AT214121B - Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über größere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele) - Google Patents

Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über größere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele)

Info

Publication number
AT214121B
AT214121B AT734159A AT734159A AT214121B AT 214121 B AT214121 B AT 214121B AT 734159 A AT734159 A AT 734159A AT 734159 A AT734159 A AT 734159A AT 214121 B AT214121 B AT 214121B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
panel
corrugated
laid over
core body
over larger
Prior art date
Application number
AT734159A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dipl Ing Dr Tec Aigner
Original Assignee
Hutter & Schrantz Ag Siebwaren
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hutter & Schrantz Ag Siebwaren filed Critical Hutter & Schrantz Ag Siebwaren
Priority to AT734159A priority Critical patent/AT214121B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT214121B publication Critical patent/AT214121B/de

Links

Landscapes

  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über grössere
Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele) 
Durch die Verwendung von Bauelementen, die als Verbundkörper aufgebaut sind, indem sie aus einem durch   einen Zellenkörper (Wabenkörper) aus   Papier, Kunststoffolie, Metallfolie od. dgl. gebildeten Kern und an diesen beidseits angebrachten Deckschichten aus Zement, Feinbeton, Asbestzement, Gips, Glas, Metall od. dgl. (jeweils allein oder als Schichtstoff aus diesen Materialien) bestehen, hat man es zufolge der hiebei erzielten verhältnismässig grossen Biegungssteifigkeit erreicht, diese Bauelemente bzw. 



  Bauplatten schon über eine gewisse freie Spannweite verlegen zu können. 



   Hauptzweck der Erfindung ist es nun, die mit solchen Bauelementen bzw. Bauplatten zu bewältigende freie Spannweite erheblich zu vergrössern, um hiedurch für die Anbringung bzw. Abstützung solcher Platten, mit einer geringeren Zahl von Halte-bzw. Stützelementen, das Auslangen finden zu können. 



   Es ist dabei insbesondere daran gedacht, diese als Verbund körper ausgebildeten Bauelemente als Dachplatten (-dielen) zu verwenden, wobei man erfindungsgemäss bestrebt ist, die freie Spannweite zwischen den Pfetten bzw. Sparren möglichst gross zu erhalten oder gegebenenfalls sogar dazu zu gelangen, solche Dachplatten ohne Zwischenabstützung vom Giebel weg frei verlegen zu können. 



   Um dies zu   erreichen, sieht die Erfindung gemäss ihremKennzeichen   vor, dass sowohl die Deckschichten als auch der Kernkörper nach einer Richtung, vorzugsweise quer zur Längenerstreckung des Bauelementes, gewellt ausgebildet sind, wobei zweckmässig in an sich bekannterweise an den beiden Längsrän-   dern   und gegebenenfalls auch an den gewellten Querrändern eine aus stärkerem Material bestehende Einfassung (z. B. ein sogenannter Einleimer) für den Kernkörper vorgesehen ist und, wie ebenfalls bekannt, an mindestens einem der Längsränder und gegebenenfalls auch mindestens an einem der gewellten Querränder die eine Deckschichte einen überstehenden Teil aufweist, um bei der Verlegung eine Überdeckung des anliegenden Randes des benachbarten Bauelementes zu ermöglichen. 



   Es sind zwar schon Bauelemente bekanntgeworden, die gleichfalls durch einen aus Kernkörper und Deckschichten bestehenden Verbundkörper gebildet sind und bei welchen   dieser Verbundkörper   mit einer schwachen Wölbung ausgebildet   iS4um   eine gewisse Anpassung in bestimmten Verwendungsfällen zu ermöglichen. Von einer bewusst zur Erhöhung der Steifigkeit (Biegefestigkeit) vorgesehenen Wellung im Sinne des bekannten Wellbleches, der bekannten Wellplatten aus Asbestzement od. dgl. ist bei den vorerwähnten Bauelementen jedenfalls kein Gebrauch gemacht. 



   Im vorliegenden Falle handelt es sich eben um die äusserst vorteilhafte Kombination der bisher bekannten gewellten Platte mit einer durch einen Wabenkörper aus Blattmaterial, z. B. Papier, Kunststofffolie od.   dgl.,   gebildeten Kernschicht. Durch diese Kombination wird nicht nur eine entsprechende Erhöhung der Festigkeit, insbesondere der Biegefestigkeit, sondern auch-und dies ist von besonderer technischer Bedeutung - eine weitgehende. Verbesserung der wärmeisolierenden Eigenschaften solcher Bauelemente erzielt. Gerade der letztgenannte Umstand ist von besonderer Wichtigkeit, weil es bisher bei der Einfachverlegung von Bedachungen aus Wellblech, gewellten Asbestzementplatten od. dgl. stets notwendig war, besondere Massnahmen, u. zw. nachträglich vorzunehmende Massnahmen zu treffen, um doch eine halbwegs ausreichende Wärmeisolierung zu erreichen.

