AT362787B - Verfahren zur herstellung von neuen n-cycloalkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen n-cycloalkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen

Info

Publication number
AT362787B
AT362787B AT0424679A AT424679A AT362787B AT 362787 B AT362787 B AT 362787B AT 0424679 A AT0424679 A AT 0424679A AT 424679 A AT424679 A AT 424679A AT 362787 B AT362787 B AT 362787B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
acid
imidazolines
phenylamino
addition salts
acid addition
Prior art date
Application number
AT0424679A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA424679A (de
Original Assignee
Boehringer Sohn Ingelheim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19762636732 external-priority patent/DE2636732A1/de
Application filed by Boehringer Sohn Ingelheim filed Critical Boehringer Sohn Ingelheim
Priority to AT0424679A priority Critical patent/AT362787B/de
Publication of ATA424679A publication Critical patent/ATA424679A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT362787B publication Critical patent/AT362787B/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten 2-Phenylamino-   - imidazolinen- (Z)   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 sowie deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalzen, mit wertvollen therapeutischen Eigenschaften. 



   In der Formel (I) bedeuten   R I'R 2 und R.,   die gleich oder verschieden sein können, ein Wasserstoffatom, oder ein Fluor- oder Chlor- oder Bromatom oder eine Methyl-, Äthyl-, Methoxy-, Hydroxy-, Trifluormethyl- oder Cyanogruppe und n die Zahlen 2,3, 4 oder 5. 



   Die Herstellung der Verbindungen der Formel (I) erfolgt durch Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 Die Position der Substituenten lässt sich ausser durch diese Synthese auch durch die NMR-Spektroskopie festlegen [vgl. H. Stähle und K.-H. Pook, Liebigs Ann. Chem. 751,159 ff (1971)]. 



   Bei dem Verfahren ist es erforderlich, bei erhöhter Temperatur, zweckmässig zwischen 60 und   180 C,   zu arbeiten. Lösungsmittel sind nicht erforderlich. Es ist zweckmässig, das als Reaktionspartner verwendete Äthylendiamin bzw. dessen Säureadditionssalz, im Überschuss anzuwenden. 



   Verbindungen der Formel (II) erhält man ausgehend von Anilinen, durch Umsetzung mit Verbindungen der Formel 
 EMI1.6 
 worin Hal ein Chlor-, Brom- oder Jodatom bedeutet und n die obige Bedeutung hat, und nachfolgende Reaktion der dabei entstehenden sekundären Amine, mit Cyanaten oder Thiocyanaten, wobei Harnstoffe bzw. Thioharnstoffe gebildet werden. Harnstoffe und Thioharnstoffe können dann weiter mit Alkylierungsmitteln in entsprechende Isouroniumsalze bzw. Isothiuroniumsalze überführt werden. 



  Aus diesen Säureadditionsverbindungen lassen sich mit Basen die entsprechenden Isoharnstoffe bzw. 
 EMI1.7 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 unter Bildung von Guanidinen angelagert werden kann. 



   Ausgangsverbindungen der Formel (III) lassen sich durch Halogenierung der zugrundeliegen- den primären Alkohole darstellen. 



   Die erfindungsgemäss herstellbaren   2-Phenylamino-imidazoline- (2)   der allgemeinen Formel (I) können auf übliche Weise in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze überführt werden.
Zur Salzbildung geeignete Säuren sind beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasser- stoffsäure, Fluorwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Essigsäure, Propion- säure, Buttersäure, Capronsäure, Valeriansäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäu- re, Fumarsäure, Milchsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Äpfelsäure, Benzoesäure, p-Hydroxybenzoe- säure, p-Aminobenzoesäure, Phthalsäure, Zimtsäure, Salicylsäure, Ascorbinsäure, Methansulfonsäure,
8-Chlortheophyllin u. dgl. 



   Die neuen Verbindungen sowie deren Säureadditionssalze haben wertvolle analgetische Eigenschaften und können daher bei der Behandlung der verschiedenen Erscheinungsformen von Schmerzzuständen, wie z. B. Migräne, Anwendung finden. Die analgetische Wirkung der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen wurde an Mäusen nach dem Writhing-Test [Blumberg, Wolf und Dayton, Proc. Soc. Exp. Biol. Med. 118 (1965), 763] und dem Hot-Plate-Test [Woolfe und MacDonald, J. Pharmacol. Exp. Ther. 80 (1944), 300] geprüft, wobei sich zeigte, dass die neuen 2-Phenylamino-imidazoline eine bis zu 100fache Wirkung des Morpholins besitzen. Gegenüber den in der DE-OS 1958201 offenbarten   N-Allyl-2-phenylamino-imidazolinen- (2)   ist gleichfalls eine Wirkungssteigerung um das Hundertfache für die neuen Verbindungen festzustellen. 



   Die Dosierung liegt bei 0, 1 bis 80 mg, vorzugsweise 1 bis 30 mg. 



   Die Verbindungen der Formel   (I) bzw.   ihre Säureadditionssalze können auch mit andersartigen Wirkstoffen zum Einsatz gelangen. Geeignete galenische Darreichungsformen sind beispielsweise Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Lösungen oder Pulver ; hiebei können zu deren Herstellung die üblicherweise verwendeten galenischen Hilfs-, Träger-, Spreng- oder Schmiermittel oder Substanzen zur Erzielung einer Depotwirkung Anwendung finden. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken. 



