AT383061B - Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl. - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl.

Info

Publication number
AT383061B
AT383061B AT0123185A AT123185A AT383061B AT 383061 B AT383061 B AT 383061B AT 0123185 A AT0123185 A AT 0123185A AT 123185 A AT123185 A AT 123185A AT 383061 B AT383061 B AT 383061B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
template
profile
fixed template
flexible
bent
Prior art date
Application number
AT0123185A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA123185A (de
Original Assignee
Hinterreiter Ignaz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hinterreiter Ignaz filed Critical Hinterreiter Ignaz
Priority to AT0123185A priority Critical patent/AT383061B/de
Publication of ATA123185A publication Critical patent/ATA123185A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT383061B publication Critical patent/AT383061B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von vorge- formten Stahlkanten mit einem im wesentlichen L-förmigen Querschnitt für Schier u. dgl., bei dem die Kante in ihrer Längsmitte um einen dem Radius der Schispitze entsprechenden Radius gebogen wird. 



   Zum Biegen von Profilen wurden schon verschiedene Verfahren und Einrichtungen vorgeschla- gen. So wurde durch die DE-PS Nr. 146794 vorgeschlagen, das Profil aus einem ebenen Zuschnitt durch Aufkanten herzustellen und danach dieses Profil um eine zu dessen Längserstreckung quer laufende Achse zu biegen und danach das Profil nachzubiegen. Dabei werden die einzelnen Verfor- mungsschritte nacheinander durchgeführt. 



   Weiters wurde durch die GB-PS Nr. 2, 153, 721 vorgeschlagen, ein bereits fertiges Profil um eine quer zu dessen Längserstreckung verlaufende Achse zu biegen. Dabei wird das gesamte zu biegende Profil während des Biegens in Formkörper aufgenommen und verbleibt im Bereich der her- zustellenden Biegung zur Gänze im Werkzeug. Dieses Werkzeug weist eine biegsame Form auf, die das zu biegende Profil zur Gänze ausfüllt. Auf diese Weise lassen sich zwar Profile aus weichen
Werkstoffen mit geringer Elastizität biegen, nicht aber Stahlkanten, die bekanntlich sehr hart sind und ausgeprägte Federeigenschaften aufweisen. Ausserdem ist es bei Stahlkanten erforderlich, diese um zwei zur Längserstreckung des Profils im wesentlichen senkrecht stehenden Achsen zu biegen. 



   Bisher wurde die Stahlkante in der Weise vorgeformt, dass eine entsprechende Profilstange entsprechend der gewünschten Krümmung der Schispitze gebogen und anschliessend jeder der so entstandenen Schenkel für sich entsprechend der gewünschten Krümmung der Schaufel gebogen wur- de, wobei für jeden Arbeitsgang eine separate Schablone erforderlich ist. Ein Nachteil dieses Ver- fahrens liegt in der Notwendigkeit, eine Zwischenlagerung der teilweise fertigen Werkstücke vorzuse- hen und deren entsprechend häufige Handhabung in Kauf nehmen zu müssen. Ausserdem muss bei jedem separaten Arbeitsgang die mehr oder weniger fertiggeformte Stahlkante in eine entsprechend genaue Lage in bezug zu einer Schablone gebracht werden, wodurch der Arbeitsfortschritt gehemmt wird. 



   Durch das oftmalige Positionieren leidet aber auch die Genauigkeit des fertigen Produktes, wodurch es beim Einlegen der fertig vorgeformten Stahlkante in eine Form zur Herstellung der
Schier zu Schwierigkeiten kommen kann. 



   Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren vorzuschlagen, das eine einfache und rasche Herstellung vorgeformter Stahlkanten ermöglicht, bei der mit einem Minimum an separaten Arbeitsgängen das Auslangen gefunden wird. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die sich beim Biegen des Spitzenbereiches ausbildenden Schenkel gleichzeitig entsprechend der Krümmung der Schischaufel gebogen werden und dabei gleichzeitig die längeren Profilschenkel des Querschnittes der beiden Schenkel im Sinne einer Vergrösserung des mit dem kleineren Profilschenkel eingeschlossenen Winkels belastet wird. Durch diese Massnahmen ergibt sich eine Formung der Stahlkanten in einem Arbeitsgang. Wesentlich ist dabei, dass durch die Belastung des Profils der Stahlkanten im Sinne einer Vergrösserung des Winkels zwischen den Profilschenkeln eine Torsion der Längsseiten der fertig geformten Stahlkanten vermieden wird.

