AT383210B - Zielvorrichtung fuer ein geschuetz, insbesondere einen schweren granatwerfer - Google Patents

Zielvorrichtung fuer ein geschuetz, insbesondere einen schweren granatwerfer

Info

Publication number
AT383210B
AT383210B AT177983A AT177983A AT383210B AT 383210 B AT383210 B AT 383210B AT 177983 A AT177983 A AT 177983A AT 177983 A AT177983 A AT 177983A AT 383210 B AT383210 B AT 383210B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gun
flexible element
grenade launcher
aiming device
weighting
Prior art date
Application number
AT177983A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA177983A (de
Inventor
Johann Dipl Ing Schabelreiter
Original Assignee
Ver Edelstahlwerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Edelstahlwerke Ag filed Critical Ver Edelstahlwerke Ag
Priority to AT177983A priority Critical patent/AT383210B/de
Publication of ATA177983A publication Critical patent/ATA177983A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT383210B publication Critical patent/AT383210B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/44Spirit-level adjusting means, e.g. for correcting tilt; Means for indicating or correcting tilt or cant

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Zielvorrichtung für ein Geschütz, insbesondere einen schweren Granatwerfer. 



   Beim Stellungswechsel eines schweren Gerätes im Gelände ist die ungefähre Seitenausrichtung des Geschützes von besonderer Bedeutung. Ist die Aufstellung des Gerätes so, dass die Seitenrich- tung bereits im wesentlichen stimmt, so ist das Geschütz besonders stabil beim Schuss, da die
Kräfte in besonders günstiger Art und Weise in den Boden abgeleitet werden, und gleichzeitig unnötige Seitenkräfte und-momente am Geschütz vermieden werden können. Das Grobausrichten eines Geschützes erfolgte bislang so, dass man sich entweder direkt über die Geschützrohrachse orientierte oder zusätzliche Visiereinrichtungen aufwendiger Art am Geschützrohr vorgesehen hat. 



   Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, eine Zielvorrichtung für ein Geschütz zu schaffen, welche einfach aufgebaut ist, und einen störungsfreien Betrieb erlaubt und eine rasche Seitenaus- richtung ermöglicht. 



   Die erfindungsgemässe Zielvorrichtung, insbesondere Seitenrichtvorrichtung, für ein Geschütz, insbesondere einen schweren Granatwerfer, das ein Rohr mit einer Mündung und einem Bodenstück,
Verschlussteil od. dgl. und eine Auslösevorrichtung,   z. B.   feststehenden Auslösebolzen aufweist, besteht im wesentlichen darin, dass sie durch ein flexibles Element, z. B. Kette, Band od. dgl. gebildet ist, welches durch die Schwerkraft in seiner Lage gehalten ist, und am bodenstückfernen
Teil, insbesondere im Bereich der Mündung des Rohres, vorzugsweise dieses zumindest teilweise umgebend befestigt ist.

   Dieses überraschend einfach ausgebildete Seitenrichtvisier erfordert keinen grossen Aufwand und es ist nur erforderlich, dass der Richtschütze, wenn das flexible Element lediglich an einer Stelle am Rohr befestigt ist, eine Erzeugende des Rohres mit dem im wesentlichen lotrecht hängenden flexiblen Element in optische Übereinstimmung bringt. 



   Ist das flexible Element zumindest an zwei in axialer Richtung des Rohres voneinander entfernten Befestigungsstellen mit diesem verbunden, wobei das flexible Element länger ist, als der Abstand der Befestigungsstellen voneinander, so können Visierfehler, die durch Unregel- mässigkeiten am Geschützrohr bedingt wären, d. h. dass die Umhüllende des Geschützrohres im Visierbereich keinen gleichmässigen Abstand von der Seelenachse aufweist, besonders einfach vermieden werden. In diesem Falle ist es lediglich erforderlich, dass die beiden Schenkel des durchhängenden flexiblen Elementes in optische Übereinstimmung gebracht werden. 



   Ist das Eigengewicht des flexiblen Elementes zu gering, kann eine, vorzugsweise auf diesem verschieblich angeordnete Beschwerung vorgesehen sein. 



   Ist die Beschwerung durch einen Permanentmagneten gebildet, so kann die Visiervorrichtung beim Transport des Geschützes dadurch verwahrt werden, dass der Magnet am Geschützrohr festgelegt wird, wobei eine besonders rasche Bereitschaft des Seitenrichtvisiers gegeben ist. 



   Ist die Beschwerung fluoreszierend und erstreckt sich diese vorzugsweise in Richtung des flexiblen Elementes, so kann auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ein rasches und exaktes Seitenrichten des Geschützes erfolgen. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Die Fig. 1 und 2 zeigen in schematischer Darstellung einen Granatwerfer. 



   Das in der Fig. 1 schematisch dargestellte Geschütz ist ein Granatwerfer mit einer erfindungsgemässen Zielvorrichtung, bei dem der Deutlichkeit halber weder eine Abstützvorrichtung   z. B.   



  Zweibein od. dgl. noch eine zusätzliche Visiervorrichtung dargestellt sind. Das Rohr-l-weist eine   Mündung --2-- und   ein   Bodenstück --3-- mit Zapfen --4--,   über welchen das Granatwerferrohr mit der Bodenplatte --5-- verbunden ist, auf. Das Rohr weist in seinem bodenstückfernen   Teil --6-- zwei Ösen --7, 8-- auf,   in welchen ein flexibles Element --9--, ein Band, befestigt ist. Dieses flexible   Element --9-- trägt   eine Beschwerung --10--, die magnetisch ist. Die Öffnung der Beschwerung ist so gross gestaltet, dass eine freie Beweglichkeit im Band gegeben ist. Damit ist sicher gewährleistet, dass beide Schenkel des flexiblen Elementes straff gespannt sein können. 



  Eine Verkantung des Rohres ist ausgeschlossen, da bei einer Drehung des Rohres um die eigene Achse lediglich das flexible Element das Rohr weiter oder weniger weit umgibt. Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform entspricht im wesentlichen der Ausführungsform gemäss Fig.   1,   wobei das flexible   Element --9-- jedoch   nur an einer   Öse --7-- des   Rohres befestigt ist, und die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Beschwerung wird durch einen fluoreszierenden Balken --11-- gebildet, welcher sich in Längsrichtung des flexiblen Elementes --9-- erstreckt, das ebenfalls fluoreszierend ist. 



   Die Visierung mit einem Granatwerfer nach   Fig. 1   erfolgt nun derart, dass die beiden Teile des flexiblen Elementes --9--, die sich zwischen der Beschwerung und der   Öse --7-- und   der Beschwerung und der   Öse --8-- erstrecken,   zur Deckung gebracht werden, wohingegen die Visierung gemäss Fig. 2 derart erfolgt, dass eine Erzeugende des zylindrischen Teiles des Rohres in der Mündung desselben mit dem lotrechten Teil des flexiblen Elementes oder der fluoreszierenden   Beschwerung --11-- in   Einklang gebracht wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zielvorrichtung, insbesondere Seitenrichtvorrichtung für ein Geschütz, insbesondere einen schweren Granatwerfer, das ein Rohr mit einer Mündung und einem Bodenstück, Verschlussteil od. dgl. und eine Auslösevorrichtung, z. B. feststehenden Auslösebolzen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielvorrichtung durch ein flexibles Element (9) z. B. Kette, Band od. dgl. gebildet ist, welches durch die Schwerkraft in seiner Lage gehalten ist, und am bodenstückfernen Teil, insbesondere im Bereich der Mündung (2), des Rohres (1), vorzugsweise dieses zumindest teilweise umgebend, befestigt ist. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. len (7,8) mit diesem verbunden ist, wobei das flexible Element (9) länger ist, als der Abstand der Befestigungsstellen voneinander.
    3. Zielvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Element (9) eine auf diesem ortsveränderlich angeordnete Beschwerung (10) aufweist.
    4. Zielvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerung (10) einen Permanentmagneten aufweist.
    5. Zielvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschwerung und/oder das flexible Element fluoreszierend ist, und die Beschwerung sich vorzugsweise in Richtung des flexiblen Elementes erstreckt.
AT177983A 1983-05-16 1983-05-16 Zielvorrichtung fuer ein geschuetz, insbesondere einen schweren granatwerfer AT383210B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT177983A AT383210B (de) 1983-05-16 1983-05-16 Zielvorrichtung fuer ein geschuetz, insbesondere einen schweren granatwerfer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT177983A AT383210B (de) 1983-05-16 1983-05-16 Zielvorrichtung fuer ein geschuetz, insbesondere einen schweren granatwerfer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA177983A ATA177983A (de) 1986-10-15
AT383210B true AT383210B (de) 1987-06-10

Family

ID=3520796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT177983A AT383210B (de) 1983-05-16 1983-05-16 Zielvorrichtung fuer ein geschuetz, insbesondere einen schweren granatwerfer

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT383210B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA177983A (de) 1986-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE649861C (de) Tragbare Handfeuerwaffe mit zum Werfen von Gewehrgranaten dienendem, an dem Lauf der Waffe in dessen Verlaengerung befestigtem Wurfrohr
DE4108662A1 (de) Vorrichtung zum laden von rohrwaffen, insbesondere von panzerhaubitzen
DE1428765B1 (de) Ruecklaufdaempfungseinrichtung fuer halbautomatische oder automatische Feuerwaffen
AT383210B (de) Zielvorrichtung fuer ein geschuetz, insbesondere einen schweren granatwerfer
DE2532354A1 (de) Abschussvorrichtung fuer die obere und die untere winkelgruppe
AT398842B (de) Geschosswaffe, insbesondere granatwerfer
DE304274C (de)
AT43609B (de) Einrichtung am Kraftsammler von Rohrvorlaufgeschützen zur Regelung der Rohrgeschwindigkeit.
EP0286625B1 (de) Richtwagen für Steilfeuerwaffen
AT81750B (de) Selbsttätige Gewehrsperrvorrichtung, bei welcher eSelbsttätige Gewehrsperrvorrichtung, bei welcher ein um zwei senkrecht zueinander liegende Achsen drin um zwei senkrecht zueinander liegende Achsen drehbares Pendel bei verkantet gehaltenem Gewehr dieehbares Pendel bei verkantet gehaltenem Gewehr die Abgabe eines Schusses verhindert. Abgabe eines Schusses verhindert.
EP0491271A1 (de) Waffensystem mit vier Rohrwaffen
CH651658A5 (en) Bead sight for firearms, especially for sporting weapons
DE4306751C2 (de) Schußwaffe
DE27890C (de) Visirschirm für Feuerwaffen
DE704591C (de) Geschuetz mit zwei zu beiden Seiten des Geschuetzrohres angeordneten Schutzschidteilen
DE2435726A1 (de) Zieleinrichtung fuer waffen
DE236523C (de)
DE1009333B (de) Bolzenschweisspistole mit einem beweglichen Bolzenhalterteil
DE1578012C (de) Granatwerfer
DE565369C (de) Fuer Hoehen- und Seitenverstellung eingerichtete Maschinengewehrkolbenstuetze
DE274715C (de)
DE3324455C2 (de) Einrichtung für Gewehre, insbesondere Schrotflinten, als Zielhilfe
AT334249B (de) Lafette zum abschiessen von geschossen
CH359064A (de) Gewehrstütze
AT146561B (de) Geschützlafette.

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
UEP Publication of translation of european patent specification
EEIH Change in the person of patent owner