AT391278B - Labyrinthanordnung - Google Patents
Labyrinthanordnung Download PDFInfo
- Publication number
- AT391278B AT391278B AT296888A AT296888A AT391278B AT 391278 B AT391278 B AT 391278B AT 296888 A AT296888 A AT 296888A AT 296888 A AT296888 A AT 296888A AT 391278 B AT391278 B AT 391278B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- layer elements
- paths
- labyrinth
- path
- wrong
- Prior art date
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 4
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 claims description 3
- 239000011111 cardboard Substances 0.000 claims description 3
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 3
- 239000000123 paper Substances 0.000 claims description 3
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 3
- 210000003027 ear inner Anatomy 0.000 description 52
- 238000004040 coloring Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 2
- 241000234282 Allium Species 0.000 description 1
- 235000002732 Allium cepa var. cepa Nutrition 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/04—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks using balls to be shaken or rolled in small boxes, e.g. comprising labyrinths
- A63F7/042—Three-dimensional labyrinths
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F3/00173—Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
- A63F3/00261—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards
- A63F2003/00264—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards with rotatable or tiltable parts
- A63F2003/00287—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards with rotatable or tiltable parts about a horizontal axis
- A63F2003/00299—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards with rotatable or tiltable parts about a horizontal axis designed as a book
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F2003/00996—Board games available as video games
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
- Printing Methods (AREA)
Description
Nr. 391 278
Die Erfindung betrifft eine Labyrinthanordnung, mit zumindest je einer Startposition und Zielposition, welche über zumindest einen Weg, von dem Irrwege abzweigen, in Verbindung stehen, wobei zumindest ein Teil des Weges und der Irrwege dreidimensional verläuft und die Labyrinthanordnung aus mehreren, im wesentlichen zweidimensionalen, aneinanderliegenden, voneinander abhebbaren Schichtelementen besteht
Labyrinthanordnungen sind - praktisch ausschließlich als Spiele bzw. der Unterhaltung und Erbauung dienend - in vielfältigsten Ausführungen bekannt; ausgehend von einfachen Labyrinthen, bei denen der Weg zwischen Startposition und Zielposition vielfach in sich verschlungen und gewunden ist, jedoch keine Irrwege im eigentlichen Sinne vorgesehen sind, bis zu praktisch unlösbaren Labyrinthen, bei denen kein Weg im eigentlichen Sinne sondern nur Irrwege existieren. Abgesehen von rein flächenhaften, zeichnerisch oder drucktechnisch dargestellten Labyrinthen, bei denen mit einem Schreibgerät oder dergleichen der Weg von der Startposition zur Zielposition einzutragen ist, sind in der Vergangenheit beispielsweise auch begehbare Groß-Labyrinthe bekannt geworden, wobei z. B. bei sogenannten Irrgärten durch beschnittene Gartenhecken Wegbegrenzungen dargestellt wurden, zwischen denen der Weg zur Zielposition zu suchen war.
Obwohl es durch raffinierte Anlage des Weges bzw. der Irrwege möglich ist, die Komplexität derartiger Labyrinthe in weiten Grenzen zu beeinflussen, sind doch nach oben hin gewisse Grenzen gesetzt, die sich insbesondere dann bemerkbar machen, wenn ein einmal "gelöstes" Labyrinth nochmals in Angriff genommen wird, bzw. wenn ein gewisses Training auf derartige Aufgabenstellungen vorliegt.
