AT373U1 - Schluessel - Google Patents
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- AT373U1 AT373U1 AT0026594U AT26594U AT373U1 AT 373 U1 AT373 U1 AT 373U1 AT 0026594 U AT0026594 U AT 0026594U AT 26594 U AT26594 U AT 26594U AT 373 U1 AT373 U1 AT 373U1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25B13/48—Spanners; Wrenches for special purposes
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Description
AT 000 373 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlüssel zum Festziehen von Muttern an Rohrsträngen, Bypass-Körpern oder dgl. zum Anschluß von Heizkörpern, insbesondere von Heizkörpern mit integriertem Ventil.
Rohrstränge für Ventilheizkörper liegen üblicherweise knapp über dem Fußbodenniveau. Zumeist sind derartige Rohrstränge unter Putz verlegt. Heizkörper werden unter Zwischenschaltung eines Bypass-Körpers in Würfel- bzw. Eckform an einen derartigen Heizkreislauf angeschlossen. Bedingt durch die beschränkten Platzverhältnisse relativ zum Fußbodenniveau sowie relativ zu benachbarten Anschlüssen gestaltet sich der Montageaufwand beim Zusammenschluß eines derartigen Bypass-Körpers mit den Rohrsträngen übermäßig hoch. Mit einem einfachen Gabelschlüssel ist beispielsweise der Horizontalanschluß zu den Vor- und Rücklaufrohrsträngen durch die mögliche Winkelbewegung eines derartigen Gabelschlüssels beschränkt. Daraus resultiert ein relativ hoher Zeitaufwand. Die mögliche Winkelbewegung mit einem Gabelschlüssel zum Aufschrauben der Überwurfmutter beträgt üblicherweise bei derartigen Anschlüssen etwa 15°. Wenn die Maulöffnungsmitte eines derartigen Gabelschlüssels 15° von der Schaftgeraden abweicht, kann durch Wenden des Werkzeuges und neuerliches Ansetzen der Freiraum besser genutzt werden, wodurch aber wiederum ein höherer Montagezeitaufwand resultiert. Um eine Mutter bei einer derartigen räumlichen Begrenzung um einen Gewindegang weiterdrehen zu können, muß der Schlüssel ca. 25mal nachgesetzt werden. Üblicherweise muß die Mutter über 6 bis 8 Gewindegänge gedreht werden bis sie festsitzt und den Rohranschluß dichtet. Insgesamt nimmt die Montagearbeit den überwiegenden Teil der Heizkörpermontagezeit in Anspruch und ist überaus beschwerlich. Die Montage setzt voraus, daß sich der Monteur auf den Boden legt und in einer ergonomisch ungünstigen Stellung operiert.
Die Erfindung zielt nun darauf' ab, ein Werkzeug bereitzustellen, welches bei derartigen überaus beschränkten Platzverhältnissen die Montagezeit nicht nur ergonomisch erleichtert sondern wesentlich verkürzt. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht der erfindungsgemäße Schlüssel der eingangs genannten Art im 2 AT 000 373 Ul wesentlichen darin, daß der Schlüssel im wesentlichen U-förmic
zwei verschieden langen
^irz^er^j^der Schenkel ein Gabel- oder Ringkörper mit einer
Durchtrittsöffnung mit einer dem Rohrdurchmesser ent- sprechenden Weite angeschlossen ist und daß die lichte Weite des U-förmigen Schlüssels wenigstens der halben Tiefe des Heiz-
dem Abstand zwischen der Vorderkante des
Heizkörpers und der Mutter entspricht. Durch eine derartige Hakenform kann der Freiwinkel auf etwa das Zehnfache des ursprünglich zur Verfügung stehenden Wertes erhöht werden, wodurch die Montagezeit den Anschluß an den Heizkörperkreislauf auf einen Bruchteil reduziert wird. Gleichzeitig wird durch die Hakenform und die verschieden langen Schenkel eine ergonomisch günstigere’Arbeitsstellung sichergestellt, wodurch die Montagezeit weiter verkürzt wird.
Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung so getroffen, daß der Längere der beiden Schenkel mit der gedachten Verlängerung des kurzen Schenkels einen spitzen Winkel von kleiner 45°, insbesondere kleiner 25°, einschließt, wodurch an der Griffseite ein hinreichender Abstand von der Heizkörpervorderseite gewährleistet und die Verletzungsgefahr beim Betätigen des Griffes verringert wird. Weiters ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß der Ringkörper an der dem anderen Schenkel zugewandten Innenseite sich konisch zu einem Fangraum für die Muttern erweitert. Ein derartiger quigeliger Fangraum ermöglicht es, das Werkzeug im sogenannten Blindgriff in Arbeitsstellung zu bringen.
Um die universelle Verwendbarkeit des Werkzeuges weiter zu vergrößern ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß das Griffende des längeren Schenkels einen Gabel- oder einen weiteren Ringkörper trägt.
Um die Verdrehbarkeit in einer Weise zu beeinträchtigen ist die Ausbildung so getroffen, daß der kürzere Schenkel des Schlüssels eine Länge aufweist, welche geringer ist als der Bodenabstand der Wandanschlüsse der Rohre, wobei vorzugsweise die Länge des längeren Schenkels wenigstens dem Vierfachen, vor- 3 AT 000 373 Ul zugsweise wenigstens dem Sechsfachen, der Länge des kürzeren
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht auf den Bypass-Körper sowie einen Teil des Heizkörpers, Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 bei angesetztem Werk, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
In Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Heizkörpers 1 dargestellt, welche mit den Rohrsträngen 2 und 3 für den Vorlauf bzw. Rücklauf verbunden werden soll. Zum Anschluß dient ein Bypass-Körper 4 in Eckform, wobei die Verbindung mit den Vorlauf- bzw. Rücklauf rohren 2 und 3 über Überwurfmuttern 5 hergestellt wird. Die Bodenoberkante ist schematisch mit 6 angedeutet, sodaß klar ersichtlich der begrenzte Freiraum für eine Verschwenkung eines Schlüssels relativ zur Bodenoberkante 6 in Fig. 1 erkennbar ist. Ein Verdrehen der Überwurfmutter 5 am Rohrleitungsstrang 3 entgegen dem Uhrzeigersinn ist durch den Rohrleitungsstrang 2 begrenzt, so daß hier nicht die volle Schwenkbarbkeit bis zum Boden ausgenützt werden kann. Die Festsetzung der Überwurfmuttern erfolgt üblicherweise durch Verdrehen im Uhrzeigersinn, wobei beispielsweise die Überwurfmutter am Rohrsträng 2 nur in einem Ausmaß verdreht werden kann, bei welchem eine Kollision des Schlüssels mit dem Rohrstrang 3 oder dem Boden 6 nicht erfolgt. Analoges gilt für beide Rohrstränge.
In der Darstellung nach Fig. 2 ist nun ersichtlich, daß der Schlüssel 7 U-förmig ausgebildet und einen kürzeren Schenkel 8 sowie einen längeren Schenkel 9 aufweist. Der längere Schenkel 9 hiebei spitzwinkelig nach vorne abgebogen, um den Freiraum des Griffteiles 10 relativ zur Vorderkante 1 des Heizkörpers zu er- 4 AT 000 373 Ul höhen. Die gedachte Verlängerung des längeren Schenkels 9 in Richtung zur gedachten Verlängerung des kurzen Schenkels 8 schließt hiebei einen Winkel (X von etwa 25° ein. Der Schlüssel 7 wird von hinten über die Mutter 5 aufgesteckt, und für das Verschwenken des Betätigungsgriffes 10 verbleibt nun zwischen den beiden Anlagestellen des Griffes 10 am Fußboden 6 ein Winkel 5 AT 000 373 Ul von etwa 150°, wodurch das Umsetzen wesentlich seltener erfolgen muß. Der Griff teil 10 kann als Maul- bzw. Gabelschlüssel ausgebildet sein, wohingegen der kürzere Schenkel 8 mit Vorteil einen Ringkörper 11 trägt, wie er in den Fig. 3 und 4 näher erläutert ist. Die freie Öffnungsweite d des Maules im Ringkörper 11 muß hiebei wenigstens gleich dem Durchmesser der Anschlußrohre 2 und 3 sein, um ein Ansetzen des Schlüssels nicht zu behindern. In Fig. 4 ist im übrigen mit 12 schematisch die Erweiterung zu einem Fangraum für das Blindansetzen des Schlüssels ersichtlich. 6
Claims (6)
- AT 000 373 Ul Ansprüche : 1. Schlüssel zum Festziehen von Muttern an Rohrsträngen, Bypass-Körpern oder dgl. zum Anschluß von Heizkörpern, insbesondere von Heizkörpern mit integriertem Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel im wesentlichen U-förmig UtusyebildtiLi mit zwei verschieden langen Schenkeln/ ist, daß am kürzeren der Schenkel ein Gabel- oder Ringkörper mit einer i'ieuLialeit Durchtrittsöffnung mit einer dem Rohrdurchmesser entsprechenden Weite angeschlossen ist und daß die lichte Weite des U-förmigen Schlüssels wenigstens der halben Tiefe des Heizkörpers [entspricht bzw. dem Abstand zwischen der Vorderkante des Heizkörpers und der Mutter entspricht.
- 2. Schlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der längere der beiden Schenkel mit der gedachten Verlängerung des kurzen Schenkels einen spitzen Winkel von kleiner 45°, insbesondere kleiner 25°, einschließt.
- 3. Schlüssel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper an der dem anderen Schenkel zugewandten Innenseite sich konisch zu einem Fangraum für die Mütter erweitert .
- 4. Schlüssel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffende des längeren Schenkels einen Gabeloder einen weiteren Ringkörper trägt.
- 5. Schlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Schenkel des Schlüssels eine Länge aufweist, welche geringer ist als der Bodenabstand der Wandanschlüsse der Rohre.
- 6. Schlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des längeren Schenkels wenigstens dem Vielfachen, vorzugsweise wenigstens dem Sechsfachen, der Länge des kürzeren Schenkels IpöSfcv ΖΊλΛΛ ~- 7
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0026594U AT373U1 (de) | 1994-08-24 | 1994-08-24 | Schluessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0026594U AT373U1 (de) | 1994-08-24 | 1994-08-24 | Schluessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT373U1 true AT373U1 (de) | 1995-09-25 |
Family
ID=3485945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0026594U AT373U1 (de) | 1994-08-24 | 1994-08-24 | Schluessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT373U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT126548B (de) * | 1930-07-30 | 1932-01-25 | Anton Tscholl | Schlüssel für Schrauben- und Holländermuttern von Rohr- und Kabelanschlüssen, sowie für Nippel. |
| DE3210039A1 (de) * | 1982-03-19 | 1983-09-22 | Karl 7022 Leinfelden-Echterdingen Huzel | Mutternschluessel |
| DE3232196A1 (de) * | 1982-08-30 | 1984-03-01 | Wolfgang 5463 Heister Horn | Montageschluessel fuer ventile, insbesondere heizkoerperventile mit eckstutzen (eckventile) |
-
1994
- 1994-08-24 AT AT0026594U patent/AT373U1/de unknown
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT126548B (de) * | 1930-07-30 | 1932-01-25 | Anton Tscholl | Schlüssel für Schrauben- und Holländermuttern von Rohr- und Kabelanschlüssen, sowie für Nippel. |
| DE3210039A1 (de) * | 1982-03-19 | 1983-09-22 | Karl 7022 Leinfelden-Echterdingen Huzel | Mutternschluessel |
| DE3232196A1 (de) * | 1982-08-30 | 1984-03-01 | Wolfgang 5463 Heister Horn | Montageschluessel fuer ventile, insbesondere heizkoerperventile mit eckstutzen (eckventile) |
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