AT394933B - Wandelbares sitzmoebel - Google Patents

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AT394933B AT0276689A AT276689A AT394933B AT 394933 B AT394933 B AT 394933B AT 0276689 A AT0276689 A AT 0276689A AT 276689 A AT276689 A AT 276689A AT 394933 B AT394933 B AT 394933B
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Description

AT394 933 B
Die Erfindung betrifft ein in ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel mit einer aus dem Möbelgestell auf einem Sitzpolsterträger herausbewegbaren Sitzpolsterung, unter der in Sitzstellung ein Zusatzpolster gelegen ist, der zur Verlängerung der ausgefahrenen Sitzpolsterung in Liegestellung auf zwei Lenkern anhebbar am Möbelgestell oder an einem aus dem Möbelgestell herausfahrbaren Hilfswagen oder an einem aus dem Möbelgestell herausschwenk- bzw. -hievbaren Grundrahmen angelenkt ist, wobei der Sitzpolsterträger zum Ein-und Aushieven mit einem vorteilhafterweise in seinem mittleren Bereich schwenkbar angelenkten Lenker verbunden ist.
Aus der DE-OS 2 402 018 ist ein derartiges Möbel bekannt, das einen an zwei Lenkern anhebbar gelagerten Zusatzpolster trägt, dessen Mechanik jedoch aufwendig ist und wenig Bedienungskomfort bietet.
Ziel der Erfindung ist es, ein möglichst einfach umwandelbares Möbel zu erstellen, bei dem vorteilhafterweise die Sitzhöhe und die Liegehöhe gleich hoch liegen, bei dem das Ausfahren mit möglichst wenig Kraftanwendung vor sich geht und das bei leichter Bedienbarkeit entsprechende Betriebssicherheit bietet
Dieses Ziel wird bei einem Möbel der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Sitzpolsterträger mit seinem hinteren Ende im bzw. am Möbelgestell oder am Hilfswagen oder am Grundrahmen geführt, insbesondere gegen ein Abheben nach oben geführt, gelagert ist, daß das dem Sitzpolsterträger fern gelegene Ende des Lenkers im vorderen Bereich, insbesondere im Fußbereich, des Möbelgestells oder des Wagens oder des Grundrahmens angelenkt ist und daß der Zusatzpolster bzw. der Zusatzpolsterträger und/oder zumindest einer den Zusatzpolster bzw. Zusatzpolsterträger tragenden Lenker zum Anheben des Zusatzpolsters mit dem Sitzpolsterträger über eine Zugeinheit, z. B. ein Seil, Gurt od. dgl., verbunden ist (sind).
Eine alternative erfindungsgemäße Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Möbels ist dadurch gekennzeichnet, daß ein im bzw. am Möbelgestell oder am Wagen oder am Grundrahmen ausfahrbar oder heraushievbar gelagerter Führungsträger vorgesehen ist, daß der Sitzpolsterträger mit seinem hinteren Ende am Führungsträger geführt, insbesondere gegen ein Abheben nach oben geführt, gelagert ist, daß das dem Sitzpolsterträger fern gelegene Ende des Lenkers im vorderen Bereich, insbesondere im Fußbereich, des Wagens oder Grundrahmens oder vorzugsweise des Führungsträgers angelenkt ist und daß der Zusatzpolster bzw. der Zusatzpolsterträger und/oder zumindest einer der den Zusatzpolster bzw. Zusatzpolsterträger tragende Lenker zum Anheben des Zusatzpolsters mit dem Sitzpolsterträger über eine Zugeinheit, z. B. ein Seil, od. dgl., verbunden ist (sind).
Die Bedienung ist leichtgängig, wenn die Zugeinheit im mittleren Bereich des vorderen Lenkers des Zusatzpolsterträgers befestigt ist; weiters kann vorgesehen sein, daß die Zugeinheit nahe dem Verbindungspunkt des vorderen Lenkers des Zusatzpolsterträgers mit einem quer zur Aushievrichtung verlaufenden Verbindungsrohr befestigt ist Konstruktiv und bedienungsmäßig vorteilhaft ist es, wenn das hintere Ende des Sitzpolsterträgers und/oder des Führungsträgers und/oder des Hilfswagens und/oder des Grundrahmens von einer RoUe oder einem Gleiter in einer eine Abhebebewegung verhindernden Führung, z. B. einer C-förmigen Gleitschiene, einer Nut od. dgl., geführt ist.
Der Zusatzpolsterträger ist somit auf dem Möbelgestell oder auf einem aus dem Möbelgestell ausfahrbaren Hilfswagen oder auf einem herausschwenkbaren Grundrahmen mit zwei Lenkern nach oben und vorne in die Liegestellung schwenkbar gelagert, wobei der hintere Endbereich des Sitzpolsterträgers in einer Gleitführung gelagert ist, die am Möbelgestell, am Grundrahmen oder am Hilfswagen ausgebildet od»1 getragen ist.
Wahlweise können somit da Zusatzpolsterträger und/oder der Führungsträger am Möbelgestell (Seitenwand, Boden) oder einem aus dem Möbelgestell ausfahrbaren Hilfswagen oder einem ausschwenkbaren Grundrahmen gelagert sein; da Zusatzpolsterträger bzw. da Führungsträga können dabei mittels Achsbolzen, Zapfen od. dgl otter gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Montageblöcken od. dgl. angelenkt sein.
Der Sitzpolster ist auf bzw. in einer am Möbelgestell oder am Grundrahmen oder am Hilfswagen oder am Fühnmgsträger vorgesehenen ausfahrbaren oder ortsfesten Führung, z. B. einer Profilstabschiene, Nut od. dgl., z. B. mit Rollen, Gleitern, Zapfen od. dgl., gegen ein Abheben nach oben gesichert ausfahrbar gelagert. In gleicher Weise können da Führungsträga am Hilfswagen bzw. am Grundrahmen bzw. der Grundrahmen bzw. der Hilfswagen am Möbelgestell gelagert sein.
Vorteilhaft kann es sein, wenn da den Zusatzpolsterträger oda den Sitzpolsterträger tragende Grundrahmen mit seinem hinteren Ende mit einer Gleiteinrichtung, z. B. einer Rolle, auf bzw. in einer Führung am Möbelgestell verfahrbar gelagot ist. Ist ein am Möbelgestell angelenkta Grundrahmen vorgesehen, an dem der Fühnmgsträger angelenkt ist, so können diese beiden Bauteile gleichzeitig mit dem Sitzpolster aus dem Möbelgestell in eine Zwischenstellung herausgeschwenkt werden, worauf der Führungsträger gemeinsam mit dem Sitzpolsterträger weiter herausgeschwenkt werden und letztlich der Sitzpolsterträger nach vor verschwenkt wird. Diese Ausbildung agibt eine ausgesprochen gute Bedienbarkeit, da das Aushieven durch entsprechende Anlenkung der Bauteile sehr kraftsparend ofolgen kann.
Zur leichteren Bedienbarkeit ist es zweckmäßig, wenn der am Grundrahmen bzw. Hilfswagen bzw. Möbelgestell angelenkte Zusatzpolsterträger aus der Sitzstellung, in der die Lenker schräg nach hinten oben verlaufen, in die Liegestellung verschwenkbar ist, in der die Lenka schräg nach vorne oben gerichtet valaufen. Ferner ist es zweckmäßig, wenn der Zusatzpolsterträger mit zwei ungleich langen Lenkern am Grundrahmen bzw. Hilfswagen oda am Möbelgestell angelenkt ist, wobei der hintere Lenker etwas länger ist als der vordere Lenka.
Im folgaiden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert Es zeigen Fig. 1 und 2 -2-
AT 394 933 B verschiedene wandelbare Möbel in Liegestellung, Fig. 3 ein wandelbares Möbel in Sitzstellung und Fig. 4,5 und 6 Detailansichten des Möbels.
Fig. 1 zeigt ein wandelbares Möbel, wobei das Möbel ein Möbelgestell (1), einen aus dem Möbelgestell (1) herausschwenkbaren oder herausfahrbaren Grundrahmen (2), einen auf diesem Grundrahmen (2) mit Lenkern (8) und (9) nach oben und vorne herausschwenkbar gelagerten Zusatzpolsterträger (3) mit einem Zusatzpolster (6) und einen Sitzrahmen (4) umfaßt, der eine Sitzpolsterung (5) trägt Der herausschwenkbare Grundrahmen (2) ist in seinem hinteren Endbereich mit einer Rolle (11) auf bzw. in ein«* Führung (12) gelagert und in seinem vorderen Bereich mit einem Lenker (10) am Möbelgestell (1) schwenkbar gelagert. Alternativ kann der Grundrahmen (2) auch mit Zapfen in einer Nut gelagert sein oder durch einen Hilfswagen (2') ersetzt werden (Fig. 2), der wie angedeutet am Vorderfuß mit Rollen (22) versehen ist bzw. hinten auf einer Führung (12') läuft oder ebenfalls einen Fuß (37') mit Rollen (22) aufweist; der Lenker (10) entfällt in diesem Fall.
Am Grundrahmen (2) bzw. Hilfswagen (2') sind die zwei Lenker (8) und (9) schwenkbar angelenkt, wobei vorteilhafterweise der vordere Lenker (8) kürzer ausgebildet ist als der hintere Lenker (9). Die Lenker (8) und (9) sind am Zusatzpolsterträger (3) bzw. an dessen Gestell schwenkbar angelenkt, wodurch der Polsterträger (3) aus einer äbgesenkten Stellung, so wie sie in Fig. 3 ersichtlich ist, in die in Fig. 1 dargestellte angehobene vordere Stellung verschwenkt weiden kann. Das Anheben des Zusatzpolsterträgers (3) erfolgt durch Zug über den Gurt (20), der den Sitzrahmen (4) mit dem Zusatzpolsterträger (3) oder einem der Lenker, vorzugsweise mit dem vorderen Lenker (8), verbindet.
Der Sitzwagen (4) ist an seinem vorderen Fuß (21) mit einer Rolle (22) versehen. Auch das hintere Ende des Sitzwagens (4) bzw. vordere Ende des Führungsträgers (13) können mit Abstützfüßen (23) versehen sein, um in Liegestellung die Liegefläche in ihrer Mitte abstützen zu können, die Rollen (22) aufweisen, sofeme sie nicht heraushievbar ausgebildet sind.
Die obere hintere Kante der Zusatzpolsterung (6) kann mit einer Stoffahne (25) verbunden sein, die unterhalb der Rückenlehne (7) an einer im Möbelgestell (1) längsverlaufenden Stange (26) befestigt ist, um in Liegestellung den Spalt zwischen der nach vome und oben verschwenkten Zusatzpolsterung (6) und der Rückenlehne (7) abzudecken. Die Rückenlehne (7) kann auch mit ihrer Hinterfläche (32) auf das Niveau der Stoffahne (25) abklappbar sein. Es kann aber auch ein vom Grundrahmen (2) bzw. Hilfswagen (2') oder vom Möbelgestell (1) mit einer Stütze (80) abgestützt, unter die Rückenlehne (7) einfahrbar und mit dem Zusatzpolster (6) über ein Stoffschamier (81) verbundenes Kopfpolster (82) vorgesehen sein.
Mit dem Gurt (20) wird vom Sitzrahmen (4) der Polsterträger (3) aus seiner abgesenkten Stellung aus dem Grundrahmen (2) angehoben. Eine stabile vordere Stellung des Polsterträgers (3) ergibt sich dabei z. B. durch Anlage der vorderen Fläche der Polsterung (6) an der Polsterung (5) des Sitzrahmens (4) oder an Anschlägen (14) für zumindest einen der Lenker (8) oder (9).