Weiters sind beispielsweise aus der FR-25 67 411-A1 , DE-OS 3 220 532, US-PS 4 743 023 oder US-PS 4 657 255 auch dreidimensionale Labyrinthanordnungen der eingangs genannten Art bekannt, bei denen durchsichtige bzw. zumindest hochgradig durchscheinende aneinanderliegende Schichtelemente vorgesehen sind. Die einzelnen Schichtelemente sind zur Änderung der Spielvoraussetzungen voneinander abhebbar bzw. (z. B. gemäß der genannten DE-OS 32 20 532) gegeneinander zumindest verschwenkbar. Es handelt sich in allen genannten Fällen um Labyrinthspielzeuge, welche mit einer und vorzugsweise mehreren Kugeln gespielt werden, wobei diese Kugeln von einer Startöffnung durch das Labyrinth in eine Zielöffnung gebracht werden müssen. Zufolge der Machbarkeit eines derartigen Kugelspiels müssen die Wege bzw. Irrwege des Labyrinths insgesamt während des eigentlichen Spiels stets optisch für den Spieler zugänglich und einsehbar sind, da beispielsweise ein Würfellabyrinth für Kugeln gemäß der FR-25 67 411-A1 bereits mit nur einer Kugel praktisch nicht mehr "spielbar" wäre, wenn die äußeren Würfelbegrenzungsflächen undurchsichtig ausgeführt würden. Gleiches gilt - wie erwähnt - auch für die anderen Anordnungen nach dem Stande der Technik.
Weiters liegt es auch in der Natur des allen der genannten Druckschriften zugrundeliegenden "Kugelspiels", daß die einzelnen Schichtelemente während des eigentlichen Spiels nicht voneinander abgehoben werden, da ja dann der Weg der Kugel verfälscht oder aber ein Herausfallen derselben nicht verhindert werden könnte. Auch können die Wege und Irrwege bei derartigen Geschicklichkeitsspielen nicht allzu schwierig angelegt werden, da ja die zur Führung der Spielkugeln erforderliche manuelle Geschicklichkeit im Vordergrund steht, womit der Lösungsweg zumindest vor dem Auge des Spielers zumeist geoffenbart ist
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Labyrinthanordnung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß die erwähnten Nachteile vermieden werden und daß insbesondere eine in weiten Grenzen beliebige Erhöhung der Komplexität bei gleichzeitig einfachem Aufbau und guter Zugänglichkeit der Anordnung ermöglicht wird.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schichtelemente aus Blättern von Papier, Karton, Folie, Holz, Kunststoff oder dergleichen bestehen, sich jeweils gegenseitig im wesentlichen blickdicht überdeckend lose aufeinanderliegen und daß zumindest Teile des Weges und der Irrwege auf zumindest einer Seite der einzelnen Schichtelemente aufgebracht, vorzugsweise aufgedruckt sind. Die Erfindung nutzt damit die einfache Möglichkeit zur schlagartigen Erhöhung der möglichen Komplexität durch die dreidimensionale Anordnung des Weges bzw. der Irrwege im Labyrinth aus, ohne die erwähnten Nachteile bzw. Andersartigkeiten der dreidimensionalen Kugelspiele in Kauf nehmen zu müssen, was allerdings vorerst wiederum die angesprochenen Probleme im Hinblick auf die zur eigentlichen Lösung erforderliche Zugänglichkeit bzw. Einsichtigkeit bringt. Erst durch die obengenannte Maßnahme nach der Erfindung ist erreicht, daß das nun an sich beliebig kompliziert anzulegende dreidimensionale Labyrinth lösbar bleibt, wobei ein zusätzlicher Anreiz bzw. eine zusätzliche Komponente der Komplexität darin besteht, daß sich die Zugänglichkeit nur schichtweise ergibt, was gewisse Anforderungen an das Gedächtnis im Hinblick auf das Merken der einzelnen Wegbereiche stellt. Abgesehen vom unmittelbaren Aufeinanderliegen der Schichtelemente kann natürlich auch vorgesehen sein, daß gewisse gegenseitige Abstände zwischen den einzelnen zusammengehörigen Elementen bestehen.
Neben rein ebenen, flächenhaft ausgebildeten Schichtelementen von beliebiger Außenkontur (rechteckig, quadratisch, dreieck-, Sechseck- bzw. kreisförmig usw.) können im Rahmen der Erfindung auch zwiebelschalenartig aneinanderliegende Schichtelemente vorgesehen werden; vorstellbar sind etwa kugelschalenförmig aus einzelnen Schichtelementen aufgebaute Labyrinthanordnungen, bzw. derartige Anordnungen mit anderen nach geeigneten Rotationskörperoberflächen ausgebildeten Schichtelementen.
Die einzelnen Schichtelemente können im wesentlichen flächenhaft angeordnete Teilbereiche des Weges und der Irrwege aufweisen, welche an einzelnen Stellen mit zugehörigen Stellen der jeweils benachbarten Schichtelemente in Verbindung stehen. Auf diese Weise können zumindest zu einem Teil die bekannten flächenhaften Labyrinthe beibehalten werden, welche nun aber über senkrecht oder schräg zu den -2-
Nr. 391 278
Schichtelementen stehende Verbindungen an einzelnen Bereichen mit entsprechenden flächenhaften Bereichen der benachbarten Schichtelemente verbunden sind. Möglich sind im Rahmen der Erfindung aber natürlich auch sich bezogen auf die Schichtelemente weitgehend oder rein dreidimensional erstreckende Anordnungen der Wege bzw. Irrwege, welche entweder teilweise oder auch zur Gänze von einer geraden Erstreckung abweichen und somit beispielsweise auch völlig wirr gekrümmt und verschlungen durch die Labyrinthanordnung verlaufen können. Auch damit ergeben sich wiederum weitere Möglichkeiten zur Beeinflussung der Komplexität der gesamten Anordnung.
Die genannte Ausgestaltung erleichtert weiters einerseits die Herstellung der Labyrinthanordnung und andererseits auch die Benutzung derselben. Das Auf bringen der Wege bzw. Irrwege kann auch beispielsweise durch Aufkleben entsprechender Schichten, durch Aufstreichen von Farbe - beispielsweise Leuchtfarbe - oder auf ähnliche im Zusammenhang mit dem jeweiligen Material der Schichtelemente geeignete Weise erfolgen. Im Zusammenhang mit der Ausbildung der Schichtelemente aus Kunststoff kann beispielsweise auch eine das Schichtelement im Bereich der Wege bzw. Irrwege durchdringende Einfärbung vorgenommen werden. Die einzelnen Schichtelemente können dabei in weiten Grenzen beliebig dick oder dünn ausgeführt werden - bei dünnen Schichtelementen ist es natürlich auch möglich, jeweils mehrere davon gleich zu bedrucken, sodaß sich beim Zusammenlegen aller in der Labyrinthanordnung wiederum höhere gangartige Wege bzw. Irrwege ergeben.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest auf einer Seite zumindest eines Teils der Schichtelemente zusätzliche Informationen bzw. Kennzeichen aufgebracht, vorzugsweise aufgedruckt sind. Diese Informationen bzw. Kennzeichen können beispielsweise zur Unterstützung des Gedächtnisses vorgesehen werden, wobei an bestimmten Abzweigungen bzw. Gabelungen der Wege und Irrwege Gedächtnishilfen in Form von Symbolen, Farben oder dergleichen gegeben sind. Davon abgesehen können diese Informationen bzw. Kennzeichen aber auch auf sonstige geeignete Weise mit der Lösung des Labyrinths verknüpft sein. Für den Fall, daß die Schichtelemente jeweils nur einseitig und nicht durchscheinend mit derartigen zusätzlichen Kennzeichen oder Informationen versehen sind, bieten sich auf einfache Weise zwei Schwierigkeitsgrade an - entweder kann das Labyrinth von der Seite der zusätzlichen Informationen her einfacher oder aber von der Hinterseite her schwieriger gelöst werden.
Die einzelnen Schichtelemente können nach einer bevorzugten weiteren Ausbildung der Erfindung nach Art eines Buches, Ringbuches, Leporellos bzw. einer Zeitschrift oder dergleichen gebunden sein. Damit ist insbesondere die Handhabbarkeit der Labyrinthanordnung verbessert, da nun die perfekte gegenseitige Ausrichtung der einzelnen Schichtelemente auch über eine längere Gebrauchsdauer der Anordnung hinweg sichergestellt ist.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung kann aber auch vorgesehen sein, daß zumindest einzelne der Schichtelemente gegenüber den anderen verdrehbar bzw. austauschbar sind. Eine gewisse Symmetrie in der Anordnung insbesondere von im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Schichtelemente stehenden Verbindungen vorausgesetzt, läßt sich damit auf einfache Weise erreichen, daß eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungsvarianten je nach Art der Zusammenstellung der einzelnen Schichtelemente möglich wird. Diese Verdrehbarkeit bzw. Austauschbarkeit zumindest einzelner der Schichtelemente kann aber weiters auch dazu ausgenutzt werden, den Schwierigkeitsgrad bzw. die Komplexität der Labyrinthanordnung weiter zu steigern - so kann beispielsweise vorgesehen werden, daß nur in einer ganz bestimmten relativen Ausrichtung bzw. Position der Schichtelemente zueinander das Labyrinth auch tatsächlich lösbar wird.