   In vielen Fällen, u. zw. insbesondere dann, wenn die erhöhten Kosten durch den damit verbundenen Arbeitszeitaufwand und Materialaufwand gescheut werden, nimmt man die schlechten Isoliereigenschaften der. gebräuchlichen Wellplatten in Kauf, was aber vom wärmeökonomischen Standpunkt aus eine grobe Vernachlässigung darstellt, die sich im Laufe der Zeit durch den erhöhten Heizmittelbedarf zu einem grossen wirtschaftlichen Nachteil auswachsen kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die erfindungsgemässe Wellplatte schafft hier nun Abhilfe, indem sie   gewissermassen   der reinen Wellplatte bereits die erforderliche   Wärmeisolierung   beigibt, so dass also bei der Verlegung solcher Verbundplatten, die in der gleichen Weise und mit den gleichen Mitteln wie die Verlegung normaler Wellplatten erfolgen kann, automatisch die erforderliche Wärmeisolierung schafft. 



   In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand der einige Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung noch näher erläutert. Dabei zeigen in der Zeichnung Fig. 1 eine Ausführungsform der Bauplatte im Querschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht hiezu, Fig. 3 eine etwas abgeänderte Ausführungsform an einer   Überlappungsstelle   im Längsschnitt und Fig. 4 eine weitere Ausführungsform in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung. 



   Gemäss den Fig.   l   und 2 ist die vorzugsweise als Dachplatte (-diele) oder als Aussenwandplatte verwendbare Bauplatte durch eine Verbundplatte gebildet, die aus einem Kernkörper 1 und den Deckschichten 2 und 3 besteht. Der Kernkörper kann dabei in an sich bekannter Weise mit einer Einfassung 4 (einem sogenannten Einleimer) ausgestattet sein. 



   Der   Kernkörper   ist zweckmässig ein Zellenkörper (Wabenkörper), der in üblicher Weise aus Papier, Kunststoffolie, Metallfolie od. dgl. hergestellt wird. 



   Die Deckschichten können aus verschiedenem Material, z. B. Zement, Feinbeton, Gips, Asbestzement, Glas, Metall od. dgl., bestehen, wobei diese Stoffe entweder für sich allein oder auch kombiniert als sogenannte Schichtstoffe Verwendung finden können. 



   Erfindungsgemäss wird nun diese Bauplatte zur weiteren Erhöhung der durch die Ausbildung als Verbundplatte erzielten ziemlich grossen Biegesteifigkeit und zur Ermöglichung einer Verlegung über grosse freie Spannweiten als Wellkörper ausgebildet, u.   zw.   dadurch, dass die beiden Deckschichten, vorzugsweise quer zur Längenerstreckung der Bauplatte, eine Wellung aufweisen, wobei an den Wellungen beide Deckschichten nach konzentrischen Kreisen gekrümmt sind, so dass der senkrechte Abstand der beiden Deckschichten an allen Stellen gleich gross und daher der Einbau des Kernkörpers einwandfrei möglich ist. 



   Wie man aus der Zeichnung ersehen kann, sind die Deckschichten vorteilhafterweise an den Wellungen abwechselnd mit zwei verschiedenen Radien R und r gekrümmt. Die Deckschichten können in diesem Falle mit einem und demselben Werkzeug hergestellt (gepresst) werden. 



   Insbesondere bei der Verwendung als Dachplatten muss dafür gesorgt sein, dass die quer zur Fallinie des Daches   nebeneinanderliegendenPlatten   sich gegenseitig überlappen, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Zu diesem Zwecke ist, wie dies an sich bekannt ist, mindestens an einem der beiden zu den Wellen parallelliegenden Rändern   (Längsrändem)   die obere   Deckschichte2zueiner Überdecklei-   ste 2a vorstehen gelassen. Man sieht aus Fig. 1, wie die Dachplatte mit dieser Deckleiste   2a   den anliegenden Rand der strichpunktiert eingezeichneten benachbarten Platte übergreift. 
 EMI2.1 
 dies in Fig. 3 gezeigt ist.

   Hier wird also auch an mindestens einem der quer zu den Wellen verlaufenden Ränder (Querränder) die obere Deckschichte 2 zu einer in diesem Falle gleichfalls gewellten Überdeckleiste 2b vorstehen gelassen, die bei der Verlegung der Deckplatten den anliegenden Querrand der benachbarten, tieferliegenden Dachplatte entsprechend übergreift. 



   Die bei der Verlegung aussen liegende Deckschichte kann vorteilhafterweise selbst aus Aluminiumblech bestehen. oder es kann diese Deckschichte aus anderen Materialien hergestellt und dann mit einer Verblendung aus Alu-Blech bzw. Alu-Folie ausgestattet sein. 



