AT383464B - Kreiselheuwerbungsmaschine - Google Patents

Kreiselheuwerbungsmaschine

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AT383464B
AT383464B AT216375A AT216375A AT383464B AT 383464 B AT383464 B AT 383464B AT 216375 A AT216375 A AT 216375A AT 216375 A AT216375 A AT 216375A AT 383464 B AT383464 B AT 383464B
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Lely Nv C Van Der
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Kreiselheuwerbungsmaschine mit mindestens einem Krei- sel, dessen fest eingestellte Zinken das mitgenommene Heu zur Schwadbildung an einer Seite des
Kreisels abgeben, und mit einer Vorrichtung zum seitlichen Begrenzen des Schwades, die neben dem Kreisel auf dessen Abgabeseite ein in Fahrtrichtung stehendes Schwadbrett sowie einen die andere Schwadseite erfassenden, stehend angeordneten, zumindest bis in Bodennähe reichenden
Schwadbegrenzer aufweist, dessen Stirnseite gegen jene des Schwadbrettes in Fahrtrichtung nach hinten versetzt ist und in Seitenansicht hinter der Drehachse liegt. 



   Da bei derartigen Maschinen die hauptsächlich nach unten gerichteten Kreiselzinken das Heu bis in den hinteren Bereich des Kreisels mitnehmen, wobei es sich auch in diesem Bereich nur teilweise von den Zinken löst, hat man versucht, hier Verbesserungen zu schaffen. In diesem Sinne ist bei der Maschine nach der DE-OS 1800497 der Schwadbegrenzer als frei drehbares, bodengetrie- benes Rechrad ausgebildet, das in erster Linie die Aufgabe hat, an den Kreiselzinken hängenge- bliebenes Heu abzustreifen. Dieses Abstreiferrad ragt daher in die Umlaufbahnen der schräg nach unten gerichteten Kreiselzinken, welche auf dem aufwärts verlaufenden Abschnitt ihrer Bewegungsbahn die Zinken des Abstreifrades passieren.

   Wegen dieser Arbeitsweise muss die Drehzahl des Zinkenkreisels auf die Umlaufgeschwindigkeit des bodengetriebenen Abstreifrades abgestimmt sein und ist darum entsprechend niedrig, so dass die Flächenleistung der Maschine, die sich aus der pro
Zeiteinheit verlagerten Heumenge ergibt, unbefriedigend ist. Auch können die abgestreiften Halme neben dem Schwad auf den Boden fallen. Das Abstreifrad soll ausserdem mit seiner von den Zinken gebildeten Radfläche an der ihm zugekehrten Seite des Schwads entlanglaufen, um dem Schwad an dieser Seite eine gleichmässige Form zu geben. Dabei können jedoch von den Zinken des Abstreifrades Halme aus dem abgelegten Heu herausgerissen und verstreut werden. Eine genaue seitliche Begrenzung des Schwads ist darum mit dem als Rechenrad ausgebildeten Schwadbegrenzer nicht möglich.

   Das Rechrad kann auch nicht grössere Heumengen zum Schwad verdichten, weil seine Erstreckung in Arbeitsrichtung infolge des Bodenantriebes in Bodennähe nur gering sein kann und die Drehebenen der Rechradzinken genau in Fahrtrichtung der Maschine stehen, so dass eine Verlagerung von Heu in Richtung auf den Schwad nicht möglich ist. 



   Eine andere bekannte Heuwerbungsmaschine (GB-PS Nr. 1, 018, 252) besitzt gleichsinnig drehbare Kreisel mit nach unten gerichteten Zinken. Die Drehachsen der Kreisel liegen in einer quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Vertikalebene und sind-in Fahrtrichtung   gesehen - schräg   nach oben gerichtet, wodurch ein erheblicher Teil des erfassten Erntegutes zwischen den Kreiseln hindurch nach hinten fliesst. Da die Zinken nach unten gerichtet sind, wird von den Zinken erfasstes Erntegut weit nach hinten mitgenommen und erst hinter der Kreiselreihe abgeschleudert, so dass ein weiterer Teil des Erntegutes nach hinten gelangt. Um das solcherart nach hinten gelangte Erntegut in einem Schwad ablegen zu können, ist hinter der Kreiselreihe ein sogenannter Pferderechen angeordnet, der von Zeit zu Zeit angehoben wird und dann einen Schwad ablegt. 



