AT395783B - Vorrichtung zur herstellung von eisstuecken - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Description
AT 395 783 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Eisstücken mit einem Kühlkreislauf mit einem Verdampfer, von dem eine Vielzahl von parallelen Fortsätzen, transversal ausgehen.
Vorrichtungen zum raschen und kontinuierlichen Herstellen gebrauchsfertiger Eisstücke sind bekannt und weit verbreitet. Einige dieser Vorrichtungen basieren auf dem Konzept, kurze parallele Fortsätze des Verdampfers eines Kühlkreislaufes in ein Gefäß mit Wasser ragen zu lassen. Das Wasser friert an den Fortsätzen an und bildet dabei Eisstücke, die durch das Umdrehen des Wasserbeckens unter Umkehrung des Verdampfungskreislaufes in periodischen Abständen entfernt werden.
In letzter Zeit gebaute andere Vorrichtungen haben auf das Wasserbecken verzichtet, und setzen die Verdampferfortsätze (oder äquivalente, umgedrehte, gekühlte Schalen) direkt dünnen Sprühregen von Wassemebel aus, der nach oben durch sehr kleine Löcher einer Gruppe kleiner Röhren passenderweise zugeführt wird. Bei dieser Anordnung werden die Stücke einfach durch Umkehrung des Verdampferkreislaufes abgeworfen.
Vorrichtungen des letztgenanntes Typs sind zweifellos einfacher, aber andererseits Problemen ausgesetzt, die durch die Verstopfung, der die Nebel bildenden Löcher entstehen, da der Querschnitt dieser Löcher notwendigerweise klein ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Eisstücken anzugeben, deren Aufbau einfach und gleichzeitig frei von Betriebsproblemen der genannten Art ist.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel bei einer Vorrichtung der Eingangs definierten Art dadurch erreicht, daß eine Deckplatte vorgesehen ist, durch die sich die Fortsätze nach unten erstrecken, und daß eine Gruppe von Was-serzufuhrrohren zwischen den Fortsätzen vorgesehen ist, und daß die Rohre Löcher für die Abgabe von Wasserstrahlen auf die Deckplatte aufweisen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung verlangt weder das Eintauchen der Fortsätze in ein Becken, noch deren Bestreichen mit Wassemebel. Die Erfindung verlangt das Versprühen von Wasserstrahlen, die nicht die Verdampferfortsätze direkt treffen, sondern an der Deckplatte gebrochen werden, und anschließend über die Oberfläche zu den Fortsätzen und entlang der Fortsätze unter der Bildung von Eisstücken fließen. Die Stücke werden durch Umkehr des Verdampferkreislaufes abgelöst.
Dies ist, wie leicht ersichtlich ist, eine sehr einfache Vorrichtung, deren Betriebsprinzip (Verwendung von Wasserstrahlen anstelle von Nebel) die Verwendung von Wasserzufuhrlöchem erlaubt, deren Querschnitt groß genug ist, um eine Verstopfung und daraus resultierende Instandhaltungsprobleme zu verhindern.
In einer bevorzugten Ausgestaltung wird die untere Oberfläche der Deckplatte rauh ausgeführt, um die Adhäsion der Eisstücke an der Platte zu verringern, und deren Ablösung zu erleichtern.
In der bevorzugten Ausführungsform besieht die Gruppe der Wasserzuflußrohre aus einem einzigen steifen Rahmen, der an der Vorrichtung demonticrbar befestigt ist. Auf diese Art kann der Rahmen für die periodische Instandhaltung leicht abgelöst werden.
Die Ausführungen und Vorteile der Erfindung werden an Hand der folgenden Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung von oben, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie (II-II) der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie (III-III) von Fig. 1.
Die dargestellte Vorrichtung weist ein Gehäuse (1) auf, indem ein Betriebsbereich (2) in Verbindung steht mit einem Wassersammler (3), der sich unter einem geneigten Gitter (4), einem Eisstückebehälter (5) benachbart und von diesem durch ein Tor (6) getrennt befindet. Das Tor (6) ist bei (7) schwenkbar montiert und wird durch sein Gewicht, wie in Fig. 3 dargestellt, in die geschlossene Position gebracht.
