrändern einen gegen den jeweiligen Aufbauteil (9) vorragenden, randparallelen Steg (10) auf, der mit seitlichem Spiel in eine randparallele Nut (11) des Aufbauteiles (9) eingreift, wie dies der Fig. 2 deutlich entnommen werden kann. Da dieser Steg (10) durch die Außenwand einer im Randbereich der Bordwand (4) bzw. (5) vorgesehenen Nut (12) gebildet ist, in die die Außenwand (13) der Nut (11) in dem Aufbauteil (9) eingreift, ergibt sich auch für den Aufbauteil (9) ein durch die Nutaußenwand gebildeter Steg (13), der mit seitlichem Spiel in die Randnut (12) der anschließenden Bordwand (4) bzw. (5) ragt, so daß zwischen der Bordwand und dem anschließenden Aufbauteil eine doppelte Labyrinthdichtung (14) erhalten wird, die das Austreten des im Laderaum (1) vorhandenen Schüttgutes durch den Dichtungsspalt wirksam verhindert, und zwar auch bei einer Auswölbung der Bordwände (4) und (5) zufolge der Druckbelastung durch das Ladegut, wie sie in den Fig. 1 und 2 punktiert eingezeichnet ist. Diese elastische Verformung der Bordwände (4) und (5) bedingt einerseits eine Verschiebung und anderseits eine Verkantung der Stege (10) und (13) innerhalb der Nuten (11) und (12) im Rahmen des Eingriffsspiels, wodurch jedoch die Dichtwirkung nicht beeinträchtigt, sondern vielmehr erhöht wird, weil sich zwangsläufig eine Verengung der Dichtspalte ergibt, wie dies der Fig. 2 entnommen werden kann. Die Eingrifftiefe der Stege (10, 13) in die Nuten (11, 12) ist selbstverständlich so zu wählen, daß in der Schließstellung der Bordwände auch bei einer Seitenrandauswölbung der Bordwände die Stege nicht aus den zugehörigen Nuten austreten können. Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 ist die Höhe der Stege (10, 13) bzw. die Höhe der Außenwand der Nuten (11,12) um die Dicke des Nutenbodens kleiner als die der Wandstärke der Bordwand entsprechende Höhe der Nuteninnenwand gewählt worden, so daß sich die Bordwände (4, 5) bündig an die Ecksäulen (3) bzw. die Mittelsäulen (6) anschließen. PATENTANSPRÜCHE 1. Aufbau für ein Lastfahrzeug, insbesondere zum Aufnehmen von feinkörnigem Schüttgut, mit wenigstens einer um eine obere und/oder untere horizontale Achse schwenkbaren Bordwand, zwischen deren Seitenrändem und den an diese Seitenränder in der Schließstellung angrenzenden, z. B. durch die Ecksäulen bzw. Mittelsäulen gebildeten Aufbauteilen eine Dichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung als zwischen dem Aufbauteil (9) und dem diesen Aufbauteil (9) überschlagenden Seitenrand der Bordwand (4,5) angeordnete Labyrinthdichtung (14) mit wenigstens einem mit seitlichem Spiel in eine randparallele Nut (11, 12) eingreifenden Steg (10,13) ausgebildet ist.
  2. 2. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Aufbauteil (9) als auch der diesen Aufbauteil (9) überschlagende Seitenrand der Bordwand (4,5) einen jeweils in eine randparallele Nut (11,12) des anderen Teiles (4, 5 bzw. 9) eingreifenden Steg (10,13) aufweisen.
  3. 3. Aufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (10,13) jeweils durch die Außenwand der Nuten (11,12) gebildet sind.
  4. 4. Aufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der den Steg (10, 12) bildenden Außenwand der Nuten (11,12) zumindest um die Wanddicke des Nutenbodens kleiner als die Innenwandhöhe der Nuten (11, 12) ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT291889A 1989-12-22 1989-12-22 Aufbau fuer ein lastfahrzeug, insbesondere zum aufnehmen von feinkoernigem schuettgut AT396350B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2931111A1 (de) * 1979-07-31 1981-02-12 Robert Schenk Gmbh U Co Kg Fahrzeugaufbau mit in horizontaler richtung unterteilten seitenwaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2931111A1 (de) * 1979-07-31 1981-02-12 Robert Schenk Gmbh U Co Kg Fahrzeugaufbau mit in horizontaler richtung unterteilten seitenwaenden

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