   Um besonders grosseBiegungsbeanspruchungen bewältigen, d. h. beispielsweise besonders grosse Spannweiten überbrücken zu können, muss der   Kerilkörper   eine entsprechende Höhe (Dicke) erhalten ; überschreitet nun aber diese Dicke ein gewisses Mass, dann sinkt die Druckfestigkeit bzw. Knickfestigkeit (Eigensteifigkeit bzw. Stabilität) des Kernkörpers unter Umständen zu stark ab. Hier kann nun gegebenenfalls dadurch Abhilfe geschaffen werden, dass man den Kernkörper der Höhe nach unterteilt und eine oder mehrere Zwischenschichten, die in ihrer Form den äusseren Deckschichten geometrisch ähnlich gestaltet sind, einlegt. In Fig. 4 ist dies für einen einfach unterteilten Kernkörper gezeigt.

   Die Zwischenschichte 5 kann dabei im wesentlichen eine genormte Wellung erhalten bzw. kann für die   Zwischenschichte   unter Umständen normales Wellblech, normal gewelltes Asbestzementplattenmaterial od. dgL verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über grössere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (-die- le). bestehend aus einem durch einen Zellenkörper (Wabenkörper) aus Papier, Kunststoffolie, Metallfolie <Desc/Clms Page number 3> od. dgl. gebildeten Kern und an diesem beidseits angebrachten Deckschichten aus Zement, Feinbeton, Asbestzement, Gips, Glas, Metall od. dgl.
    (jeweils allein oder als Schichtstoff aus solchen Materialien), dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Deckschichten (2, 3) als auch der Kernkörper (1) nach einer Richtung, vorzugsweise quer zur Längenerstreckung des Bauelementes, gewellt ausgebildet sind ; wobei zweckmässig in an sich bekannter Weise an den beiden Längsrändern und gegebenenfalls auch an den gewellten Querrändern eine aus stärkerem Material bestehende Einfassung (z. B. ein sogenannter Einleimer) (4) für den Kernkörper vorgesehen ist und, wie ebenfalls bekannt, an mindestens einem der Längsränder und gegebenenfalls auch mindestens an einem der gewellten Querränder die eine Deckschichte (2) einen überstehenden Teil (2a, 2D) aufweist, um bei der Verlegung eine Überdeckung des anliegenden Randes des benachbarten Bauelementes zu ermöglichen.
AT734159A 1959-10-09 1959-10-09 Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über größere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele) AT214121B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT734159A AT214121B (de) 1959-10-09 1959-10-09 Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über größere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT734159A AT214121B (de) 1959-10-09 1959-10-09 Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über größere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT214121B true AT214121B (de) 1961-03-27

Family

ID=3595070

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT734159A AT214121B (de) 1959-10-09 1959-10-09 Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über größere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele)

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT214121B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7632633U1 (de) Dachplatte fuer ein isolations-unterdach
DD280988A5 (de) Wasserabweisende aussenbekleidung fuer gebaeude
DE3108274A1 (de) Wandschirm aus platten
DE60004462T2 (de) Isolationselement aus mineralwolle und dachkonstruktion die dieses aufweist
DE1211370B (de) Luftschalldaemmung dynamisch biegeweicher Schalen, wie Wandschalen, Unterdecken, Tueren, Schallabschirmmungen und Flaechenelement hierfuer
AT214121B (de) Plattenförmiges Bauelement, insbesondere über größere Spannweiten frei verlegbare Dachplatte (Diele)
CH640030A5 (de) Verfahren zur herstellung einer dachisolierung.
DE1081205B (de) Verfahren zum Isolieren und wasserdichten Abdecken von Bauwerken, insbesondere von Betonflachdaechern
DE3012346A1 (de) Dacheindeckungsplatte
DE8800053U1 (de) Drainschichtbahn für Dachbegrünungssysteme
DE2814396A1 (de) Schiefer- oder ziegeldach
DE2517419C2 (de) Unterdach
AT401078B (de) Verkleidungselement für fassaden
DE1609982C3 (de) Flachdachbelag
DE69914386T2 (de) Wärmeisolationspaneel zum Aufbringen auf Wandoberflächen, die insbesondere schnellen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind
AT369829B (de) Dachelement, insbesondere fuer steildaecher
DE2910129A1 (de) Dichtungsleiste zur abdichtung zwischen der traufe eines gebaeudes und den auf dieser aufliegenden dachziegeln
AT352965B (de) Selbsttragendes verbundpaneel
DE3725721C2 (de) Bausatz für wärmeisoliertes Dach
DE8118003U1 (de) Daemmelement aus hartschaumkunststoff o.dgl. fuer bedachungen aus wellasbestzementplatten
DE2842830A1 (de) Aussenverkleidung insbesondere fuer daecher oder waende von gebaeuden
AT70675B (de) Als Werkstück dienender Plattenkörper zur Herstellung von Belagwänden an Decken oder sonstigen Wänden von Gebäuden.
DE1709001C (de) Dacheindeckung od dgl
DE2310508A1 (de) Verfahren zur herstellung einer gebaeudedecke und bauelement zur durchfuehrung des verfahrens
AT309777B (de) Schalkörper zur Herstellung von Betonrippendecken