AT36025B - Einrichtung zur Selbstregelung von Gleichstrommaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Selbstregelung von Gleichstrommaschinen.

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AT36025B
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Felten & Guilleaume Lahmeyerwe
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  Einrichtung zur   Selbstregelung von OOchstrommaschinen.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung, welche gestattet, von Dynamomaschinen, die z. B. fUr Zugbeleuchtung dienen, bei wechselnder Drehzahl gleichbleibende Spannung zu erhalten, und zwar dadurch, dass einer am Stromwender der Maschine abgegrenzten elektromotorischen Kraft eine praktisch konstante elektromotorische Kraft entgogengeschaltet wird, derart, dass die Differenz der beiden elektromotorischen   Kräfte   einen entsprechend der Drehzahl sich ändernden Strom dem Anker zuführt oder entnimmt. Dieser Strom erzeugt im Anker ein Feld, welches das Erregerfeld bei abnehmender Drehzahl verstärkt und bei zunehmender Geschwindigkeit schwächt. 



   Bekanntlich entsteht infolge des Ankerstromes   bezw.   des durch den Ankerstrom erzeugten Querfeldes z. B. an den symmetrisch zu den stromabführenden Bürsten a, a liegenden Stellen des Stromwenders, eine Spannung. die der Drehzahl der Dynamomaschine proportional ist. Legt man nun an diesen Stellen einen zweiten Satz von Bürsten b, b und verbindet diese mit einer Stromquelle, z. B. einer Akkumulatorenbatterie, deren Spannung derjenigen entspricht, welche bei normaler Drehzahl an den betreffenden Stromwenderstegen auftritt, so fliesst   hoi   dieser normalen Drehzahl kein Strom durch den zweiten   Bürstonsatz.

   Sinkt die Drehzahl   der Dynamomaschine, so   fliesst   ein Strom von der an-   geschalteten Stromquelle (Batterie) in   die   Ankerwicklung   und erzeugt im Anker ein Feld, das im Gegensatz   vu     dem bekannten Gegenfel d des Ankers dem Erregerfeld gleichgerichtet   ist und dasselbe verstärkt. Da der durch den zweiten Bürstensatz zugeführte Strom umgekehrt proportional der Drehzahl ist. so wird das Erregerfeld in   demselben Masse   verstärkt wie die   Drehlahl abriillt,   d. h. es wird praktisch konstante Spannung \on der Dynamo-   maschine   geliefert.

   Umgekehrt wird das Erregerfeld bei steigender Drehzahl durch den von den Bürsten zur   Akkumulatorenbatterie     fliessenden   Strom entsprechend der Änderung der Drehzahl geschwächt. 



   Um die Spannung auch von der Belastung unabhängig zu machen, wird man die   Foldmagnete   mit Kompoundwicklung ausstatten. Im allgemeinen wird man die Maschine wie gewöhnlich mit ausgeprägten Polen ausführen, so dass der Einfluss des Querfeldes ver- 
 EMI1.1 
 in diesem Falle eine Kompensationswicklung e angebracht werden, die das Querfeld grösstenteils aufhebt. Um Funkenbildung an dem zweiten Bürstensatz zu vermeiden, können die Pole über den jeweils an den zweiten Bürstensatz angeschlossenen Stellen der Ankerwicklung so ausgespart werden, dass dort nur eine geringe Kraftlinienzahl auftritt, auch alle anderb.. bekannten Mittel sind anwendbar. 



   In   manchen   Fällen kann man eine besondere Erregerbatterie sparen, indem man die 
 EMI1.2 
 ohnehin vorhandenen Reservebatterie befinden. 



   Ist gar kein Querfeld vorhanden, oder ist dasselbe ganz oder nahezu vollständig kompensiert, so kann der zweite Bürstensatz auch so viel aus der Symmetrielage herausbewegt werden, dass an ihm eine Spannung von genügender Stärke auftritt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Selbstregelung von Gleichstrommaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass durch Schalten einer Hilfsspannung gegen die Spannung an Hilfsbtirsten (b b), die ungefähr in der Neuralzone der Ankerspannung liegen, ein bei höherer (als der normalen) Tourenzahl dem Anker entnommener, bei niedrigerer Tourenzahl ihm aufgedruckter Strom erzeugt wird, welcher den Anker magnetisiert und durch den Schluss des magnetischen Kraftlinienweges über den Feldmagneten dessen Erregung schwächt bezw. verstärkt. EMI2.1
AT36025D 1905-04-11 1907-12-30 Einrichtung zur Selbstregelung von Gleichstrommaschinen. AT36025B (de)

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