AT388314B - Rakelanordnung - Google Patents

Rakelanordnung

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AT388314B
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    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/02Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06B15/00Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours
    • D06B15/08Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by scraping
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
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    • D21H23/34Knife or blade type coaters

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Rakelanordnung mit einer unter der Wirkung einer von einem Magnetbalken angezogenen Leiste od. dgl. stehenden, in einem Rakelhalter befestigten Rakelklinge. 



   Bei Rakelanordnungen für Schablonendruckmaschinen, aber auch bei Rakelanordnungen zum direkten Auftragen   flüssiger oder pastöser Massen auf Warenbahnen, wie Papier oder Textil,   werden im   allgemeinen Rakelklingen   eingesetzt, die aus einem elastischen Metallstreifen bestehen, dessen freier Rand die Rakelkante bildet. Am gegenüberliegenden Längsrand ist die Rakelklinge in einen Rakelhalter eingespannt, der einen sich quer zur Bewegungsrichtung der Warenbahn erstreckenden Balken umfasst,   welcher an seinen Enden von höhenverstellbaren   Stützen getragen ist, die beidseits des Maschinengestells angebracht sind.

   Obwohl man sich bemüht, dem Rakelhalter grösstmögliche Steifigkeit zu verleihen, biegt er sich bei grossen Warenbreiten so weit durch, dass der Auflagedruck der Rakel im mittleren Teil schwächer ist als am Rand. Darauf folgt selbstverständlich eine ungleichmässige Verteilung der Auftragsmasse. 



   Es wurde bereits mehrfach vorgeschlagen (vgl. US-PS 3 930 445), den Auflagedruck der Rakel dadurch über die Breite der Warenbahn konstant zu machen, dass die Rakel nahe ihrem freien Rand durch einen Blähkörper beaufschlagt wird, welcher unter steuerbarem Druck steht. Der unmittelbar vom Blähkörper ausgeübte Druck ist hier tatsächlich über die ganze Breite der Warenbahn konstant, das Problem der Durchbiegung des Rakelhalters wird jedoch nicht gelöst, da sich der Blähkörper an jenem Balken abstützt, welcher den Rakelhalter bildet. 



   Die aufgezeigte Schwierigkeit lässt sich auch nicht dadurch umgehen, dass man, wie in AT-PS 361 441 vorgeschlagen, die Belastungseinrichtung für die Rakel als   selber rakelblattartige   Belastungsfeder ausbildet, deren freies Ende im Bereich der Berührungszone der Rakelklinge mit der Schablone oder Warenbahn aufsitzt, wobei die Belastungsfeder in einer eigenen Halteeinrichtung befestigt ist. Hier bleiben zwar Änderungen des Anpressdruckes weitgehend ohne Einfluss auf die Form der Rakelklinge ; der die Belastungsfeder tragende Balken, welcher in üblicher Weise an beiden Enden eingespannt ist, biegt sich jedoch ebenfalls in Abhängigkeit vom eingeleiteten Druck im Mittelbereich verschieden stark durch. 



   Es ist bekannt, dass bei magnetischer Rakelanpressung die geschilderten Nachteile vermieden werden können, da hier die Anpressung der Rakel bzw. des diese belastenden magnetisierbaren Stabes auf seiner ganzen Länge erfolgt, wobei die Reaktionskräfte von dem unterhalb der Warenbahn angeordneten Magneten aufgenommen 
 EMI1.1 
 dieRakelklinge und die die Anpresskraft vermittelnde magnetisierbare Leiste sind hier jeweils miteinander verbunden, sodass jede Änderung des Anpressdrucks auch zu einer unbeabsichtigten Formänderung der Rakelklinge führt und je nach geometrischer Anordnung vielfach auch noch den Rakelhalter belastet und damit - wenn auch nicht so stark wie bei herkömmlichen Anordnungen - durchbiegt. 



   Zweck der Erfindung ist es, die dem System der magnetischen Anpressung eigentümlichen Vorteile auch wirklich auszunützen und eine Anordnung zu schaffen, welche es erlaubt, den Anpressdruck einer Streichrakel in weiten Grenzen zu variieren, ohne dass sich dies in nennenswerter Weise auf den Querschnitt und den Längsverlauf der Rakel auswirkt. Erfindungsgemäss ist in diesem Sinne vorgesehen, dass die Leiste unabhängig vom Rakelhalter in Richtung auf den Magnetbalken verschiebbar bzw. verschwenkbar   isL  
Versuche zeigen, dass ein Magnetbalken eine hochkant gestellte Leiste in verschiedenen Schräglagen festhalten kann, ohne dass die Leiste umfallt.

   Praktisch bedeutet dies, dass bei geeigneter Anordnung der Lagerung der erfindungsgemäss vorgesehenen Leiste schräg zur Symmetrieebene des Magnetbalkens auf den Lagerkörper für die Leiste nur minimale Kräfte wirken. Es wird sich dann im allgemeinen erübrigen, Vorsorge dafür zu treffen, dass sich eine allfällige Durchbiegung des Trägers der Leiste auf den Rakelhalter auswirkt. An sich könnte dies aber auch dadurch sichergestellt werden, indem man die Lagerung der Leiste statisch vom Rakelhalter trennt, sodass diese beiden Elemente nur über das Maschinengestell miteinander verbunden sind. 



   Da verschiedene Rakelklingen je nach Anwendungszweck zum Einsatz kommen können, ist es vorteilhaft, den Lagerkörper für die Leiste unabhängig vom Rakelhalter verstellbar zu machen. 



   Die Erfindung ermöglicht die Lösung des für die Praxis seit Jahrzehnten belastenden Problems der Befestigung der Rakelklinge im Rakelhalter auf einfache Weise : es ist nun einfach nicht mehr notwendig, die Rakelklinge   verschiebungs-und   verwindungsfrei mit dem Rakelhalter zu verbinden, da weder vom Rakelhalter in die Rakelklinge, noch von der Rakelklinge in den Rakelhalter wesentliche Kräfte übertragen werden. Wesentlich ist es nur mehr, den festgehaltenen Rand der Rakelklinge gegen Herausziehen aus dem Rakelhalter zu sichern. Im übrigen kann eine Konstruktion gewählt werden, wie sie beispielweise aus FR-PS 1501455 bekannt ist.

   Die von der Praxis gefürchtete Erscheinung, dass Rakelklingen nach einiger Zeit im Bereich ihrer Befestigungsstellen am Rakelhalter Verbiegungen zeigen die sich wellig über die ganze Länge der Rakel fortsetzen, sollte damit der Vergangenheit angehören. 

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   Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend anhand der Zeichnung beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäss ausgestattete Einrichtung für den Rundschablonendruck im Querschnitt,
Fig. 2 die Anwendung der Erfindung auf eine Beschichtungseinrichtung in einem Querschnitt durch die erfindungswesentlichen Details. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Streichrakelvorrichtung weist zwei Tragrohre (12, 14), welche von spannzangenartigen Klemmprofilen (10) getragen sind, auf. Die   Klemmprofile   (10) sind an Gewindestangen (11) einstellbar gelagert. Diese Einstellvorrichtung ist an beiden Tragrohrenden ausserhalb einer Rundschablone (7) am Maschinengestell beispielsweise einer Textildruckmaschine angeordnet An dem in Drehrichtung der Rundschablone (7) vorderen Tragrohr (12) ist ein Rakelhalter (2) befestigt, welcher eine Rakelklinge (3) gegen Herausziehen sichert. Der Druck,   mit welchem die vor der Rakelklinge (3) befindliche Auftragsmasse   (13) durch die Schablone (7) gepresst wird, wird durch einen Magnetbalken (4) bestimmt, welcher unterhalb des die nicht dargestellte Warenbahn tragenden Drucktuches (6) angeordnet ist.

   Die Anpressung des freien Endes der Rakelklinge (3) erfolgt durch die Anziehung einer Leiste   (1)   aus magnetisierbarem Material, welche in der am hinteren Tragrohr (14) befestigten Halterung (5) verschiebbar angeordnet ist. 
 EMI2.1 
 der Rakelklinge (3) kaum beeinflusst, da diese Anpressung ganz nahe zum freien Ende der Rakelklinge (3) hin erfolgt. Es wäre daher nicht unbedingt nötig, so wie im dargestellten Fall, die Tragrohre (12 und 14) nur über das 
 EMI2.2 
 rung dieser Variante ist für den Fachmann trivial und daher nicht dargestellt. 



   Im zweiten Ausführungsbeispiel ist demonstriert, dass die Erfindung keineswegs auf den Rundschablonendruck eingeschränkt ist, sondern sich insbesondere auch für Einrichtungen zum Beschichten von Warenbahnen eignet. Im dargestellten Fall ist der Magnetbalken (4) von einem rotierenden Zylinder (8) abgedeckt, welcher die Warenbahn (9) stützt. Diese Warenbahn (9) soll mit einer nicht dargestellten Auftragsmasse beschichtet werden, welche von oben in den Keilspalt eingebracht wird, welcher durch den Zylinder (8) und eine Rakelklinge (3) gebildet wird. 



   Erfindungsgemäss ist es auch hier möglich, die Leiste   (1)   aus magnetisierbarem Material in der Halterung (5) zu verschieben, ohne dass eine Bewegung des Rakelhalters (2) erfolgt. Dies ist unabhängig davon, ob die Halterung (5) für die Leiste   (1)   und der Rakelhalter (2) starr miteinander verbunden oder an verschiedenen   Trägem   angeordnet sind. 



   PATENTANSPRÜCHE 
1. Rakelanordnung mit einer unter der Wirkung einer von einem Magnetbalken angezogenen Leiste od. dgl. stehenden, in einem Rakelhalter befestigten Rakelklinge, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste   (1)   unabhängig vom Rakelhalter (2) in Richtung auf den Magnetbalken (4) verschiebbar bzw. verschwenkbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Rakelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (1) schräg zur Symmetrieebene des sie anziehenden Magnetbalken (4) verläuft.
    3. Rakelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5) für die Leiste (1) mit dem Rakelhalter (2) nur über das Maschinengestell verbunden ist. EMI2.3 Leiste (1) unabhängig vom Rakelhalter (2) verstellbar ist.
    5. Rakelanordnung nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelklinge (3) drehbar und gegebenenfalls in ihrer Längsrichtung geringfügig verschiebbar im Rakelhalter (2) gelagert ist.
AT306786A 1986-11-18 1986-11-18 Rakelanordnung AT388314B (de)

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