   Diese Erscheinung ist dadurch begründet, dass beim Biegen der der Schispitze entsprechenden Krümmung der dickere und daher ein grösseres Widerstandsmoment aufweisende Abschnitt des Profils der Stahlkanten aussen liegt und es daher zu einem Verdrehen des Profils kommt, wodurch bei der fertig vorgeformten Stahlkante die einander zugekehrten längeren und mit Ausnehmungen versehenen Schenkel des Profils nicht in einer Ebene liegen, sondern schräg nach unten stehen und daher die vorgeformte Stahlkante unbrauchbar ist. Diese unerwünschte Torsion wird durch die Einbringung einer Vorspannung im Sinne einer Vergrösserung des zwischen den Schenkeln des Profils eingeschlossenen Winkels vermieden. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens vorzuschlagen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die feste, entsprechend der Schaufel gekrümmte Schablone eine der herzustellenden Schaufelform entsprechende Vertiefung, deren Breite geringfügig geringer als die Breite der herzustellenden Schaufel ist, aufweist und an der eine in einer Richtung biegsame Schablone schwenkbar befestigt ist, deren Umriss 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dem Verlauf der Kanten der Vertiefung folgt, jedoch eine geringfügig geringere Breite als die Ver- tiefung aufweist und an deren seitlichen Randbereichen, wie auch im Bereich der Spitze Abschrä- gungen vorgesehen sind,

   die der festen Schablone zugekehrt sind und an deren Schmalseiten das zu biegende Stahlkantenprofil mit der Innenseite seines kürzeren Profilschenkels anlegbar ist und dass zwei in einem um die feste Schablone schwenkbaren Bügel radial zur festen Schablone und in Richtung der Mantellinien derselben   verschiebbar geführte Druckkörper   vorgesehen sind, deren
Halterungen von Zylinder-Kolbenanordnungen beaufschlagbar sind.

   Mit dieser Einrichtung ist es möglich, durch einfaches Anlegen des Stahlkantenprofils an die Spitze der biegsamen Schablone und Anpressen der Profile an die biegsame Schablone unter gleichzeitigem Anpressen der biegsamen
Schablone an die feste Schablone mittels der Druckkörper die Stahlkante in einem Arbeitsgang vorzu- formen, wobei sich die zu biegende Stahlkante an die Kante der Vertiefung der festen Schablone anlegt und auf Grund der Abschrägung der biegsamen Schablone im Sinne einer Vergrösserung des
Winkels zwischen den Schenkeln des Stahlkantenprofils belastet wird. Weiters kann vorgesehen sein, dass die biegsame Schablone durch in Richtung der Mantellinien der festen Stablone verlaufende
Plättchen aus hochfestem Material, z. B. Stahl, gebildet ist, die voneinander beabstandet auf einem flexiblen Träger,   z.

   B.   einer Stahlfeder oder einem Kunststoff-Streifen befestigt sind, wodurch sich ein sehr einfacher Aufbau der biegsamen Schablone ergibt. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die an dem Träger anliegende Seite eines jeden Plättchens eine der Krümmung der festen Schablone entspre- chende Krümmung aufweist, wodurch eine Belastung des Trägers durch die Kante der Plättchen weitgehend vermieden wird und sich beim Anpressen der biegsamen Schablone an die feste
Schablone eine grössere Stabilität der Lage der Plättchen ergibt.

   Die Abschrägung der seitlichen
Randbereiche der Plättchen muss in Abhängigkeit von dem Radius der herzustellenden Stahlkante im Bereich der Schispitze, von der Krümmung im Schaufelbereich und von der Materialhärte der
Stahlkante gewählt werden, wobei die erforderlichen Neigungswinkel der Abschrägungen zweckmässig durch Versuche ermittelt werden. 



