AT360441B - Schachtabdeckungstragrahmen - Google Patents

Schachtabdeckungstragrahmen

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AT360441B
AT360441B AT130278A AT130278A AT360441B AT 360441 B AT360441 B AT 360441B AT 130278 A AT130278 A AT 130278A AT 130278 A AT130278 A AT 130278A AT 360441 B AT360441 B AT 360441B
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Austria
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manhole cover
support frame
manhole
construction
cover support
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AT130278A
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Johann Dipl Ing Fuchs
Original Assignee
Johann Dipl Ing Fuchs
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
    • E02D29/14Covers for manholes or the like; Frames for covers
    • E02D29/1409Covers for manholes or the like; Frames for covers adjustable in height or inclination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen im Schacht- bzw. Kanalschachtbau noch nicht bekannten Bauteil, bezeichnet als Schachtabdeckungstragrahmen, sowie ein Verfahren, wie mittels dieses Tragrahmens Schachtabdeckungen in Fahrbahnkonstruktionen technisch besser und kostensparend eingebaut werden können. 



   Der Schachtabdeckungstragrahmen, der zwischen dem Schachtoberteil und der Schachtabdeckungbestehend aus Rahmen und Deckel-eingebaut wird, vermittelt einen hohen Einspannungsgrad von Schachtabdeckungen üblicher Bauart in Fahrbahnkonstruktionen und macht eine stufenlose Höhenverstellbarkeit für eine notwendige Höhenanpassung an die Fahrbahnoberfläche möglich. 



   Bei der bekannten Art des Einbaues von Schachtabdeckungen wird auf dem Schachtoberteil die Schachtabdeckung aufgesetzt und in die Fahrbahnkonstruktion eingebettet. Diese Art des Einbaues gewährleistet keine ausreichende Einspannung der Schachtabdeckung. Infolge der Verkehrsbelastung und der dabei auftretenden Beschleunigungs- und Bremskräfte kommt es daher zu unerwünschten Lockerungen der Schachtabdeckung. Ausserdem macht es diese Art des Einbaues der Schachtabdeckung, besonders bei der im Asphaltstrassenbau üblichen lagenweisen Herstellung der Fahrbahnkonstruktion, meistens erforderlich, vor Herstellung der nächsten Lage die vorgängig aufgebrachte um die Schachtabdeckung herum aufzubrechen, damit deren Anhebung auf die neue Höhe der Fahrbahnkonstruktion möglich wird. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Nachteile einer ungenügenden Einspannung der Schachtabdeckungen sowie des kostenaufwendigen Aufbrechens der Fahrbahn beim Einbau der Schachtabdeckung auszuschliessen. 



   Diese Aufgabe wird   erfindungsgemäss   dadurch gelöst, dass zwischen dem Schachtoberteil und der 
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 Querschnitt eingebaut wird. 



   Durch die vorgesehene nach oben beidseitige Verjüngung des stehenden Schenkels des L-förmigen Querschnittes des Schachtabdeckungstragrahmens ist ein hoher Einspannungsgrad sowohl des Tragrahmens sowie der Schachtabdeckung sichergestellt, welcher durch die Verkehrsbelastung dauernd aufrechterhalten wird. Ausserdem ermöglicht der L-förmige Querschnitt des Tragrahmens in der ersten Stufe der Herstellung der Fahrbahnkonstruktion eine zu dieser höhengerechte Aufnahme der zentrisch einzulegenden Schachtabdeckung und erlaubt bei der Herstellung der nächsten Stufe ein Anheben auf die neue Höhe der Fahrbahnkonstruktion, ohne die bestehende kostenaufwendig aufbrechen zu müssen.

   Während der Zeit zwischen der ersten und der letzten Herstellungsstufe der Fahrbahnkonstruktion genügt es, die nach oben offene Rundumfuge zwischen Schachtabdeckungstragrahmen und Schachtabdeckung zu deren Fixierung mit Schotter oder Splitt zu verfüllen ; erst in der endgültigen Höhenlage der Schachtabdeckung, vor Fertigstellung der Fahrbahn, ist die Fuge zwischen Schachtabdeckungstragrahmen und Schachtabdeckung mit Fugenvergussmasse oder Zement- oder Kunststoffmörtel zu schliessen. 



