AT36102B - Mechanischer Röstofen. - Google Patents

Mechanischer Röstofen.

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AT36102B
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Austria
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oven
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mechanical
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Roman Von Zelewski
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Roman Von Zelewski
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  Mechanischer Röstofen. 



   Bei den meisten bestehenden mechanischen Röstöfen findet ein ununterbrochener Betrieb statt, d. h. die Aufgabe und der Austrag der Erze erfolgt ohne erhebliche Unterbrechung. Die Erze fallen aus der Austragöffnung   ohne Rücksicht darauf,   ob sie völlig   abgerostet   sind oder nicht. Nun ist bekannt, dass auch Erze derselben Gattung, z. B. Zinkblende, selbst bei gleichem Schwefelgehalt ein verschiedenes Verhalten zeigf'n. sich also leichter oder schwerer abrösten lassen. Ein bestimmter ununterbrdchen arbeitender,   mechanischer   Ofen wird daher nur immer für eine bestimmte Erzsorte die geeignetste Bauart haben, für andere   Krzsorten   aber in seinen Abmessungen und seiner Einrichtung sich ungeeignet erweisen. 



   Es sind nun bereits Vorrichtungen und Verfahren zum Rösten von Erzen bekannt. 
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 weiterbefördert und so stufenweise in verschiedenen Stockwerken bis   zum Totrösten be-   handelt wird. Auch sind zur Ausführung eines ähnlichen Verfahrens bereits Rundherdröstöfen bekannt, bei denen das Röstgut auf einem umlaufenden Herde von verschieden einstellbaren Schaufeln je nach deren Einstellung fortbewegt oder ausgetragen wird. 



   Den Gegenstand der   Krnndung   bildet nun   ein mechanischer Röstofen für   diese   bf-     kannten     Röstverfahren,   bei dem der die Fortbewegung und das Durchrühren des Erzes bewirkenden Mechanismus derart sich trennen liisst, dass eine gewisse vor dem Austrage im Endteil des Ofens liegende Erzmenge bis zur Totröstung gerührt werden kann, während 
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 einander getrennte Vorrichtungen zu geben, welche das Rühren und Fortbewegen bewerkstelligen, ohne den Ofen selbst zu trennen und auf diese einfache Weise den   Betrieb zu     einem   unterbrochenen zu   gestatten.

   Man   ist dann in der Lage, durch die eine Vor-   richtung eine   gewisse Menge Erzes in den Endteil des Ofens zu bringen und mittels einer zweiten Vorrichtung durch nur   ruhrende,   aber nicht   fortbewegende Arbeit totzurösten.   



  Während der Toträstung durch die zweite Vorrichtung wird die erste   Vorrichtung still-   gesetzt. Man könnte einwenden, dass sich eine gleiche Wirkung durch eine einzige Vorrichtung erzielen liesse, wenn man die   Krähler     umstellbar   macht. so dass einmal eine fortbewegende, das andere Mal eine nur   rührende Bewegung   des Erzes bewirkt wird. Hiedurch würde stets das gesamte im Ofen befindliche Erz in Bewegung gehalten werden. Die Folge aber davon wäre, dass das Erz in ziemlich abgeröstetem Zustand in den Endteil des Ofens gelangte, wo infolge des geringen Schwefelgehaltes nicht mehr   genügend Hitze   zur   TotrOstung   entwickelt werden könnte. 



   In der Zeichnung ist beispielsweise die Erfindung in ihrer Verwendung an dem hekannten Herreshoffofen dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch den   mittleren tel   des mit der   Ernndung versehenon   Röstofens und Fig. 2 einen Querschnitt zu Fig. 1. 



     Die Rührarme a   des untersten Herdes oder der untersten Merde des Ofens sind in eine besondere, die stehende Welle b umschliessende Muffe   c   eingesetzt. Diese Muffe und 

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 dadurch auch die   Rührarme   a erhalten einen besonderen, nicht mit der stehenden Welle in Zusammenhang stehenden Antrieb. Die'Zähne d der Arme können zweckmässig in bekannter Weise so gestaltet sein, dass sie beim Drehen nach der einen Richtung nur rühren, bei umgekehrter Drehung aber austragen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mechanischer Röstofen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen zum Rühren und Fortbewegen des Röstgutes im Ofen trennbar sind, so dass es möglich wird, eine gewisse vor dem Austrage im Endteil des Ofens liegende Erzmenge bis zur Toti stung zu rühren, während das übrige im Ofen befindliche Erz in der Zeit des Totröstens des umgerührten Erzteiles in Ruhe verbleibt. EMI2.1
AT36102D 1906-10-13 1907-09-26 Mechanischer Röstofen. AT36102B (de)

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