Fig. 3 zeigt das Möbel in vollkommen eingefahrener Stellung, d. h. in Sitzstellung. Für alle heraushievbaren Bauteile können z. B. Führungen gemäß Fig. 6 eingesetzt werden. Im hinteren Bereich des Sitzrahmens (4) ist dabei z. B. eine Rolle (19) gelagert, die in einer Ausnehmung einer Führungsprofilschiene (65) des Grundrahmens (2) gelagert ist
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein Hilfswagen (2*) mit einer hinteren Rolle (39) und einer vorderen Rolle (40) vorgesehen ist, der aus dem Möbelgestell (1) bis zu einem Anschlag (45) ausfahrbar ist Der Sitzrahmen (4) ist dabei auf der am Möbelgestell (1) oder am Hilfswagen (2') (oder an einem anstelle des Hilfswagens (2') einsetzbaren Grundrahmen (2)) angeordneten bzw. ausgebildeten Führung (65) gelagert und mit dem Lenker (50') aushievbar. Diese Ausführungsform ist zweckmäßig, wenn die Breite des umgewandelten Möbels nicht groß sein muß.
Bei der strichliert in Fig. 2 gezeichneten Ausführungsform des Möbelgestells (1) kann der Grundrahmen (2) bzw. der Hilfswagen (2') entfallen, und der Sitzpolsterträger (4) ist direkt am Möbelgestell (1) gelagert. Die Lenker (8) und (9) sind in diesem Fall am Möbelgestell (1) bzw. dessen Seitenwand angelenkt und zwar in den Punkten (48, 49). In diesem Fall ist der Zusatzpolsterträger (3) genauso wie bei den anderen Möbeln mittels des Gurtes (20) bei Ausfahren des Sitzrahmens (4) heraushebbar. Der Sitzrahmen (4) ist bei dieser Ausführungsform direkt am Möbelgestell (1) oder auf einem am Möbelgestell (1) herausfahrbaren oder heraushievbaren Führungsträger (13) gelagert Bei dies«* Ausführungsform muß die Rückenlehne (7) nicht schwenkbar ausgebildet sein, da zwischen ihr und dem hochgeschwenkten Zusatzpolster (6) kein Spalt vorhanden ist.
Als Führungen (53,65) könnten auch Nut-Zapfen-Führungen vorgesehen sein, wobei am Sitzrahmen (4) seitlich eine Nut bzw. zumindest ein Zapfen ausgebildet ist die bzw. der mit zumindest einem Zapfen bzw. einer Nut am Grundrahmen (2) oder am Möbelgestell (1) Zusammenwirken.
Es wird betont, daß die Möbel sowohl mit einem herausziehbaren Führungsträger (13) als auch, wie im folgenden beschrieben, mit einem ausschwenkbar gelagerten Führungsträger (13) versehen sein können. Gemäß Fig. 1 zeigt das in Liegestellung umgewandelte Möbel einen ausschwenkbar gelagerten Führungsträger (13). Dieser Führungsträger (13) ist gemäß Fig. 1 an dem aus dem Möbelgestell (1) ausziehbaren oder aushievbaren Wagen (2') bzw. Grundrahmen (2) mittels eines Lenkers (50) schwenkbar gelagert. Der Lenker (50) ist im Fußbereich des Grundrahmens (2) bzw. Hilfswagens (2') und in der vorderen Hälfte des Führungsträgers (13) angelenkt. Im hinteren Endbereich des Führungsträgers (13) ist dieser mit einer Rolle (54) in der Gleitführung -3-

Claims (5)

  1. AT 394 933 B (53) verfahrbar gelagert. Diese Gleitführung (53) befindet sich am Möbelgestell (1) oder am Grundrahmen (2) bzw. Hilfswagen (2’) und ist mit diesen letzteren aus dem Möbelgestell (1) ausfahrbar. Das hintere Ende des Führungsträgers (13) wird z. B. mittels Gleitern bzw. Rollen (54) od. dgl. in der Gleitschiene bzw. -bahn (53) verfahrbar gleitend gelagert. Das vordere Ende des Führungsträgers (13) ist mittels eines Fußes (51) abgestützt. Der Führungsträger (13) trägt die Gleitbahn (65) für die Rolle (19), mit der das hintere