AT375020B - Unterlage fuer hinterbacken - Google Patents

Unterlage fuer hinterbacken

Info

Publication number
AT375020B
AT375020B AT264682A AT264682A AT375020B AT 375020 B AT375020 B AT 375020B AT 264682 A AT264682 A AT 264682A AT 264682 A AT264682 A AT 264682A AT 375020 B AT375020 B AT 375020B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
base plate
ski
guide rails
guide rail
section
Prior art date
Application number
AT264682A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA264682A (de
Inventor
Erwin Ing Krob
Friedrich Ing Leichtfried
Original Assignee
Tyrolia Freizeitgeraete
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tyrolia Freizeitgeraete filed Critical Tyrolia Freizeitgeraete
Priority to AT264682A priority Critical patent/AT375020B/de
Priority claimed from AT35081A external-priority patent/AT371730B/de
Publication of ATA264682A publication Critical patent/ATA264682A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT375020B publication Critical patent/AT375020B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/003Non-swivel sole plate fixed on the ski

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterlage für Hinterbacken, der eine Unterlagsplatte für den Skischuh zugeordnet ist, wobei für die Halterung der Unterlagsplatte und zur verschiebbaren Lagerung und Verrastung des Hinterbackens mindestens eine Führungsschiene vorgesehen ist, die mit parallel zur Skioberseite verlaufenden Flanschen versehen ist, und wobei gegebenenfalls die Unterlagsplatte auch als Halteplatte für eine Skibremse ausgebildet ist. 



   Bei den bisher bekannten Unterlagen dieser Art war eine einzige durchgehende Führungsschiene vorgesehen. Soll nun eine derartige Unterlage bei einem Leihski, bei dem der Verstellbereich des Hinterbackens etwa 70 mm betragen muss, eingesetzt werden, so muss die zur Verstellung der Unterlagsplatte und des Hinterbackens erforderliche Führungsschiene derart lang ausgebildet werden, dass sich bei einer Durchbiegung des Skis unerwünschte Kräfte ergeben, die vom Ski in Richtung der Skilängsachse auf die Führungsschiene bzw. von letzterer auf den Ski ausgeübt werden. Diese Kräfte können derart gross sein, dass sie mitunter die Befestigungsschrauben aus ihren Bohrungen reissen. 



   Den gleichen Mangel besitzt die Unterlage nach der DE-OS 2923281 (s. Fig. 14). Bei dieser Unterlage ist eine einstückige Führungsschiene vorhanden, welche an ihrem vorderen und an ihrem hinteren Ende horizontale Flanschen trägt, wobei an den Flanschen des vorderen Endes ein im Querschnitt etwa U-förmiger, nach unten hin offener erhöhter Teil befestigt ist. Weiters ist bei dieser Unterlage eine einstückige Führungsplatte vorgesehen, auf welcher der Hinterbacken befestigt ist und welche einerseits auf den horizontalen Flanschen des hinteren Endes der Führungschiene und anderseits in dem Hohlraum zwischen den Flanschen des vorderen Endes der Führungsschiene und dem erhöhten Teil geführt ist. Diese Unterlage verfügt nur über einen relativ kurzen Verstellweg.

   Für Verstellwege, wie sie bei Leihskiern erforderlich sind, ist die Unterlage ungeeignet, da in diesem Falle die einstückige Führungsschiene eine Durchbiegung des Skis erheblich behindern würde. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, diesen Mangel der bekannten Ausführungen zu beseitigen und eine Unterlage der eingangs genannten Art zu schaffen, durch welche eine Durchbiegung des Skis während der Fahrt auch-dann ermöglicht wird, wenn sich auf einer Führungsschiene, die für einen Leihski bestimmt ist, ausser dem Backen auch eine Unterlagsplatte für den Skischuh befindet. 



   Dieses Ziel wird erfindungsgemäss vor allem dadurch erreicht, dass zwei Führungsschienen mit gleichem Querschnitt vorgesehen sind, welche in Flucht hintereinander mit Spiel angeordnet sind, das bei Durchbiegen des Skis ein Verschwenken der beiden Führungsschienen zulässt, und dass die eine der Skispitze näherliegende Führungsschiene die Unterlagsplatte und die andere den Hinterbacken trägt. 



   Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die einander zugewendeten Enden der beiden Führungsschienen mit vorzugsweise rechteckigen Vorsprüngen versehen, welche nach Art einer Verzahnung ineinandergreifen, wobei zwischen dem Grund jeder Lücke zwischen zwei Vorsprüngen und dem Ende des in diese Lücke eingreifenden Vorsprunges ein Spiel vorhanden ist. Durch diese Massnahme wird verhindert, dass sich die beiden Teile der Führungsschiene in Skiquerrichtung gegeneinander bewegen. 



   Nach einer andern erfindungsgemässen Ausgestaltung sind die einander zugewendeten Enden der beiden Führungsschienen mit rechteckigen Vorsprüngen versehen, welche nach Art eines Scharnieres ineinandergreifen, wobei jeder Scharnierteil für den andern als eine Abstützfläche dient, und sowohl zwischen den einzelnen Scharnierteilen als auch zwischen jedem Scharnierteil und der Grundplatte ein Spiel vorhanden ist. Diese Merkmale bringen den Vorteil mit sich, dass die benachbarten Enden beider Teile der Führungsschiene in ihrer Bewegung senkrecht zur Skioberseite miteinander gekoppelt sind, dass also unerwünschte Relativbewegungen dieser Enden in vertikaler Richtung ausgeschlossen sind. 



   Im übrigen müssen die erfindungsgemäss ausgebildeten Führungsschienen nicht unmittelbar auf der Skioberseite angeordnet sein. Vielmehr können sie nach einem andern Erfindungsmerkmal auch auf eine Grundplatte aufgesetzt sein, die zwischen ihren beiden Endabschnitten einen mittleren Abschnitt aufweist, dessen Dicke höchstens 1/3 der Dicke der beiden andern Abschnitte ist. 



   Um bei dieser Ausführungsform die Durchbiegung der Grundplatte noch zu verbessern, ist 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 erfindungsgemäss vorgesehen, dass im mittleren Abschnitt der Grundplatte, in der Nähe des einen Endabschnittes eine in der Querrichtung der Unterlage verlaufende Aussparung vorgesehen ist, die sich etwa über 80% der Breite der Grundplatte erstreckt. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemässen Unterlage rein schematisch dargestellt. Fig. 1 ist ein Schnitt nach der Linie   I-I   in Fig. 2 und Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1. 



   Die in den Zeichnungen dargestellte Unterlage besitzt eine an der Skioberseite zu befesti- 
 EMI2.1 
 letzt genannte Abschnitt als Auflager für die Führungsschienen --2a, 2b-- ausgebildet sind. 



  Während die   Abschnitte --la und 1c-- etwa   3 bis 4 mm stark sind, ist die Dicke des mittleren Abschnittes --lb-- etwa 1 mm. Im Abschnitt --lb-- befindet sich in der Nähe des Abschnittes   --la--   eine in Querrichtung der Unterlage verlaufende Aussparung--3--, die sich über etwa 80% der Breite der Grundplatte erstreckt. 



   Die   Führungsschienen --2a, 2b-- tragen - im   Querschnitt gesehen-an ihren beiden Seiten nach aussen vorspringende Flansche. Auf der der Skispitze näherliegenden   Führungsschiene --2a--   ist eine Unterlagsplatte für einen Skischuh längsverschiebbar und feststellbar gelagert, wogegen auf der andern   Führungsschiene --2b-- ein   Hinterbacken mittels seiner Führungsplatte längsverstellbar und verrastbar angeordnet ist. Beide   Führungsschienen --2a, 2b-- weisen   an ihren einander zugewendeten Enden rechteckige   Vorsprünge--4   und 5--auf, welche nach Art einer Verzahnung ineinandergreifen.

   Zwischen dem Grund jeder Lücke zwischen zwei Vorsprüngen und dem Ende des in diese Lücke eingreifenden Vorsprunges des andern Teiles ist ein reichliches Spiel --6 bzw.   7-- vorhanden.   Auf diese Weise wird gewährleistet, dass im Falle einer Durchbiegung des Skis die   Vorsprünge--4   bzw. 5--, ohne auf ein Hindernis zu stossen, sich in einer Ebene senkrecht zur Skilängsachse verschwenken können. Die Grundplatte --1-- und die beiden Führungsschienen --2a und 2b--sind mittels Schrauben --8 und   9-- an   der Skioberseite befestigt. 



   Eine Variante zu der dargestellten Ausführungsform besteht darin, dass die Vorsprünge der einen Führungsschiene scharnierartig in Lücken der andern Führungsschiene eingreifen. Auch hier ist ein ausreichendes Spiel zwischen den einzelnen Teilen des Scharniers vorgesehen, um ein einwandfreies Verschwenken der beiden Führungsschienen relativ zueinander sicherzustellen. 



   Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs an das in den Zeichnungen dargestellte und im vorstehenden beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden. Vielmehr sind verschiedene Ab- änderungen desselben möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So können auch zwei Grundplatten vorgesehen sein, zwischen deren benachbarten Enden ein Abstand vorgesehen ist, der etwa der Breite der Aussparung entspricht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Unterlage für Hinterbacken, der eine Unterlagsplatte für den Skischuh zugeordnet ist, wobei für die Halterung der Unterlagsplatte und zur verschiebbaren Lagerung und Verrastung des Hinterbackens mindestens eine Führungsschiene vorgesehen ist, die mit parallel zur Skioberseite verlaufenden Flanschen versehen ist, und wobei gegebenenfalls die Unterlagsplatte auch als Halteplatte für eine Skibremse ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungsschienen (2a, 2b) mit gleichem Querschnitt vorgesehen sind, welche in Flucht hintereinander mit Spiel angeordnet sind, das bei Durchbiegen des Skis ein Verschwenken der beiden Führungsschienen (2a, 2b) zulässt, und dass die eine der Skispitze näherliegende Führungsschiene (2a) die Unterlagsplatte und die andere (2b) den Hinterbacken trägt.

Claims (1)

  1. 2. Unterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewendeten Enden der beiden Führungsschienen (2a, 2b) mit vorzugsweise rechteckigen Vorsprüngen (4,5) versehen sind, welche nach Art einer Verzahnung ineinandergreifen, wobei zwischen dem Grund jeder Lücke zwischen zwei Vorsprüngen und dem Ende des in diese Lücke eingreifenden Vorsprunges ein Spiel (6,7) vorhanden ist. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Unterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewendeten Enden der beiden Führungsschienen mit rechteckigen Vorsprüngen versehen sind, welche nach Art eines Scharniers ineinandergreifen, wobei jeder Scharnierteil für den andern als eine Abstützfläche dient, und dass sowohl zwischen den einzelnen Scharnierteilen als auch zwischen jedem Scharnierteil und der Grundplatte ein Spiel vorhanden ist.
    4. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungschienen (2) auf eine Grundplatte (1) aufgesetzt sind, die zwischen ihren beiden Endabschnitten (la, 1c) einen mittleren Abschnitt (lb) aufweist, dessen Dicke höchstens 1/3 der Dicke der beiden andern Abschnitte (la, lc) ist.
    5. Unterlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im mittleren Abschnitt (lb) in der Nähe eines Endabschnittes (la) eine in der Querrichtung der Unterlage verlaufende Aussparung (3) vorgesehen ist, die sich etwa über 80% der Breite der Grundplatte (1) erstreckt.
AT264682A 1981-01-28 1981-01-28 Unterlage fuer hinterbacken AT375020B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT264682A AT375020B (de) 1981-01-28 1981-01-28 Unterlage fuer hinterbacken

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT35081A AT371730B (de) 1981-01-28 1981-01-28 Unterlage fuer skibindungsteile
AT264682A AT375020B (de) 1981-01-28 1981-01-28 Unterlage fuer hinterbacken

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA264682A ATA264682A (de) 1983-11-15
AT375020B true AT375020B (de) 1984-06-25

Family

ID=25592423

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT264682A AT375020B (de) 1981-01-28 1981-01-28 Unterlage fuer hinterbacken

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT375020B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT401008B (de) * 1988-12-13 1996-05-28 Salomon Sa Hintere bindung für einen alpinen ski

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923281A1 (de) * 1978-07-07 1980-01-17 Tmc Corp Sohlenauflageeinrichtung fuer skibindungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923281A1 (de) * 1978-07-07 1980-01-17 Tmc Corp Sohlenauflageeinrichtung fuer skibindungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT401008B (de) * 1988-12-13 1996-05-28 Salomon Sa Hintere bindung für einen alpinen ski

Also Published As

Publication number Publication date
ATA264682A (de) 1983-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3645321C2 (de) Knebelbolzen zur Verwendung bei einer Knebelverbindung für die Rinnenschüsse eines Kettenkratzförderers u. dgl.
DE2739207A1 (de) Skistiefelelement
AT376135B (de) Verstellvorrichtung
DE60210832T2 (de) Unterlagsplatte zur Verbindung an der oberen Oberfläche eines Skis
AT375020B (de) Unterlage fuer hinterbacken
DE3309100C2 (de)
DE3506551C2 (de)
EP0272317B1 (de) Sicherheitsskibindung
DE602005003879T2 (de) Vorrichtung zum binden eines Schuhs auf einem Gleitbrett
EP0729770B1 (de) Vorrichtung zur Längsverstellung eines Skibindungsteiles
DE69310327T2 (de) Vorrichtung zwischen Ski und Bindung
AT401353B (de) Vorrichtung zur seitlichen führung eines schuhs auf einem ski, insbesondere auf einem langlaufski
AT401145B (de) Unterlagsplatte für eine skibindung
EP0254829B1 (de) Sicherheitsskibindung
DE60212506T2 (de) Bindungsplatte und Gleitbrett mit einer solchen Einrichtung
DE2637870C3 (de) Sicherheitsskibindung
DE19901946C1 (de) Prellbockanordnung
DE3401529A1 (de) Verstellvorrichtung fuer einen sicherheitsgurt-anlenkpunkt
DE3201973A1 (de) &#34;grundplatte fuer skibindungsteile&#34;
DE2927422A1 (de) Verschiebeeinrichtung fuer eine sattelkupplung an sattelfahrzeugen
DE962544C (de) Platinenkopf fuer flache Kulierwirkmaschinen
AT390385B (de) Skibindung fuer einen langlauf- oder tourenski
AT392215B (de) Skibindung
DE2731229C2 (de) Vorrichtung zum Verstellen eines schwenkbaren Bettrahmenteils
AT413276B (de) Zweispuriges fahrzeug nach art eines schlittens

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee