AT39589B - Verfahren zur Herstellung von Allophansäuresantalolester. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Allophansäuresantalolester.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Allophansäuresantalolester. 



   Die seither bekannten Santalolester sind durchwegs   nüf-sige Körper   und deshalb   unbequem   zu   dosieren und einzunehmen. Es ist nun gelungen, einen festen, kristallisierbaren   Ester von be-   stimmtem   Schmelzpunkt herzustellen. der mit Leichtigkeit in Pulverform verabreicht werden kann, was einen erheblichen Fortschritt darstellt, zumal der Ester- geruch- und geschmacklos ist. 



   Der betreffende Körper ist der Allophansänreester des Santalols. Er kann nach den zur Herstellung des Allophansäureester bekannten Methoden gewonnen werden, wie in den nachstehenden Beispielen näher beschrieben ist. 



   Der Allophansäuresantalolester C15 H23 O.CO.NH.CO.NH2, mit einem Santalolgehalt von etwa 72%, kristallisiert in feinen weissen Nadeln, die bei 162  schmelzen. Erist geruch- und   geschmacklos.   In den meisten organischen   Lösungsmitteln i-t   er   leicht löslich,   in Wasser unlöslich. 



  Durch alkoholische Kalilange wird er unter Freiwerden von Santalol verseift. Erhitzt   mpn   ihn über seinen Schmelzpunkt, so treten zuerst santalo9lartig, dann stechend riechende Dämpfe (Cyansäure) auf. 
 EMI1.1 
 mittel, z. B. Benzin, leitet man   langsam     ('yansäure ein. Nach einiger Zeit beginnt die Abscheidung   von Allophansäuresantalolester. Das Einleiten der Cyansäure setzt man fort, bis keine weitere 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 man ab, wäscht das Filtrat zur Entfernung von noch vorhandener Base mit verdünnter Schwefel-   saure und destilliert dann das Benzol   ab. Es hinterbleibt ein halbfester Rückstand, aus dem man wie oben das Santallolallophanat isoliert. An Stelle von Dimethylanilin lassen sich auch   andere ahnliche Baaen,   z. B.

   Pyridin, verwenden. 



   Beispiel IV: 2,2 kg Santalol (1 Mol.) werden mit 2, 74 Phenolkarbamat (2 Mol.) oder besser noch einem Überschuss des letzteren unter Zusatz einer geringen Menge Ätzkali 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 4 Stunden im Vakuum auf   140-1450   erhitzt. Phenol destilliert ab und zurück bleibt ein fester Rückstand, der zerrieben, mit Benzin gewaschen und aus Benzol-Benzin umkristallisiert wird. 



  Die Reaktionsgleichung folgt nachstehend : 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 verläuft folgendermassen : 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Allophansäuresantalolester, darin bestehend, dass man das Santalol in der für Gewinnung der Allophansäureester üblichen Weise in den Ester dieser Säure überführt. EMI2.4
AT39589D 1907-08-30 1908-12-14 Verfahren zur Herstellung von Allophansäuresantalolester. AT39589B (de)

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