AT386729B - Vorrichtung zur automatischen elektrischen betaeubung von schlachtvieh, insbesondere von schweinen - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen elektrischen betaeubung von schlachtvieh, insbesondere von schweinen

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AT386729B AT104381A AT104381A AT386729B AT 386729 B AT386729 B AT 386729B AT 104381 A AT104381 A AT 104381A AT 104381 A AT104381 A AT 104381A AT 386729 B AT386729 B AT 386729B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur automatischen elektrischen Betäu- bung von Schlachtvieh, insbesondere von Schweinen, mit zwei synchron und gleichsinnig laufen- den, zwischen ihren benachbarten Trumen einen Förderkanal bildenden endlosen Bändern, deren
Arbeitsflächen nach unten gegeneinander gerichtet sind, mit einem Boden des Förderkanals, der in Förderrichtung nach unten abfällt, und mit einem Paar von oberhalb des Förderkanals gelagerten, nach unten gerichteten, in diesen ragenden Elektroden, die in Eingriff mit der Kopf- partie eines Tieres bringbar und mit dieser in Förderrichtung bewegbar sind. 



   Es ist bei der Förderung von Verpackungsgegenständen   u. dgl.   zu einer Maschine, wie einer Verpackungsmaschine, bekannt, mit Fördervorrichtungen zu arbeiten, die aufeinander fol- gen und in der Fördervorrichtung zunehmende Geschwindigkeit haben, damit die Gegenstände in Abstände voneinander gebracht werden (DE-OS 2346407). Dabei handelt es sich jedoch immer um tote Gegenstände und nicht um lebende Tiere. 



   Bei Schlachttieren ist es von grosser Bedeutung, dass sie möglichst wenig erregt werden. 



  Jede Irritation ändert den pH-Wert des Fleisches des geschlachteten Tieres in ungünstigem Sinne. Obwohl das Prinzip der Trennung von Gegenständen mit Hilfe von Förderern mit unterschiedlicher Geschwindigkeit an sich schon sehr lange bekannt war und in Schlachthäusern die Fördervorrichtung mit zwei einen V-förmigen Förderkanal bildenden Förderbändern auch schon lange bekannt war, hat man sich nie getraut, das Prinzip der Trennung auch bei lebenden Tieren anzuwenden, und man hat die Nachteile der gegenseitigen Berührung während der Betäubung des vordersten Tieres in Kauf genommen und nicht erkannt, dass das Problem der Irritation der Tiere nicht so nachteilig ist als das Problem der gegenseitigen Berührung. Die Erfindung überwindet diesen Übelstand. 



   Um zu verhindern, dass ein Schwein oder ein anderes Stück Vieh, das einem eben betäubten Schwein folgt und in Kontakt mit ihm steht, zu früh den Stromstoss erhält, falls es, während die zweite Elektrode noch in Kontakt mit dem vorhergehenden Tier ist, in Berührung mit der ersten Elektrode kommt, sieht die Erfindung vor, dass die Vorrichtung eine zweite Gruppe von zwei synchron und gleichsinnig laufenden, zwischen ihren benachbarten Trumen einen Förderkanal bildenden endlosen Bändern besitzt, deren Arbeitsflächen nach unten gegeneinander gerichtet sind und in der gleichen Ebene liegen wie die Arbeitsflächen der endlosen Bänder der folgenden Gruppe von zwei Bändern, dass die zwei Gruppen von Bändern in Längsrichtung dicht aufeinander anschliessen und dass die Geschwindigkeit zwischen den beiden Gruppen von Bändern derart unterschiedlich ist,

   dass die Geschwindigkeit der Arbeitsflächen der ersten Gruppe von Bändern in an sich bekannter Weise niedriger ist als diejenige der zweiten nachfolgenden Gruppe von Bändern. Auf diese Weise wird für eine zuverlässige Trennung des Schlachtviehs Sorge getragen, wobei die Elektroden in der nachfolgenden Gruppe von Bändern angeordnet sind. 



   Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnungen beschrieben. 



  Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei Teile weggelassen wurden, und Fig. 2 eine Stirnansicht der Vorrichtung. 



   Die Zeichnungen stellen eine Festhaltevorrichtung dar, die zwei dicht aufeinanderfolgende 
 EMI1.1 
 neigt. Die Schweine, die in Richtung des Pfeiles 4 herangebracht werden, verlieren als Folge des sich nach unten neigenden Teiles des Bodens --3-- den Halt unter ihren Füssen und werden dann zwischen den   Bändern --I'und 2'-- bzw.   den folgenden   Bändern --1   und 2-- mit ihren Seiten eingeklemmt. 
 EMI1.2 
 so dass die Arbeitsflächen der ersten Gruppe sich langsamer bewegen als die der folgenden Gruppe, wodurch eine zuverlässige Trennung der Schweine od. dgl. erfolgt. 



   Die die Betäubung ausführenden   Elektroden --5, 6--   sind bei --7 bzw. 8-- schwenkbar um waagrechte Achsen gelagert und werden von   Federn --9, 10--   in der gezeigten Ausgangslage gehalten. Die Elektroden --6-- weisen dabei einen geneigt angeordneten   Endteil --6'-- auf.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur automatischen elektrischen Betäubung von Schlachtvieh, insbesondere von Schweinen, mit zwei synchron und gleichsinnig laufenden, zwischen ihren benachbarten Trumen einen Förderkanal bildenden endlosen Bändern, deren Arbeitsflächen nach unten gegeneinander gerichtet sind, mit einem Boden des Förderkanals, der in Förderrichtung nach unten abfällt, und mit einem Paar von oberhalb des Förderkanals gelagerten, nach unten gerichteten, in diesen ragenden Elektroden, die in Eingriff mit der Kopfpartie eines Tieres bringbar und mit dieser in Förderrichtung bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine weitere Gruppe von zwei synchron und gleichsinnig laufenden, zwischen ihren benachbarten Trumen einen Förderkanal bildenden endlosen Bändern (1', 2') besitzt,
    deren Arbeitsflächen nach unten gegeneinander gerichtet sind und in der gleichen Ebene liegen wie die Arbeitsflächen der endlosen Bänder der folgenden Gruppe von zwei Bändern (1, 2), dass die zwei Gruppen von Bändern (1, 2 ; 1', 2') in Längsrichtung dicht aufeinander anschliessen und dass die Geschwindigkeit zwischen den beiden Gruppen von Bändern derart unterschiedlich ist, dass die Geschwindigkeit der Arbeitsflächen der ersten Gruppe von Bändern (1', 2') in an sich bekannter Weise niedriger ist als diejenige der zweiten nachfolgenden Gruppe von Bändern (1, 2).
AT104381A 1977-05-18 1981-03-06 Vorrichtung zur automatischen elektrischen betaeubung von schlachtvieh, insbesondere von schweinen AT386729B (de)

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NLAANVRAGE7705519,A NL170223C (nl) 1977-05-18 1977-05-18 Inrichting voor het elektrisch verdoven van slachtvee, in het bijzonder van varkens.
AT0358378A AT371313B (de) 1977-05-18 1978-05-17 Vorrichtung zur automatischen elektrischen betaeubung von schlachtvieh, insbesondere von schweinen
AT104381A AT386729B (de) 1977-05-18 1981-03-06 Vorrichtung zur automatischen elektrischen betaeubung von schlachtvieh, insbesondere von schweinen

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ATA104381A ATA104381A (de) 1988-03-15
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