   Eine weitere Möglichkeit der Ausbildung einer biegsamen Schablone besteht darin, dass die biegsame Schablone durch gelenkig miteinander nach Art einer Gliederkette verbundene Plättchen gebildet ist, wobei sich die Plättchen quer zur Längserstreckung der biegsamen Schablone erstrekken und mit Federn oder einem Zugglied zusammengehalten sind. Diese Konstruktion zeichnet sich durch eine besonders lange Lebensdauer aus. 



   Um während des Biegevorganges ein Überschlagen der sich bildenden Schenkel der Stahlkante auf die Oberseite der biegsamen Schablone sicher zu vermeiden, kann weiters vorgesehen sein, dass an dem freien Ende der biegsamen Schablone ein Leitblech befestigt ist, das zwei seitlich der biegsamen Schablone abstehende und in bezug auf die feste Schablone schräg nach aussen abgewinkelte Arme aufweist. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Einrichtung kann weiters vorgesehen sein, dass die Druckkörper durch im Bereich ihrer freien Stirnseiten einen zentralen Ansatz aufweisende Rollen gebildet sind, wobei vorzugsweise die Druckkörper um einen im Bügel entlang dessen Schenkel verschiebbar gehaltenen Schlitten geführt sind, der in bezug auf die feste Schablone in radialer Richtung von einer Zylinder-Kolbenanordnung beaufschlagt ist und in welchem die Halter der Druckkörper in sich parallel zur Drehachse des Bügels erstreckenden Führungen geführt und von an dem Schlitten befestigten Zylinder-Kolbenanordnungen beaufschlagt sind. 



  Dadurch ergibt sich eine sehr einfache Konstruktion, wobei durch die Verwendung von Rollen ein übermässiger Verschleiss vermieden wird. 



   Zur Vermeidung einer Auslenkung der biegsamen Schablone auf Grund allfällig auftretender ungleicher seitlicher Anpressdrücke der Druckkörper an der biegsamen Schablone ist es vorteilhaft, wenn in der Vertiefung der festen Schablone eine sich in deren Umfangsrichtung erstreckende Nut bzw. Spalt eingearbeitet ist und die biegsame Schablone mit in diesen Spalt eingreifenden Führungszapfen versehen ist. 



   Weiters kann vorgesehen sein, dass mindestens einer der Führungszapfen nahe einem freien Ende eine Kerbe aufweist, mit der ein in der festen Schablone geführter und von einem vorzugsweise als Zylinder-Kolbenanordnung ausgebildeten Antrieb verschiebbarer Sperriegel in Eingriff bringbar ist. Dies ermöglicht es, beim Zurückschwenken des Bügels nach dem Biegen einer Stahl- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 kante diese noch zwischen der festen und der biegsamen Schablone eingeklemmt zu lassen, bis deren freie Endbereiche sicher gehalten sind, und danach erst die Verriegelung zu lösen, wodurch ein allfälliges Auffedern der Endbereiche beim Lösen der Klemmung zwischen den beiden Schablonen im Schaufelbereich der Stahlkanten sicher vermieden und damit eine Verletzungsgefahr des Bedie- nungspersonals weitgehend vermieden wird. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein,   dass'die   feste Scha- blone aus mehreren Segmenten gebildet ist, die von einer Blattfeder überspannt sind und zwischen denen zur Veränderung der Krümmung der als Anlage für die zu biegenden Stahlkanteprofile dienen- den Blattfeder Keile verschieb-und feststellbar angeordnet sind. Dabei kann vorgesehen sein, dass für eine bestimmte vorgegebene Form der Stahlkante die Krümmung der festen Schablone an die Härte des Materials des Stahlkantenprofils angepasst wird, wodurch die Stahlkanten mit beson- ders hoher Genauigkeit hergestellt werden können. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemässen Einrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht der Schablonenanordnung, Fig. 4 ein vergrössertes Detail aus Fig. 3 mit in Arbeitsstellung befindlichen Druckkörpern, Fig. 5 einen Ausschnitt der festen Schablone in vergrössertem Massstab, Fig. 6 die Befestigung der biegsamen Schablone in der festen Schablone, Fig. 7, 8 und 9 die biegsame Schablone in drei verschiedenen Ansichten bzw. Schnitten. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung besteht, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, aus der Scha-   blonenanordnung --1--,   bestehend aus der festen Schablone --2-- und der biegsamen Schablone   - -3--,   dem   Bügel --4-- mit   den   Druckkörpern --5--,   den Halteschienen --6-- zur Aufnahme der zu biegenden Profilstangen, einem verstell-und feststellbaren Anschlag --7--, der mit einem die Lage der Profilstangen überprüfenden Fühler versehen sein kann. Die Halteschienen --6-- sind über   Stützen --8-- an   einem Tisch befestigt, an dem auch die feste Schablone über   Stützen --8--   befestigt ist.

