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Ansätze aufweist, aber ebenfalls auf der Welle 7 starr befestigt ist. Der erste Ansatz 28 trägt einen festen Bolzen 29, welcher einem Zahnsegment 30 als Drehpunkt dient. Die Zähne 30 desselben greifen in eine Zahn walze 31 ein, welche auf der Welle 21 starr befestigt ist. Das Zahnsegment ist über den Drehpunkt hinaus durch einen Arm 32 verlängert, welcher an seinem Ende eine Rolle 33 trägt, die an den Stufen einer Spiegelscheibe 34 ständig anliegt. Die Spiegelscheibe 34 ist mit einer Daumenscheibe 35 und einem Schaltsperrade 36 auf einer gemeinsamen Welle 37 starr befestigt, deren Lagerstellen 38 und 39 die vorerwähnten beiden
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Der Fitzapparat ist so dargestellt, wie er sich in seiner Arbeitsstellung zeigt, also schon in die Strähnen hineingesenkt. Wie das Ein-und Ausheben erfolgt, soll später erklärt werden.
Der Arbeitsvorgang des selbsttätigen Fitzens ist folgender : Aus der gezeichneten Stellung (Fig. 2) wird die Schiene 17 im Sinne des Pfeiles 46 (Fig. 3) verschoben, bis alle Zapfen 74 an den Nadelhalters die Lage 74'einnehmen. Unter jedem Klemmblech 26 der Fadenhalter 20 ist schon ein besonderer Fitzfahen 27 festgeklemmt und läuft gespannt durch die Fadenführung
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ende 44 an und zieht die Fadelllpgpr 19 aus der Nadelrichtung wieder zurück.
Sobald die Nadeln 18 aus dem Bereich ihrer Fadenleger 19 niedergesunken sind, kommt der Flügel der Flügelscheibe 41 bei dem Schaltsperrade 36 an, erfasst einen Zahn und schiebt ihn um eine Teilung weiter. Um denselben Winkel wird dadurch auch die Spiegelscheibe 34 gedrcht : die Rolle 33 am Segmentarm 32 steigt auf einen höheren Spiegel auf, und das Zahn-
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trennungzwischen1und2geführt.
Damit ist alles zu neuer Schlingen bildung vorbereitet ; die Nadeln steigen zwischen 1 und 2 wieder auf, wobei sich die zuerst gebildeten Schlingen um jede Strähne 7 legen und von dieser unten festgehalten werden, sodass die Fadenschlingen die Nadelschäfte unterhalb der aufgeklappten
Zungen umfassen. Wieder haben in der höchsten Nadelstellung die Fadenleger 19 ihre Fitzfäden unter die Nadelhaken gelegt und die nächste Schlingenbildung kommt dadurch zustande, dass sich unter dem Einfluss der ersten Schlingen die Zungen schliessen und wie beim Wirken eine 'neue Schlinge entsteht.
Gleichzeitig folgt so Legung und Schlingenbildung bis um die letzte Strähne. Es ist jedoch
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haben, die Fadenleger 19 von den Nadeln zurückgezogen, indem die Zugstange 43 nach links geschoben wird. Wie die Fig. 4 erkennen lässt, steht jetzt aber jeder Fadenleger 19 so dicht an seinem Fadenhalter 20, dass der vorerwähnte Stift 24 an dem Ansatz des Fadenlegers 19 die hintere Verlängerung des Klemmbleches 26 niederdrücken und das festgehaltene Fadenende freigeben wird.
Gleichzeitig kann auch der laufende Faden aus dem Fadenleger 19 ganz hinter das Klemmblech 26 gleiten ; in dem Augenblicke, wo die Nadel in ihre tiefste Stellung geht und der Stift 24, in der Pfeilrichtung von der Klemmblechverlängerung ablaufend, die Feder 25 wirken lässt, wird der laufende Fitzfaden eingeklemmt.
Von Hand werden dann die Fitzfäden dicht unterhalb der Einklemmungen abgeschnitten und die Enden vollends durch die letzten Schlingen hindurchgezogen, sodass jede Fitzung durch einen festen Schlussknoten abgeschlossen ist.
Nachdem schliesslich die Nadelhalter 14, 15, 16, 18 in ihre Mittelstellung (Fig. 3) zurück-
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geklappt, sodass die Weife frei ist. Die fertiggefitzten Docken können abgenommen werden, und die Weife ist zu neuem Wickeln betriebsfertig. PATENT. ANSPRÜCHE :
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der einen Seite der Docke her zwischen den einzelnen Strähnen hindurchgreift, um auf der andern Seite durch Vermittelung eines Fadenlegers (19) den Fitzfaden zu fangen und eine Schlinge zu bilden, die beim Zurückgehen der Zungennadel (nach dem an sich bekannten Vorgang beim