AT380873B - Verfahren zur herstellung von 1-(4-isopropylthiophenyl)-2-n.octyl-amino -propanol, dessen saeureadditionssalzen und estern - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 1-(4-isopropylthiophenyl)-2-n.octyl-amino -propanol, dessen saeureadditionssalzen und estern

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AT380873B
AT380873B AT416183A AT416183A AT380873B AT 380873 B AT380873 B AT 380873B AT 416183 A AT416183 A AT 416183A AT 416183 A AT416183 A AT 416183A AT 380873 B AT380873 B AT 380873B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von   1- (4-Isopropylthiophenyl) -2-n-octyl-   amino-propanol der Formel 
 EMI1.1 
 dessen Säureadditiosalzen und Estern. 



   Falls die Verbindung der Formel (I) in Form eines Säureadditionssalzes vorliegt, kann dieses in üblicher Weise in die freie Base oder in ein anderes Säureadditionssalz übergeführt werden. 



   Am häufigsten verwendete Säureadditionssalze sind insbesondere solche mit nichttoxischen und pharmazeutisch verwendbaren Säuren, wie geeignete anorganische Säuren, z. B. Salzsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure, oder geeignete organische Säuren wie aliphatische, cycloaliphatische, aromatische, araliphatische oder heterocyclische Säuren, carbocyclische Säuren oder Sulfonsäuren, z. B. Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Bernsteinsäure, Glykolsäure, Gluconsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Brenztraubensäure, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Benzoesäure, Anthanilsäure, Hydroxybenzoesäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure, Mandelsäure, Embonsäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, Pantothensäure, Toluolsulfonsäure, Sulfanilsäure, Cyclohexylaminosulfonsäure oder Glucuronsäure.

   Beispiele für 
 EMI1.2 
 und 2-Methylpropionsäure. 



   Die Verbindungen der Formel (I) werden gemäss der Erfindung dadurch hergestellt, dass man das Oxim der Formel 
 EMI1.3 
 in reduzierender Atmosphäre mit Octanal-1 umsetzt, worauf man gewünschtenfalls die erhaltene Base in ein Säureadditionssalz oder in einen Ester überführt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren läuft entsprechend dem Reaktionsschema 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Vorteilhafterweise wird das als Zwischenprodukt auftretende Iminoketon (VI) vor seiner Reduktion zum Aminoalkohol (I) nicht isoliert. 



   Die Kondensation des Oxims (II) mit dem Aldehyd (III) wird in üblicher Weise in einem inerten organischen Lösungsmittel,   z. B.   chlorierten Lösungsmitteln wie Chloroform oder Dichlormethan oder Alkoholen wie Methanol, Äthanol, Propanol oder Butanol oder aromatischen oder aliphatischen Kohlenwasserstoffen wie Benzol, Toluol, Xylol oder Petroläther vorgenommen. Die Reduktion verläuft in Anwesenheit eines Hydrierkatalysators und von Wasserstoff. Als Hydrierkatalysator kann, ohne erschöpfende Aufzählung, Platinoxyd, Raney-Nickel, Palladium oder Aktivkohle verwendet werden. 



   Das Oxim (II) wird durch Umsetzen von 4-Isopropylthiophenyl-propiophenon mit einem Oximierungsreagens wie Isoamylnitrit in Anwesenheit einer starken Base wie einem Alkoholat hergestellt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besitzt gegenüber bekannten Verfahren zum Herstellen von Verbindungen der Formel (I) den Vorteil, dass es nicht erforderlich ist, für die Herstellung von Zwischenprodukten, beispielsweise 4-Isopropylthio-a-brompropiophenon, Brom einzusetzen, so dass die durch die Bromierungsreaktion auftretenden Nachteile des Oxydierens des Schwefelatoms der Isopropylthiogruppe zu Sulfinylderivaten und/oder Sulfonylderivaten vermieden werden. Die bei den bekannten Verfahren als Nebenprodukte auftretenden Sulfinylderivate und/oder Sulfonylderivate sind nur schwierig, beispielsweise durch mehrmaliges Umkristallisieren, abzutrennen und verringern die Gesamtausbeute beträchtlich.

   Brom ist darüber hinaus ein in industriellen Mengen nur schwierig anzuwendendes Reagens, wirkt stark korrodierend und führt zu einem hohen Gehalt an Bromwasserstoffsäure und an Bromide besitzenden Abwässern. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besitzt gegenüber bekannten Verfahren aber auch den Vorteil, dass die erforderliche Reduktion der Zwischenprodukte katalytisch vorgenommen werden kann und das Endprodukt aus dem entstandenen Reaktionsgemisch meist leicht und mit hoher Reinheit abgetrennt werden kann, wogegen bei den bekannten Verfahren die Reduktion mit einem teuren Reduktionsmittel wie Lithiumaluminiumhydrid oder Natriumborhydrid vorgenommen wird, was zu einem borhaltigen Endprodukt führen kann, aus welchem die Verunreinigungen nur durch zusätzliche Reinigungsmassnahmen abgetrennt werden können. 



   Weiters können beim erfindungsgemässen Verfahren Ausgangsstoffe hoher Reinheit eingesetzt werden, da das Oxim (II) einen stabilen Feststoff darstellt, der durch Umkristallisieren leicht gereinigt werden kann. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird im folgenden durch Ausführungsbeispiele näher erläutert
Beispiel 1 :
In einem Hydrierreaktor wurde eine Suspension von 5,3 g Platinoxyd in 15 ml trockenem Äthanol hergestellt, worauf in den Reaktor zunächst Wasserstoff mit mässigem Überdruck eingeführt und anschliessend in den Reaktor bei Raumtemperatur eine Lösung von 7 g   (24, 5 mMol) 1- (4-Isopro-   pylthio)-2-hydroxyiminopropiophenon (II) und 3, 75 g   (29,3 Mol)   Octanal in 75 ml trockenem Äthanol eingebracht wurde. Der Reaktorinhalt wurde sodann in Wasserstoffatmosphäre bis zum Verschwinden der Reaktionsteilnehmer gerührt. Sodann wurde vom Reaktionsgemisch im Vakuum das Lösungsmittel abgetrieben und die erhaltene Verbindung durch Säulenchromatographie und durch Umkristallisieren aus n-Pentan gereinigt.

   Die Verbindung wurde in erythro-Konfiguration mit Fp. = 61 bis   63 C   erhalten. 



   Beispiel   2 : erythro-l- (4-Isopropylthiophenyl)-2-n-octylamino-l-propanol.   Hydrochlorid
Eine Lösung von 43, 9 g (0, 130 Mol)   erythro-1- (4-Isopropylthiophenyl)-2-n-octylamino-l-propa-   nol in 500 ml wasserfreiem Diäthyläther wurde bei Raumtemperatur durch Hindurchleiten von wasserfreiem Chlorwasserstoff mit Chlorwasserstoff gesättigt, worauf der entstandene Niederschlag abfiltriert, mit   Äther   gewaschen und aus einem Gemisch aus Aceton und Methanol umkristallisiert wurde.

   Auf diese Weise wurden mit einer Ausbeute von 88% 43 g des gewünschten Hydrochlorids mit 
 EMI2.2 
 
15 g (40 mMol)   1-(4-Isoporopylthiophenyl)-2-n-octylamino-1-propanol.Hydrochlorid   wurden mit 12, 6 g (160 mMol) Acetylchlorid versetzt, worauf die Mischung 1 h auf Rückflusstemperatur gehalten und dann mit 30 ml Benzol versetzt wurde. Danach wurde die Mischung weitere 2 h unter 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Rückfluss gehalten. Der beim Abkühlen entstandene weisse Feststoff wurde abfiltriert und aus Benzol umkristallisiert. Das erhaltene Produkt wog 11, 5 g, was 28 mMol und einer Ausbeute von 70% entsprach, und schmolz bei   167, 7 C.   Die IR-, NMR- und Massenspektren entsprachen der Struktur. 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> 
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> 63, <SEP> 5% <SEP> C <SEP> 9, <SEP> 2% <SEP> H <SEP> 3, <SEP> 4% <SEP> N
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> 63, <SEP> 6% <SEP> C <SEP> 9, <SEP> 2% <SEP> H <SEP> 3, <SEP> 4% <SEP> N
<tb> 
 
Beispiel   4 : l-Butyryloxy-l- (4-isopropylthiophenyl)-2-n-octylaminopropan. Hydrochlorid  
Eine aus 10 g (27 mMol)   1- (4-Isopropylthiophenyl) -2-n-octylamino-1-propanol. Hydrochlorid   und 11, 4 g (107 mMol) Butyrylchlorid bestehende Mischung wurde auf Rückfluss gehalten, bis eine klare Lösung entstand, worauf 10 ml Acetonitril hinzugefügt und der Rückfluss während weiterer 2 h aufrechterhalten wurde. Die erhaltene Lösung wurde mit 40 ml Acetonitril verdünnt und dann abgekühlt.

   Der hiebei entstandene Feststoff wurde abfiltriert und aus Acetonitril umkristallisiert, womit 6, 4 g (14 mMol, 52%) eines Produktes mit Fp. =   140, 1 C   erhalten wurden. Die IR-, NMR- und Massenspektren bestätigten die Struktur. 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> 
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> 64, <SEP> 9% <SEP> C <SEP> 9, <SEP> 5% <SEP> H <SEP> 3, <SEP> 2% <SEP> N
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> 64, <SEP> 6% <SEP> C <SEP> 9, <SEP> 3% <SEP> H <SEP> 3, <SEP> 0% <SEP> N
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 1- (4-Isopropylthiophenyl)-2-n-octyl-aminopropanol der Formel EMI3.3 dessen Säureadditiossalzen und Estern, dadurch gekennzeichnet, dass man das Oxim der Formel EMI3.4 in reduzierender Atmosphäre mit Octanal-1 umsetzt, worauf man gewünschtenfalls die erhaltene Base in ein Säureadditionssalz oder in einen Ester überführt.
AT416183A 1980-12-24 1983-11-28 Verfahren zur herstellung von 1-(4-isopropylthiophenyl)-2-n.octyl-amino -propanol, dessen saeureadditionssalzen und estern AT380873B (de)

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LU83039A LU83039A1 (fr) 1980-12-24 1980-12-24 Procedes de synthese du 1-(4 isopropylthiophenyl)-2-n octylaminopropanol
AT0549881A AT380872B (de) 1980-12-24 1981-12-21 Verfahren zur herstellung von 1-(4-isopropylthiophenyl)-2-n.octyl-amino-propa ol
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2047028A1 (de) * 1969-10-01 1971-04-15 Continental Pharma, Ixelles (Bei gien) Aminoalkohol und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2334404A1 (de) * 1973-04-09 1974-10-24 Continental Pharma Alkyl- und cycloalkylthiophenylalkylaminoalkohole und deren salze sowie verfahren ihrer herstellung
AT356080B (de) * 1977-07-11 1980-04-10 Zambeletti Spa L Verfahren zur herstellung von 1-(4-isopropyl- mercaptophenyl)-2-n-octylaminopropanol

Patent Citations (3)

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AT356080B (de) * 1977-07-11 1980-04-10 Zambeletti Spa L Verfahren zur herstellung von 1-(4-isopropyl- mercaptophenyl)-2-n-octylaminopropanol

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