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Abschlagbremsgetriebe für Selbstspinner (Selfaktoren).
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schnellt. Hierbei wird die Gabel 0 so gedreht, dass ihre obere Zinke den Winkelhebel17 freigibt, und nun die Feder f4, von der auf Winkelhebel 17 wirkenden Feder 171 unterstützt, die Stange 16 rasch nach rechts bewegt, bis sie den Anschlag 161 trifft.
Bei fortschreitender Kötzerbildung werden die Formplatten P allmählich nach dem hinteren Teile des Hauptgestells verschoben, die Formschiene f'senkt sich nach und nach und mit ihr die Rolle r2 des Gleitstücks u ; die Folge davon ist, dass sich die Aufwindestelze k nach und nach weniger hebt und der Aufwinder a weniger tief geht. Gegen Ende der Kötzerbildung wird sich also die Aufwindestelze h weniger heben als beim Beginn, wenn die Spindeln noch leer sind. Nimmt aber die Rolle eine tiefere Lage ein, so stellt sich bei der in Fig. 1 gezeichneten Lage
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das Abschlagen träger erfolgt, was nach dieser Erörterung also einmal durch die Arbeitsweise des die Stange 16 steuernden Getriebes, dann aber hauptsächlich durch die grössere Masse des Kötzers begründet ist.
Das durch das Getriebe bedingte trägere Abschlagen hat man nun versucht dadurch zu vermeiden, dass man den Zapfen Q im Verlaufe des Spinnvorganges so verlegt, dass die im Verlaufe der Kötzerbildung auftretende Verdrehung der Gabel ausgeglichen wird. Durch diese Massnahme läl3t sich aber lediglich erzielen, dass die Verschiebung der Stange 16 und demgemäss auch der Abschlagbremsdruck im Verlaufe des Spinnvorganges gleich bleibt. Eine Steigerung des Druckes kann aber nicht erreicht werden, weil man durch die Verlegung des Zapfens Q lediglich die Verschiebung der Stange 16 beeinflussen kann und diese Verschiebung nicht erhöht werden darf, wenn man nicht die Tätigkeit der sonstigen mit der Stange verbundenen Getriebeteile stören will.
Abweichend von allen bisher bekannten Einrichtungen wird nach vorliegender Erfindung der zum Anlegen der Abschlagbremse dienende Druck mit fortschreitender Kötzerbildung, der
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hebel J zweiarmig. Gegen Ende der Wagenausfahrt trifft die Rolle G1 des im Wagen gelagerten Hebels G den an der Steuerstange 16 sitzenden Anschlag < und verschiebt dadurch diese Stange nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 171, deren linkes Ende mit dem Gestell und deren rechtes Ende mit der Stange 16 verbunden ist. Da der Ahschlagbremshebel J aber ähnlich, wie mit bezug auf Fig. 1 beschrieben, durch den Anschlag 24 gehalten wird, so bewirkt die Verschiebung der Steuerstange 76 zunächst nur eine Spannung der Feder/.
Schnellt der Anschlag 24 dann nach Beendigung des Spinnens nach rechts, su kann der Abschlagbremshebel J dem Zuge der
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Niemals hat man aber bisher im Verlaufe der Kötzerbildung die Spannung der Feder ver- ändert, demgemäss ist bisher stets der Druck auf den Abschlagbremshebel gegen Ende der Kötzerbildung kleiner geworden oder höchstens gleich geblieben, während er nach vorliegender Erfindung, wie bereits angedeutet, grösser werden soll.
Es ist weiter zu beachten, dass man bisher die Anfangsspannung der Feder f4 nicht stärker wählen durfte, als für das richtige Abschlagen bei leeren Spindeln erforderlich ist. Infolgedessen blieb bei wachsendem Kötzer diese Spannung recht erheblich hinter derjenigen zurück, die entsprechend der grösseren Garnmasse erforderlich gewesen wäre, um die Spindeln ohne Beeinträchtigung des Abschlagens zur Ruhe zu bringen und ihnen die Rückwärtsdrehung zu erteilen. Wollte man andererseits die Feder. 1. so stark spannen, dass das Abschlagen der nahezu gefüllten Spindeln sachgemäss erfolgt, so würde bei leeren Spindeln zu stark gebremst, das Abschlagen würde dann zu schnell erfolgen, die Quadrantenkette würde in Unordnung geraten und die Schnüre zum Antrieb der Trommeln und der Spindeln würden leicht aus den Rillen
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Wird aber nach vorliegender Erfindung der Druck auf die Abschlagbremse bei fortschreitender Kötzerbildung nach und nach erhöht, so können Antriebswelle und alle zur Bewegung der Spindeln dienenden Teile sowie diese selbst stets in etwa gleicher Zeit zum Stillstand gebracht werden, ohne dass das Abschlagen oder irgend ein anderer Teil des Betriebes gefährdet wird. Eine greifbare Folge dieser Neuerung ist dann neben Vermeidung von Btriebtörungen vor allem die Erhöhung der Leistung des Selbstspinners innerhalb einer gegebenen Zeit.