   Das restliche Erntegut wird an einem Ende der Kreiselreihe gegen ein in Fahrtrichtung stehendes Schwadbrett abgelegt. An beiden Enden des Rechens kann noch ein kleines Schwadbrett vorgesehen sein, das je nach hinten und aussen gerichtet ist. Diese verhältnismässig kleinen Wände, deren Stirnseiten sich je in Abstand, von der nächstliegenden Zinkenumlaufbahn befinden, erfüllen nicht die Funktion einer scharfen Schwadbegrenzung, da das Erntegut ohnehin über die gesamte Arbeitsbreite abgelegt wird ; vielmehr schliessen sie die beiden offenen Enden des Rechens seitlich ab. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine   z. B.   aus der DE-OS 1800497 bekannte Maschine so auszubilden, dass auch grössere Heumengen pro Zeiteinheit vollständig zu einem Schwad mit scharfer seitlicher Begrenzung verdichtet werden können. 



   Diese Aufgabe wird mit einer Maschine der eingangs angegebenen Art gelöst, bei welcher erfindungsgemäss der Schwadbegrenzer eine mit ihrer Stirnseite berührungslos an die Zinkenumlaufbahn angrenzende Leitwand aufweist, die bezüglich des Schwadbrettes nach hinten konvergiert und in an sich bekannter Weise die Zinken des Kreisels in bezug auf den Drehsinn des Kreisels nach hinten und ihre Enden nach aussen gerichtet sind. 



   Die nach hinten und aussen gerichteten Zinken gemäss der Erfindung ermöglichen ein Abschleudern des Heus im wesentlichen schon im Bereich vor der Stirnseite der Leitwand, wobei das 

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 angeordnet. Ihre Befestigungsstellen haben vom hinteren Ende der Tragbalken --1 bzw. 5--einen Abstand, der etwa 2/3 der Länge der Tragbalken entspricht. Die Teile des   Bügels --9--,   die in Fahrtrichtung liegen, werden von U-förmigen Rohren --12-- gebildet. Die in bezug auf die Fahrt- 
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 angeordnet ist. Das Rohr --13-- weist dabei einen grösseren Durchmesser auf als die Rohre --12--. Die vorderen freien Schenkel der Rohre --12-- gehen in ein Rohr --14-- über, dessen Durchmesser ebenfalls grösser ist als der der Rohre --12--.

   An diesem sind die plattenförmigen Befesti- 
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 derseite durch je einen rohrförmigen, in Fahrtrichtung schräg nach unten gerichteten Gestellteil - miteinander verbunden, wobei die beiden Gestellteile --9A-- nach hinten auseinander lau- fen. 



   Die   Rohre --13   und 14-- weisen nach Fig. 2 in der Mitte einen Knick auf, so dass der Bügel -   V-förmig   ausgebildet ist. 



   An einem unteren, im Betrieb rotierenden   Teil --15-- des Antriebsgehäuses --2-- sind   min- destens acht   Zinkenträger --16-- befestigt,   die sich von dem Teil --15-- des Antriebsgehäuses - aus radial nach aussen erstrecken. Die gerade verlaufenden   Zinkenträger --16-- bestehen   aus einem Innenrohr --17-- und einem   Aussenrohr --18--,   an dessen Enden Zinkengruppen --19-- befestigt sind, die in den Fig. 1 und 2 nur schematisch dargestellt sind. 



   Das   Antriebsgehäuse --2-- besitzt   eine unter dem Teil --15-- herausragende Achse --20--, um die der untere   Teil --15-- des Gehäuses --2-- und   der Rechkreisel drehbar gelagert sind (Fig. 2). An diesem herausragenden Ende der Achse --20-- ist ein rohrförmiger   Tragbügel --21--   angebracht. Seine beiden Schenkel laufen auseinander und sind schräg nach unten gerichtet. Die beiden Schenkel des   Bügels --21-- und   die Achse --20-- liegen dabei in einer Ebene. An den beiden Enden des   Bügels --21-- ist   ein   Radträger --22-- befestigt,   der aus zwei gleichen und zueinander parallelen Platten --23-- besteht.

   Diese stehen vertikal und sind an einem Teil ihres oberen Randes miteinander verbunden, so dass sie im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind, wobei die freien Schenkel nach unten gerichtet sind. Die Platten --23-- weisen mehrere nicht gezeigte Öffnungen auf, die von einer Gelenkachse --25-- gleichen Abstand haben. Die beiden Gelenkachsen --25-- und die Achse --20-- des Rechrades liegen nahezu in der gleichen Ebene. Die Rad-   träger. --22-- weisen   einen Stellarm --26-- auf, der zwischen den Platten --23-- angeordnet ist. 



  Die Gelenkachse --25-- ist, in Fahrtrichtung A gerechnet, in einem Abstand vom hinteren Ende des Stellarmes --26-- durch den   Stellarm --26-- geführt,   der etwa 3/4 der Länge des Stellarmes - entspricht. Der längere Teil des   Stellarmes --26-- liegt   dadurch in bezug auf die Richtung A hinter der Gelenkachse --25--. Jeder Stellarm --26-- kann in bezug auf den Radträger --22-- um die Gelenkachse --25-- geschwenkt und mit Hilfe eines Stiftes --27--, der durch entsprechende Öffnungen im Arm --26-- und der   Platte --23-- gesteckt   wird, in mehrere Lagen verstellt und fixiert werden. 



   Am vorderen Ende der Stellarme --26-- ist ein Laufrad --28-- drehbar gelagert. Die Lauf-   räder --28--,   die zu beiden Seiten der Längsmittelebene des Gestells symmetrisch angeordnet sind, können durch eine Achse --29-- verbunden sein. Die   Laufräder --28-- sind   ein einem Abstand, der etwa einer Raddicke entspricht, von den Aussenseiten der   Radträger --22-- auf   Achsstummeln - angeordnet, die an den   Radträgern --26-- befestigt   sind. Sind die Laufräder --28-- durch die Verbindungsachse --29-- verbunden, so bilden die Achsstummel --30-- und die Achse --29-eine durchgehende Achse. In Draufsicht liegen die Laufräder --28-- innerhalb der durch die Enden der Zinken des Kreisels beschriebenen Kreisbahn in Fahrtrichtung vor der Drehachse des Kreisels.

   Der Abstand der Radmitte von der Drehachse des Kreisels entspricht etwa 6/10 des Radius der durch die Enden der äusseren Zinken beschriebenen Kreisbahn. Der Durchmesser der von den äussersten Zinkenenden beschriebenen Kreisbahn beträgt 2 bis 2, 7 m, vorzugsweise 2, 5 m. 



   An der Heuwerbungsmaschine nach   Fig. 1,   bei welcher der Rechkreisel in Richtung des Pfeiles B rotiert, ist auf der linken Seite, in Fahrtrichtung A gesehen, somit an der Abgabeseite des Kreisels, eine nahezu in Fahrtrichtung verlaufende Vorrichtung zur Schwadbegrenzung in Form 

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 eines Schwadkorbes --31-- angebracht. Dieser besitzt an der dem Kreisel abgewandten Seite einen vorderen   Teil --32-- (Fig. 1),   der eine nahezu in Fahrtrichtung A verlaufende Seitenwand --32a-und eine Oberseite aufweist, wogegen die dem Kreisel zugewandte Seite offen ist.

   Der Schwadkorb --31-- besitzt weiters einen hinteren Teil--33--, der auf der vom Kreisel abgewandten Seite eine nahezu in Fahrtrichtung verlaufende Seitenwand --33a-- und eine sich daran anschliessende obere Wand aufweist, die an der Seite, die dem Kreisel zugewandt ist, unter Bildung einer Leitwand --33b-- wieder nachgeführt ist, so dass dieser hintere   Teil --33-- nach Fig. 2   annähernd U-förmig ausgebildet ist. 



   Die   Seitenwände --32a, 33a-- bilden   somit ein durchgehendes Schwadbrett --32a und 33a--. 



  Bezüglich dieses Schwadbrettes konvergiert die Leitwand --33b-- nach hinten. Die Stirnseite der Leitwand --33b-- ist gegen jene des- Schwadbrettes --32a und   33a--nach   hinten versetzt und schliesst an die Zinkenumlaufbahn an. 



   Der   Schwadkorb --31-- ist   von einem umlaufenden, stabförmigen Rand--34--, vorzugsweise in Form eines Rohres, begrenzt. Dieser Rand --34-- erstreckt sich auf der dem Rechrand abgewandten Seite entlang der Unterseite des Schwadkorbes --31-- von hinten nach vorn und geht dann in einen schräg nach oben und annähernd in Richtung auf die Drehachse des Kreisels nach hinten verlaufenden Teil über. In der Nähe des Quersteges des   Bügels --9-- biegt   er in einen parallel zur Fahrtrichtung verlaufenden Teil um und wirt dort nach hinten geführt.

   Der Rand   --34-   setzt sich in der Nähe des Überganges zwischen dem Vorderteil --32-- und dem hinteren Teil --33-- nach unten bis zur Unterseite der dem Kreisel zugewandten Seitenfläche des hinteren   Teiles --33-- fort.   Er geht dann in einen horizontalen und nahezu parallel zur Fahrtrichtung A nach hinten verlaufenden Teil über. Die Enden des   Randes --34-- sind   nach aussen abgebogen. 



  In dieser Ausführungsform sind alle seitlichen und oberen Wände des Schwadkorbes --31-- von 
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 nachbarte   Stäbe --35-- sind   einstückig hergestellt. Die freien Enden der   Stäbe --35-- des   vorderen Teiles --32-- sind nicht abgestützt. In der Nähe des Überganges zwischen dem vorderen   Teil --32-- und   dem hinteren Teil --33-- ist ein flacher U-förmiger   Bügel --36-- am Rand --34--   
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 seite nicht abgestützt. Je zwei benachbarte Stäbe sind einstückig aus Federstahl hergestellt. Es kann vorteilhaft sein, einen Teil jedes   Stabes --35--,   der in der Nähe des nicht abgestützten Endes liegt, durch einen sich an den vorderen Stabteil anschliessenden Teil aus einem Material mit verhältnismässig niedrigem spez. Gewicht, z. B.

   Kunststoff, zu ersetzen. 
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 wogegen die Breite des Schwadkorbes etwa 3/10 dieses Durchmessers beträgt. Der Schwadkorb --31-ist durch zwei gleich ausgebildete Gelenkverbindungen--37 und 38-- schwenkbar mit dem Bügel --9-- gekuppelt. Jede dieser Gelenkverbindungen --37 und 38-- besteht aus zwei vertikalen Zungen --39 und 40--, die an dem die Oberkante des vorderen Teiles --32-- bildenden Rand --34-angeordnet sind. Zwischen den Zungen --39 und 40-- liegt eine am Rohr --12-- befestigte Zunge --41-- die über eine   Gelenkachse --42-- mit   den   Zungen --39   und 40--verbunden ist. Die Gelenkachsen --42-- der Gelenkverbindungen --37 und 38-- liegen in einer Linie nahezu senkrecht zur Richtung der Drehachse des Kreisels in Fahrtrichtung A.

   Die Oberseite des Schwadkorbes --31-liegt unterhalb des   Bügels-9- (Fig. 2).   Die Gelenkachsen --42-- liegen annähernd in Höhe der Mittelachse des Aussenteiles des Rohres --12--. Der Schwadkorb --31-- kann so weit um die Gelenkachsen --42-- nach oben geschwenkt werden, dass die Oberseite des Schwadkorbes auf dem   Bügel --9-- aufruht.   Diese Lage ist in Fig. 2 gestrichelt angedeutet. 