   Weiters sind die Halteschienen --6-- über einen   Schutzbügel --10-- verbunden,   der ein Vorschnellen der zu biegenden Stange des Stahlkantenprofils zum Schutz des Bedienungspersonals verhindert. Weiters ist noch eine   Führungsgabel --11-- zur   Aufnahme der freien Endbereiche der vorgeformten Stahlkante vorhanden. Ausserdem ist noch, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ein Klemmbock --12-- vorgesehen, der teilweise geschnitten dargestellt ist, und die im wesentlichen parallellaufenden Schenkel der Stahlkante, die durch die   Führungsgabel --11-- zusammengehalten   sind, werden zwischen der   Platte --12'-- und   einer oberen nicht dargestellten, von einer ZylinderKolbenanordnung beaufschlagten Platte eingeklemmt.

   Aus Fig. 2 ist auch der Motor --13-- ersichtlich, der den   Bügel --4-- über   ein Getriebe und eine Kette --16-- sowie ein Kettenrad --15--, das mit dem Bügel drehfest verbunden ist, antreibt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Stützen   - -9-- von einer Welle --17-- durchsetzt,   die über   Lager --18-- abgestützt   ist. 



   Auf dieser   Welle-17-- bzw.   den Lagern --18-- ist die feste   Schablone --2-- abgestützt,   die aus zwei im wesentlichen gegengleichen   Scheiben --2'-- und   einem   Kernring --2"-- besteht,   wobei die   Scheiben --2'-- Absätze   aufweisen, durch die eine Vertiefung --19-- der Mantelfläche der festen Schablone --2-- gebildet wird. Der Verlauf der Kanten der Vertiefung entspricht dem Verlauf der herzustellenden Stahlkanten bzw. der Form der Schischaufel. Allerdings ist die Breite der Vertiefung geringfügig geringer als die äussere Breite der Schischaufel, so dass die Stahlkante - während des Biegens an der Kante der Vertiefung --19-- anliegt. 



   Gehalten wird die   Stahlkante --20-- während   des Biegens von der biegsamen Schablone   - -3--,   deren Breite, wie aus Fig. 4 ersichtlich, geringer als jene der Vertiefung ist. 



   Die biegsame Schablone --3-- besteht, wie aus den Fig. 7 bis 9 ersichtlich, aus einer Anzahl von   Plättchen --21-- und   einem Spitzenteil --22--, die auf einer Blattfeder --24-- voneinander beabstandet befestigt sind. Dabei weisen die   Plättchen --21, 22-- in   deren seitlichen Randbereichen   Abschrägungen --23-- auf,   wobei die biegsame Schablone --3-- im Bereich des Spitzenteils   --22-- mit einem Halter --34-- verbunden   ist (Fig. 5 und 6). 



   Die   Plättchen-21, 22-weisen   eine Krümmung der an der Blattfeder --23-- anliegenden Seite auf, deren Radius um die Dicke der   Plättchen --21, 22-- grösser   als jener der festen Schablone ist. 



   Weiters ist an dem freien Rand der biegsamen Schablone --3-- ein Leitblech --25-- befe- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 stigt, das zwei seitlich der Schablone --3-- abstehende Arme aufweist, die schräg nach aussen abgeknickt sind. Diese Arme verhindern, dass das Stahlkantenprofil während des Biegens durch 
 EMI4.1 
    --3-- legenstifte --26-- befestigt,   die einen zwischen den beiden   Scheiben --2'-- der   festen Schablone --2-- verbleibenden Spalt --27--, der auch durch eine Nut im Falle einer einstückigen festen Schablone ersetzt sein kann, eingreifen, wenn die biegsame Schablone --3-- an diese angelegt wird.

   Diese
Führungsstifte --26-- greifen mit nur sehr geringem Spiel in den   Spalt --27-- ein   und legen da- her die Lage der biegsamen Schablone --3-- in deren Arbeitsstellung in bezug auf die festen
Schablonen --2-- fest. 



   Einer dieser   Führungsspalte --26'-- weist   eine Kerbe --28-- auf, die mit einem in der einen   Scheibe --2'-- der   festen Schablone --2-- angeordneten Sperriegel --29-- zusammenwirkt, der in diese Kerbe eingreifen kann. Der Antrieb für diesen Sperriegel --29-- ist durch einen von der
Feder --30-- gegen seine zurückgezogene Ruhestellung vorgespannten Kolben --31-- gebildet, der in einer   Bohrung     --32-- der Scheibe --2'-- angeordnet   ist und über einen   Anschluss --33-- mit   einem Druckmedium beaufschlagbar ist. 



   In seiner Arbeitsstellung greift der Sperriegel --29-- in die   Kerbe-28-des Führungsstif-   tes --26'-- ein und verhindert so, dass die biegsame Schablone --3-- von der festen Schablone -   weggedrückt   werden kann. 



   Fig. 5 und 6 zeigen den Halter --34--, der die feste Schablone --2-- mit der biegsamen Schablone --3-- schwenkbar verbindet. Dieser weist einen   Haltekörper --35-- auf,   dessen Breite schmäler als der Spalt --27-- der festen Schablone --2-- ist und der von einem Bolzen --36-durchsetzt ist, der mittels einer Schraube in seiner Lage in bezug auf den Haltekörper fixiert ist und der in   Lagerböcke --37-- eingreift,   die in Ausnehmungen der beiden   Scheiben --2'-- ge-   führt und mittels der Schrauben --38-- in diesen fixiert sind. 



   An der Innenseite des auskragenden Teils des   Haltekörpers --35-- ist   die biegsame Schablone - mittels der Schraube --39-- befestigt, die den Spitzenteil --22-- durchsetzt. 



   Aus Fig. 6 ist auch zu ersehen, wie das zu biegende   Stahlkantenprofil-20-eingelegt wird.   



  Dies erfolgt in der Weise, dass der kürzere Schenkel des Stahlkantenprofils an der Stirnseite des Spitzenteils der biegsamen Schablone --3-- und der längere Schenkel an der Abschrägung-23des Spitzenteils --22-- anliegt. Nach dem Hochkippen der biegsamen Schablone --3--, wobei deren   Führungsstifte --26-- in   den Spalt --27-- der festen Schablone --2-- eingreifen, wird das Stahlkantenprofil mittels der   Druckkörper --5-- um   die biegsame Schablone --3-- herum gebogen, wobei das Stahlkantenprofil --20-- an der Kante der Vertiefung --19-- der festen Schablone --2-- zu liegen kommt.

   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, pressen die als Rollen ausgebildeten Druckkörper-5das Stahlkantenprofil --20-- sowohl seitlich an die biegsame Schablone --3-- an, wie auch gemeinsam mit der biegsamen Schablone --3-- an die feste   Schablone --2--,   wodurch das Stahlkantenprofil während des Biegens auf Grund der   Abschrägungen --23-- der   biegsamen Schablone --3-- im wesentlichen im Sinne einer Vergrösserung des Winkels zwischen seinen Profilschenkeln belastet wird, wodurch eine Verdrehung des Stahlkantenprofils auf Grund der Biegung um den Spitzenteilbereich   --22-   der biegsamen Schablone --3-- zur Ausformung der Schispitze vermieden wird. 



