DE37348C - Maschine zur Herstellung von Fischernetzen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Fischernetzen

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DE37348C
DE37348C DENDAT37348D DE37348DA DE37348C DE 37348 C DE37348 C DE 37348C DE NDAT37348 D DENDAT37348 D DE NDAT37348D DE 37348D A DE37348D A DE 37348DA DE 37348 C DE37348 C DE 37348C
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Germany
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Application number
DENDAT37348D
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English (en)
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CH. G ALL AND & CHAUNIER in Paris
Publication of DE37348C publication Critical patent/DE37348C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G1/00Making nets by knotting of filamentary material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der vorliegenden Maschine ist die Schlingung der Fäden, aus welchen die Knoten entstehen, die nämliche wie bei der unter No. 26592 patentirten Maschine. Die wesentlichen Theile jedoch, durch deren Zusammenwirken die Fäden zu Knoten geschlungen werden, sind in Hinsicht auf Gestalt, Anordnung und Bewegung verschieden. Zweck der Erfindung ist, die Leistungsfähigkeit der Maschine zu erhöhen und gleichzeitig die Kette weniger stark zu beanspruchen.
Die Anordnung und Abwickelung der Kette ist im Gegensatz zu der unter ■ No. 26592 patentirten Maschine so eingerichtet, dafs die .einzelnen Fäden nicht scharf im Winkel ge-. bogen werden. Die Fachbildung der Kette ist insofern vereinfacht, als die betreffenden Theile der Kette nicht gehoben, sondern auf die Seite geschoben werden, um die Schufsspulen durchzulassen. Der Mechanismus zum Treiben der letzteren ist so eingerichtet, dafs ein schnellerer Gang der Maschine ermöglicht und dieselbe mithin auch leistungsfähiger wird. Während die unter No. 26592 patentirte Maschine nur ungefähr 2 Millionen Maschen in 10 Stunden producirt, macht die verbesserte in derselben Zeit 2400000 Maschen.
Die Fig. ι stellt die Maschine von vorn, Fig. 2 dieselbe von der Seite, nach der Linie X-JJ/-, Fig. i, geschnitten, dar. Fig. 3 zeigt die. Maschine von oben gesehen.
:■. Die Fig. 4 bis 11 zeigen die auf einander folgenden Stellungen der die Knotenbildung vollziehenden Theile und Fig. 12 die Maschenbildung des Netzes, welche gerade so ist, wie sie durch die unter No. 26592 patentirte Maschine hergestellt wird.
Den Fig. 4 bis 11 entsprechend, zeigen die Fig. 4 a bis 11 a die Lage der Fäden gegen die unmittelbar einwirkenden Organe für die wichtigeren Stadien der Knotenbildung. Bei diesen Figuren ist der Kettenfaden durch doppelte Linien und der Schufsfaden durch Schraffirung bezeichnet. Auf der linken Seite der Figuren sind die Theile von vorn gesehen oder im Verticalschnitt parallel mit der Längenrichtung der Maschine dargestellt, auf der rechten Seite sind die nämlichen Theile dagegen von der Seite gesehen oder im Verticalschnitt quer auf die Längenrichtung der Maschine dargestellt.
Die Röhrchen der Fadenleiterschiene / sind mit J1, die Finger der Fingerschiene L mit L1 bezeichnet. Die Spitzennadeln des Nadelhalters H sind mit H1 und die Spitzennadeln des Nadelhalters I mit 71 bezeichnet.
Die einzelnen Fäden der Kette sind nicht wie bei der älteren Maschine auf neben einander stehenden Spulen aufgewickelt, sondern auf einen horizontal liegenden Kettenbaum K. Dieser Kettenbaum hat eine auf- und abschwingende Bewegung um die Achse U, damit die zur Schleifenbildung hinreichenden Längen der Kettenfäden von den Spitzennadeln und den Fingern der Schiene L aufgenommen werden können. Beim letzten Theil der aufwärts gerichteten Schwingung des
Kettenbaumes werden alle Knoten einer Maschenreihe fest zugezogen.
Während bei der früher patentirten Maschine die. von den Spulen herabgehenden Kettenfäden, wenn sie am unteren Ende der Röhrchen des Fadenleiters herauskommen, sich im rechten Winkel umbiegen müssen, um zwischen den Fingern nach den Spitzennadeln der Nadelhalter zu gehen, ist diese Umbiegung bei der neuen Maschine nicht nöthig. Bei derselben läuft die Kette von dem Kettenbaum K in gerader Linie durch die Röhrchen der Fadenleiterschiene J an die Nadeln der Nadelhalter HI.
Die Spitzennadeln stehen bei der neuen Maschine nicht vertical, sondern horizontal, und ihre Verschiebung findet in verticaler Richtung start, sobald eine neue Knotenreihe gebildet werden soll.
Die Bewegung der Fadenleiterschiene J, sowie der mit aufwärts gebogenen Fingern besetzten Schiene L, welche beide zur Schleifenbildung der Kettenfäden dienen, ist eine auf- und abwärts gehende, anstatt hin- und zurückgehende.
Die Fadenleiterröhrchen gehen bei dem Niedergang der Schiene J zwischen den Fingern hindurch, so dafs die Kettenfäden sich auf letz-. tere auflegen.
Die Fadenleiterschiene J empfängt gleichzeitig mit der auf- und abwärts gehenden Bewegung eine Vor- und Rückwärtsbewegung. Infolge beider Bewegungen umgiebt sie die Finger L und die Spitzennadeln H oder / mit den Kettenfäden und bildet hierdurch Schleifen.
Am Ende der aufwärts gehenden Bewegung dreht sich die Fadenleiterschiene J selbstthätig und nimmt eine Stellung ein, bei welcher die Kettenfäden unmittelbar von dem Kettenbaum K nach den Spitzennadeln H oder I gehen, ohne beim Austreten aus den Röhrchen einer scharfen Biegung ausgesetzt zu sein.
Unmittelbar unter der Schiene L und mit derselben auf- und abgehend ist die gezahnte dünne Schiene M angeordnet. Dieselbe hat eine' hin- und hergehende Bewegung ihrer Länge nach und ebenso viel Zähne, als Finger an der oberen Schiene L sind. Zweck dieser Schiene ist, die seitliche Verschiebung der Kettenfäden zu bewirken, und zwar vor und nach dem Einschiefsen der Eintragfäden durch die hin- und zurückgehende Bewegung der Schufsspulen E.
Die Schiene M ersetzt den Fadenheber der patentirten Maschine und ermöglicht die Kreuzung von Einschufs und Kette, wie weiter unten beschrieben wird.
Die zur Führung der Schufsspulen dienenden Theile bestehen aus zwei Längsträgern C und D, aus welchen neben einander stehende zur Führung der Schufsspulenwagen dienende, kreisbogenförmig gekrümmte Zinken hervorragen.
In dem Zwischenraum zwischen den Zinken gleiten die Wagen der Schufsspulen. Während der Träger C fest mit den beiden Seitentheilen des Gestelles verbunden ist, ist der andere Träger D um die Achse O drehbar. Aufser der drehenden Bewegung empfängt Träger D aber auch noch eine hin- und zurückgehende Bewegung oder seitliche Verschiebung seiner Länge nach, so dafs die nämliche Schufsspule E bald in den einen, bald in den nächst anliegenden Zwischenraum zwischen den Zinken des Trägers C einschwingt.
Am Ende der Drehung des Trägers D um die Achse O sind die Enden von dessen Zinken in Berührung mit den Enden der Zinken des unbeweglichen Trägers C, so dafs die Schufsspulenwagen aus einer Reihe Zinken zwischen die Zinken der anderen gegenüberstehenden Reihe einschwingen können, wobei die Eintragfäden die Kettenfäden kreuzen.
Die Verschiebung der Wagen von D nach C und von C nach -D wird durch parallel mit den Zinkenträgern laufende Schubleisten oder Spulenführer F und G bewirkt. Dieselben drehen sich um die Achse O und sind mit federnden Stofsriegeln zum Festhalten und Führen der Schufsspulenwagen versehen. Die Stofsriegel sind in der Weise angeordnet, dafs in dem Augenblick, wo die Stofsriegel des linken Führers F die linken, über die Zinken hervorstehenden Zapfen der Schufsspulenwagen fassen, die Stofsriegel des rechts liegenden Führers G selbstthätig die rechts gelegenen Zapfen der Schufsspulenwagen freilassen, und umgekehrt.
Was die Nadelhalter H und I der Spitzennadeln betrifft, so können dieselben abwechselnd zwei verschiedene Bewegungen machen, nämlich eine auf- und abgehende und eine seitliche Bewegung nach der Länge der Maschine.
Auf einer Reihe Spitzennadeln werden die fertig geschlungenen Knoten fest zugezogen, worauf sich diese Reihe Nadeln mit dem Netz nach abwärts bewegt, während der andere Nadelhalter durch eine seitliche Bewegung die Stelle des vorigen zur Aufnahme einer neuen Knotenreihe einnimmt.
Der Abstand der beiden Nadelreihen kann nach Belieben verändert werden, wodurch man im Stande ist, Netze mit einer Maschenweite von 8 bis 50 mm herzustellen.
Was die Wirkungsweise der oben beschriebenen arbeitenden Theile bei der Schlingung der Fäden und Knotenbildung betrifft, so ist dieselbe mit Hülfe der Fig. 4 bis 11 und 4 a bis 11 a leicht verständlich.
In Fig. 4 und 4a befinden sich die Theile in ihrer Anfangsstellung, d. h. beim Beginn ihres Zusammenwirkens zur Bildung einer neuen Knotenreihe.
Die Fadenleiterschiene J steht über der Fingerschiene, von welcher ein Finger L1 in Fig. 4 a im Schnitt dargestellt ist. Die Schufsspule E nimmt ihre tiefste Stellung rechts ein.
Die Kette läuft aus dem Röhrchen des Fadenleiters auf der linken Seite der Finger L1 herab an den Spitzennadeln des Nadelhalters H vorbei nach den Spitzen des Nadelhalters 7, woselbst sie durch die vorher mit dem Eintrag der Schufsspule E gemachten Knoten zurückgehalten wird.
Fig. 5 und 5 a. Die Kette wird um die Finger der Schiene L geschlungen.
Zu diesem Zweck macht die Fadenleiterschiene J eine seitliche Bewegung von der Breite der Finger L1, Fig. 5a, sowie eine Vierteldrehung, und bewegt,sich abwärts, wobei die Fadenleiterröhrchen J1 mit der Kette zwischen den Fingern L1 hindurchgehen, so dafs die Kette von links nach rechts über die Finger gelegt und herabgezogen wird.
Fig. 6 und 6 a. Die Fadenleiterschiene J hat sich so weit abwärts bewegt, dafs die Röhrchen J1 tiefer wie die Spitzennadeln H1 '. stehen und die Kette zwischen den Spitzen hindurchgeführt ist. Die Schiene J steigt nun wieder, nachdem sie sich seitwärts nach links bewegt, nach aufwärts und .dreht sich, am oberen Ende ihres Weges angekommen, in die Anfangsstellung, Fig. 4 und 4a.
Die Röhrchen J1 sind hierbei auf der linken Seite der Finger L1 hindurchgegangen, wodurch die Kettenfäden um die Spitzennadeln H1 geschlungen wurden.
Während der Aufwärtsbewegung der Schiene J sind die Spulenwagen durch die combinirte Bewegung der Zinkenträger D und Spulenführer G in eine mittlere, gehobene Stellung gelangt, in welcher die links liegenden Zapfen des Spulenwagens mit den Stofsriegeln des Spulenführers F in Berührung gekommen und die Schufsspulen bereit sind, durch die Schleifen der Kette hindurchzugehen.
Fig. 7 und ja.- Der Spulenführer F hat den Spulenwagen in seine äufserste Linksstellung gezogen, wobei die Schufsspulen E durch die Kettenschleifen hindurchgegangen sind.
Wie aus Fig. 6 a und 7 a ersichtlich ist, hängt die Kettenschleife oben an dem vorderen Haken des Fingers L1.
Der nach dem Fadenleiterröhrchen J1 laufende Theil der Kette liegt jedoch weiter zurück an dem dicken Theil des Fingers unmittelbar vor der auf der unteren Fläche dieser Finger angebrachten Rinne oder Nuth von halbrundem Profil.
Es erfolgt nun eine rasche seitliche Verschiebung der unter den Fingern L1 liegenden gezahnten Schiene M von links nach rechts, wodurch der von dem Röhrchen J1 kommende Theil des Kettenfadens, welcher bis zu diesem Augenblick durch die Zähne der genannten Schiene auf der linken Seite der Finger L1 gehalten wurde, in der genannten Rinne schnell nach rechts hingezogen wird, so dafs er sich unmittelbar über der Spitzennadel H1 über den Schufsfaden legt.
