AT391455B - Wagen mit handantrieb - Google Patents

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AT391455B
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AT33087A
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Wachter Erich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/0026Propulsion aids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

Nr. 391455
Die Erfindung betrifft einen Wagen mit Handantrieb, bei dem auf der Antriebsachse für die Räder mindestens ein Klinkenrad sitzt, das von einer auf- und abwärtsbewegbaren Lenkstange über eine auf der Lenkstange gelagerte Schaltklinke antreibbar ist.
Wagen dieser Art sind aus der DE-PS 389 670 bekannt. Diese Druckschrift zeigt ein Kinderfahrzeug, bei dem die Deichsel zum Antreiben der Räder benützt wird. Die Anordnung der Schaltklinke ist dort so getroffen, daß ein Antrieb des Wagens dann erfolgt, wenn die Deichsel in einer Richtung, beispielsweise im Drehsinn des Uhrzeigers, geschwenkt wird. Bei der Rückbewegung der Deichsel hingegen gleitet die Klinke über das ihr zugeordnete Klinkenrad, ohne dabei Antriebskräfte zu übertragen.
Aufgabe der Erfindung ist es, hiebei Abhilfe zu schaffen und eine Anordnung vorzusehen, bei der bei Verschwenken der Lenkstange sowohl im Uhrzeiger- als auch im Gegenuhrzeigerdrehsinn Antriebskräfte auf die Antriebsräder übertragen werden.
Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß mit dem Klinkenrad über einen Zugmitteltrieb, z. B. einen Kettentrieb, ein weiteres, auf einem Achsstummel sitzendes Klinkenrad gekoppelt ist, das über eine weitere, auf der Lenkstange gelagerte Schaltklinke antreibbar ist, wobei beim Verschwenken der Lenkstange im Uhrzeigerdrehsinn die eine Schaltklinke mit dem zugeordneten Klinkenrad und beim Verschwenken der Lenkstange entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers die andere Schaltklinke mit dem ihr zugeordneten Klinkenrad in Eingriff steht.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Wagens erlaubt es, solcherart beim Verschwenken der Lenkstange Antriebskräfte auf die Antriebsräder zu übertragen, unabhängig von der jeweiligen Schwenkrichtung der Lenkstange.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß, in Fahrtrichtung gesehen, die eine Schaltklinke vor und die andere Schaltklinke hinter der Schwenkachse der Lenkstange angeordnet ist und daß die beiden Schaltklinken gegebenenfalls über einen Lenker miteinander verbunden sind, der mittels eines am Griff der Lenkstange vorgesehenen Schalthebels betätigbar ist und beide Schaltklinken gleichzeitig vom zugehörigen Klinkenrad abhebt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert:
Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgestalteten Wagens, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie (II-II) in Fig. 1, Fig. 3 ein Detail aus Fig. 2 in gegenüber Fig. 2 vergrößertem Maßstab, Fig. 4 ein Detail aus Fig. 1, Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles (V) in Fig. 4, Fig. 6 eine Hinteransicht des erfindungsgemäßen Wagens und Fig. 7 schematisch die Betriebsweise eines erfindungsgemäßen Wagens.
In der Zeichnung ist mit (14) die Antriebsachse eines Wagens bezeichnet. Auf dieser Achse sitzen drehschlüssig mit der Antriebsachse (14) verbunden die Antiebsräder (10) und im Bereich jedes Antiebsrades ein Klinkenrad (1'), wobei die Klinkenräder (1') von einer Lenkstange (5), die um die Antriebsachse (14) auf und ab schwenkbar gelagert ist, über eine Klinke (4') treibbar sind.
Wie aus Fig. 3 genauer zu erkennen ist, übt die Klinke (4') auf das Klinkenrad (1') eine Antiebskraft aus, wenn die Lenkstange (5) entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers, also in Richtung des Pfeiles (P), verschwenkt wird.
Die Klinke (4') steht unter der Kraft einer Feder (25), die bestrebt ist, die Klinke um ihre Schwenkachse (26), die in der Lenkstange (5) angeordnet ist, in Eingriff mit dem zugehörigen Klinkenrad (1’) zu halten. Mit dem Klinkenrad (1’) ist ein weiteres Klinkenrad (1) über einen Zugmittelbetrieb gekuppelt, der im dargestellten Ausführungsbeispiel von einem Kettentrieb gebildet ist, wobei die Kette über Kettenräder (9) läuft, welche koaxial zu den Klinkenrädem (1) und (1') angeordnet sind. Das weitere Klinkenrad (1) ist über eine weitere, an der Lenkstange (5) gelagerte Schaltklinke (4) antreibbar, wenn die Lenkstange (5) in Richtung des Pfeiles (Q) verschwenkt wird.
Es ist ersichtich, daß bei Bewegung der Lenkstange sowohl in Richtung des Pfeiles (P) als auch in Richtung des Pfeiles (Q), d. h. sowohl beim Verschwenken der Lenkstange (5) nach oben als auch nach unten, ein Antrieb der Antriebsachse (14) und damit der Räder (10) erfolgt.
Jedes Kettenrad (9) bildet mit dem zugeordneten Klinkenrad (1) bzw. (1') eine Einheit, die auf die zugehörige Welle aufgeschoben werden kann. Die Einheit, bestehend aus dem weiteren Klinkenrad (1) und dem Kettenrad (9), ist in einem Kugellager (6) drehbar gelagert, das auf einem Achsstummel (11) sitzt, der fest mit einem Rahmen (8) des Wagens verbunden ist. Der Rahmen (8) trägt weiters ein Stützrad (16), das um eine vertikale Achse (27) schwenkbar ist, die in der Mitte eines kurzen Holmes des Rahmens (8) ortsfest angeordnet ist. Das Stützrad (16) ist dabei in einer Gabel (28) gelagert, die über die vertikale Achse (27) schwenkbar am Rahmen (8) angebracht ist. Die beiden Schaltklinken (4) und (4’) sind an unterschiedlichen Seiten der Schwenkachse der Lenkstange (5) angeordnet. Die Schwenkachse der Lenkstange (5) fällt mit der Antriebsachse (14) der Räder (10) zusammen. Die Schaltklinken (4,4') sind über einen Lenker (24) miteinander gekuppelt. Dieser Lenker (24) kann mittels eines Schalthebels (18) am Griff (17) der Lenkstangen (5) betätigt werden, derart, daß die beiden Klinken (4,4') von den ihnen zugeordneten Klinkenrädem (1,1') abgehoben werden.
Auf diese Art und Weise wird ein Freilauf bei dem erfindungsgemäß ausgestatteten Wagen erreicht. Zur Bremsung des Fahrzeuges kann eine Trommelbremse (21) (Fig. 6) vorgesehen sein, die durch einen Betätigungshebel (22) am Handgriff der Lenkstange (5) betätigbar ist -2-