   Die   Druckkörper --5-- sind,   wie aus Fig. 3 ersichtlich, mittels Halterungen --40-- in einem   Schlitten --41-- geführt,   der zwei als Führungen für die Halterungen --40-- dienende, parallel zur   Welle --17-- verlaufende Drehbrüche --42-- aufweist.   An dem Schlitten --41-- sind zu beiden Seiten je eine Zylinder-Kolben anordnung --43-- über gleichzeitig als Führung für den Schlitten 
 EMI4.2 
 der Distanzhülsen --44-- entspricht, wodurch eine entsprechende Führung des Schlittens im Bügel - gegeben ist. An dem   Querholm --4'-- des Bügels --4-- ist   eine weitere Zylinder-Kolbenan-   ordnung --47-- abgestützt,   die den Schlitten --41-- in bezug auf die feste Schablone --2-- ra- 
 EMI4.3 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Die   Schenkel --4"-- des Bügels --4-- sind   mit der Welle --17-- drehfest verbunden und werden über das Kettenrad --15-- angetrieben, das lose auf einer auf die Welle --17-- aufgeschobenen   Distanzhülse --49-- sitzt.   Dieses Kettenrad --15-- weist einen   Ansatz --15'-- auf,   der an seiner Stirnseite mit einer Nut --50-- versehen ist, in die ein Schenkel --4"-- des Bügels - eingreift und mit diesem verschraubt ist. 



   Die Herstellung einer vorgeformten Stahlkante erfolgt in der Weise, dass   das'Stahlkantenpro-   fil --20-- bei weggeklappter biegsamer Schablone --3-- in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise zwischen die biegsame und die feste Schablone eingelegt wird, wobei die Mitte des bereits auf die erforderliche Länge geschnittenen Stahlkantenprofils mit der Mitte der biegsamen Schablone --3-- übereinstimmen muss. Dies kann durch entsprechende Einstellung des Anschlages --7-- sichergestellt werden. 



   Nach dem Hochklappen der biegsamen Schablone --3--, dessen ordnungsgemässe Durchführung zweckmässigerweise durch einen die Steuerung des Antriebsmotors --13-- beeinflussenden Schalter überwacht wird, können die   Zylinder-Kolbenanordnungen --43   und 47-- beaufschlagt werden, wobei sich der   Bügel --4-- in   seiner Ausgangslage befindet, in der sich die beiden Druckkörper-5unterhalb des Stahlkantenprofils befinden und ihre maximal angenäherte Lage einnehmen.

   Diese Ausgangslage kann ebenfalls von einem Positionsfühler überwacht werden, der die Steuerung des   Motors --13-- beeinflusst.   Wird nur der Motor --13-- eingeschaltet, so wird der Bügel von unten nach oben verschwenkt, wodurch die   Druckkörper --5-- das   Stahlkantenprofil an die biegsame Schablone --3-- anpressen und diese gleichzeitig gegen die feste Schablone pressen (Fig. 4). Dadurch 
 EMI5.1 
 
Nach Erreichen der Endstellung des   Bügels-4-,   die durch einen Positionsfühler überwacht sein kann, wird der   Motor --13-- abgeschaltet   und der Klemmbock --12-- klemmt die im wesentlichen parallellaufenden Schenkel der vorgeformten Stahlkante ein.

   Danach können die Endbereiche dieser Schenkel mit einer entsprechenden bekannten, nicht dargestellten Form entsprechend der gewünschten Kontur der Schienden nach innen gebogen werden. 



   Anschliessend wird der Motor mit umgekehrter Drehrichtung wieder eingeschaltet und der Bügel - wird nach unten verschwenkt, wobei allerdings gleichzeitig der Kolben --31-- beaufschlagt wird und den Sperriegel --29-- in die   Kerbe --28-- des Führungsstiftes --26'-- der   biegsamen Schablone eingreift, wodurch die Klemmung der vorgeformten Stahlkante zwischen den beiden Schablonen auch bei vollständig zurück in seine Ruhestellung verschwenktem   Bügel-4-aufrechterhal-   ten wird. Danach wird der   Sperriegel-29-zurückgezogen   und die biegsame Schablone --3-weggekippt. Abschliessend wird der   Klemmbock-12-geöffnet   und die fertig vorgeformte Stahlkante kann der Einrichtung entnommen werden. 



   Die feste   Schablone --2-- muss   keinesfalls ein starrer ein-oder mehrstückiger Körper sein, wie dies in den Zeichnungen dargestellt ist. Wichtig ist nur, dass die feste Schablone eine druckfeste Oberfläche aufweist. So kann auch eine an ihrer Krümmung veränderbare Schablone vorgesehen sein, bei der   z. B.   Segmente von einer Blattfeder überdeckt sind und zwischen denen Keile verschiebbar angeordnet sind, so dass der Aussendurchmesser variabel ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen von vorgeformten Stahlkanten mit einem im wesentlichen L-förmigen Querschnitt für Schier u. dgl., bei dem die Kante in ihrer Längsmitte um einen dem Radius der Schispitze entsprechenden Radius gebogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die sich beim Biegen des Spitzenbereiches ausbildenden Schenkel gleichzeitig entsprechend der Krümmung der Schischaufel gebogen werden und dabei gleichzeitig die längeren Profilschenkel des Querschnittes der beiden Schenkel im Sinne einer Vergrösserung des mit dem kleineren Profilschenkel eingeschlossenen Winkels belastet werden. <Desc/Clms Page number 6>
    2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer der Krümmung der Schischaufel entsprechenden festen Schablone, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Schablone (2) eine der der herzustellenden Schaufelform entsprechende Vertiefung, deren Breite geringfügig geringer als die Breite der herzustellenden Schaufel ist, aufweist und an der eine in einer Richtung biegsame Schablone (3) schwenkbar befestigt ist, deren Umriss dem Verlauf der Kanten der Vertiefung (19) folgt, jedoch eine geringfügig geringere Breite als die Vertiefung (19) aufweist und an deren seitlichen Randbereichen, wie auch im Bereich der Spitze Abschrägungen (23) vorgesehen sind, die der festen Schablone zugekehrt sind und an deren Schmalseiten das zu biegende Stahlkantenprofil (20)
    mit der Innenseite seines kürzeren Schenkels anlegbar ist und dass zwei in einem um die feste Schablone (2) schwenkbaren Bügel (4) radial zur festen Schablone (2) und in Richtung der Mantellinien derselben verschiebbar geführte Druckkörper (5) vorgesehen sind, deren Halterungen (40) von Zylinder-Kolbenanordnungen (43,27) beaufschlagbar sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Schablone (3) durch in Richtung der Mantellinien der festen Schablone (2) verlaufende Plättchen (21,22) aus EMI6.1
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Träger (24) anliegende Seite eines jeden Plättchens (21,22) eine der Krümmung der festen Schablone (2) entsprechende Krümmung aufweist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Schablone (3) durch gelenkig miteinander nach Art einer Gliederkette verbundenen Plättchen gebildet ist, wobei sich die Plättchen quer zur Längserstreckung der biegsamen Schablone erstrecken und mit Federn oder einem Zugglied zusammengehalten sind.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende der biegsamen Schablone (3) ein Leitblech (25) befestigt ist, das zwei seitlich der biegsamen Schablone (3) abstehende und in bezug auf die feste Schablone (2) schräg nach aussen abgewinkelte Arme aufweist.
    7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (5) durch im Bereich ihrer freien Stirnseiten einen zentralen Ansatz aufweisende Rollen gebildet sind.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper in einem im Bügel (4) entlang dessen Schenkel (4") verschiebbar gehaltenen Schlitten (41) geführt sind, der in bezug auf die feste Schablone (2) in radialer Richtung von einer Zylinder-Kolbenanordnung (47) beaufschlagbar ist und in welchem die Halter (40) der Druckkörper (5) in sich parallel zur Drehachse des Bügels (4) erstreckenden Führungen (42) geführt und von an dem Schlitten (41) befestigten Zylinder-Kolbenanordnungen (43) beaufschlagbar sind.
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vertiefung (19) der festen Schablone (2) eine sich in deren Umfangsrichtung erstreckende Nut bzw. Spalt EMI6.2 blone (2) geführter und von einem vorzugsweise als Zylinder-Kolbenanordnung ausgebildeten Antrieb verschiebbarer Sperriegel (29) in Eingriff bringbar ist.
    11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Schablone aus mehreren Segmenten gebildet ist, die von einer Blattfeder überspannt sind und zwischen denen zur Veränderung der Krümmung der als Anlage für die zu biegenden Stahlkantenprofile dienenden Blattfeder Keile verschieb-und feststellbar angeordnet sind.
AT0123185A 1985-04-24 1985-04-24 Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl. AT383061B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0123185A AT383061B (de) 1985-04-24 1985-04-24 Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0123185A AT383061B (de) 1985-04-24 1985-04-24 Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA123185A ATA123185A (de) 1986-10-15
AT383061B true AT383061B (de) 1987-05-11