Ende des Sitzpolsterträgers (4) am Führungsträger (13) geführt ist Die Schrägstellung der Lenker (50) und (50') und (10) ermöglicht eine stabile, gegen Einschieben gesicherte Liegefläche. Wenn man das Liegemöbel in ein Sitzmöbel umwandeln will, so hebt man den Sitzpolsterträger (4) am Handgriff (68) an, worauf dieser eingehievt bzw. mit seinem hinteren Ende auf dem Führungsträger (13) eingeschoben wird. Daraufhin werden der Sitzpolstertiäger (4) und der Führungsträger (13) gemeinsam auf den Grundrahmen (2) gehievt und schließlich alle Bauteile gemeinsam ins Möbelgestell (1) eingehievt. Wenn gemäß Fig. 1 die Führung (53) sowie die Lenker (8, 9) und (50) an den dargestellten Stellen an bzw. im Möbelgestell (1) befestigt bzw. angelenkt sind, entfällt der herausfahrbare bzw. herausschwenkbare Grundrahmen (2) bzw. der Wagen (2'); der Führungsträger (13) ist dann direkt mit dem Lenker (50) am Möbelgestell (1) angelenkt bzw. mit der Rolle (54) in der am Möbelgestell (1) befestigten Gleitführung (53) verfehlter gelagert Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Sitzpolsterträger (4) mit der Rolle (19) in der C-förmig ausgebildeten Führung (65) des Führungsträgers (13) geführt ist, der mittels des Lenkers (50) am Grundrahmen (2) schwenkbar gelagert ist. Gleichzeitig erkennt man die Rolle (54), mit der der Führungsträger (13) in der ebenfalls C-förmigen Gleitführung (53) geführt ist, welche am Grundrahmen (2) befestigt ist. Mit (8) ist der am Grundrahmen (2) angelenkte Lenker für den Zusatzpolster (6) bezeichnet Zu bemerken ist ferner, daß die Dimensionen, Formen und Abmessungen der einzelnen Bauteile variiert werden können, so z. B. die Ausbildung der Trag- und Grundgestelle der Baueinheiten bzw. Bauteile. Im Möbelgestell (1) gegenüberliegende Führungen (13) und insbesondere die Lenker (8) und (9) für den Zusatzpolsterträger (3), können durch Profilrohre oder Stangen (52) (Fig. 1) bzw. (27) (Fig. 2) verbunden sein, damit ihre Bewegungen synchron erfolgen. Fig. 4 zeigt den Grundrahmen (2), den Führungsträger (13) und den Sitzpolsterträger (4) in übereinander angeordneter eingefahrener Stellung. Beim Ausfahren bzw. Umwandeln des Sitzmöbels in ein Liegemöbel wird zuerst die gesamte Baueinheit um den Anlenkungspunkt (72) des Lenkers (10) des Grundrahmens (2) am Möbelgestell (1) angehoben und ausgeschwenkt, wobei die Rolle (54) nach vorne verfahren wird. Als nächster Schritt, wenn der Fuß (37) am Boden abgesetzt ist, erfolgt ein Ausschwenken des Führungsträgers (13) mit dem Sitzpolsterträger (4) um den Schwenkweg des Lenkers (50) um dessen Anlenkpunkt (73), worauf der Fuß (51) der Führung (13) in Bodenauflage kommt Daraufhin erfolgt das Ausschwenken des Sitzpolsterträgers (4) um den Anlenkpunkt (50") des Lenkers (50') in seine vordere End- bzw. Liegestellung. Mit (61, 62, 70, 71) sind Tragteile für die einzelnen Bauteile (3, 6) bzw. (4, 5) bezeichnet. PATENTANSPRÜCHE 1. In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel mit einer aus dem Möbelgestell auf einem Sitzpolsterträger herausbewegbaren Sitzpolsterung, unter der in Sitzstellung ein Zusatzpolster gelegen ist, der zur Verlängerung der ausgefahrenen Sitzpolsterung in Liegestellung auf zwei Lenkern anhebbar am Möbelgestell oder an einem aus dem Möbelgestell herausfahrbaren Hilfswagen oder an einem aus dem Möbelgestell