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Die Erfindung betrifft ein Halteband zum Zusammenhalten von Gegenständen, z. B. von Skiern, u. zw. ein Halteband mit eine Zunge und eine Zungenaufnahme bildenden Endabschnitten, die miteinander in Eingriff bringbare Verbindungselemente aufweisen, welche dazu dienen, die Bandenden zur Bildung einer geschlossenen Bandschlaufe miteinander zu verbinden. Haltebänder dieser Art sind z. B. in der US-PS Nr. 3, 279, 008 beschrieben.
Es ist seit langem bekannt, Skier mit Gummibändern zusammenzuhalten, um sie leichter tragen und transportieren zu können. Solche Gummibänder werden jeweils im vorderen sowie im rückwärtigen Bereich der Skier angebracht. Oblicherweise weisen derartige Gummibänder an dem einen Ende eine Metallschlaufe und an dem andern Ende einen Metallhaken auf. Der Metallhaken passt um den seitlichen Rand eines Skis herum, und das Gummiband wird um die Skier herumgelegt, so dass die Schlaufe am andern Ende über einen nach aussen stehenden Flansch eingehängt werden kann, der am Metallhaken angebracht ist, so dass die Skier dadurch zusammengehalten werden, wobei ihre Laufflächen aneinanderliegen.
Ausser der kurzen Lebensdauer solcher Gummihaltebänder weisen diese auch den Nachteil auf. dass sie Metallhaken oder andere ähnliche vorstehende Teile aufweisen, die grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko bilden.
Wenn ein Paar von Skiern getragen wird, welche durch derartige Gummihaltebänder zusammengehalten werden, besteht die Gefahr, dass der Benutzer sich die Finger zwischen den scharfen
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die Skier in ihrem mittleren Längsbereich zusammenzuhalten, sondern ihre Haltewirkung nur am jeweils flacheren Teil der Skier im vorderen und im rückwärtigen Bereich auftritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Halteband zum Zusammenhalten von Gegen-
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ihre ganze Länge fest aneinandergedrückt werden, während zugleich harte und scharfe vorstehende Teile vermieden sind.
Gemäss der Erfindung ist ein Halteband der eingangs geschilderten Art dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge eine Anzahl von quer zur Längsachse des Haltebandes parallel zueinander verlaufenden ersten Rippen und die Zungenaufnahme einen Basisabschnitt aufweist, der mit einer Mehrzahl von ebensolchen zweiten Rippen versehen ist, die mit den ersten Rippen in Eingriff bringbar sind, dass an der Bandlängsmitte sowie an den dieser zugekehrten Enden der Zunge und der Zungenaufnahme ein Abknicken bzw.
Zusammenfalten des Bandes fördernde Querrillen, Kerben od. dgl. vorgesehen sind, und dass am Basisabschnitt der Zungenaufnahme ein Paar von Zungenhalteseitenwänden gelenkig angebracht ist, um die ersten und zweiten Rippen in ihrer Eingriffs-
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des Haltebandes und die Zunge an der Zungenaufnahme festzulegen, wenn die Rippen in Eingriff miteinander sind und der Mittelabschnitt des Haltebandes zusammengefaltet ist.
Mit dem erfinduhgsgemässen Halteband ist also, wie schon gesagt, der wesentliche Vorteil erreichbar, dass die Skier praktisch über ihre gesamte Lauffläche fest aneinandergedrückt werden können, wodurch nicht nur Verletzungen des Skifahrers ausgeschlossen werden, welcher die Skier trägt, sondern zugleich die Stahlkanten von Skiern gut geschützt werden.
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es in seiner Länge leicht verstellbar ist.
Es kann somit ein Paar von Skiern besonders kompakt zusammengehalten werden.
Das erfindungsgemässe Halteband lässt sich auch sehr kompakt zusammenpacken und ist frei von jeglichen nach aussen vorstehenden Teilen, die bei einem Sturz zu einer Verletzung des Skifahrers führen könnten. Ferner wird das Zusammenbinden von Skiern auch vereinfacht, da nur im allgemeinen ein einziges Halteband erforderlich ist, welches an einer besonders bequem zugänglichen Stelle der Skier angebracht werden kann. Die Verletzungsgefahr an den Händen eines Skifahrers, der ein Paar Skier trägt, wird mit hoher Zuverlässigkeit vermieden und die Beschädigung von Stahlkanten beim Hantieren von Skiern praktisch ausgeschlossen.
Schliesslich weist das erfindungsgemässe Halteband den wesentlichen Vorteil auf, dass es auch jber längere Gebrauchszeiten hinweg in einem ausgezeichneten Gebrauchszustand bleibt und überlies eine besonders hohe Lebensdauer aufweist.
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der Erfindung in den'Fig. 6 bis 8 in auseinandergebreiteter Stellung dargestellt, in welcher es an einem Paar Ski od. dgl. angebracht werden kann, wie es in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist. In den Fig. 2 und 3 ist das Halteband in einer kompakten, gefalteten Stellung dargestellt.
Das Halteband -10-- weist eine Zunge --12-- auf, hat einen Mittelteil -14-- und eine Zungen- aufnahme Zweckmässig ist das Halteband einstückig hergestellt und besteht beispielsweise aus Polypropylen, um flexible Gelenke bilden zu können, wie unten im einzelnen näher erläutert wird. Die Rückseite -66-- der Zungenaufnahme -16-- ist mit einem Klebemittel od. dgl.-17- ausgestattet, um sie an einem Ski fest anbringen zu können, wie es in den Fig. 5 und 7 dargestellt ist.
In einer alternativen Ausführungsform kann eine feste Anbringung entfallen, und das erfindungsgemässe Halteband kann vollständig vom Ski abgenommen werden, so dass der Benutzer das Halteband mit sich führen kann. ohne dass für ihn eine Verletzungsgefahr besteht, weil das Halteband -10-- keinerlei scharfe Kanten aufweist.
Die Zunge -12-- ist am deutlichsten aus den Fig. l. 6 und 7 ersichtlich, und sie hat einen dünnen Querschnitt (vorzugsweise 0, 05 cm), um eine gute Flexibilität zu gewährleisten. Die Zunge
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von 300 nacn oben geneigt sind. Ein Paar von Längskanälen-20 und 22-- (s. Fig. 7) erstrecken sich beidseits der Enden der ersten Rippen-18-, u. zw. in Abstand nach innen von diesen Enden, um das Falten des Haltebandes in die'in Fig. 2 dargestellte Stellung zu erleichtern.
Die Zunge des Haltebandes ist weiterhin mit einem Paar von erhöhten gezahnten Randabschnitten --24 und 26-- ausgestattet, durch welche die Zunge gehalten wird, wenn das Halteband um ein Paar Skier herumgelegt ist, wie dies unten näher erläutert wird. Die Randabschnitte --24 und 26-- er- strecken sich entlang eines Teiles der Kanten der Zunge auf der gegenüberliegenden Seite von
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tät des Haltebandes im Bereich der Zunge und es ist eine Lasche --28-- am stirnseitigen En- dender Zunge angeordnet, um das Herumziehen des Haltebandes um die Skier sowie das Lösen der Zunge von der Zungenaufnahme zu erleichtern.
Der Mittelabschnitt --14-- des Haltebandes bildet sowohl mit der Zunge -12-- als auch mit der Zungenaufnahme --16-- ein Stück, wobei Kerben oder Querrillen --31 und 33-- wie Gelenke wirken, um welche die Zunge und die Zungenaufnahme geschwenkt werden können, damit das Hal- teband-10-leicht um ein Paar Skier od. dgl. herumgelegt und daran befestigt werden kann.
Für eine Verwendung als Ski-Halteband hat sich eine Länge von etwa 10, 2 bis 12, 7 cm für den Mittelabschnitt -14-- als ausreichend erwiesen.
Die Zungenaufnahme --18-- des Haltebandes --10-- hat einen mittleren Basisabschnitt - 32--, welcher eine Mehrzahl von sich in der Querrichtung erstreckenden unterschnittenen zweiten Rippen --34-- aufweist, die sich von dort in der entgegengesetzten Richtung der ersten Rippen --18- auf der Zunge -12-- des Haltebandes erstrecken. Die zweiten Rippen --34-- verjün-
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mit diesen ordnungsgemäss zum Eingriff zu kommen.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind eine oder mehrere Gruppen -36- von verkürzten Rippen auf der Zungenaufnahme des Haltebandes angeordnet, um flache Bereiche-37-zu bilden, welche dazu dienen, ein bei der Herstellung be-
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Abstandes zwischen den benachbarten Rippen --11- auf der Zunge, weil die Flexibilität, die im Bereich der Zunge angestrebt wird, in der Zungenaufnahme nicht erforderlich ist. Die erhöhte Anzahl von Rippen-18-auf der Zunge trägt weiterhin dazu bei, dass eine feinere Einstellung der Spannung des Haltebandes um die Skier herum möglich ist, wenn die Zunge weiter in die Zungen-
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sind. um die Randabschnitte --24 und 26-der Zunge in der zusammengefalteten Stellung aufzunehmen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die hochstehenden.
Ränder --42 und 44-- der Kanäle-38 und 40-- bei --48 und 48-- so abgestuft, dass zwei flexible bzw. federnde Gelenke-50
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ingeschrägt sind, um Zungenhalteseitenwände-54 und 56-aufzunehmen. Die Zungenhalteseitenwände sind mit nach innen gerichteten Flanschstreifen-58 und 60-ausgestattet, von denen jeder Haltelippen-62 und 64-- an seinen hochstehenden Enden aufweist, um Verriegelungskanäle - 59 und 61-zu bilden, welche die Zungen-12-des Haltebandes in der Zungenaufnahme festlegen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, stehen dann, wenn das Halteband-10-um ein Paar Skier od. dgl. herumgelegt ist, die Rippen-18 bzw. 34-auf der Zunge und der Zungenaufnahme des Haltebandes miteinander im Eingriff, und die Flanschstreifen-58, 60-und die Haltelippen - 62, 64-der gelenkig angebrachten Zungenhalteseitenwände --54, 56-- passen über die Randabschnitte-24 und 26-der Zunge, welche ihrerseits in den Verriegelungskanälen-59 und 61angeordnet sind, um die Zunge in der Zungenaufnahme zu halten, so dass die Rippen-18, 34-
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3band-10-in seiner kompakten, zusammengefalteten Stellung ist, die Flansche und die Haltelippen über die hochstehenden Ränder der ersten Rippen-18-auf der Zunge des Haltebandes, um das Halteband in dieser Lage zu fixieren.
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Wenn im Gebrauch gemäss Fig. 5 ein Paar Skier --65-- zusammengehalten wird. werden die Skier zusammengedrückt und wenn das Halteband --10-- nicht an einem der Skier durch ein Klebemittel-17-- befestigt ist. wird die Rückseite --66-- des Basisabschnittes der Zungenaufnahme --16-- des Haltebandes gegen eine Seite der Skier gedrückt, u. zw. im Bereich der Skimitte.
Der Mittelabschnitt --14-- des Haltebandes wird dann fest um die Skier herumgezogen, und mit den Zungenhalteseitenwänden --5ol und 56-- der Zungenaufnahme --16-- von dort nach aussen bewegt, so dass die Zunge des Haltebandes gegen die Zungenaufnahme gedrückt wird, wobei jeweils die Rippen --18 und 34-- miteinander zum Eingriff kommen. Die Zungenhalteseitenwände --5ol und 56-- werden dann derart nach innen gedrückt, dass die Flansche und die Haltelippen über die Randabschnitte --24 und 26-- und um diese herum derart an der Zunge befestigt werden, dass auf diese Weise die Zunge in der Zungenaufnahme fixiert ist und damit das Halteband --10-- fest um die Skier herumgelegt ist.
Wie bei --63-- aus der Fig. 5 ersichtlich ist, kann dann, wenn das Halteband --10-- um
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herumgelegt werden. Die Wölbung bzw. Spannung der Skier hat die Tendenz, dass die Skier nach aussen gedrückt werden, wodurch die ersten und zweiten Rippen --18, 34-- unter Vorspannung gebracht werden. Wenn das Band jedoch festgezogen werden soll, so kann dies dadurch geschehen, dass die Zunge --12-- des Haltebandes weiter in die Zungenaufnahme mittels der Lasche --28-hineingezogen wird, da die in entsprechender Weise unterschnittenen Rippen praktisch wie Sperrklinken wirken, so dass zwar die Zunge in der einen Richtung weiter in die Zungenaufnahme hineingezogen werden kann, während jedoch zugleich verhindert ist, dass die Zunge in der entgegengesetzten Richtung herausgezogen wird.
Deswegen hat die vorderste Rippe-67- (Fig. 7) auf der Zunge einen abgerundeten vorderen Rand --69--, um das Festziehen zu erleichtern.
Um das Halteband von den Skiern abzunehmen, ist es lediglich erforderlich, die Zungenhalteseitenwände nach aussen zu drehen, um die Flansche und die Haltelippen aus den gezahnten Rand-
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der Zungenaufnahme des Haltebandes herausgeführt werden kann. Die gelenkige Verbindung zwischen dem Basisabschnitt --32-- und den Zungenhalteseitenwänden-54, 56-- trägt nicht nur dazu bei, dass die Zunge leicht aus der Zungenaufnahme herausgeführt werden kann, sondern schafft
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band durch Vereisung festgesetzt haben könnte, und die Funktion des Haltebandes beeinträchtigen könnte.
Um das Halteband in eine kompakte Stellung zum Transportieren zusammenfalten zu können, wie es in den Fig. 1 bis 3 veranschaulicht ist. ist eine vorgefertigte Rille --70-- in der Mitte des
Mittelabschnittes --14-- des Haltebandes vorgesehen. Diejenige Hälfte --72-- des Mittelabschnittes, welche benachbart zur Zungenaufnahme angeordnet ist, wird zunächst in die Zungenaufnahme ge- bracht. u. zw. über deren Rippen-34-, wie es in den Fig. 1 und 3 dargestellt ist.
Diejenige Hälfte-74-des Mittelabschnittes, welche zur Zunge benachbart angeordnet ist, wird dann über die andere Hälfte-72-- zurückgefaltet, und die Zunge --12-- des Haltebandes wird ihrerseits über die beiden Hälften --72 und 74-des Haltebandes in die Zungenaufnahme hineingefaltet, wobei die ersten Rippen --18-- sich von der Zungenaufnahme aus nach aussen erstrecken. Die Zunge und der Mittelabschnitt des Haltebandes werden dann gegen die Rippen-34-in der Zungenaufnahme hineingedrückt, wobei die gezahnten Randabschnitte-24 und 26-auf der Zunge sich in die Kanäle-38 und 40-- in der Zungenaufnahme hineinerstrecken.
Die Zungenhalteseitenwände-54, 56-werden dann nach innen bewegt, wobei die darauf angeordneten Flansche um die hochstehenden Seitenränder der ersten Rippen --18-- auf der Zunge herumgelegt werden und wobei die Haltelippen-62 und 64-sich in die Längskanäle-20 und 22-- der Zunge des Haltebandes erstrecken, so dass dadurch das Halteband in einer kompakten zusammengefalteten Stellung angeordnet ist.
Wenn das Halteband -10-- an der Oberseite eines der Skier angebracht ist, wie es in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist, wobei sich das Halteband in der kompakten Stellung befindet. ist die Zunge des Haltebandes fest in der Zungenaufnahme gehalten, u. zw. durch die Zun- genhalteseitenwände, so dass die Benutzung der Skier keineswegs behindert wird und auch während des Skilaufs oder eines Sturzes keinerlei Nachteile entstehen.
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Es ist zu bemerken, dass hinsichtlich der Länge und der Konstruktion des Mittelabschnittes des Haltebandes Abwandlungen denkbar sind, wenn das Halteband für andere Gegenstände als Skier verwendet werden soll.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halteband zum Zusammenhalten von Gegenständen, z. B. von Skiern, mit eine Zunge und eine Zungenaufnahme bildenden Endabschnitten, die miteinander in Eingriff bringbare Verbindungselemente auf weisen, welche dazu dienen, die Bandenden zur Bildung einer geschlossenen Bandschlaufe miteinander zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (12) eine Anzahl
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bringbar sind.genaufnahme (16) ein Paar von Zungenhalteseitenwänden (54, 56) gelenkig angebracht ist, um die ersten und zweiten Rippen (18 bzw. 34) in ihrer Eingriffstellung auf der Zungenaufnahme (16) zu halten, bzw.
die alternativ dazu dienen, den Mittelabschnitt (14) des Haltebandes (10) und die Zunge (12) an der Zungenaufnahme (16) festzulegen, wenn die Rippen (18 und 34) in Eingriff miteinander sind und der Mittelabschnitt (14) des Haltebandes zusammengefaltet ist.
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