AT367543B - Patrone - Google Patents

Patrone

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AT367543B
AT367543B AT765779A AT765779A AT367543B AT 367543 B AT367543 B AT 367543B AT 765779 A AT765779 A AT 765779A AT 765779 A AT765779 A AT 765779A AT 367543 B AT367543 B AT 367543B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/72Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material
    • F42B12/74Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the core or solid body
    • F42B12/745Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the core or solid body the core being made of plastics; Compounds or blends of plastics and other materials, e.g. fillers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Patrone, mit einer Hülse, in der ein Zünder mit einem Treibmittel und ein aus kugelförmigen Teilen bestehendes Geschoss angeordnet sind. Derartige Patronen sind bereits seit langem bekannt. 



   Bei den für Pistolen oder Gewehre üblichen Patronen besteht das Geschoss aus einem Stahlmantel mit einer Bleifüllung, durch welche die erforderliche Masse sichergestellt wird. Eine derartiges Geschoss besitzt eine grosse Durchschlagskraft und ruft daher in der Regel schwere Verletzungen, wenn nicht sogar den Tod des getroffenen Lebewesens hervor. 



   Bei Schrotpatronen besteht das Geschoss aus Schrotkugeln, deren Durchmesser je nach dem Verwendungszweck innerhalb gewisser Grenzen variieren kann. Beim Abschuss einer solchen Schrotpatrone streuen die Schrotkugeln, so dass sie eine grössere Fläche treffen. Trotzdem dringen infolge ihrer Masse die Schrotkugeln tief in das Fleisch des getroffenen Lebewesens ein und bewirken daher gleichfalls erhebliche Verletzungen, in deren Folge fallweise auch der Tod eintritt. Bei derartigen Geschossen ist es bekannt, die Schrotkugeln mit einem lichtreflektierenden Überzug zu versehen, um die Flugbahn der Schrotkugeln auch bei Dunkelheit verfolgen zu können. Durch Anordnung eines die Schrotkugeln bedeckenden Schmiermittels wird hiebei verhindert, dass die Schrotkugeln durch den lichtreflektierenden Überzug aneinander haften. 



   Häufig besteht jedoch die Forderung, dass das getroffene Lebewesen durch das Geschoss nur 
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 ist. Auch Tiere sollen häufig nicht getötet werden, sondern nur soweit betäubt werden, dass sie eingefangen werden können. Die hiefür bisher verwendete Betäubungsmunition weist zahlreiche Nachteile auf. So muss das Tier an einer Stelle getroffen werden, wo sichergestellt ist, dass das Betäubungsmittel in die Blutbahn gelangt und daher zur Wirkung kommt. Ausserdem muss die Menge des Betäubungsmittels sorgfältig bestimmt werden, da eine zu geringe Menge nicht den gewünschten Erfolg bringt und eine zu grosse Menge gleichfalls zum Tod des Tieres führen kann. 



   Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Patrone zu schaffen, deren Geschoss lediglich eine vorübergehende Beeinträchtigung des getroffenen Lebewesens bewirkt. Die Erfindung geht hiebei aus von einer Patrone der eingangs beschriebenen Art und besteht im wesentlichen darin, dass die kugelförmigen Teile von kleinen   Kügelchen   oder Bläschen gebildet sind, die aus einem thermoplastischen Copolymerisat, vorzugsweise aus elastischem Vinylchlolrid- oder Vinylidenchlorid-Copolymerisat bestehen und deren Oberfläche mittels eines Adhäsionsvermittlers miteinander verbunden ist, wobei zwischen den Kügelchen oder Bläschen Teilchen mit grosser Masse, vorzugsweise Schrotkugeln, vorgesehen sind. Auf diese Weise wird ein Geschoss gebildet, das aus einer zähen Masse besteht, deren Form sich jedoch durch äussere Krafteinwirkung ändern kann.

   Das Geschoss ist zunächst der Form der Hülse angepasst und fliegt beim Abschiessen der Patrone auf das Ziel zu, wobei durch die zwischen den Kügelchen oder Bläschen eingebetteten Teilchen grosser Masse gewährleistet wird, dass das Geschoss die für die Flugbewegung erforderliche Masse besitzt. Da die Oberflächen der Kügelchen oder Bläschen mittels des Adhäsionsvermittlers miteinander verbunden sind und da die Teilchen grosser Masse zwischen den Kügelchen oder Bläschen eingebettet sind, wird sichergestellt, dass das Geschoss als Ganzes bis zum Ziel gelangt. Beim Auftreffen des Geschosses wird dieses infolge seiner zähflüssigen Konsistenz flach gedrückt, wobei sich auch die Bindung der Kügelchen oder Bläschen zumindest teilweise wieder löst.

   Dadurch wird ein Schlag verursacht, durch welchen eine Betäubung des getroffenen Lebewesens bewirkt oder zumindest durch den dabei hervorgerufenen Schmerz eine wesentliche Beeinträchtigung dieses Lebewesens hervorgerufen wird. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung können die durch den Adhäsionsvermittler miteinander verbundenen Kügelchen oder Bläschen und die dazwischen eingebetteten, eine grosse Masse aufweisenden Teilchen in einer Kunststoffolie eingeschlossen sein. Diese Kunststoffolie bewirkt, dass die Kügelchen oder Bläschen und die dazwischen eingebetteten, eine grosse Masse aufweisenden Teilchen während der Flugbewegung unter allen Umständen zusammengehalten werden und verbessert ausserdem die Gleiteigenschaften an der Aussenseite des Geschosses, so dass dieses leichter aus der Hülse austreten kann. 



   Es hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, wenn die Kügelchen oder Bläschen aus   Vinylchlorid-Äthylen-Copolymerisat   oder Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymerisat bestehen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zweckmässig werden Bläschen verwendet, in deren Innerem ein Gas, vorzugsweise Luft eingeschlossen ist. Derartige Bläschen sind bereits bekannt und in den Literaturstellen "modern plastics", August 1969, Seiten 55 bis 57 und "Kunststoffe", Band 60,1970, Seiten 19 bis 22 beschrieben. 



   Als Adhäsionsvermittler können die Bläschen mit einer Schmelze, Lösung, Emulsion oder Dispersion imprägniert sein, wobei alle Substanzen geeignet sind, die einen breiten Erweichungsbereich aufweisen, wie   z. B.   niedermolekulare Polymerisate oder Mischpolymerisate, natürliche und   künstliche   Harze, natürliche und synthetische Wachse und vor allem solche Substanzen, wie sie zur Klebstoffbzw. Schmelzklebstoffherstellung verwendet. werden. Weichmacherhaltige Mischpolyamide mit einem Schmelzpunkt von ungefähr   680C   haben sich als besonders günstig erwiesen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert, in welchem eine erfindungsgemässe Patrone im Schnitt dargestellt ist. 



   Die erfindungsgemässe Patrone weist eine   Hülse --1-- auf,   die mit einem Bodenteil --2-- versehen ist, in der ein   Zünder --3-- angeordnet   ist. Oberhalb des   Zünders --3-- befindet   sich in der   Hülse-l-eine Pulverladung-4-,   die als Treibmittel dient. Oberhalb der Pulverladung --4-befindet sich eine Scheibe --5--, auf die die Pulverladung einwirkt, und welche über ein zusammendrückbares, vorzugsweise elastisches Zwischenglied --6-- mit einer   Stabilisierungshülse-7-ver-   
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 befindet sich das   Geschoss --8--,   welches durch eine   Abdeckplatte --9-- in der Hülse --1-- gehalten   ist.

   Die Abdeckplatte --9-- ist hiebei durch Umbördeln des Hülsenrandes gehalten und wird beim Zünden der Pulverladung durch das hinausfliegende   Geschoss --8-- weggerissen.   



   Das   Geschoss --8-- besteht   aus kleinen Bläschen, deren Hülle aus einem thermoplastischen Copolymerisat, vorzugsweise aus elastischem Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymerisat oder Vinyl-   chlorid-Äthylen-Copolymerisat   besteht und deren Inneres ein Gas, vorzugsweise Luft, enthält. Die   Hüllen   der Bläschen sind durch einen Adhäsionsvermittler miteinander verbunden. Dieser Adhäsionsvermittler besteht aus einer flüssigen oder pastösen Substanz, die auf die   Bläschenhüllen   eine geringfügig weichmachende   Wirkung ausübt.   Es können hiefür alle geeigneten Stoffe verwendet werden, wie   z.

   B.   niedermolekulare Polymerisate oder Mischpolymerisate, natürliche und   künstliche   Harze, natürliche und synthetische Wachse und vor allem solche Substanzen, wie sie zur Klebstoffbzw. Schmelzklebstoffherstellung verwendet werden. Weichmacherhaltige Mischpolyamide mit einem Schmelzpunkt von ungefähr   68 C   haben sich als besonders günstig erwiesen. Auf diese Weise entsteht ein mikroschaumartiges Gebilde, in welchem Schrotkugeln eingebettet sind, die sicherstellen, dass das Geschoss die für seine Flugbahn notwendige Masse aufweist.

   Das mikroschaumartige Gebilde, in dem die Schrotkugeln eingebettet sind, ist in eine Folie --10-- aus Polyvinylchlorid eingeschlossen, die nicht nur dieses Gebilde zusätzlich zusammenhält, sondern die auch ein unmittelbares Anliegen an der Innenwand der   Hülse-l-verhindert   und so die Gleiteigenschaften des Geschosses - innerhalb der   Hülse-l-verbessert.   



   PATENTANPSRÜCHE : 
1. Patrone, mit einer Hülse, in der ein Zünder mit einem Treibmittel und ein aus kugelförmigen Teilen bestehendes Geschoss angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die kugelförmigen Teile von kleinen Kügelchen oder Bläschen gebildet sind, die aus einem thermoplastischen Copolymerisat, vorzugsweise aus elastischem Vinylchlorid- oder Vinylidenchlorid-Copolymerisat, bestehen und deren Oberfläche mittels eines Adhäsionsvermittlers miteinander verbunden ist, wobei zwischen den Kügelchen oder Bläschen Teilchen mit grosser Masse, vorzugsweise Schrotkugeln, vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Adhäsionsvermittler miteinander verbundenen Kügelchen oder Bläschen und die dazwischen eingebetteten, eine grosse Masse aufweisenden Teilchen in einer Kunststoffolie (10) eingeschlossen sind.
    3. Patrone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kügelchen oder Bläschen aus Vinylchlorid-Äthylen-Copolymerisat oder Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymerisat bestehen. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der Bläschen ein Gas, vorzugsweise Luft, eingeschlossen ist.
AT765779A 1979-12-04 1979-12-04 Patrone AT367543B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1995000815A1 (en) * 1993-06-28 1995-01-05 Constantia (International) Limited A baton projectile
EP2761246A4 (de) * 2011-09-27 2015-07-22 Ufb Technologies Ltd Nicht tödliches geschoss und munition damit

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ATA765779A (de) 1981-02-15

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