AT384376B - Brause - Google Patents

Brause

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AT384376B
AT384376B AT88386A AT88386A AT384376B AT 384376 B AT384376 B AT 384376B AT 88386 A AT88386 A AT 88386A AT 88386 A AT88386 A AT 88386A AT 384376 B AT384376 B AT 384376B
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AT88386A
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Walter Ing Gruber
Original Assignee
Hansa Metallwerke Ag
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   Die Erfindung betrifft eine Brause mit einem Gehäuse, das in einen von einer Lochplatte abgeschlossenen glockenförmigen Endteil ausläuft, mit einer Umstelleinrichtung für wahlweisen Hart- und Weichstrahlbetrieb, welche das zuströmende Wasser wahlweise auf einen von zwei vollständig getrennten Wasserwegen lenkt, von denen jeder einen Wasserverteilraum enthält, der sich im wesentlichen parallel zur Lochplatte erstreckt und mit einem gesonderten Satz von Austritts- öffnungen in der Lochplatte in Verbindung steht, wobei einer der beiden Wasserverteilräume direkt an die Lochplatte angrenzt, wogegen der andere Wasserverteilraum durch einen Raumteiler vom an die Lochplatte grenzenden Wasserverteilraum getrennt ist und einen Abstand von der Lochplatte aufweist, mit einer Vielzahl von Durchströmkanälen,

   welche den an die Lochplatte grenzenden Wasserverteilraum durchsetzen und eine Verbindung zwischen dem von der Lochplatte beabstandeten Wasserverteilraum und der Aussenseite der Lochplatte herstellen, und mit einer Einrichtung, welche im Weichstrahlbetrieb das durchströmende Wasser mit Luft anreichert. 



   Eine Handbrause dieser Art ist aus der DE-OS 2821195 bekannt. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine verschiedene Wasserwege beinhaltende Brause dieser Art so auszubilden, dass bei konstruktiv einfacher und kompakter Ausbildung der Brause die Durchtrittsöffnungen in der Lochplatte sowohl für Hart- als auch Weichstrahlbetrieb dienen können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Durchströmkanäle durch Durchströmhülsen gebildet sind, die mit einem freien Ende jeweils in ein Loch der Lochplatte hineinragen, wobei der Durchmesser des freien Endes kleiner ist als der Durchmesser des Loches der Lochplatte, wobei sich ein Ringspalt innerhalb des Loches der Lochplatte ergibt, über welchen Wasser aus dem an die Lochplatte grenzenden Wasserverteilraum austreten kann. 



   Auf diese Weise umgeben die zum ersten "Satz" im oben erwähnten Sinne gehörenden Wasseraustrittsöffnungen konzentrisch die dem zweiten "Satz" zuzuordnenden Wasseraustrittsöffnungen. 



    Beide "Sätze" enthalten   also dieselbe Zahl von Wasseraustrittsöffnungen in sehr ähnlichen geometrischen Mustern, so dass für das Auge die Lage der einzelnen Wasserstrahlen im wesentlichen unverändert bleibt, wenn eine Umstellung von Hart- auf Weichstrahlbetrieb erfolgt. Gleichwohl kann den Austrittsöffnungen in den   beiden "Sätzen" unterschiedlicher   Querschnitt gegeben werden, so dass also im Weichstrahl- und im Hartstrahlbetrieb nicht dieselbe Wassermenge austritt. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stützt sich der die Durchströmhülsen tragende Raumteiler im mittleren Bereich über eine mit mehreren Durchtrittsöffnungen versehene Ringwand an der Lochplatte ab. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert ; es zeigen Fig. 1 die Wasseraustrittsseite einer Handbrause (Griffbereich abgebrochen) ; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II von Fig. l ; Fig. 3 ein vergrössertes Detail von Fig. 2 ; Fig. 4 einen Schnitt, ähnlich der Fig. 2, durch ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. 
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 --1--,-   ausläuft.   Der   Handgriff --2-- umschliesst   dabei einen   Wasserzulaufraum --4--.   



   In den Innenraum des glockenförmigen Endteiles --3-- ist ein Einsatz --5-- eingeschoben, der gegen die Wände des   Gehäuses-l-durch   zwei O-Ringe --6, 7-- abgedichtet ist. Der weiter unten näher beschriebene Einsatz --5-- wird durch eine   Lochplatte --8-- im Gehäuse --1-- ge-   halten, die mit einer Vielzahl von   Löchern --9-- versehen   ist. Zwischen   Lochplatte --8-- und     Einsatz --5-- ist   ausserdem ein Raumteiler --10-- eingeklemmt. Auch der   Raumteiler --10-- wird   weiter unten näher beschrieben.

   Lochplatte --8--, Raumteiler --10-- und Einsatz --5-- sind durch drei   Schrauben     Gehäuse-l-befestigt,   die mit O-Ringen abgedichtet durch den Raumteiler --10-- und den   Einsatz --5-- hindurchgeführt   sind. 



   Im mittleren Bereich des   Einsatzes --5-- (Fig.2)   befindet sich eine sich nach unten erweiternde Stufenbohrung --12--, in die von unten her ein   Luftsprudler --13-- eingeführt   ist. 



  Der Luftsprudler --13-- liegt oben an der Ringschulter der Stufenbohrung --12-- und unten an einem zylindrischen Kragen --14-- des Raumteilers --10-- an, der in den weiteren Bereich der Stu- 
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 dem Umfang von Einsatz --5-- und Lochplatte --8-- einerseits und dem   Gehäuse --1-- ander-   seits liegenden Ringspalt --22-- mit der Umgebungsatmosphäre. 



   Achsparallel zur Stufenbohrung --12-- ist, in Richtung auf den Handgriff --2-- zu versetzt, eine zweite   Stufenbohrung --15-- im Einsatz --5-- vorgesehen,   deren weiterer Bereich über einen Radialkanal --16-- mit dem Wasserzulaufraum--4--kommuniziert. Die Ringschulter der Stu- 
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 de   Bohrung --19-- verläuft   koaxial zur Stufenbohrung --15-- und besitzt denselben Durchmesser wie der engere Bereich der   Stufenbohrung--15--.   



   Der Innenraum des glockenförmigen   Gehäuse-Endteiles--3--ist   so ausgespart, dass sich ein 
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Ventilsitzteiles--18--mit--26-- endet. Der Kopf --26-- des Ventilschaftes --24-- ist in eine entsprechende Aufnahmeöff- nung an der Unterseite eines   Betätigungsorganes --27-- elastisch   eingedrückt. Das Betätigungs-   organ --27-- ist   über einen einstückig angespritzten   Kragen --28-- des Gehäuses --1-- gestülpt   und kann um nach oben herausragende Bereiche --29-- des Kragens --28-- eine wippenartige
Bewegung ausführen. 



   Der Raumteiler --10-- weist ausser dem oben bereits erwähnten Kragen --14-- eine Vielzahl von einstückig angespritzten   Durchströmhülsen --30-- auf,   die sich mit einem schmalen, zy- lindrischen Hals --31a-- in die   Löcher   --9-- der Lochplatte --8-- hineinerstrecken. Der Durch- messer des   Halses --31a-- der Durchströmhülsen --30-- ist   etwas kleiner als der Durchmesser der   Löcher --9-- der Lochplatte --8--,   so dass sich zwischen jedem Loch und dem darin angeordneten Hals --31a-- der entsprechenden   Durchströmhülse --30-- ein Ringspalt --32-- er-   gibt. 



   Der Raumteiler --10-- stützt sich nicht nur am Rand, sondern auch im mittleren Bereich an der Lochplatte --8-- durch eine Ringwand --33-- ab, in der eine Vielzahl von Durchgangs- öffnungen --34-- eine Verbindung zwischen dem unterhalb des Luftsprudlers --13-- liegenden Bereich der Stufenbohrung --12-- und einem zwischen dem Raumteiler --10-- und der Lochplatte --8-- liegenden, von den   Durchströmhülsen --30-- durchstossenen,   an die Lochplatte grenzenden Wasserverteilraum--35--herstellt. 



   Die möglichen Wasserwege innerhalb der beschriebenen Handbrause und deren Funktionsweise sind wie folgt :
In der in Fig. 2 dargestellten Position des Doppelventilkegels --17-- ist die Handbrause zum Weichstrahlbetrieb eingestellt. Dabei strömt das Wasser aus dem   Zulaufraum --4-- über   den Radialkanal --16-- in den weiteren Bereich der Stufenbohrung --15-- und von dort über die Bohrung --19-- des Ventilsitzteiles --18--, den Überströmraum --20-- und den engeren Bereich der Stufenbohrung --12-- zum Luftsprudler --13--. Dort wird es mit Luft angereichert, die über den Ansaugkanal --21-- und den Spalt --22-- dem Luftsprudler --13-- von der Umgebungsatmosphäre zugeführt wird. 



   Das perlende, mit Luft angereicherte Wasser fliesst in den Kragen --14-- des Raumteilers - ein und von dort über die   Durchtrittsöffnungen --34-- der Ringwand --33-- in   den an die Lochplatte grenzenden   Wasserverteilraum --35--.   Aus diesem tritt es, ohne dass es zu einer Entmischung von Wasser und Luft käme, über die vielen Ringspalte --32-- in den Löchern--9-der Lochplatte --8-- in Form weicher Strahlen aus. 



   Wird ein Hartstrahlbetrieb der Handbrause gewünscht, wird unter Verkippung des Betätigungsorgans --27-- der Doppelventilkegel --17-- nach oben bewegt und gegen den am Ventil- 

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 sitzteil --18-- ausgebildeten Ventilsitz gelegt. Das Wasser strömt nun aus dem Zulaufraum --4-durch den   Radialkanal --16-- in   den weiteren Bereich der Stufenbohrung --15-- und von dort über den engeren Bereich der Stufenbohrung --15-- in den von der Lochplatte beabstandeten Was-   serverteilraum --23--.   Von dort tritt es über die   Innenbohrungen--31--der Durchströmhülsen     --30-- in Form   harter, nicht mit Luft versetzter Strahlen aus der   Lochplatte --9-- aus.   



   Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Handbrause stimmt weitgehend mit dem oben an Hand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen überein. Es werden daher nachfolgend nur diejenigen Merkmale näher beschrieben, in denen sich die beiden Ausführungsbeispiele voneinander unterscheiden. Soweit Elemente des Ausführungsbeispieles nach Fig. 4 solchen des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 bis 3 entsprechen, sind sie mit denselben Bezugszeichen zuzüglich 100 bezeichnet. 



   Während in Fig. 2 die das Wasser mit Luft anreichernde Einrichtung der zentrale, in die Stu-   fenbohrung --12-- eingeführte Luftsprudler --13-- war,   ist in Fig. 4 die zentrale Bohrung --112-des Einsatzes --105-- als nach unten offene Blindbohrung ausgestaltet. Die Blindbohrung --112-wird nach oben von einem als Lochplatte --140-- gestalteten, einstückigen Bereich des Einsatzes   -     überdeckt.   Der Kragen --114-- des Raumteilers --110-- ist als zylindrischer Hals weit nach oben in die Blindbohrung --112-- gezogen; er endet in kurzem Abstand vor der Lochplat-   te-140-.   



   Strömt nun das Wasser im Weichstrahlbetrieb der Brause über den   Zulaufraum --120-- durch   die Lochplatte --140-- hindurch, so wird es, ähnlich wie in einem Sieb, in eine Vielzahl von Teil- 
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 Luft beigemischt, die über den Luftansaugkanal --121-- und den   Ringspalt --122-- herbeige-   führt wird.   Das"perlende"Wasser   wird, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, dem unterhalb des Raumteilers --110-- liegenden, an die Lochplatte grenzenden   Wasserverteilraum --135-- zugeführt   und tritt über die Ringspalte --132-- in der   Lochplatte --108-- aus.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Brause mit einem Gehäuse, das in einen von einer Lochplatte abgeschlossenen glockenförmigen Endteil ausläuft, mit einer Umstelleinrichtung für wahlweisen Hart- und Weichstrahlbetrieb, welche das zuströmende Wasser wahlweise auf einen von zwei vollständig getrennten Wasserwegen lenkt, von denen jeder einen Wasserverteilraum enthält, der sich im wesentlichen parallel zur Lochplatte erstreckt und mit einem gesonderten Satz von Austrittsöffnungen in der Lochplatte in Verbindung steht, wobei einer der beiden Wasserverteilräume direkt an die Lochplatte angrenzt, wogegen der andere Wasserverteilraum durch einen Raumteiler vom an die Lochplatte grenzenden Wasserverteilraum getrennt ist und einen Abstand von der Lochplatte aufweist, mit einer Vielzahl von Durchströmkanälen,

   welche den an die Lochplatte grenzenden Wasserverteilraum durchsetzen und eine Verbindung zwischen dem von der Lochplatte beabstandeten Wasserverteilraum und der Aussenseite der Lochplatte herstellen, und mit einer Einrichtung, welche im Weichstrahlbetrieb das durchströmende Wasser mit Luft anreichert, dadurch gekennzeichnet, dass 
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 wobei sich ein Ringspalt   (32 ;   132) innerhalb des Loches   (9 ;   109) der Lochplatte   (8 ;   108) ergibt, über welchen Wasser aus dem an die Lochplatte grenzenden Wasserverteilraum   (35 ;   135) austreten kann.

Claims (1)

  1. 2. Brause nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der die Durchströmhülsen (30 ; 130) tragende Raumteiler (10) im mittleren Bereich über eine mit mehreren Durchtrittsöffnungen (34) versehene Ringwand (33) an der Lochplatte (8) abstützt.
AT88386A 1984-04-11 1986-04-03 Brause AT384376B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2684610B1 (de) 2012-07-13 2018-08-29 Hansgrohe SE Brause

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2821195A1 (de) * 1978-05-13 1979-11-15 Guenther Rathsack Ingenieurtec Handbrause

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EP2684610B1 (de) 2012-07-13 2018-08-29 Hansgrohe SE Brause
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