Family

ID=3509441

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0123185A AT383061B (de) 1985-04-24 1985-04-24 Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT383061B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD146794A1 (de) * 1979-12-29 1981-03-04 Adolf Neubauer Verfahren und vorrichtung zur fertigung gekruemmter profile,insbesondere stossstangenprofile

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD146794A1 (de) * 1979-12-29 1981-03-04 Adolf Neubauer Verfahren und vorrichtung zur fertigung gekruemmter profile,insbesondere stossstangenprofile

Also Published As

Publication number Publication date
ATA123185A (de) 1986-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2627972A1 (de) Bearbeitungsmaschine
DE60206315T2 (de) Vorrichtung zur Montage und Demontage der Tücher einer Gegenwalze in einer Rotationsstanzmaschine
DE3003626A1 (de) Spannwerkzeug
DE3045791C2 (de)
AT383061B (de) Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl.
DE3108954C2 (de) Messer und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3011926C2 (de) Mehrblattkreissägemaschine
DE4209274C2 (de) Vorrichtung zum Einbauen und Spannen von Sägeblättern in Steinsägen
DE2334485B2 (de) Stanzeinheit
DE647995C (de) Grubenausbauelement
DE702918C (de) Biegsame Lehre zum Anzeichnen, Ankoernen oder Anbohren von Werkstuecken
DE2741918A1 (de) Werkzeugmaschine mit einrichtungen zum wahlweisen anbringen eines keilnuten- ziehmessers und eines raeumwerkzeuges
DE1652508A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Flaechenbearbeitung von Gesteinsbloecken od.dgl.
DE2113771C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von C-förmigen zu verschweißenden Kettengliedern aus Draht
EP3470147B1 (de) Hydraulisches stanzgerät
DE293962C (de)
DE2617278C3 (de) Messerhalterung bei einem Messerringzerspaner
DE615858C (de) Kammschneidemaschine
AT82390B (de) Vorrichtung zum Strecken und Trocknen von Häuten und Fellen.
AT143102B (de) Vorrichtung zum Riefeln abgenützter Pneumatikreifen von Fahrzeugen.
AT314184B (de) Montagevorrichtung für auf Spanneisen für Schalungen von Betonbauwerken od.dgl. aufsetz- bzw. aufschiebbare, als Abstandhalter dienende Zapfen
DE287699C (de)
DE2809229C2 (de) Schere zum Durchtrennen der zueinander parallelen Längselemente von Gittern oder Gitterrosten
DE465160C (de) Stoffzuschneidemaschine mit zwei Walzen
AT16269B (de) Maschine zum gleichzeitigen Herstellen von zwei Drahtstiften.

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
REN Ceased due to non-payment of the annual fee