   Die Anwendung der Erfindung eignet sich sowohl bei kreisrunden, quadratischen, rechteckigen wie auch andersförmigen Schachtabdeckungen, wobei dem Stahlbeton als Material für die Herstellung des Schachtabdeckungstragrahmens der Vorzug einzuräumen sein wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird näher beschrieben. 



  Diese zeigt einen lotrechten Schnitt durch einen Kanalschacht mit Schachtabdeckungstragrahmen und Schachtabdeckung, wobei in der linken Hälfte die Lage der Schachtabdeckung nach der ersten Stufe der Herstellung der Fahrbahnkonstruktion und in der rechten Hälfte nach der Anhebung der Schachtabdeckung auf die endgültige Höhe der Fahrbahn dargestellt ist. 



   Auf dem   Schachtoberteil --1-- ist   der einen L-förmigen Querschnitt aufweisende Schachtabdeckungstragrahmen --2-- aufgelegt, dessen liegender Schenkel das Auflager für die Schachtabdeckung --3-abgibt und dessen stehender Schenkel infolge seiner nach oben beidseitigen Verjüngung einen hohen Einspannungsgrad des Schachtabdeckungstragrahmens --2-- in der   Fahrbahnkonstruktion --4-- sicherstellt   und ausserdem einen dauerhaften festen Sitz der   Schachtabdeckung-3--vermittelt.   Die zwischen dem Schachtabdeckungstragrahmen --2-- und der Schachtabdeckung --3-- bestehende nur nach oben offene Fuge --5-- wird bis zur Ausführung der letzten Herstellungsstufe der Fahrbahnkonstruktion --4-- mit Schotter oder Splitt verfüllt gehalten.

   Erst wenn die Schachtabdeckung --3-- auf die endgültige Höhe der Fahrbahn angehoben ist, ist die zwischen dem Schachtabdeckungstragrahmen --2-- und der Schachtabdeckung --3-- entstandene offene L-förmige Fuge --6-- unter Verwendung einer Schalung,   z. B.   



  Schlauchschalung, von oben mit Fugenvergussmasse oder Zement- oder Kunststoffmörtel zu schliessen. Die 

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 vorausgehende höhengerechte Einpassung der   Schachtabdeckung --3-- kann   durch Unterkeilung deren Rahmens an drei Punkten einfach erfolgen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schachtabdeckungstragrahmen zur Höhenverstellbarkeit und Einspannung einer Schachtabdeckung,   dadurch gekennzeichnet,   dass er einen doppelschenkeligen Querschnitt aufweist, dessen liegender Schenkel das Auflager für die Schachtabdeckung (3) abgibt und dessen 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. dass der stehende Schenkel seines Querschnittes sich nach oben beidseitig verjüngt.
    3. Verfahren zum Einbau einer Schachtabdeckung unter Verwendung eines Schachtabdeckungstragrahmens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der stehende Schenkel seines Querschnittes während der ersten Stufe der Herstellung der Fahrbahnkonstruktion (4) die Schachtabdeckung (3) höhengleich aufnimmt, wonach die nach oben offene Fuge (5) zur provisorischen Fixierung der Schachtabdeckung (3) mit Schotter oder Splitt verfüllt wird, und dass nach Entfernung der provisorischen Verfüllung aus der Fuge (5) die Schachtabdeckung (3) auf das endgültige Niveau der Fahrbahnkonstruktion (4) angehoben wird und durch Verfüllen der durch die Anhebung entstandenen L-förmigen Fuge (6) mit Vergussmasse oder Zement- oder Kunststoffmörtel die Schachtabdeckung (3) höhengerecht zur Fahrbahn fixiert wird.
AT130278A 1978-02-23 1978-02-23 Schachtabdeckungstragrahmen AT360441B (de)

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ATA130278A ATA130278A (de) 1980-05-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3530815A1 (de) * 2018-02-22 2019-08-28 Vonroll Infratec (Investment) AG Schachtabdeckung

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