   Beispiel   l : 2- [N- (Cyclopropylmethyl)-N- (2, 6-dichlorphenyl)-amino]-imidazolin  
7, 65 g   N- (Cyclopropylmethyl)-N- (2, 6-dichlorphenyl)-guanidin,   hergestellt durch Umsetzung von   N- (2, 6-Dichlorphenyl)-guanidin   mit Chlormethylcyclopropan, werden zusammen mit 1, 7 ml Äthylendiamin in 65 ml Amylalkohol unter kräftiger Rührung 20 h lang am Rückfluss erhitzt. Sodann wird im Vakuum zur Trockne eingeengt und der Rückstand in zirka In   Hel   gelöst. Durch stufenweises Alkalisieren mit 2n Natronlauge und jeweiliges Extrahieren mit Äther erhält man bei aufsteigenden pH-Werten 10 Ätherfraktionen, von denen die DC-einheitlichen vereinigt, über   MgSO..   getrocknet und im Vakuum eingeengt werden.

   Den Rückstand bringt man durch Verrühren mit wenig absolutem Äther zur Kristallisation. Nach Absaugen und Trocknen erhält man eine Ausbeute von 0, 3 g entsprechend 4, 0% der Theorie   2 - [ N- (Cyclopropylmethyl) -N- ( 2, 6-dichlorphenyl) -amino ] -imidazolin   vom Schmelzpunkt 120 bis 123 C. 



   Beispiel 2   : 2- [N- (Cyclopropylmethyl)-N- (2, 6-dichlorphenyl)-amino]-imidazolin   
 EMI2.1 
 stellten Imidazolinderivat (DC-Kontrolle in den Systemen A, B und C. Sichtbarmachung : Kaliumjodplatinat)
A = sek. Butanol/85% ige Ameisensäure/Wasser   (75 : 15 :   10) 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI5.5 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 EMI6.2 EMI6.3 EMI6.4
AT0424679A 1976-08-14 1979-06-15 Verfahren zur herstellung von neuen n-cycloalkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen AT362787B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0424679A AT362787B (de) 1976-08-14 1979-06-15 Verfahren zur herstellung von neuen n-cycloalkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762636732 DE2636732A1 (de) 1976-08-14 1976-08-14 Neue substituierte 2-phenylamino- imidazoline- (2), deren saeureadditionssalze, diese enthaltende arzneimittel und verfahren zur herstellung derselben
AT568977A AT357152B (de) 1976-08-14 1977-08-02 Verfahren zur herstellung von neuen n-cyclo- alkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen
AT0424679A AT362787B (de) 1976-08-14 1979-06-15 Verfahren zur herstellung von neuen n-cycloalkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA424679A ATA424679A (de) 1980-11-15
AT362787B true AT362787B (de) 1981-06-10

Family

ID=27149876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0424679A AT362787B (de) 1976-08-14 1979-06-15 Verfahren zur herstellung von neuen n-cycloalkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT362787B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA424679A (de) 1980-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2305092C2 (de)
CH631970A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer substituierter 2-phenylamino-imidazoline-(2) und deren saeureadditionssalze.
DD142048A5 (de) Verfahren zur herstellung von substituierten 2-phenylimino-imidazolidinen
CH423751A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Guanidine
DE2006895A1 (de) Neue Phenacetylguanidine und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1593728C3 (de) Substituierte Amidine und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH497432A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Arylhydrazino-imidazolinen-(2)
AT362787B (de) Verfahren zur herstellung von neuen n-cycloalkylmethyl-2-phenylamino-imidazolinen-(2) und ihren saeureadditionssalzen
EP0012822B1 (de) Neue 3,4-disubstituierte 2-Phenylimino-imidazolidine, deren Säureadditionssalze, diese enthaltende Arzneimittel und Verfahren zu deren Herstellung
DE2259160A1 (de) Neue substituierte 2-phenylaminoimidazoline, deren saeureadditionssalze und verfahren zur herstellung derselben sowie ihre verwendung als arzneimittel
DE2300018C2 (de) 1-[N-Methyl-N-(&amp;beta;-phenyläthyl)-3-aminopropyl]- benzimidazol-Abkömmlinge
EP0007438B1 (de) Neue substituierte 2-Phenylamino-imidazoline-(2), deren Säureadditionssalze, diese enthaltende Arzneimittel und Verfahren zur Herstellung derselben
DE2832310A1 (de) Neue substituierte 2-phenylamino-imidazoline-(2), deren saeureadditionssalze, diese enthaltende arzneimittel und verfahren zur herstellung derselben
CH474490A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Benzolsulfonylharnstoffe
DE2428193C2 (de) p-(4-Chinolylamino)benzamide, Verfahren zu deren Herstellung und dieselben enthaltende pharmazeutische Präparate
DE2830278A1 (de) Neue substituierte 2-phenylamino-imidazoline-(2), deren saeureadditionssalze, diese enthaltende arzneimittel und verfahren zur herstellung derselben
DE2265595C2 (de) Substituierte 2-(N-2-Methylallyl-N-phenylamino)-imidazoline-(2), deren Säureadditionssalze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Mittel
AT227684B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Anthranilsäuren und deren Salzen
AT227683B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Anthranilsäuren und deren Salzen
AT371113B (de) Verfahren zur herstellung von neuen imidazolen und deren salzen
AT244987B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolylalkylguanidin-Derivate
DE3218048A1 (de) Cyclische (alpha)-aminoderivate von 1-(3&#39;,4&#39;-methylendioxyphenyl)-aethanol, ein verfahren zu deren herstellung und sie enthaltende arzneimittel
AT400146B (de) Verfahren zur herstellung von 1-(2-((5-
AT239779B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Äther von substituierten Hydroxybenzoesäureamiden und ihrer Salze bzw. quartären Ammoniumverbindungen
AT368484B (de) Verfahren zur herstellung von neuen substituierten 3-(3&#39;-amino-2&#39;-hydroxypropoxyphenyl)acryls[urederivaten

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee