DE8804616U1 - Bausatz zur Bildung eines dreidimensionalen Gegenstandes oder Gebildes aus ebenen, durch parallele Flächen begrenzten Teilen geringer Dicke - Google Patents
Bausatz zur Bildung eines dreidimensionalen Gegenstandes oder Gebildes aus ebenen, durch parallele Flächen begrenzten Teilen geringer DickeInfo
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Description
* 4* tifttit *«· · * · *
Bausatz zur Bildung eines dreidimensionalen Gegenstandes
Gebildes aus ebenen^ diroii pärailiJle yiaphen foegrenzlijpleilen
geringe!* Mcfce"· " *"
Gebildes aus ebenen^ diroii pärailiJle yiaphen foegrenzlijpleilen
geringe!* Mcfce"· " *"
Die Vorliegende Erfindung betrifft ebene, ZUsammenfugbare Elemente zur Herstellung
dreidimensionaler Gegenstände,
Bekanntlich wird der Versand Von Gegenständen auf dem Postweg oder im Eilgutverkehr
eehr erleichtert, wenn dieee Gegenstände mit geringer Dicke flach verpackt werden können,
so daß sie in einem leicht handhabbaren Umschlag öder Paket untergebracht werden können.
In der Praxis eignen eich nur eehr wenige Gegenstände für eine derartige Verpackung,
da die meisten, seien sie Voll- oder Hohlkörper, im Raum ein dreidimensionales Volumen
einnehmen, das keine Ähnlichkeit mit für flaches Verpacken geeigneten abgeflachten Formen
hat.
Die Erfindung bezweckt die Lösung dieses Probleme, indem sie ebene,, zusammenfügbare
und in zusammengefügter Stellung blockierte Elemente zur Herstellung dreidimensionaler
Gegenstände vorschlägt.
Gegenstand der Erfindung sind daher merklich ebene, durch parallele Flächen begrenzte
Elemente, dadurch gekennzeichnet, daß sie aue parallelen, ungeteilten Scheiben der Nachbildung
eines dreidimensionalen Gegenstandes oder Gebildes bestehen, wobei mindestens eine der parallelen Flächen der genannten Elemente vorstehende Partien umfaßt, die in
komplementär geformte, an entsprechender Stelle auf dpt gegenüberliegenden Fläche des benachbarten
Elemente angeordnete Vertiefungen gesteckt werden können, um den genannten Gegenstand oder das genannte Gebilde aus den genannten Elementen nachzubilden.
Vorzugsweise tragen die genannten Elemente an entsprechenden Stellen Vertiefungen, die
dehnbare Organe wie Schrauben oder Zapfen oder auch Saugnäpfe geeigneter Art oder ein
geeignetes Magnetsystem aufnehmen können, durch die eie in zusammengefügter Stellung
blockiert werden.
Auf diese Weiee kann der Gegenstand aus den verschiedenen ebenen Elementen aufgebaut
werden, die zwecks Ausstellung zum Verkauf und zur Erleichterung der Handhabung in
flacher Form angeliefert werden.
Zwar wurden im Spielzeugbereich bereits Bausätze vorgeschlagen, die aus ebenen Elementen
bestehen, welche durch Ineinanderatecken von Organen mit komplementärem Profil
zusammenfügbar sind. Diese ebenen Elemente weisen jedoch einen einheitlichen Typ oder
verschiedene Typen auf, die jeweilß in großer Stückzahl identisch reproduziert werden, damit
sie in vielfältiger Weise zusammengefügt werden können, um eine eehr große Anzahl von Gegenständen
unterschiedlicher, vom Benutzer erdachter Form zu bilden. Diese Gegenstände geben übrigens die entsprechenden wirklichen Gegenstände nur sehr angenähert wieder, da
sie aus Elementen aufgebaut sind, deren Form oder Formen geometrisch wohldefiniert s:i>d.
Hingegen sind bei der Erfindung die verwendeten ebenen Elemente parallele "Scheiben"
ein und desselben Gegenstandes, die sich nur in eindeutiger Weiee zusammenfügen lassen,
so daß stets derselbe Gegenstand nachgebildet wird. Die verschiedenen Scheiben sind daher
nicht von gleicher Form, und um beim Zusammenbau des Gegenstandes jegliche Verwechselung
der Elemente zu Verhindern, sind die durch Ineinanderetecken zusammenfügbaren
Organe im allgemeinen nicht auf sämtlichen Elementen an den gleichen Stellen angeordnet.
Auch umfassen die ebenen Elemente, während sie bei den gemäß der früheren Technik ausgeführten Spielen im allgemeinen von einheitlicher Farbe sind, bei der Erfindung auf ihren
die beiden parallelen Flächen verbindenden Flächen Reliefs, Muster, Aufschriften und unterschiedliche
Farben, so daß der Gegenstand nach dem Zusammenbau auf seinen sichtbaren Teilen die gewünschten Muster, Aufschriften und Farben -zeigt. Die parallelen Flächen der
• * * 9
ebenen Elemente können einfarbig sein oder je nach dem Verwendungszweck des Gegenstandes ebenfalls Muster und Aufschriften und gegebenenfalls unterschiedliche Farben aufweisen.
Selbstverständlich können die Gegenstände gemäß der Erfindung auch als Spiel nach Art
eines dreidimensionalen Puzzles benutzt werden, und dieser Zweck stellt eine erste Anwendung
dieser Gegenstände dar,
Sie können ferner einem didaktischen Zweck dienen( indem Z1Bi jedes ebene Element auf
seinen parallelen Flächen einen Querschnitt des Gegenstandes gemäß den entsprechenden
Ebenen wiedergibt, wodurch für den Benutzer der innere Aufbau des betreffenden Gegenstandes
sichtbar wird. Zum Beispiel kann der genannte Gegenstand ein Globus sein, der auf
seiner Außenfläche das Relief der Erdkugel wiedergibt, welches sich samt den gewünschten
Farben, Aufschriften und Formen auf den Flächen befindet, die die parallelen Flächen der
den Globus bildenden ebenen Elemente verbinden, während der innere Aufbau der Erdkugel
auf den parallelen Flächen der ebenen Elemente schematich dargestellt ist, welche parallelen
Flächen z.B. Schnitte in zur Äquatorebene parallelen Ebenen sind.
Um die Bauelemente derartiger Gegenstände auf dem Postwege oder auf anderem Wege
zu versenden, werden sie flach auf einem ebenen TVäger oder in Vertiefungen eines solchen
Trägers atigpordnet. Danach braucht dieser Träger nur noch z.B. in einem Umschlag, mittels
Blisterverpackung oder in Schrumpffolie verpackt zu werden, so daß solche Gegenstände mit
geringerem Volumen und leicht handhabbar versandt oder zum Verkauf ausgestellt werden
können. Auf diese Weise wird es ermöglicht, beim Versand übergroße Entfernung die von den
Postdiensten vorgeschriebenen Normen einzuhalten und somit die Kosten für den Transport
c1;eser Gegenstände beträchtlich zu senken.
Ein solches Flachpackverfahren für einen derartigen Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß verschiedene ebene Bauelemente des genannten Gegenstandes flach auf einem ebenen Träger oder in Vertiefungen einee solchen Trägers angeordnet werden und daß
dieser Träger dann in an sich bekannter Weise verpackt wird, stellt somit einen weiteren
Gegenstand der vorliegenden Erfindung dar.
Selbstverständlich können die Bauelemente der Gegenstände gemäß der Erfindung aus
beliebigen Werkstoffen wie z.B. Pappe, Holz, Metall, elastischem oder etarrem Kunststoff
und sogar aus zum Verzehr bestimmten Produkten (z.B. aus Marzipan) bestehen, wobei
diese Aufzählung nicht erschöpfend ist. Im Falle eines hohlen Gegenstandes sind die ebenen
Elemente, aus denen er aufgebaut werden kann, ihrerseits ringförmig.
Wie oben angegeben, weisen in einer bevorzugten Ausführungefonn der Erfindung die
durch die Scheiben des nachzubildenden Gegenstandes gebildeten ebenen Elemente an entsprechenden
Stellen Vertiefungen auf, die es ermöglichen, sie in zusammengefügter Stellung mit Hilfe von mitgelieferten dehnbaren Elementen zu blockieren. Der dreidimensieasfe Gegenstand
kann daher nach Art eines Puzzles aufgebaut werden, kann jedoch, sobald er zusammengefügt
ist, im Gegensatz zu den gemäß der früheren Technik aufgebauten Gegenständen
nicht mehr zerlegt werden.
Die beigefügten Zeichnungen sollen das Verständnis der Erfindung erleichtern. Sie zeigen
im eiözelnen:
Figur 1: Eine schematische Ansicht einer Kugel gemäß der Erfindung, bestehend aus zusammengefügten
ebenen Elementen.
Figur 2: Eine perspektivische Ansicht von zwei ebenen Elementen dieser Kugel zur Erläuterung
der Art des Zusammenbaus.
Figur 3: Einen in größerem Maßstab dargestellten Querschnitt der Elemente gemäS Figur 2.
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t * » I
* * t &ogr;
Figur 4: Eine teiiweiee geschnittene explodierte Darstellung eiiles anderen Gegenstandes
gemäß der Erfindung.
Figur 5: Eine schematische Ansicht einer MatrjoschkarPuppe gemäß der Erfindung-Figur
6: Eine Flachpackungj die die ebenen Elemente eines Gegenstandes gemäß der Erfindung
enthält.
Wie aus Figur Ij der Darstellung einer Kugel gemäß der Erfindung, zu ersehen ist, wird
diese durch parallele Ebenen in merklich ebene Scheiben 1, 2, 3, *.* zerlegt, die ebensäviele
ebene Elemente darstellen, in welche die Kugel aufgeteilt ist und aus denen sie nachgebildet
werden kann.
Die einzelnen Elemente umfassen auf einer Seite 4 vorstehende Warzen 5, die in komplementäres
Profil aufweisende Vertiefungen 6 der gegenüberliegenden Fläche 7 des benachbarten
Elements eingefügt, eingeeteckt oder eingerastet werden können. In dem auf den Zeichnungen
dargestellten Fall haben die Warzen 5 die Form eines sich nach außen erweiternden
Kegelstumpfee, was voraussetzt, daß die Kugel aus einem elastisch verformbaren Werkstoff
besteht, was das Zusammenfügen durch Ineinanderstecken dieser Organe und ihrer Aufnahmen
ermöglicht. Selbstverständlich könnte für die Warzen 5 und die Vertiefungen 6 auch ein
beliebiges anderes Profil angewendet werden.
Wie oben erläutert, können die Außenflächen der einzelnen Elemente wie z.B. 8 und 9
unterschiedliche Reliefe aufweisen und Muster sowie Aufschriften in verschiedenen Farben
tragen. Auch die ebenen Flächen wie z.B. 4 und 7 können ihrerseits diverse Schmuckmotive
oder didaktische Darstellungen tragen, die farbig sein oder Aufschriften umfassen können.
Wie in Figur 4 dargestellt, können die verschiedenen ebenen Elemente 10, 11, 12, ...
in von Element zu Element wechselnder Anzahl Warzen 13, 14, 15, ... sowie die zugehörigen
Vertiefungen aufweisen, wobei die genannten Warzen und Vertiefungen von Element
zu Element gegeneinander versetzt sein können, um ein festes Zusammenfügen des Ganzen
sicherzustellen, jeglicher Vertauschung unterschiedlicher Elemente beim Zusammenbau des
Gegenstandes vorzubeugen und die Verwendung des Gegenstandes als didaktisches Spielzeug
für Kleinkinder zu ermöglichen.
Die ebenen Elemente können, wie in Figur 5 unter Position 16 dargestellt, ringförmig
sein, um den Aufbau eines hohlen Gegenstandes 17 wie z.B. einer Matrjoschka-Ftippe zu
ermöglichen.
Wie oben erläutert, können die ebenen Bauelemente 18 eines bestimmten Gegenstandes
auf oder in einem flachen Träger 19 flach angeordnet und mit diesem z.B. durch Blisterverpackung
oder mit Schrumpffolie fest verbunden sein, in welcher Form sie zum Verkauf ausgestellt
oder in einem Umschlag oder Paket geringer Dicke durch Post oder durch einen Speditionsdienst
versandt werden können. Wenn diese ebenen Elemente in zusammengefügter Stellung durch dehnbare Organe blockiert werden, werden letztere in derselben Packung mitgeliefert.
Claims (4)
1. «^Bausatz zur Bildung eines dreidimensionalen
Gegenstandes oder Gebildes aus ebenen, durch parallele
Flächen begrenzten TeiJ^Jgeringer Dicket
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile (1, 2, 3) aus ungeteilten, parallelen Scheiben der Nachbildung des dreidimensionalen
Gegenstandes uder Gebildes bestehen, wobei mindestens eine der parallelen Flächen der Teile (1, 2, 3)
vorstehende Partien (5) aufweist, in die komplementäre Vertiefungen (6) eingreifen, welche an entsprechender
Stelle auf der gegenüberliegenden Fläche (7) des benachbarten Teils angeordnet sind.
2. Bausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekenn zeichnet,
dadurch gekenn zeichnet,
daß die vorstehenden Partien (5) in Form von Warzen aus
einem elastisch verformbaren Werkstoff ausgebildet sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorstehenden Partien (5) auf den Teilen (1, 2, 3) in verschiedener Anzahl vorhanden und/oder von Teil
zu Teil in ihrer Lage zueinander versetzt sind.
4. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet.
dadurch gekennzeichnet.
f I I $ t t
* # * It* 4 »4
daß die Außenflächen (8, 9) der Teile (1, 2, 3)
reliefartig ausgebildet sind.
5* Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile (1, 2, 3 bzw. 18) flach auf einem ebenen oder Vertiefungen aufweisenden Träger (19) angeordnet
und in dieser Form in an sich bekannter Weise verpackt
sind.
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Priority Applications (2)
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| CH119088A CH675622A5 (en) | 1988-04-05 | 1988-03-29 | Solid object assembled from flat sections - has separate profiled layer with locking spigots and sockets |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Cited By (1)
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| DE102010016604A1 (de) | 2010-04-23 | 2011-10-27 | Mathias Spohn | Holzspielzeug |
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