herausschwenk- bzw. -hievbaren Grundrahmen angelenkt ist, wobei der Sitzpolsterträger zum Ein- und Aushieven mit einem vorteilhafterweise in seinem mittleren Bereich schwenkbar angelenkten Lenker verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzpolsterträger (4) mit seinem hinteren Ende im bzw. am Möbelgestell (1) oder am Hilfswagen (2*) oder am Grundrahmen (2) geführt, insbesondere gegen ein Abheben nach oben geführt, gelagert ist, daß das dem Sitzpolsterträger (4) fern gelegene Ende des Lenkers (50') im vorderen Bereich, insbesondere im Fußbereich, des Möbelgestells (1) oder des Wagens (2') oder des Grundrahmens (2) angelenkt ist und daß der Zusatzpolster (6) bzw. der Zusatzpolsterträger (3) und/oder zumindest einer den Zusatzpolster (6) bzw. Zusatzpolsterträger (3) tragenden Lenker (8, 9) zum Anheben des Zusatzpolsters (6) mit dem Sitzpolsterträger (4) über eine Zugeinheit (20), z. B. ein Seil, Gurt od. dgl., verbunden ist (sind).
  2. 2. In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel mit einer aus dem Möbelgestell auf einem Sitzpolsterträger herausbewegbaren Sitzpolsterung, unter der in Sitzstellung ein Zusatzpolster gelegen ist, der zur Verlängerung -4- AT 394 933 B der ausgefahrenen Sitzpolsterung in Liegestellung auf zwei Lenkern, anhebbar am Möbelgestell oder an einem aus dem Möbelgestell herausfahrbaren Hilfswagen oder an einem aus dem Möbelgestell heraushievbaren Grundrahmen angelenkt ist, wobei der Sitzpolsterträger zum Ein· und Aushieven mit einem vorteilhafterweise in seinem mittleren Bereich schwenkbar angelenkten Lenker verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein im bzw. am Möbelgestell (1) oder am Wagen (2') oder am Grundrahmen (2) ausfahrbar oder heraushievbar gelagerter Führungsträger (13) vorgesehen ist, daß der Sitzpolsterträger (4) mit seinem hinteren Ende am Führungsträger (13) geführt, insbesondere gegen ein Abheben nach oben geführt, gelagert ist, daß das dem Sitzpolsterträger (4) fern gelegene Ende des Lenkers (50') im vorderen Bereich, insbesondere im Fußbereich, des Wagens (2') oder Grundrahmens (2) oder vorzugsweise des Führungsträgers (13) angelenkt ist und daß der Zusatzpolster (6) bzw. der Zusatzpolsterträger (3) und/oder zumindest einer der den Zusatzpolster (6) bzw. Zusatzpolsterträger (3) tragenden Lenker (8,9) zum Anheben des Zusatzpolsters (6) mit dem Sitzpolsterträger (4) über eine Zugeinheit (20), z. B. ein Seil, od. dgl., verbunden ist (sind).
  3. 3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugeinheit (20) im mittleren Bereich des vorderen Lenkers (8) des Zusatzpolsterträgers (3) befestigt ist
  4. 4. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugeinheit (20) nahe einer Verbindungsstelle des vorderen Lenkers (8) des Zusatzpolsterträgers (3) mit einem quer zur Aushievrichtung verlaufenden Verbindungsrohr (27) befestigt ist (Fig. 2).
  5. 5. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Sitzpolsterträgers (4) und/oder des Führungsträgers (13) und/oder des Hilfswagens (2') und/oder des Grundrahmens (2) von einer Rolle oder einem Gleiter (19, 54) in einer eine Abhebebewegung verhindernden Führung (65, 53), z. B. einer C-förmigen Gleitschiene, einer Nut od. dgl., geführt ist Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5-
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