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Zielübungsvorrichtung.
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Die Stange D ist in der Scheibe oder in deren Nähe bei H mittelst Kugel- oder Universalgelenk gelagert und kann auch längsverschieblich sein, um eine grössere Bewegungsfreiheit des Gewehres zu sichern.
Die Stangen A, C, D können zweckmässig als Rohre ausgeführt sein und der grösseren Leichtigkeit wegen aus Aluminium bestehen.
Die Kupplung Dl kann zweckmässig aU8 einer Scheibe d'am hohlen Ende der Stange D
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in diesen hohlen Enden gelegen und befestigt ist, wodurch eine nachgebende Kupplung erhalten wird.
An der Seite des Gewehres l'ist in der Nähe des Zielblatträgers B an der Stange. i eine
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Wird nach dem Spannen und Zielen abgezogen, so schlägt der Ansatz je gegen das Ende Kl der Stange E und der Stift I wird gegen das Zielblatt N im Träger B geschnellt und markiert das Ziel, um durch die Feder M sofort wieder zurückgezogen zu werden.
Die Wirkungsweise ist folgende : Wird nach dem Spannen angeschlagen und auf die Scheibe Z gezielt, so wird, wie leicht zu erkennen, bei den Bewegungen der Gewehrmündung die Stange D eine Drehung der Stange C veranlassen, welche ihrerseits eine Drehung der Stange A hervorruft und den Träger B samt dem Zielblatt entsprechend verstellt, wobei die Bewegung de. s Ziel- blattes nach Richtung und Betrag jener der Laufmündung genau entspricht. Wenn daher beim Abziehen das Gewehr genau auf das Zentrum zielt, so wird auch im selben Augenblick das Zentrum des Zielblattes N gegenüber dem Stift I stehen und beim Vorsehnellen des Schlag bolzens wird das Zielblatt im Zentrum markiert.
Wenn aber das Gewehr auf einen anderen Punkt der Scheibe gerichtet ist, so wird sich der entsprechende Punkt des Zielblattes vor den StiftIstellenundletzteresdementsprechendmarkiertwerden.
Bei Ausführung der Erfindung können natürlich mancherlei Abänderungen getroffen werden.
Die Stange. 4 und der Arm J ? könnten entfallen und die Stange ('verlängert werden und in einem Markierstift endigen, der etwa an der Stelle des hintersten Endes der Stange A liegt, während
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angebracht werden. Sodass beim Zielen die Scheibe Z durch die Linsen gesehen wird und in grösserer Entfernung erscheint. Es könnte auch ein Gestell vorgesehen ein, in dem das Gewehr liegt. wenn es nicht benützt wird. damit die Vorrichtung nicht Schaden leide, wenn das Gewehr zufällig auf einen zu weit von der Scheibe abliegenden Punkt gerichtet wird.
Es sind schon Vorrichtungen bekannt, bei welchen eine Schnur vom Gewehr bis zur Scheibe reicht und die Markierung auf einem Zielblatt am Gewehr erfolgt. Eine solche Schnur wird hei der vorlegenden Vorrichtung nicht benützt. Fig. 6 ist eine Vorderansicht der beweglichen Scheibe. Fig. 7 ist eine Endansicht hiervon in der Richtung des Pfeiles d, Fig. 6, gesehen. Fig. 8 ist eine vergrösserte Ansicht einer Einzelheit, Fig. 9 ist eine Seitenansicht von Fig. 8 zum Teil Schnitt nach der Linie b-b, Fig. 8.
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hjingedruckt.
Am Zahnrad 17 ist ein Stift 16 befestigt, der sich bei der Drehung der Tromme) in die Hahn der Klinke 14 legt.
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Wagen 34 in den Zwischenraum zwischen den beiden Schirmen 40, 41 hin-und herbewegt und der Schütze kann auf die bewegliche Scheibe zielen und die mit Bezug auf Fig. 1 und 5 beschriebene Maridervotrichtung wirid. dabei in genau der beschriebenen Weise.
Da es bei der Zielübungsvorrichtung mit beweglicher Scheibe wünschenswert ist, dass der Schütze im Augenblick des Abziehens etwas"vorhalte", wie beim Scheibenschiessen auf bewegliche Scheiben, so wird bei vorliegender Einrichtung die Scheibe 37 durch die Schraube 38 gegen jene Lage, die sie bei fester Stellung einnehmen müsste, mittelst der Schraube 38 etwas zurückgestellt oder das Scheibenbild kann gegen die Mittellinie der festen Scheibe etwas verschoben sein.
Bei allen diesen Einrichtungen muss aber das Scheibenbild bei der Rückbewegung der Scheibe gegenüber der Mittellinie entgegengesetzt verschoben sein, und um diese Stellungveränderungen zu erzielen, kann die Scheibe so angeordnet sein, dass sie durch irgend welche geeignete Mittel an den beiden Bahnenden im Rahmen 34 in entgegengesetzten Richtungen verschoben wird oder die Scheibe 37 kann beiderseits Scheibenbilder tragen und an jedem Bahnende durch irgend welche geeignete Vorrichtungen umgewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zielübungsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine in Armen am Gewehrschaft gelagerte Stange oder Stangen, die an beiden Enden nach allen Richtungen frei schwingen können und eine weitere Stange, die einerseits mit der ersterwähnten Stange oder Stangen am Gewehr und andererseits mit einem an der Scheibe festen Punkt gelenkig verbunden ist, wobei den hinteren Enden der am Gewehr gelagerten Stangen ein beim Abziehen sich verschiebender Teil gegen- übersteht, um die jeweilige Lage des Punktes, auf den das Gewehr gerichtet ist, anzugeben bzw. zu verzeichnen.