Die hieraus entstehende Fadenschlingung zeigt Fig. 8 a.
Fig. 8 zeigt den Spulenführer F, welcher sich so weit nach oben gedreht hat, dafs der Spulenführer G in Berührung mit dem entsprechenden Zapfen des Spulenwagens kommt. Auf ihrem Wege von dem beweglichen nach dem festen Zinkenträger oder von rechts nach links passirten die Spulen E die nach dem Fadenleiter J laufenden Kettenfäden auf der rechten Seite, so dafs die Schufsfaden, wie Fig. 6 a zeigt, rechts von dem vom Fadenleiter kommenden Kettenfäden durch die Schleifen gezogen wurden, während auf dem Rückwege vom festen nach dem beweglichen Zinkenträger oder von links nach rechts die Spulen E die nach dem Fadenleiter J laufenden Kettenfäden auf der linken Seite passiren, so dafs die Schufsfaden, wie in Fig. 8a, links von den vom Fadenleiter kommenden Kettenfäden durch die Schleife zurückgezogen werden.
Hierdurch wird die Kreuzung von Kette und Einschufs hervorgebracht.
Fig. 9 und ga. Der Spulenführer G führt jetzt den Spulenwagen mit den Schufsspulen E von links in seine tiefste Rechtsstellung zurück, wodurch die Schlingung des Einschusses um den Kettenfaden durch Abwärtsziehen des Schufsfadens fertig gemacht wird.
Die gezahnte Schiene M hat sich vorher schon von rechts nach links bewegt und die Kettenfäden in ihre frühere Lage, Fig. 6 a, zurückgeschoben.
Die Schiene L mit den die Schleifen der Kette haltenden Fingern L1 bewegt sich abwärts bis zu den Spitzennadeln H1, während durch die gleichzeitige Aufwärtsschwingung des Ketten baumes der durch die Herabbewegung der Fingerschiene schlaff werdende Theil der Kette wieder straff angezogen wird.
Fig. 10 und ioa. Die Fingerschiene L hat sich bis zu dem Nadelhalter H herabbewegt und durch eine Drehung der Finger L1 nach unten die Schleifen der Kettenfäden von den Spitzen der Finger abgestreift und auf die Spitzennadeln H1 aufgehängt.
-Die Figur zeigt ^auf der linken Seite deutlich den offenen Knoten.
Das Zusammenziehen desselben erfolgt nun durch den Zug der Kette nach der Richtung des Pfeiles, hervorgebracht durch den letzten Theil der Aufwärtsschwingung des Kettenbaumes. Damit der Einschufs nicht reifst, macht der Spulenführer G hierbei eine kleine Aufwärtsdrehung mit den Spulen, so dafs eine kleine Länge Einschufs frei wird, welche Länge durch die vermittelst des Endstofses des Kettenbaumes stark gespannte Kette gepackt und fest in den Knoten eingeschlungen wird.
Fig. Ii und 11 a. Die Fingerschiene L hat ihre aufwärtsgehende Bewegung vollendet und ist in die Anfangsstellung zurückgekehrt, während der bewegliche Spulenführer G die Spulenwagen in die tiefste Stellung zurückschiebt.
Die Knoten sind auf den Spitzen des Nadelhalters H fertig geschürzt; der letztere verschiebt sich um ebenso viel, als die Maschenweite beträgt.
Der Nadelhalter I bewegt sich nach abwärts, um die auf seinen Spitzen hängenden Knoten freizumachen, und bewegt sich alsdann zurück, damit er die Stellung wieder einnimmt, welche vorher von dem Nadelhalter H eingenommen wurde; die beiden Nadelhalter H und / vel· schieben sich gleichzeitig von rechts nach links.
Die Knoten sind auf den Spitzen H1 des Nadelhalters H fertig geschürzt und werden mit denselben durch eine abwärts gehende Bewegung des Nadelhalters um eine Maschenweite' herabgezogen.
Der Nadelhalter / senkt sich, so dafs die vorher gemachten Knoten von seinen Spitzen abgleiten, worauf er sich wieder hebt, so dafs seine Spitzen diejenige Stellung einnehmenj .welche vorher die Spitzennadeln H1 inne hatten.
Gleichzeitig mit. diesen Bewegungen machen H und I eine Bewegung von rechts nach links, ebenso wie auch der Zinkenträger D mit den Spulen wagen, wodurch die Spitzen des Halters I unmittelbar Vor die Finger der Schiene L gebracht werden; ebenso verschiebt sich auch der bewegliche Zinkenträger D von rechts nach links, wodurch die nämlichen Spulenwagen E, welche bei der eben stattgefundenen Knotenbildung durch die an den Fingern L hängenden Kettenschleifen hindurchgegangen sind, sich so gegen diese Finger' verstellen, dafs sie bei der neuen folgenden Knotenbildung durch die auf den nebenan ; befindlichen Finger hängenden Schleifen hindurchgehen.
Infolge dessen wird die nächste Knotenreihe durch die Schlingung des nämlichen Einschufsfadens mit denjenigen Kettenfäden hergestellt, welche neben den die erste Schleifenreihe bildenden Kettenfäden gespannt sind, so dafs der nämliche Einschufsfaden abwechselnd und nach einander folgend mit den zwei nämlichen Kettenfäden verknüpft und regelmäfsig versetzte Knoten gebildet werden.
Wenn die einzelnen Theile die in Fig. 11 gezeichnete Stellung einnehmen, so ist die Maschine bereit, eine neue Knotenbildung vermittelst der in vorstehendem beschriebenen Bewegungen auszuführen. Sind diese Bewegungen zu Ende, so haben die verschiedenen Theile die nämliche Stellung wie in Fig. 4 und 4a. .
Fig. 12 zeigt die Verschlingung von Kette und Einschufs beim fertigen Netz, wobei die zuletzt gebildete oberste Knotenreine noch auf den Spitzennadeln hängt und aus noch nicht ganz fest zugezogenen Knoten besteht.
Die Construction der Maschine hat Aehnlichkeit mit einer Maschine zur Herstellung von Tüll, die treibende Kraft wird von einer oben auf der Maschine montirten. horizontalen Welle vermittelst einer Schraube ohne Ende und eines Schraubenrades auf drei parallele, horizontale, durch Stirnräder verbundene Wellen übertragen. An den Enden dieser Wellen sitzen die sechs Kammscheiben df gj k und /.
Die Kammscheibe d bewirkt die Drehung des Zinkenträgers D um die Achse O; die Kammscheiben f und g bewirken die Drehung der Spulenführer F und G um die genannte Achse, während die auf- und absteigende Bewegung der Fadenleiterschiene J durch die Kammscheibe j hervorgerufen wird.
Die um die Achse U drehende oder schwingende Bewegung des Kettenbaumes K wird durch die Kammscheibe k bewirkt, die auf- und abwärts gehende Bewegung der Fingerschiene L durch die Kammscheibe /.
An beiden Enden der Maschine sind verticale Wellen A und B angeordnet, welche durch Kegelräder von einer der drei oberen hori-. zontalen Längswellen getrieben werden und mit Kammscheiben besetzt sind. Vermittelst der letzteren wird die seitliche hin- und zurückgehende Bewegung des Zinkenträgers D, ebenso wie die seitliche hin- und zurückgehende Bewegung der Nadelhalter H und / bewirkt. Auch wird vermittelst der verticalen Wellen A und B der Fadenleiterschiene / eine hin- und hergehende seitliche Bewegung zur. Llmschlingung der Spitzennadeln ertheilt. Endlich dienen die genannten beiden verticalen Wellen auch dazu, die hin- und hergehende, die Kettenfäden verschiebende Bewegung der gezahnten Schiene M zu verlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von Fischernetzen, bei welcher durch das Zusammenwirken einer sich auf- und abwärts bewegen-
    den und sich drehenden, die Kettenfäden führenden Schiene J, einer mit Hakenfingern besetzten, sich auf- und abwärts bewegenden und mit einer gezahnten, sich seitlich verschiebenden gezahnten Schiene M versehenen Schiene L, einem durch die Spulenführer F und G mit Hülfe von dem verschiebbaren Zinkenträger D hin- und zurückbewegten Schufsspulenwagen E in Combination mit dem auf- und abschwingenden , den Knoten schürzenden Kettenbaum K und den vertical stehenden Nadelhaltern H und / regelmäfsig versetzte und reihenweise angeordnete Knoten der aus Fig. 12 ersichtlichen Beschaffenheit zu Stande kommen.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
DENDAT37348D Maschine zur Herstellung von Fischernetzen Expired - Lifetime DE37348C (de)

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