Abgesehen von den genannten Ausgestaltungen der Erfindung könnte auch vorgesehen sein, daß die Schichtelemente softwaremäßig realisiert sind und in Form ihrer, vorzugsweise perspektivischen Abbildung auf einem Monitor oder dergleichen zugänglich sind. Damit ist erreicht, daß die Labyrinthanordnung als solche einfach nur in Form ihrer optisch wahrnehmbaren Abbildung realisiert ist, sodaß die Handhabung der einzelnen Schichtelemente vereinfacht wird und beispielsweise auch Abänderungen leicht vorgenommen werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung teilweise schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Labyrinthanordnung in perspektivischer Ansicht, wobei zur Verdeutlichung die Wege bzw. Irrwege des Labyrinths undurchsichtig und die Labyrinthumgebung - das ist das in der Labyrinthanordnung bzw. in den einzelnen Schichtelementen abgesehen von Wegen und Irrwegen verbleibende Volumen - durchsichtig angenommen ist; Fig. 2 zeigt die unteren Schichtelemente einer Labyrinthanordnung gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung, wobei hier die Wege und Irrwege auf Vorder- und Rückseite der einzelnen Schichtelemente aufgedruckt sind; und Fig. 3 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Ausschnitt aus einer anderen Labyrinthanordnung mit einer Kreuzung von ausschließlich "dreidimensional" verlaufenden Wegen bzw. Irrwegen.
Die Labyrinthanordnung nach Fig. 1 weist eine an der in der Darstellung oberen Seite (1) gelegene Startposition (2), sowie eine an der in der Darstellung unteren Seite (3) gelegene Zielposition (4) auf. Diese beiden Positionen (2), (4) sind über einen strichpunktiert angedeuteten Weg (5) verbunden, von dem an etlichen Stellen Irrwege (6) abzweigen. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist das dargestellte Labyrinth sehr einfach und unkompliziert gewählt - auch wird üblicherweise keine durchsichtige Labyrinthumgebung verwendet, sodaß das Labyrinth selbst - also die Wege und Irrwege zwischen Start- und Zielposition - nicht im dargestellten Maße klar einsichtig sind.
Die gesamte Labyrinthanordnung besteht aus elf hier im wesentlichen flächenhaften Schichtelementen (7) bis -3-
Nr. 391 278 (17), die im geschlossenen, zusammengelegten Zustand der Labyrinthanordnung aneinanderliegen und zur Zugänglichmachung einzelner Teile des Weges (5) und der Irrwege (6) voneinander abhebbar sind. Bei der dargestellten Ausführung weisen die einzelnen Schichtelemente (7) bis (17) im wesentlichen flächenhaft angeordnete Teilbereiche des Weges (5) und der Irrwege (6) auf, welche an einzelnen schraffierten Stellen (19) bis (24) mit zugehörigen Stellen (19) bis (24) der jeweils benachbarten Schichtelemente in Verbindung stehen. Auf diese Weise ergibt sich ein einfaches räumliches Labyrinth, dessen Wege bzw. Irrwege nach wie vor bereichsweise im wesentlichen zweidimensional verlaufen, jedoch an einzelnen Stellen dreidimensional mit anderen Teilbereichen verknüpft sind.