   Die dem Rechrad zugewandte offene Seite des vorderen Teiles liegt in Fahrtrichtung gerechnet vor der Drehachse des Kreisels. Das vordere Ende dieser Seite liegt in Höhe oder vor dem in Fahrtrichtung gerechnet vordersten Punkt der von den Zinkenenden beschriebenen Kreisbahn. Die Hinterseite des hinteren Teiles --33-- des Schwadkorbes --31-- liegt etwa in Höhe oder hinter 

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 dem hintersten Punkt der Zinkenkreisbahn. Der Querschnitt des hinteren Teiles --33-- des Schwadkorbes --31-- nimmt nach hinten ab. 
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 sels lassen sich in drei verschiedenen Ausführungsformen herstellen. 



   Nach einer ersten Ausführungsform besteht jede Zinkengruppe --19-- aus Zinken, die fest an den   Zinkenträgern --16-- angeordnet   sind   (Fig. 3). Hiebei   ist das   Aussenrohr --18-- des   Zin-   kenträgers-16-um 90    nach unten gebogen, so dass ein abgebogener Befestigungsteil--51-- unter einem Winkel von etwa 450 in der Drehrichtung B nach vorne verläuft. Zinken --52 und 53-- sind einstückig aus Federstahl hergestellt, liegen übereinander, und weisen je Windun-   gen --54, 55-- um   den Befestigungsteil --51-- auf. Die Zinken sind mit dem die Windungen-54,
55-verbindenden Stahldraht-durch einen Bolzen --56-- fest mit dem Befestigungsteil --51-- ver- bunden. Ein Teil --52A bzw. 53A-- der Zinken --52 bzw. 53-- ist in Drehrichtung B schräg nach hinten und unten gerichtet.

   Die freien Enden der   Zinken --52, 53-- weisen   nach aussen gerichte- te und nahezu horizontal verlaufende Zinkenenden auf. Die Zinkenenden (Fig. 3 bis 6) liegen über- einander, wobei bei jeder Zinkengruppe ein kurzes Zinkenende über einem längeren Zinkenende liegt. Der nach hinten verlaufende   Teil --52A   bzw. 53A--der Zinken schliesst in Draufsicht ge- sehen und in der zum Bilden eines Schwadens geeigneten Lage mit dem   Zinkenträger --16-- einen  
Winkel von etwa 900 ein. 



   Nach einer zweiten Ausführungsform besteht jede   Zinkengruppe --19-- nach   den Fig. 1 und 2 aus einer verstellbaren Zinkengruppe   (Fig. 4,   5 und 6). Das freie Ende des   Aussenrohres --18--   des   Zinkenträgers --16-- weist   eine   Halterung --57-- auf,   die eine drehbare Achse --58-- auf- nehmen kann. Die Achse --58-- ist unter einem Winkel von etwa 45  zur Drehrichtung B nach un- ten gerichtet (Fig. 6). Durch die Achse --58-- ist ein   Stift --59-- geführt,   der in einem in der   Halterung --57-- vorgesehenen Langloch --60-- bewegbar   ist.

   Die Ränder des Langloches --60-- schränken die Drehbarkeit der Achse --58-- in bezug auf die   Halterung --57-- ein.   An der Achse - ist eine sektorförmige Platte --61-- angeordnet, die unter der Halterung --57-- liegt. 



   Sie weist in gleichem Abstand von der   Achse --58-- zwei Öffnungen --62-- auf.   An der Achse - sind zwei einstückige Zinken --63, 64-- angebracht, die in gleicher Weise an der Achse - befestigt und in gleicher Form ausgebildet und angeordnet sind wie die Zinken --52, 53-nach Fig. 3. 



   An der Halterung --57-- ist eine verstellbare Zunge --65-- angeordnet, die mittels eines horizontalen Stiftes --66-- schwenkbar in der Halterung --57-- gelagert ist. Das eine   Ende --67--   der Zunge --65-- ist auf der Oberseite der Halterung --57-- verschiebbar. Das andere   Ende --68--   ist als Handhabe ausgebildet. An dem Stift --66-- ist ein Stift --69-- befestigt, dessen unteres Ende eine Schulter --70-- bildet, die in einer der   Öffnungen --62-- liegt.   Eine Druckfeder --71-ruht auf dem oberen Ende der Schulter --70-- und übt einen Druck auf die Unterseite der oberen Fläche der Halterung --57-- aus. 



   An dem   Schwadkorb --31-- (Fig. 1,   2) ist eine Steuervorrichtung --88A-- angeordnet, die ein um eine nahezu vertikale Achse --87-- drehbares Steuerrad --88-- aufweist, dessen Oberfläche mit einem elastischen Material, z. B. Gummi überzogen ist. Die Achse --87-- ist durch Lang-   löcher --89-- in   zwei übereinander liegenden, horizontalen   Zungen --90, 91-- geführt.   Das Langloch --89-- erstreckt sich in Richtung auf die Drehachse des Kreisels. Die Achse --87-- kann im Langloch --89-- verschoben und dann fixiert werden. Die Zungen --90, 91-- sind in der Nähe des Überganges zwischen dem vorderen Teil --32-- und dem hinteren Teil --33-- des Schwadkor-   bes   --31-- am Bügel --36-- befestigt. 



   Die Maschine wird mit den gabelartigen   Anschlussteilen --6, 7-- an   der Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers befestigt. Die Maschine kann jedoch auch mit einem Zugarm fortbewegt werden. Die   Welle --3-- der   Maschine wird über eine Hilfswelle mit der Zapfwelle des Schleppers gekuppelt. 



   Die Höhe des Gestelles der Heumaschine und somit die Lage der Zinkenenden kann in bezug auf den Boden dadurch geändert werden, dass zunächst der Stift --27-- bei einem Laufrad --28-entfernt wird. Das hintere Ende des Stellarmes --26-- kann nach oben oder unten um die Gelenkachse --25-- geschwenkt werden, wodurch das Gestell in der Höhe verstellt wird. Der   Stift --27--   

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 wird dann in eine der   Öffnungen --24-- gesteckt.   Entsprechend wird am andern Laufrad--28-- verfahren. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass beim Verstellen der   Räder --28--   durch eine Hebelwirkung nur die Hälfte und nicht das ganze Gewicht der Maschine auf einmal von
Hand aufgenommen zu werden braucht.

   Das Hebelverhältnis des   Stellarmes--26--ist   so gewählt, dass zum Verstellen der   Laufräder --28-- nur   wenig Kraft erforderlich ist. Werden die   Räder --28--   auf diese Weise verstellt, so ist es vorteilhafter, die Verbindungsachse --29-- nicht anzubringen.
Andernfalls ist es notwendig, dass die Befestigung der Achsen --30-- an den Platten --23-- eine
Winkelverdrehung ermöglicht. 



   Zum Bilden von Schwaden ist der Schwadkorb--31--in die in Fig. 1 dargestellte Lage heruntergeklappt. Der Schwadkorb --31-- ist dabei an den   Gelenken--37, 38--aufgehängt   und ruht mit wenigstens einem Teil des unteren   Begrenzungsrandes--34--auf   der vom Rechrad abge- wandten Seitenkante am Boden. Damit der ganze Rand --34-- auf dem Boden aufliegt, kann die
Gelenkachse --42-- der hinteren Gelenkverbindung --38-- nach oben oder unten verschoben wer- den. Dazu besitzt die Zunge --41-- der Gelenkverbindung --38-- ein nahezu vertikal verlaufen- des Langloch. Die   Gelenkverbindung --37-- muss   in diesem Fall genügend Spielraum für diese
Schwenkbewegung aufweisen.

   In diesem Fall kann der Schwadkorb --31-- in bezug auf den Bügel --9-- nach unten geschwenkt werden, so dass stets der ganze   Rand --34-- über   den Boden glei- ten kann. 



   Das von den Zinken des Rechrades erfasste Erntegut wird beim Bilden von Schwaden gegen die   Seitenwand --32a-- des   vorderen   Teiles --32-- des Schwadkorbes --31-- geworfen.   



   Soll viel Erntegut pro Zeiteinheit verarbeitet werden, so wird das in den Schwadkorb ge- worfene Erntegut den hinteren   Teil --33-- vollständig   auffüllen. Die Form des auf diese Weise gebildeten Schwadens wird, besonders wenn das Erntegut schon ziemlich trocken ist, durch den
Querschnitt des hinteren Teiles --33-- bestimmt. Im Querschnitt besitzt der Schwaden die Form eines Halbkreises, was besonders bei   Nachtschaden   wichtig ist. Verwendet man nur ein einziges
Schwadbrett, dann wird diese Form der Schwaden nicht erreicht, da das Erntegut in beliebiger
Weise gegen das Schwadbrett geworfen wird. Der Schwaden ist daher unregelmässig ausgebildet. 



   Bei Verwendung eines Schwadbrettes fällt der Schwaden leicht auseinander. 



   Wegen der nach hinten und aussen gerichteten Zinken wird das Heu schon im Bereich vor der Stirnseite der   Leitwand --33b-- abgeworfen,   wobei es in die Eintrittsöffnung zwischen dem Schwadbrett --32a und   33a-- und Leitwand --33b-- geworfen   wird. Bei Anfall grösserer Heumengen ist diese Eintrittsöffnung vollständig mit Heu ausgefüllt. Die schräg nach hinten gerichteten Zinken streifen das an ihnen hängende Heu jeweils an das in der Eintrittsöffnung bereits vorhandene Heu ab. Das Heu zwischen Schwadbrett und Leitwand wird ständig durch die von den Stoppeln erzeugte Bodenreibung nach hinten aus dem Bereich zwischen Schwadbrett und Leitwand gezogen, wobei das jeweils von den Zinken abgestreifte Heu mitgenommen wird.

   Der Bereich der Zinkenbahn, der im Drehsinn an die Stirnseite der Leitwand anschliesst, ist somit frei von Heu, so dass keine Halme in unerwünschter Weise mitgenommen werden. 



   Auch bei Verwendung mehrerer Kreisel ist die Anordnung eines Schwadkorbes auf einer Seite der Maschine vorteilhaft. Sind mehrere Rechkreisel in einer Reihe schräg zur Fahrtrichtung angeordnet, so wird das Erntegut von einem Kreisel zum andern geführt, bis es schliesslich von dem letzten Kreisel in den Schwadkorb geworfen wird. 



   Beim Breitwenden des Erntegutes sind die Zinken des Rechkreisels weiter nach aussen gerichtet. Um zu vermeiden, dass die Zinken hiebei mit dem nach unten gerichteten Teil des Randes--34-- (beim Übergang zwischen dem vorderen Teil --32-- und dem hinteren Teil--33--) in Berührung kommen, muss der Schwadkorb--31--beim Breitwenden des Erntegutes in die in Fig. 2 gestrichelt angedeutete Lage um die Gelenkachsen --42-- nach oben geschwenkt werden. 



   Die aus je zwei Zinken bestehenden Gruppen sind von dem   Zinkenträger --16-- aus   in der Drehrichtung B schräg nach unten und nach hinten gerichtet, wogegen die Enden der Zinken in nahezu horizontaler Richtung nach aussen abgebogen sind. Da durch kann sich der Rechkreisel auch bei einem Durchmesser von 2 bis 2, 7 m gut dem Boden anpassen, ohne dass der Rasen beschädigt oder die Rechwirkung beeinträchtigt wird. Die Drehachse des Kreisels ist in bezug auf die Fahrtrichtung A schräg nach oben und nach vorne gerichtet. Ein Zinken erfasst das Heu oder 

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Gras bereits, wenn er in der Nähe des vorderen Punktes der von dem Rechkreisel beschriebenen
Kreisbahn bei einer Umdrehung den Boden noch nicht berührt, da der Zinken hakenförmig ausge- bildet ist.

   Durch das nach aussen abgebogene Ende der Zinken können sich diese gut dem Boden anpassen. Bei Unebenheiten im Boden können die Zinken nachgeben, ohne in den Boden einzudrin- gen. Es hat sich gezeigt, dass sich diese Zinkenform besonders gut bei Verwendung eines Kreisels mit einem Durchmesser von 2 bis 2, 7 m eignet. Bei einer solchen Zinkenform ist es auch möglich, durch einfache Vorrichtungen eine Heumaschine mit einem Arbeitsbereich von 2 bis 2, 7 m mit nur einem Rechkreisel herzustellen. 



   Diese besondere Ausbildung der Zinken (Fig. 3) ermöglicht die Herstellung einer Heumaschine zur Bildung von Schwaden bei der die Zinken fest angeordnet sind. Eine aufwendige Lenkvorrich- tung für die Zinken ist hiebei nicht notwendig. 



   Die Verstellung der Zinken nach den Fig. 4 bis 6 kann dadurch erfolgen, dass die Handhabe --68-- in Richtung auf die Achse --58-- gezogen und die   Zunge --65-- so   hoch gehoben wird, dass das Ende --67-- der Zunge --65-- an der Oberseite der Halterung --57-- aufliegt. Das Ende - wird dabei in Richtung auf den   Stift --69-- verschoben.   Beim Hochziehen der Zunge --65-- wird die Schulter --70-- entgegen der Kraft der Feder --71-- aus einer der   Öffnungen --62--   der sektorförmigen Platte --61-- gezogen. Darauf kann die Achse --58-- mit den an ihr be- festigten Zinken --63, 64-- gedreht werden, bis die andere   Öffnung --62-- unter   der Schulter - liegt. Beim Lösen der Handhabe --68-- wird die Schulter --70-- in diese Öffnung ge- drückt, wodurch die Zinken festgesetzt sind.

   Die   Öffnungen --62-- sind   so auf der Platte --61-- angeordnet, dass einerseits die in den Fig. 5 und 6 durch ausgezogene Linien angegebene Lage der
Zinken --63, 64-- zum Bilden von Schwaden erzielt werden kann, während anderseits die in den
Fig. 5 und 6 durch gestrichelte Linien angegebene Lage der Zinken eingestellt werden kann, die sich zum Breitwenden und Schwadwenden eignet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kreiselheuwerbungsmaschine mit mindestens einem Kreisel, dessen fest eingestellte Zinken das mitgenommene Heu zur Schwadbildung an einer Seite des Kreisels abgeben, und mit einer Vorrichtung zum seitlichen Begrenzen des Schwades, die neben dem Kreisel auf dessen Abgabeseite ein in Fahrtrichtung stehendes Schwadbrett sowie einen die andere Schwadseite erfassenden, stehend angeordneten, zumindest bis in Bodennähe reichenden Schwadbegrenzer aufweist, dessen Stirnseite gegen jene des Schwadbrettes in Fahrtrichtung nach hinten versetzt ist und in Seitenansicht hinter der Drehachse liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwadbegrenzer eine mit ihrer Stirnseite berührungslos an die Zinkenumlaufbahn angrenzende Leitwand (33b) aufweist, die bezüglich des Schwadbrettes (32a und 33a) nach hinten konvergiert,

   wobei die Vorrichtung zur Schwadbildung beispielsweise als Schwadkorb (31) ausgebildet ist, und in an sich bekannter Weise die Zinken (11) des Kreisels in bezug auf die Drehrichtung (B) des Kreisels nach hinten und ihre Enden nach aussen gerichtet sind.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwadbrett (32a, 33a) und/ oder die Leitwand (33b) wenigstens teilweise in an sich bekannter Weise aus Segeltuch, Gaze oder Kunststoff bestehen.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Seitenansicht gesehen, die Hinterseite des Schwadbrettes (32a, 33a) und jene der Leitwand (33b) hinter dem hintersten Punkt der von den Zinkenenden beschriebenen Bahn und an einer Seite der vertikalen, in Fahrtrichtung liegenden Symmetrieebene des Rechrades bzw. der Rechräder liegen.
    4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich - in Seitenansicht - das Schwadbrett (32a, 33a) bis vor den vordersten Punkt der Zinkenbahn erstreckt. <Desc/Clms Page number 8>
    5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der quer zur Fahrtrichtung (A) gemessene grösste Abstand zwischen Schwadbrett (32a, 33a) und Leitwand (33b) etwa 3/10 der Gesamtlänge des Schwadbrettes (32a, 33a) beträgt.
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