Der zulässige Bremsdruck kann erzeugt werden durch Nachspannen der Feder von Hand oder durch die Maschine selbst, welche diese Arbeit im Verlaufe der Kötzerbildung selbsttätig ausführt. Statt des Federdrucks kann Gewichtsdruck, die Anziehungskraft eines Elektromagneten, die Expansionskraft von Gasen oder dergl. verwandt werden.
Am einfachsten wird die Einrichtung, wenn man die Spannung der Feder/4 (Fig. 1 oder 2 a und 2 b), von Hand regelt. Bei dem Selbstspinner nach Platt Brothers wird die Feder 14 behufs Erzeugung des Bremsdruckes zusammengedrückt. Genau dasselbe ist erforderlich bei Selbstspinnern der Elsässischen Maschinenbau-Gesellschaft, Parr C'urtis, Asa Lees, Schlumberger u. a., während bei dem Selbstspinner von Dobson & Barlow, wie bereits erörtert, die auf den Abschlagbremshebel wirkende Feder nicht zusammengedrückt, sondern ausgezogen wird.
In beiden Fou muss also die Stelle, an der die Steuerstange 16 auf die Feder. f4 spannend wirkt, mit wachsendem
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die Feder f4 genügend gespannt ist, um einen Bremsdruck auszuüben, der für ein sachgemässes Abschlagen bei leeren Spindeln erforderlich ist. Je nachdem der Kötzer wächst, wird die Mutter m von Hand vorgeschraubt, sodass die Feder f4, stärker gespannt wird. Anstatt die Schraube s fest und stellbar mit der Stange 76 zu verbinden, kann die Mutter m auf der Stange 16 befestigt sein, sodass man die schraube s drehen muss, gegen die sich dann die Federn, stützen würde.
Bei dem Selbstspinner von Dobson & Barlow (Fig. 2 a und 2 b) müsste die Mutter so eingerichtet sein, dass sie leicht von Hand gedreht werden könnte. Für diesen Zweck köiune zum lfi-piel die in Fig. 3 a dargestellte Einrichtung getroffen werden. In dem Auge 160 der Steuer- Stange 76 ist die Mutter m für die mit Gewinde versehene Spannstange/ der Federn drehbar aber unverschicbbar gelagert, sodass durch die Drehung der Mutter die Spannstange vor-oder zurückbewegt werden kann, um die Feder mehr anzuspannen oder sie nachzulassen. Die Mutter m kann entweder von Hand gedreht werden, in welchem Falle sie zweckmässigerweise mit Flügeln ausgestattet wird, oder sie kann auch durch ein geeignetes Getriebe in Drehung versetzt werden.
Zu gleichem Zweck dient nach Fig. 4 a und 4 b ein Hebel H, der bei i an dem unteren Arm einer auf der S) euerstanss ; e 76 befestigten Muffe Langelenkt ist und durch eine Schraube s be-
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in dem Hebel H ein längliches Loch vorgesehen (Fig. 4 b) und gegen den Hebel H stützt sich die Feder./', die also auch hier durch die Schraube 8 bei fortschreitender Kötzerbildung gespannt werden kann.