Wie in Fig. 1 dargestellt, können die Wege bzw. Irrwege auch jeweils über mehrere Schichtelemente (hier zwei) gleich ausgebildet sein, sodaß sich eine größere Höhe der Wege bzw. Irrwege ergibt, die das Labyrinth insgesamt leichter handhabbar machen kann und auch verschiedene später noch angesprochene Ausgestaltungen durch die mehrmalige Wiederholung der gleichen Wegestruktur auf mehreren benachbarten Schichtelementen ermöglicht
Abgesehen von einer im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Schichtelemente (7) bis (17) liegenden Verbindung an den einzelnen Stellen (19) bis (21), (23) und (24), kann auch eine Schrägverbindung zwischen den einzelnen Schichtelementen vorgesehen werden, wie dies an der Stelle (22) dargestellt ist. In weiterer Ausgestaltung dieser Schrägverbindungen kann aber auch überhaupt größtenteils oder gänzlich auf flächenhaft in den einzelnen Schichtelementen liegende Teilbereiche der Wege und Irrwege verzichtet werden, womit sich ein Labyrinth ergibt, von dem eine Wegekreuzung (25) in Fig. 3 angedeutet ist. Es ist daraus zu ersehen, daß die Komplexität der Labyrinthanordnung damit nochmals zu steigern ist, da ja nun die zur Verfügung stehenden Informationen über den weiteren Verlauf des Weges ständig von einem Schichtelement auf das andere in Gedanken mitgenommen werden müssen.
In Fig. 2 sind nun die unteren Schichtelemente (13) bis (17) des gemäß Fig. 1 aufgebauten Labyrinths in Explosionsdarstellung voneinander abgehoben gezeichnet. Die einzelnen Schichtelemente können beispielsweise aus Papier, Karton, Folie, Holz, Kunststoff oder dergleichen bestehen, und können auf hier nicht dargestellte Weise auf einer der Längsseiten beispielsweise auch nach Art eines Buches, Ringbuches, Leporellos, bzw. einer Zeitschrift oder dergleichen gebunden sein. Das geschlossene Buch würde dann beispielsweise wie in Fig. 1 dargestellt aussehen, mit der Ausnahme, daß üblicherweise vom Labyrinth im Inneren des Buches nur die Startposition (2) auf der ersten Seite zu sehen wäre.
Der Weg (5) und die Irrwege (6) sind jeweils in Teilbereichen auf zumindest einer Seite der einzelnen Schichtelemente aufgebracht, vorzugsweise aufgedruckt. Dies kann so erfolgen, daß die Wege und Irrwege nur auf einer Seite, oder aber auf beiden Seiten jedes Schichtelementes aufgebracht sind - auch könnten beispielsweise auf beiden Seiten des Schichtelementes verschiedene Labyrinthe angebracht sein, was vielfältige Möglichkeiten zur Einflußnahme auf die Komplexität bzw. Schwierigkeit der Lösung erlaubt. In der Darstellung gemäß Fig. 2 sind die Wege (5) und Irrwege (6) auf beiden Seiten der Schichtelemente (13) bis (17) gleich - auf der oberen Seite mit durchgezogener Linie und auf der Unterseite mit punktierter Linie dargestellt. Die einzelnen Stellen, an denen die Teilbereiche der Wege (5) bzw. Irrwege (6) mit den in anderen Schichtelementen bzw. anderen Gruppen von Schichtelementen ausgebildeten anderen entsprechenden Teilbereichen in Verbindung stehen sind auch hier wiederum mit (20) bis (24) bezeichnet und schraffiert.
Wie insbesondere aus Fig. 2 leicht einsichtig ist, kann auch vorgesehen werden, daß zumindest einzelne der Schichtelemente gegenüber den benachbarten Schichtelementen verdrehbar oder austauschbar sind, was besonders dann, wenn die Stellen (19) bis (24) symmetrisch auf den einzelnen Schichtelementen angeordnet sind, vielfältigste Einflußnahmen auf das Labyrinth und dessen Komplexität bzw. Lösbarkeit ermöglicht.
Abgesehen von der dargestellten Ausführung sind auch Labyrinthanordnungen möglich, bei denen mehrere Start- und/oder Zielpositionen sowie auch mehrere Wege zwischen diesen gegeben sind. Auch müssen diese Positionen nicht zwangsläufig an der Ober- bzw. Unterseite der Labyrinthanordnung liegen - ohne weiteres möglich ist auch eine seitliche Anordnung dieser Positionen bzw. überhaupt eine beliebige Anordnung auch im Inneren.
Um das Verfolgen der Bahnen bzw. des Weges innerhalb eines unter Umständen weit verzweigten Labyrinthes zu erleichtern können auf die Schichtelemente auch Zusatzinformationen, die bei der Lösung helfen, aufgebracht sein. Dies kann z. B. durch Aufdrucken auf geeignetes Material erfolgen, etwa dadurch, daß man die Verbindungsstellen, welche man unter Umständen nicht auf den ersten Blick erkennt, anders einfärbt als die von Ihnen abzweigenden Wege bzw. Irrwege. Weiters können auch Informationen oder Anspielungen in Wort und Bild auf die Schichtelemente aufgebracht werden, um die Lösung des Labyrinths zu erleichtern. Dabei können bedarfsweise die Vorder- und Rückseite jedes Schichtelementes unterschiedlich ausgestaltet werden - bei mehreren, bezüglich der Wege und Irrwege jeweils gleich ausgebildeten aneinanderliegenden Schichtelementen (je zwei in Fig. 1 und 2) können diese Informationen bzw. Kennzeichen auch auf beiden zusammengehörigen Elementen unterschiedlich, z. B. sich ergänzend, sein.
Ebenso muß hier noch darauf hingewiesen werden, daß natürlich die einzelnen Schichtelemente der Labyrinthanordnung auch jeweils unterschiedliche Dicke aufweisen können, um beispielsweise wichtige, oder schwierige Bereiche besonders hervorzuheben oder ähnliches. -4-
Claims (4)
- Nr. 391 278 PATENTANSPRÜCHE 1. Labyrinthanordnung, mit zumindest je einer Startposititon und Zielposition, welche über zumindest einen Weg, von dem Irrwege abzweigen, in Verbindung stehen, wobei zumindest ein Teil des Weges und der Irrwege dreidimensional verläuft und die Labyrinthanordnung aus mehreren, im wesentlichen zweidimensionalen, aneinanderliegenden, voneinander abhebbaren Schichtelementen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtelemente (7 bis 17) aus Blättern von Papier, Karton, Folie, Holz, Kunststoff oder dergleichen bestehen, sich jeweils gegenseitig im wesentlichen blickdicht überdeckend lose aufeinanderliegen und daß zumindest Teile des Weges (5) und der Irrwege (6) auf zumindest einer Seite der einzelnen Schichtelemente (7 bis 17) aufgebracht, vorzugsweise aufgedruckt sind.
- 2. Labyrinthanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest auf einer Seite zumindest eines Teiles der Schichtelemente (7 bis 17) zusätzliche Informationen aufgebracht, vorzugsweise aufgedruckt sind.
- 3. Labyrinthanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtelemente (7 bis 17) nach Art eines Buches, Ringbuches, Leporellos, bzw. einer Zeitschrift oder dergleichen gebunden sind.
- 4. Labyrinthanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einzelne der Schichtelemente (7 bis 17) gegenüber den anderen verdrehbar bzw. austauschbar sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5-
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT296888A AT391278B (de) | 1988-12-02 | 1988-12-02 | Labyrinthanordnung |
| DE19893938065 DE3938065C2 (de) | 1988-12-02 | 1989-11-16 | Labyrinthanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT296888A AT391278B (de) | 1988-12-02 | 1988-12-02 | Labyrinthanordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA296888A ATA296888A (de) | 1990-03-15 |
| AT391278B true AT391278B (de) | 1990-09-10 |
Family
ID=3543237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT296888A AT391278B (de) | 1988-12-02 | 1988-12-02 | Labyrinthanordnung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT391278B (de) |
| DE (1) | DE3938065C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19808232C2 (de) * | 1998-02-27 | 2003-06-18 | Nicole Waechtler | Zusammenfaltbares und aufstellbares Buch-Spiel-Gebilde |
| CN101607135B (zh) * | 2008-06-17 | 2012-05-30 | 上海一观科技有限公司 | 平铺使用的带球体的迷宫 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4170354A (en) * | 1976-08-09 | 1979-10-09 | Bredlau Kenneth A | Amusement device |
| DE3220532A1 (de) * | 1982-06-01 | 1983-12-01 | Dunaplast Müanyag és Gumiipari Szövetkezet, 1067 Budapest | Labyrinthspielzeug |
| FR2567411A1 (fr) * | 1984-07-12 | 1986-01-17 | Biette Gilles | Jeu de billes a etages superposes |
| US4657255A (en) * | 1985-12-12 | 1987-04-14 | Seres Zoltan S | Pyramid shaped puzzle |
| US4743023A (en) * | 1986-10-10 | 1988-05-10 | Collier Products, Inc. | Maze game |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US984302A (en) * | 1908-07-20 | 1911-02-14 | Charles B Rosenberger | Puzzle postal card. |
-
1988
- 1988-12-02 AT AT296888A patent/AT391278B/de not_active IP Right Cessation
-
1989
- 1989-11-16 DE DE19893938065 patent/DE3938065C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4170354A (en) * | 1976-08-09 | 1979-10-09 | Bredlau Kenneth A | Amusement device |
| DE3220532A1 (de) * | 1982-06-01 | 1983-12-01 | Dunaplast Müanyag és Gumiipari Szövetkezet, 1067 Budapest | Labyrinthspielzeug |
| FR2567411A1 (fr) * | 1984-07-12 | 1986-01-17 | Biette Gilles | Jeu de billes a etages superposes |
| US4657255A (en) * | 1985-12-12 | 1987-04-14 | Seres Zoltan S | Pyramid shaped puzzle |
| US4743023A (en) * | 1986-10-10 | 1988-05-10 | Collier Products, Inc. | Maze game |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA296888A (de) | 1990-03-15 |
| DE3938065A1 (de) | 1990-06-07 |
| DE3938065C2 (de) | 1998-03-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0183906B1 (de) | Puzzle-Würfel | |
| EP0171409B1 (de) | Kombinativer elementensatz zum auslegen von flächem mit varierbarem aussehen, insbesondere zur anwendung als spielzeug oder als flächenbedeckung | |
| DE69625311T2 (de) | Spiel | |
| DE19623498C2 (de) | Spielstein | |
| DE69612508T2 (de) | Würfel, spielbrett und würfelspielanordnung und spielbrett | |
| DE4236054C2 (de) | Mehrwürfel-Puzzlespiel | |
| AT391278B (de) | Labyrinthanordnung | |
| DE2346555A1 (de) | Lehr- und puzzlespiel | |
| DE7700760U1 (de) | Ansagevorrichtung | |
| EP0089581A1 (de) | Logik-Gesellschaftsspielzeug | |
| WO1993007942A1 (de) | Geschicklichkeitsspiel | |
| DE29519889U1 (de) | Vorrichtung für ein dreidimensionales Schachspiel | |
| DE8021193U1 (de) | Glueckskugel | |
| DE8804616U1 (de) | Bausatz zur Bildung eines dreidimensionalen Gegenstandes oder Gebildes aus ebenen, durch parallele Flächen begrenzten Teilen geringer Dicke | |
| DE29909981U1 (de) | Zusammensetz- und Werbespiel | |
| DE8320695U1 (de) | Mathematisches Brettspiel | |
| DE202008013809U1 (de) | Puzzle | |
| CH615594A5 (en) | Puzzle | |
| DE3119875A1 (de) | Wuerfel mit durchlaufenden bohrungen und passende staebchen zum hineinstecken | |
| DE6926562U (de) | Spielbrett | |
| DE1929820A1 (de) | Amerikanisches Schachspiel | |
| DD257588A1 (de) | Anordnung zum zusammensetzen von bildelementen | |
| DE2019819A1 (de) | Spielzeug,insbesondere fuer didaktische Zwecke | |
| DE102019102926A1 (de) | System für Gesellschaftsspiele | |
| DE8714128U1 (de) | Spielbrett für Backgammon, Puff und Tric-Trac |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELA | Expired due to lapse of time | ||
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |