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Die Erfindung betrifft eine Dachplatte, insbesondere Dachplatte, mit einem von ihrer Oberseite aufwärts ragenden Vorsprung.
Ausgehend von einer solchen Dachplatte, wie sie etwa aus der CH-PS Nr. 440642 bekannt ist, stellt es sich die Erfindung zur Aufgabe, einen solchen Vorsprung zuverlässiger als bisher in die Basis der Dachplatte einzubinden und einzugliedern.
Bei der vorbekannten Dachplatte bedarf zu einer einigermassen sicheren Verankerung des Vorsprunges in der Basis die Dachplatte einer von Rändern umgebenen Ansetzfläche, die der Halterung des als Höcker ausgebildeten Vorsprunges dienen soll und deren Anfertigung begreiflicherweise mit gewissen Schwierigkeiten verknüpft ist.
Erfindungsgemäss hingegen erstreckt sich dieser Vorsprung über die konvexe Oberseite einer das Querprofil der Dachplatte bildenden Wölbung hinweg und ist mit seiner Unterseite dieser Wölbung formgetreu angepasst.
Die in der Basis der Dachplatte längsverlaufende Wölbung wird damit erfindungsgemäss in zuverlässiger und überdies auch formschöner Weise zur Anbringung des insbesondere als Schneefang dienenden Vorsprunges nutzbringend verwertet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt und an Hand dieser Zeichnungen nachfolgend erläutert. Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Oberseite einer Dachplatte, Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach II-II der Fig. 1 und Fig. 3 ein Querschnitt nach III-III der Fig. 1. Fig. 4 schliesslich zeigt schematisch die Draufsicht auf eine solche Dachplatten enthaltende Dachdeckung.
Die Dachplatte --1-- nach den Fig. 1 bis 3 besitzt übliche Randfalze --2 und 3--, mit denen benachbarte Dachplatten einander längs ihrer Längskanten überlappen. In der Breitenmitte der Dachplatte-l-ist eine längsverlaufende, an ihrer Oberseite konvexe und an ihrer Unterseite konkave Wölbung --4-- vorgesehen und in dieser Wölbung entspricht auch das Profil des übergreifenden Randfalzes --3--. Am oberen Rand weist die Dachplatte --1-- an ihrer Unterseite eine übliche Nase zum Einhängen an einer Dachlatte auf, am unteren Ende ihrer Unterseite sind Querprofile als Abstandhalter vorgesehen, mit denen sich die Dachplatte gegenüber der nächstunteren Schar von Dachplatten distanziert, um dadurch dem kapillaren Eindringen von Wasser in den überlappenden Bereich vorzubeugen.
Die erfindungsgemäss gestalteten Dachplatten-l-nach den Fig. 1 bis 3 weisen an ihrer Oberseite einen quer zu ihrer der Dachneigung entsprechenden Längsrichtung verlaufenden, aufwärts ausragenden Vorsprung --5-- auf, der sich etwa über das mittlere Drittel der Gesamtbreite der Dachplatte --1-- erstreckt. Dieser Vorsprung --5-- ist in unmittelbarer Nähe des unteren Randes --6-- der Dachplatte --1-- angeordnet, nämlich mit einem nur geringen Abstand von diesem freien, unteren Rand --6--.
An seiner Oberseite --7-- ist der Vorsprung --5-- beim dargestellten Ausführungsbeispiel eben ausgebildet und erstreckt sich über die konvexe Oberseite der das Querprofil der Dachplatte --1-- bestimmenden Wölbung --4-- hinweg. Der Vorsprung --5-- ist mit seiner Unterseite dieser Wölbung --4-- formgetreu angepasst, so dass dieser als gesonderter Bauteil angefertigte Vorsprung --5-- gegebenenfalls mit der Oberseite der Dachplatte-l-satt anliegend verklebt oder verkittet werden kann. Die Flanken --8-- des Vorsprunges --5-- sind beidseits der Wölbung --4-- ausgerundet.
Selbstverständlich könnte der Vorsprung --5-- aber auch anders profiliert sein, beispielsweise halbkreisförmig und konzentrisch mit der Wölbung --4--. Wesentlich ist, dass dieser Vorsprung --5-- ein wirksames Widerlager für den von oben her in der Dachneigung wirkenden Schneedruck zu verkörpern vermag.
Dieser Vorsprung kann-wie erwähnt-ein selbständiger, mit der Dachplatte --1-- nach- träglich zu verbindender Bauteil sein, er kann aber im Rahmen der Erfindung auch mit der
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B.Dachplatte --1-- verbunden sein.
In dem zu einem höheren Anteil aus gleichartigen, jedoch vorsprunglosen Dachplatten bestehenden Dachplatten-Verband nach Fig. 4 sind die mit Vorsprüngen --5-- ausgestatteten Dachplat- ten-l-gleichmässig über dessen Gesamtfläche verteilt ; der Anteil der Vorsprünge --5-- auf- weisenden Dachplatten --1-- kann - je nach Dachneigung und Schneehäufigkeit - bis zu etwa
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sechs Stück/m2 betragen. Wenn die Vorsprünge --5-- aufweisenden Dachplatten --1-- im Dachplattenverband in zur Dachneigung querverlaufenden Scharen gegeneinander versetzt angeordnet sind, wie dies Fig.
4 zeigt, dann können vorteilhafterweise die Abstände dieser mit Vorsprüngen-S-- ausgestatteten Dachplatten-l-voneinander sowohl in der Dachneigung als auch quer zur Dachneigung etwa einander gleich sein, was einer optimalen gleichmässigen Verteilung dieser Vorsprünge --5-- über die Dachfläche entspricht.
Die Fertigung erfindungsgemässer Dachplatten kann etwa wie folgt vor sich gehen :
Sobald die frisch geformte Dachplatte die Fertigungsmaschine verlassen hat, wird der an ihr zu befestigende Vorsprung --5-- als ein gesonderter Bauteil in bereits ausgehärtetem Zustand mit einem Kleber bestrichen und an der sich kontinuierlich auf einem Förderer fortbewegenden Dachplatte durch Andrücken befestigt. Die Dachplatte samt dem an ihr befestigten Vorsprung durchläuft sodann eine Station, in der eine Oberflächenbeschichtung, z. B. mittels einer Zementschlämme, und eine Besandung erfolgt und fährt dann in eine Härtekammer ein, in der sie mit einer erhöhten Temperatur ausgehärtet wird und die sie in voll erhärtetem Zustand als Endprodukt verlässt.