Die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung lässt sich leicht zu einer selbsttätigen umbilden, wenn man die Mutter In (oder die Schraube s) nicht von Hand, sondern durch den Selbstspinner
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getriebe) derart in langsame Drehung versetzt, dass mit dem Wachsen des Kötzers die Spannung der Federe entsprechend erhöht wird. Zu diesem Zwecke ist die Mutter m beispielsweise nach Fig. 5 a und 5 b mit einem Zahnkranz Z versehen, der mit dem langen Zahnrad Zi der Welle W so ill Eingriff steht, dass die Steuerstange 16 mit Mutter m die erforderliche Verschiebung ausführen kann, ohne dass der Eingriff der Zahnräder Z, Z1 gestört wird. Durch Kettenräder
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Bei der Ausführung nach Fig. 6 a und 6 b ist der gleiche Zweck dadurch erreicht, dass man zur Spannung der Feder f4 eine Daumenscheibe E verwendet, deren Umfang gegen eine auf der Stange 16 lose gleitende, die Feder j stützende Muffe C wirkt und die auf einer zur Stange 16 rechtwinklig gelagerten Welle W1 sitzt. Auf der gleichen Welle W1 ist das Schneckenrad R befestigt, das durch eine Schnecke N in Umdrehung versetzt wird, die mit Nut und Feder auf der von der Formplattenschraube. B mittels Kettenräder Rl, R2 in Umdrehung versetzten Welle W so gleiten kann, dass sie der drehenden Bewegung der Welle W folgen muss, sich aber in achsialer Richtung verschieben lässt.
Das Lager L des Rades R und der Daumenscheibe E ist auf der Stange 16 festgeklemmt und umschliesst mit einer Gabel g die augedrehte Nabe der Schnecke N. die infolgedessen an der hin-und hergehenden Bewegung der Stange 16 teilnehmen muss und so nie ausser Eingriff mit dem Schneckenrad R kommt. Das Übersetzungsverhltnis zwischen Formplattenspindel B und Daumenscheibe E muss so gewählt sein, dass die Scheibe während eines Abzuges nicht ganz eine Umdrehung vollendet. Das Mass, um welches die Feder von Anfang bis Ende der Kötzerbildung nach und nach gespannt werden soll, wird in die Form der Daumenscheibe E gelegt. Die Form dieser Scheibe muss durch praktische Versuche ermittelt werden.
Beim Zurückdrehen der Formplattenschraube B folgt die auf der Stange 16 gleitende Muffe C' der Daumenscheibe E, und die Feder lçehrt in ihre ursprüngliche Lage zurück.
Eine ähnliche Einrichtung kann bei dem Selbstspinner nach Dobson & Barlow gemäss Fig. 6 c und 6 d vorgesehen werden, indem zum Spannen der Feder/, ein mit schrauben- förmiger Schubfläche versehener Zylinder EI auf der Welle Wi angeordnet wird, die an der Steuerstange 16 unverschiebbar gelagert ist und gleichfalls durch Zahnräder Z, Z1, Welle W und Kettenräder Ri, R2 von der Formplattenspindel B aus gedreht wird, wie mit Bezug auf Fig. 5 a und Fig. 5 b beschrieben. Das Zahnrad Z1 ist so lang, dass bei der Verschiebung der Stange 16 die Zahnräder Z und Zi nicht ausser Eingriff kommen.
Der Zylinder trägt dabei das zu einem Haken ausgebildete Ende der Feder/ an seiner Basisgleitfläche.
Während bei den zuletzt beschriebenen Einrichtungen die Spannung der den Bremshebel J beeinflussenden Feder/4 durch die drehende Bewegung der Formplattenschraube B ständig ver- iindert wird, ist bei der in Fig. 7 a und 7 b dargestellten Einrichtung die Verschiebung der vorderen Formplatte P benutzt worden. Auf der Stange 16 ist wieaei eine Muffe L festgeklemmt, in der eine Welle W rechtwinklig zur Stange 16 gelagert ist, die an einem Ende eine Daumen-
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Bei der Einrichtung nach Fig. 8 a und 8 b ist die Kette ersetzt durch eine Zahnstange Z2, die mittels eines mit ihr im Eingriff stehenden Rades R4 die Daumenscheibe E dreht. Bei dieser Einrichtung dreht sich die Daumenscheibe E bei jedem Vor- und Rückgang der Stange 16 ebenfalls etwas vor-und rückwärts, da die Zahnstange Z2 an der Bewegung der Stange 16 nicht teilnimmt, das Rad R4 also entsprechend auf der Zahnstange Z2 abrollt. Nach Fertigstellung eines
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zweiarmige Hebel gelagert ist, der den Schieber LI, L2 verschiebt, ist auf der Stange 16 befestigt, so dass er seine Stellung zu dieser nicht ändert. Der Hebel Ha ist durch eine Stange 1 mit
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Hebel B2 und die Angriffsfläche D2 des Schiebers L2 gelegt werden.