Claims (3)

  1. Nr. 391 455 Zum Schutz der Kette (2) sowie der Kettenräder (9) und der Klinkenräder (1,1') ist ein Kettenschutzkasten (23) (Fig. 3 und 6) vorgesehen. Am Wagen können auch Rückstrahler (12) (Fig. 1) angebracht sein. Das Seil (15) zur Betätigung des Lenkers (24) ist über einen Seilhalter (20) an der Lenkstange (5) geführt. PATENTANSPRÜCHE 1. Wagen mit Handantrieb, bei dem auf der Antriebsachse für die Räder mindestens ein Klinkenrad sitzt, das von einer auf- und abwärtsbewegbaren Lenkstange über eine auf der Lenkstange gelagerte Schaltklinke antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Klinkenrad (1') über einen Zugmitteltrieb, z. B. einen Kettentrieb (2), ein weiteres, auf einem Achsstummel (11) sitzendes Klinkenrad (1) gekoppelt ist, das über eine weitere, auf der Lenkstange (5) gelagerte Schaltklinke (4) antreibbar ist, wobei beim Verschwenken der Lenkstange (5) im Uhrzeigerdrehsinn die eine Schaltklinke (4) mit dem zugeordneten Klinkenrad (1) und beim Verschwenken der Lenkstange (5) entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers die andere Schaltklinke (4') mit dem ihr zugeordneten Klinkenrad (1') in Eingriff steht.
  2. 2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, in Fahrtrichtung gesehen, die eine Schaltklinke (4) vor und die andere Schaltklinke (4') hinter der Schwenkachse (14) der Lenkstange (5) angeordnet ist und daß die beiden Schaltklinken (4 bzw. 4') gegebenfalls über einen Lenker (24) miteinander verbunden sind, der mittels eines am Griff (17) der Lenkstange (5) vorgesehenen Schalthebels (18) betätigbar ist und beide Schaltklinken (4 bzw. 4') gleichzeitig vom zugehörigen Klinkenrad (1 bzw. 1') abhebt. Hiezu
  3. 3 Blatt Zeichnungen -3-
AT33087A 1987-02-17 1987-02-17 Wagen mit handantrieb AT391455B (de)

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ATA33087A ATA33087A (de) 1990-04-15
AT391455B true AT391455B (de) 1990-10-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITPN20130020A1 (it) * 2013-04-09 2013-07-09 C M G Di Francescutti Carlo & C S N C Meccanismo a frizione per amplificare la spinta su mezzi a movimentazione manuale.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE389670C (de) * 1922-11-02 1924-03-17 Rudolf Lack Handantrieb fuer Wagen

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Also Published As

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ATA33087A (de) 1990-04-15

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