AT374534B - Verfahren zur herstellung einer waermedaemmenden bauwerksaussenwandverkleidung - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer waermedaemmenden bauwerksaussenwandverkleidung

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AT374534B
AT374534B AT554681A AT554681A AT374534B AT 374534 B AT374534 B AT 374534B AT 554681 A AT554681 A AT 554681A AT 554681 A AT554681 A AT 554681A AT 374534 B AT374534 B AT 374534B
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Hans Dr-Ing Pape
Gerhard Stefenelli
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Staussziegel Ind Ges M B H
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer wärmedämmenden Bauwerksaussenwandverkleidung, bestehend aus einer selbsttragenden Vorsatzwand, die mit Hilfe von Abstandshaltern mit Abstandszwischenraum vor der Bauwerksaussenwand angeordnet ist, und aus im Abstandszwischenraum angeordnetem Wärmedämmstoff, wobei die selbsttragende Vorsatzwand mit einer Putzträgermatte sowie aufgebrachtem Putz aufgebaut wird. 



   Bei dem bekannten Verfahren (österreichische Patentanmeldung A 3082/81) wird unter Verzicht auf vorgefertigte Bauelemente in Form von Wandplatten   od. dgl.   so vorgegangen, dass miteinander über Verbundmittel vereinigte Putzträgermattenabschnitte und Baustahlmattenabschnitte mit Hilfe eines Hebezeuges   od. dgl.   an die für die Anbringung vorgesehene Stelle der Bauwerksaussenwand gebracht und dort an den Abstandshaltern befestigt werden. Die einzelnen Abschnitte werden horizontal und vertikal gereiht angeordnet und miteinander verbunden. Anschliessend erfolgt die Aufbringung des Putzes. Bei diesen Massnahmen ist aufwendig, dass die Putzträgermatten abschnittsweise mit den zugeordneten Baustahlmatten verbunden werden müssen.

   Das gilt auch für die Tatsache, dass zumindest in vertikaler Richtung die einzelnen Bewehrungsaggregate untereinander zu verbinden sind. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer wärmedämmenden Bauwerksaussenwandverkleidung anzugeben, welches sich auf einfache Weise unter Verzicht auf Baustahlmatten und den Anschluss der Bewehrungsaggregate in vertikaler Richtung untereinander durchführen lässt. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, dass zunächst die Abstandshalter an der Bauwerksaussenwand angebracht, dann die zu einer Rolle aufgewickelte Putzträgermatte am oberen Rand der Bauwerksaussenwand befestigt und vor den Abstandshaltern frei herabhängend herabgelassen wird, dass hierauf die Putzträgermatte an den Abstandshaltern befestigt und der Putz aufgebracht wird und dass schliesslich nach Erhärtung des Putzes der Wärmedämmstoff zwischen Bauwerksaussenwand und Vorsatzwand eingebracht wird. 



   Die erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, dass sich ein besonderer Aufbau von Bewehrungsaggregaten aus miteinander über Verbundmittel vereinigten Putzträgermatten und Baustahlmatten sowie deren Manipulation durch ein Hebezeug erübrigt. Durch ein angepasstes Rastermass der Abstandshalter lässt sich die erforderliche Aussteifung nach Aufbringen des Putzes erreichen. 



  Der Verzicht auf Baustahlmatten führt darüber hinaus zu erheblichen materialmässigen Einsparungen. Ferner ist ein randseitiger Verbund der einzelnen Bewehrungsaggregate untereinander nicht mehr erforderlich, da bei überlappter Anordnung der einzelnen Putzträgermatten diese mit Hilfe der Abstandshalter vereinigt werden können. Nach Lehre der Erfindung kann die Herstellung einer wärmedämmenden Bauwerksaussenwandverkleidung auf sehr einfache Weise und mit geringem Arbeitsund Materialeinsatz durchgeführt werden. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Bauwerksaussenwandverkleidung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Putzträgermatte aus dem Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich eines Abstandshalters, und Fig. 3 Verfahrensschritte bei der Herstellung der Bauwerks-   aussenwandverkleidung.   



   Die in den Zeichnungen dargestellte Bauwerksaussenwandverkleidung dient für die Wärme- 
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 --1--.haltern --2-- befestigte, im übrigen selbsttragende Vorsatzwand --3, 4--. Im Abstandszwischenraum ist ein   Wärmedämmstoff --5-- angeordnet.   Die Vorsatzwand besteht aus einer Putzträgermatte --3-- und aufgebrachtem Putz --4--. Dieses Aggregat ist durch den erhärtenden Putz-4versteift und durch eine Vielzahl von Abstandshaltern --2-- steif an die Bauwerksaussenwand - angeschlossen. Dazu sind die Abstandshalter --2-- nach einem auf die Festigkeit der Vor-   satzwand --3, 4-- abgestimmten   Rastermass R angeordnet, also verhältnismässig eng gesetzt. Diese Ausführungsform erlaubt zunächst die Verfahrensweise, die in Fig. 3 erläutert worden ist.

   Man erkennt, dass zuerst die Abstandshalter --2-- an der   Bauwerksaussenwand-l-angeordnet   wurden und danach die zu einer Rolle aufgewickelte   Putzträgermatte --3-- am   oberen Rand der Bauwerks- 

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   aussenwand-l-befestigt   wurde. Im Anschluss daran wurde die Putzträgermatte --3-- vor den Abstandshaltern --2-- herabgelassen, wobei sie frei herabhängt. Fig. 3 zeigt den teilweise abgerollten Zustand. Im oberen Teil der Fig. 3 erkennt man, dass die Putzträgermatte --3-- an den Abstandshaltern --2-- befestigt wurde. Danach wird der Putz --4-- aufgebracht und zur Erhärtung gebracht und im Anschluss daran wird der   Wärmedämmstoff --5-- eingebracht.   



   In den Fig. 1 und 2 erkennt man auch Einzelheiten der Abstandshalter --2--, die für das erfindungsgemässe Verfahren besonders zweckmässig sind. In ihrem grundsätzlichen Aufbau bestehen die Abstandshalter --2-- aus einer Dübelhülse --8-- und einem   Dübelnagel --7--,   wobei am 
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 ist in die Dübelhülse --6-- eintreibbar und die   Dübelhülse --6-- ist   durch den eingetriebenen   Dübelnagel --7-- in   ihrem unteren Ende spreizbar. Man erkennt, dass auf den   Dübelnagel --7--   ein   Halteteller --9-- aufgesetzt   ist, der seinerseits am Nagelkopf --10-- gehalten ist. Die Putz-   trägermatte --3-- ist   mit Mattenelementen zwischen   Abstützteller --8-- und Halteteller --9--   festklemmbar.

   Im übrigen weisen die   Dübelhülsen --6-- im   Ausführungsbeispiel einen Aussenbund --11-- auf, der die Einstecktiefe T in eine zugeordnete Dübelbohrung --12-- der Bauwerks-   aussenwand-l-bestimmt.   Bei vertikaler Bauwerksaussenwand --1-- wird damit ohne weiteres sichergestellt, dass die Putzträgermatte --3-- in einer genau vertikalen Ebene liegt. Die Dübelbohrung --12-- stimmt im allgemeinen mit dem Aussendurchmesser der   Dübelhülse --6-- überein,   so dass diese in die   Dübelbohrung --12-- passend   eingesetzt werden kann.   Dübelhülse --6--,     Abstützteller --8-- und Halteteller --9-- bestehen   aus Kunststoff, sind also   z. B.   aus Kunststoff gespritzt. 



   PATENTANSPRCHE : 
Verfahren zur Herstellung einer wärmedämmenden Bauwerksaussenwandverkleidung, bestehend aus einer selbsttragenden Vorsatzwand, die mit Hilfe von Abstandshaltern mit Abstandszwischenraum von der Bauwerksaussenwand angeordnet ist, und aus im Abstandszwischenraum angeordnetem Wärmedämmstoff, wobei die selbsttragende Vorsatzwand mit einer Putzträgermatte sowie aufgebrachtem Putz aufgebaut wird, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Abstandshalter an der Bauwerksaussenwand angebracht, dann die zu einer Rolle aufgewickelte Putzträgermatte am oberen Rand der Bauwerksaussenwand befestigt und vor den Abstandshaltern frei herabhängend herabgelassen wird,

   dass hierauf die Putzträgermatte an den Abstandshaltern befestigt und der Putz aufgebracht wird und dass schliesslich nach Erhärtung des Putzes der Wärmedämmstoff zwischen Bauwerksaussenwand und Vorsatzwand eingebracht wird. 

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Claims (1)

  1. Druck : Ing. E. Voytjech, Wien **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT554681A 1981-12-23 1981-12-23 Verfahren zur herstellung einer waermedaemmenden bauwerksaussenwandverkleidung AT374534B (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0474239A1 (de) * 1990-09-06 1992-03-11 Fritz Wiehofsky Putzträger und Verfahren zu seiner Herstellung
EP0595171A1 (de) * 1992-10-29 1994-05-04 Metanoia Ag Armierungsgewebe für Putze, Dämmsysteme, Estriche oder dgl.
EP0703328A1 (de) 1994-09-23 1996-03-27 Wiehofsky, Margot Putzträger
AT404952B (de) * 1992-11-09 1999-04-26 Milan Ges M B H Fassadenwärmedämmung
DE102008048705A1 (de) * 2008-09-24 2010-03-25 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Dämmstoffhalter
EP2698482A2 (de) 2012-08-14 2014-02-19 Egger, Michael Wärmedämmsystem

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