Auch durch die Lage des Hebeldrehpunktes il zur Formplatte P und deren Verschiebung lässt sich die gleichmässig fortschreitende Schaltung in eine ungleichmässige umsetzen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 a und 10 b wird das Nachspannen der Feder 4 durch die drehende Bewegung der Aufwinderstange a bewirkt, die während des Einzuges des Wagens bei leeren Spindeln bekanntlich grösser ist als bei vollen. Zu diesem Zwecke ist die Mutter m auf der Stange 16 durch Nut und Feder gegen Drehung gestört und verschiebbar. Mit der auf Stange 16 drehbaren, gegen Verschiebung gesicherten Schraube s ist ein Schneckenrad R fest verbunden, das mittelst Schnecke N in Umdrehung versetzt wird. Zu diesem Zwecke sitzt auf der Welle W der Schnecke N ein Schaltrad Sp und um Welle W ist ein Schalthebel Hase drehbar, dessen Klinke k in die Zähne des Schaltrades Sp einfallen kann. Bei der Einfahrt des Wagens bewegt sich auch die auf ihm gelagerte Aufwindestange a im Sinne des Pfeiles 1 (Fig. 10 a) nach
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Die Spannung der Feder f4 kann ferner durch das im Verlaufe der Kötzerbildung sich nach und nach senkende Gleitstück U (Fig. 1) des Wagens verändert, werden. Zu diesem Zwecke ist
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ein zweiarmiger Hebel H5 drehbar, gegen dessen oberen in eine Gabel auslaufenden Arm die Feder. f4 sich stützt, während der untere Arm gegen Ende der Ausfahrt des Wagens von der Nase VI des Gleitstückes U getroffen wird. An der nun eintretenden Verschiebung der Stange 16 durch Hebel 17 im Sinne des Pfeiles 1 nimmt auch der Zapfen i3 teil, sodass der mit seinem unteren Arm
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abhängig von dieser Stange auf einer besonderen Stange anbringen.
Bei einer weiteren Gruppe von Ausführungsformen kommt die veränderliche Spannung der Feder f4 unter Mitwirkung des Winkelhebels 17 zu Stande. Zu diesem Zweck ist nach Fig. 12 a
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eines um den Zapfen is des Gleitstücka U schwingenden Winkelhebels H6 bildet, dessen senkrechter Arm durch ein Gewicht belastet ist. Wird dann der Winkelhebel 17, wie mit Bezug auf
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Bei fortschreitender Kötzerbildung senkt sich das Gleitstück U, und der Keil dringt tiefer zwischen die Hebel 17 und 18 ein, Fig. 12 b, sodass also diese Hebel mehr auseinandergespreizt werden und die gleiche Drehung des Hebels 17 eine stärkere Drehung des Hebels 18 zur Folge
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kann man die Feder 14 ähnlich, wie durch die Daumenscheibe E (Fig. 6 a) im Verlauf der Kötzerbildung ungleichmässig spannen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 a und 13 b wird der Keil EI, der sich zwischen den senkrechten Arm des Winkelhebels 17 und den um den Zapfen 1, : dieses Winkelhebels lose drehbaren Hebel 18 legt, durch die Formschiene f gesteuert, mit der er durch eine Stange K2 verbunden
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lässt, der Keil EI tiefer herabgezogen, sodass die beiden Hebel 17 und 18 stärker auseinandergespreizt werden, bei gleichem Ausschlag des Hebels 17 also der Hebel 18 die Feder f4 stärker spannt. Auch hier kann durch besondere Gestaltung des Keils K1 und der ihn berührenden Flächen der Hebel 17 und 18 eine im Verlaufe der Kötzerbildung ungleichmässig zunehmende Spannung der feeder. erreicht werden.
Fig. 13 c zeigt, wie auch hier wieder die Federt au einer besonderen Stange 16 angeordnet werden kann.
Statt durch einen Keil kann man die Spreizung der Hebel 17 und 18 auch durch eine Daumenscheibe bewirken, wie dies aus Fig. 14 a und 14 b ersichtlich ist. Die Daumenscheibe E ist hier in dem wagerechten Arm des um Zapfen drehbaren Winkelhebels 18 gelagert und ihre Welle W ist mit einem Schraubenrad R versehen, in das eine gleichfalls am wagerechten Arm des Winkelhebels 18 gelagerte Schnecke N eingreift, die ähnlich wie mit Bezug auf Fig. 5 a und 5 b beschrieben, durch Räder R1 R2 von der Formplattenschraube B aus gedreht wird. Die Daumenscheibe E stützt sich gegen einen mit dem Winkelhebel 17 fest verbundenen dritten Arm 19.
Zwischen dem rechten Ende der Feder 4 und der Gabel des senkrechten Armes des Winkelhebels 18 ist eine als Mutter ausgebildete Muffe m und ein mit Gewinde versehenes Rohr x eingeschaltet, so dass man durch Verdrehung der Muffe m oder des Rohres x die Spannung der Feder f4 genau regeln kann. Diese Spannvorrichtung ist bei allen Ausführungsformen des Getriebes verwendbar. Auch hier kann die Feeder. te auf einer besonderen Stange angewendet werden.
Der Winkelhebel 18, dessen senkrechter Arm dazu dient, die Feder f4 zu spannen, kann auch an dem wagerechten Arm des Winkelhebels 17 gelagert werden und zwar etwa an dem Zapfen der Rolle Q, auf welche die Gabel G wirkt, wie mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben war. Es muss dann dafür gesorgt werden, dass bei Drehung des Winkelhebels 17 der andere Arm des Hebels 18 so gestützt wird, dass eine Drehung dieses Hebels erfolgt, die im Verlaufe der Kötzerbildung sich
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drei verschiedene Ausführungsformen dieser Einrichtung. Nach Fig. 15 stützt sich das rechte Ende des wagerechten Armes , des Winkelhebels 18 auf einen seitlichen Zapfen t des um Zapfen i5 drehbaren Hebels H7.
Wird also der Hebel 17 durch die Gabel G des einfahrenden Wagens gedreht, so legt sich das Schwanzende des Hebelarmes 181 auf diesen Zapfen t und der
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dass der Zapfen t des Hebels H, durch einen kurvenartigen Fortsatz tl ersetzt ist. Bei der Ausführuugsform des Getriebes nach Fig. 17 stützt sich der Arm 181 des Hebels 18 gegen eine Kurvenplatte C, die mit der Formplatte verbunden sein kann, oder durch die Formplattenschraube B horizontal derart verschoben wird, dass bei fortschreitender Kötzerbildung der Hebel 18 mehr gedreht und die Feder f4 stärker gespannt wird.
Die Erhöhung des zum Anlegen der Abschlagbremse dienenden Drucks kann auch durch
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Anstatt den losen Ring r, an einem Hebel H anzuordnen, könnte man auch irgend welche andere Vorrichtung zur Abstützung des Ringes verwenden, z. B. eine auf seiner linken Seite angeordnete Daumenscheibe E (Fig. 19), die auf einer unbeweglich am Gestell gelagerten Welle H' sitzt und durch ein Getriebe im Miné des Pfeiles so gedreht wird, dass sie der Hilfsfeder f5 gestattet, nach und nach die Hauptfeder. 14 stärker zu spannen.
Anstatt die Hauptfeder durch die Hilfsfeder bei fortschreitender Kötzerbildung stärker zu spannen, kann man die Hilfsfeder auch unabhängig von der Hauptfeder als Zustazfeder aus den Abschlagbremschebel wirken lassen. Die Sannung der Hauptfeder bleibt dann unveränderlich, während die Zusatzfeder im Verlaufe der Kötzerbildung nach und nach stärker gespannt wird. Nach Fig. 20 a und 30 b sitzt die Zusatzfeder f5 auf einer zweiten im Gestell geführten Stange 16@,
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Bei dem in Fig. 31 a und 21 b dargestellten Getriebe wird die Zusatzfeder f5 durch einen um Zapfen i4 des Winkelhebels 17 drehbaren Winkelhebel 18 gespannt. Auf den wagerechten
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Arm 181 dieses Winkelhebels wirkt eine Spannfeder JA deren Angriffspunkt, bei Verschiebung der Steuerstange 16 verlegt wird. Die unten am Gestell befestigte Feder f6 ist an ihrem oberen Ende mit einer Rolle o1 versehen, die auf den wagerechten Arm 181 des Winkelhebels. M gleiten
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schiebbaren Anschlag Cl. In der Ruhelage nehmen die Teile des Getrie'es die in Fig. 21 a dargestellte Lage ein.
Wird durch die Gabel G des ausfahrenden Wagens der Winkelhebel17 gedreht, sodass er und die Stange 16 die in Fig. 21b dargestellte Lage einnehmen, so dreht sich auch Hebel M um Zapfen i7, sodass die Gabel n dieses Hebels die Rolle ol der Feder j6 auf den Hebel- arm 181 80 verschiebt, dass diese Feder an einem längeren Hebelarm y wirkt und demgemäss die Zusatzfeder 15 gespannt wird, bis Gleichgewicht zwischen den Spannungen der Feder g und./g eintritt. Nach Beendigung des Abschlagens kehren sämtliche Teile des Getriebes in die Lage (Fig. 21 a) zurück. Wird nun bei fortschreitender Kötzerbildung der Anschlag Cl etwa in die punktiert gezeichnete Lage verschoben, so nehmen die Hebel Ho und M die punktiert gezeichneten Stellungen ein.
Der Drehzapfen i7 des Hebels M wird nach rechts verschoben, die Rolle 01 der Feder f6 entfernt sich mehr vom Drehpunkt i4 des Hebels 18, sodass schon von vornherein der Hebelarm an dem die Feder/6 auf den wagerechten Arm 181 des Winkelhebels 18 wirkt, demgemäss auch nach Drehung der Winkelhebel 17 und 18 gemäss Fig. 21 b erheblich grösser, die Zusatzfeder g also stärker gespannt wird. Wird der wagerechte Arm 181 nicht gerade, wie gezeichnet, sondern gebogen gestaltet, so kann die vom Winkelhebel 18 auf die Zusatzfeder f5 über- tragt'ne Kraft mit dem grösseren Ausschlag des Hebels M bei fortschreitender Kötzerbildung geändert werden.
Auch durch die Form der Anlagefläche des Anschlages (\ kann der Ausschlag des Hebels /g so verändert werden, dass bei gleichmässiger Verschiebung des Anschlags C1 sich das Mass ändert, um das die Spannung der Zusatzfeder im Verlauf der Kötzerbildung vergrössert wird. Auch bei diesem Getriebe kann, wie bei den vorhin beschriebenen, die Feder f5 allein den Andruck des Ansc@@ g@@emschebels J übernehmen und dann auch auf der Steuerstange 16 an- geordnet sein.
Bei den bisher beschriebenen Getrieben ist stets angenommen, dass der Abschlagbremshebel J durch eine Feder angedrückt wird. Statt solcher Feder könnte aber auch ein Gewicht benutzt werden. Der veränderliche Bremsdruck lässt sich dann durch Verschiebung des Gewichtes erzielen. Die Figuren 22c und 22 b zeigen schematisch eine solche Einrichtung in zwei ver-
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bremshebel J trifft. Bei weiterer Verschiebung der Stange 16 dreht sich dann Hebel H10, sodass das Gewicht g2 gehoben wird. Gibt dann der Hebel 23 den Abschlagbremshebel J frei, so be- wirkt dieses Gewicht Y2 durch Hebel H10 und Stossstange s3 das Andrücken des Absch ! ag- bremshebels J genau so wie bei den bisher beschriebenen Getrieben die Feder f4.
Um nun bei fortschreitender Kötzerbildung den Andruck des Abschlagbremshebels zu vergrössern, wird das Gewicht g2 auf dem wagerechlen Arm des Hebels H10 verschoben, etwa durch die Daumenscheibe E oder eine Schraube, die von irgend einem Teile der Maschine etwa von der Formschiene oder der Formschienenplatte in ähnlicher Weise wie die Schnecke N nach Fig. 6 a und 6 b oder 14 a und 14 b ihre Bewegung erhält.
Ganz besonders einfach gestaltet sich das Getriebe, wenn man zum Andrücken des Ab-
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magneten verbunden. Beim Beginn des Abschlagen ? wird durch geeignete Stromach) ussein- richtungen der elektrische Strom eingeschaltet und der Eisenkern Ek zicht den Bremshebel J an. Mit fortschreitender Kötzerbildung wird die Daumenscheibe E in geeigneter Weise gedreht, sodass der Eisenkern Ek tiefer in die Spule eindringen kann und der Bremsdruck erhöht wird. Nach Vollendung des Abschlagen wird der Strom ausgeschaltet. Auch durch Zuschaltung von Windungen kann bei fortschreitender Kötzerbildung der Bremsdruck erhöht werden.
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