Der Betriebsraum (2) ist in einen oberen Teil (8) und einen unteren Teil (9) durch eine horizontale Deckplatte (10) mit einer rauhen Unterseite (beispielsweise aus Gummi oder anderem derartigen Material) getrennt. Über der Deckplatte (10) ist mittels Haltern (11) ein Verdampfer (12) eines Kühlerkreislaufes befestigt, der im wesentlichen U-Form in einer horizontalen Ebene aufweist, wie in Fig. 1 dargestellt. Von den beiden parallelen Armen (13) des Verdampfers (12) erstrecken sich vertikal nach unten kurze Fortsätze (14), die durch die Deckplatte (10) reichen und im unteren Teil (9) des Betriebsraumes (2) enden. Jeder Forsatz (14) ist hohl und weist ein schräges Diaphragma (15) auf, welches vom Kopf des Verdampferschenkels (13) in den Bereich des Bodens des Fortsatzes (14) reicht, und somit einen Zwangsweg für das Verdampfergas durch den Fortsatz zwingend vorschreibt, wie es mittels der Pfeile (F) in der Zeichnung angedeutet ist.
Unter der Deckplatte (10) befindet sich eine Gruppe Wasserzufuhrrohre (16, 17, 18), die zwischen den Fortsätzen (14) angeordnet ist und mittels Kopfrohren (26) zu einem einzigen steifen Rahmen (19), der demontierbar im Gehäuse (1) mittels Klammern (20) befestigt ist. Wenn der Rahmen (19) in der Betriebsstellung, wie in der Zeichnung dargcstellt, angeordnet ist, ist eine Öffnung (21) des Rahmens lösbar in einer entsprechenden fixen Öffnung (22) verbunden, um das Wasser zu den Rohren (16,17,18) zu leiten.
Wie aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht, weist das mittlere Rohr (16) eine Folge vertikaler Löcher (23) zur Abgabe von Wasserstrahlen nach oben gegen die Deckplatte (10) zwischen den einzelnen Fortsätzen iuf, während die beiden seitlichen Rohre (17) und (18) zu demselben Zweck schräg angeordnete Folgen von Löchern (24, 25) aufweisen.
Die erfindungsgemüL.e in der Zeichnung dargcsielltc Vorrichtung wird folgendermaßen betrieben. Wenn der Rahmen (19) in Arbeitsposition ist und der Verdampfer (12) im normalen Kälteproduktionszyklus arbeitet, spritzt aus den Rohren (16) bis (18) Wasser durch die Löcher (23, 25) nach oben und stößt an die Deckplatte -2-
Claims (4)
- AT 395 783 B (10). Hier verteilt es sich lateral und rinnt über die Unterfläche der Platte (10) bis es die Fortsätze (14) erreicht. Das Wasser rinnt entlang der Fortsätze (14), friert an und bildet Eiskörper (27) rund um die Fortsätze, wie es strichpunktiert in Fig. 3 dargestellt ist. Wenn die Eisstücke gebildet sind, wird ohne simultan die Wasserzufuhr zu stoppen, der Betriebszustand des Verdampfers (12) umgekehrt, wodurch er Hitze bildet, die die Ablösung und den Abfall der Stücke bewirkt. Die Stücke fallen auf den schrägen Rost (4) und dann unter Öffnung des Tores (6) in den Aufnahmebehälter (5), während das durch die Löcher (23,25) weiterhin zugeführte Wasser in den Auffangsbehälter (3) durch den Rost (4) gelangt. Das Ablösen der Stücke wird durch die Rauheit der Unterfläche der Deckplatte (10) erleichtert, da dadurch die Adhäsion zwischen der Platte und den Stücken vermindert wird. Zur periodischen Reinigung und Instandhaltung der Zufuhrrohre (16) bis (18) reicht es aus, die Klammem (20) zu lösen und den Rahmen (19) zu entfernen, wobei die bewegliche Öffnung (21) die feste Öffnung (22) verläßt. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Herstellung von Eisstücken mit einem Kühlkreislauf mit einem Verdampfer, von dem eine Vielzahl von parallelen Fortsätzen transversal ausgehen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Deckplatte (10) vorgesehen ist, durch die sich die Fortsätze (14) nach unten erstrecken, und daß eine Gruppe von Wasserzufuhrrohren (16, 17, 18) mit Löchern (23, 24, 25) für die Abgabe von Wasserstrahlen auf die Deckplatte (10) zwischen den Fortsätzen (14) vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe von Wasserzufuhrrohren (16, 17, 18) ein mittleres Rohr (16) mit einer Folge vertikaler Löcher (23) und zumindest zwei seitliche Rohre (17, 18) mit schräg orientierten Folgen von Löchern (24, 25) aufweist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe der Wasserzuflußrohre (16, 17, 18) aus einem einzigen steifen Rahmen (19) besieht, der an der Vorrichtung (1) demontierbar befestigt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Oberfläche der Deckplatte (10) rauh ausgeführt ist. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -3-
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