AT35764B - Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln.

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AT35764B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus Faserstoffen und hydraulischen
Bindemitteln. 



   Das Verfahren nach dem Stammpatente   Nr.     50325 zur Herstellung   von   Kunststein-   platten besteht darin, das der entsprechend vorbereitete und mit Wasser aufgeschlämmte Asbest oder ein anderer Faserstoff und der mit Wasser aufgeschlämmte Zement oder ein anderes hydraulisches Bindemittel in Breiform aus gesonderten Behältern mittels bekannter Einrichtungen auf ein endloses Band übertragen werden, in der Weise, dass auf eine   Zemcntschichte   eine Asbestschichte, auf diese wieder eine Zementschichte u. s.   w.   in be- 
 EMI1.1 
 
Bei diesem Verfahren ist die Zahl der Behälter stets eine gerade und enthält der erste. dritte u. s. w.

     Behälter den Zement, während   der zweite und vierte den Asbest aufnimmt, wodurch erreicht wird, dass die zwei äusseren Schichten stets durch Zement   gpbitdet werden :   zur Herstellung solcher Platten genügen   natürlich   schon drei Behälter und es werden bei der Ausführung dieses Verfahrens gewöhnlich auch nicht mehr als drei Behälter verwendet. 



   Weitere Versuche haben nun ergeben, dass das Verfahren des   Stammpatcntes wesentlich   vereinfacht wird, wenn nur zwei Behälter verwendet werden, von denen der eine Behälter den mit Wasser aufgeschlämmten Zement, der andere den mit Wasser   vermengten   Asbest enthält, wobei das Verfahren zweckmässig in der   Weise modifiziert   wurde, dass die zwei äusseren Zementschichten für sich allein, also ohne eine Asbestschichte auf den Formzylinder aufgetragen wird, was man in einfacher Weise dadurch erreicht, dass die rotierenden Trommeln oder   dergl.   in den Behältern ausschaltbar angeordnet sind. Es ist dabei vorteilhaft, mit weniger Wasser zu arbeiten und das Gewichtsverhältnis von Zement und Asbest zu ändern. Es werden z.

   B. gute Resultate erzielt, wenn man auf 150-200 kg Portlandzement 10-20 kg Asbest nimmt und diese Zementmenge mit 200-300 l Wasser und den Asbest mit ebensoviel Wasser vermischt. 



   Das verbesserte Verfahren wird wie folgt ausgeführt :
Die in dem oben erwähnten Verhältnis mit Wasser versetzten Zement-und Asbest-   massen   werden in die entsprechenden Behälter geleitet, von denen ein jeder mit einem oder mehreren   Rührwerkes   und mit einer mit Filz oder dergl.   überzogenen   Trommel   bexw.   einem Siebzylinder versehen ist.

   Nun worden die   Rührwerke   in Bewegung gesetzt und nach einem   hinlänglichen Mischen wird   die im   Zementbehälter   angebrachte Trommel oder der Siebzylinder und die Formwalze in Gang gebracht, wobei aber die Trommel des Asbest- behälters ausgeschaltet ist, so dass das endlose Band keinen Asbest   aufnimmt.   Das endlose
Band   überträgt   daher nur reinen Zement an die Formwalze wobei die   Zementschichte   in beliebiger Stärke auf dieselbe übertragen werden kann.

   Hat die Zementschichte die ge- wünschte Stärke erreicht, so wird auch aie Trommel des   Asbestbphälters   eingeschaltet, so dass jetzt das endlose Band aus dem ersten Behälter Zement aufnimmt, auf welchen durch die Trommel des zweiten Behälters Asbest aufgetragen wird und nun werden diese
Schichten durch das endlose Band dem Formzylinder übergeben. Nachdem eine entsprechende
Anzahl der   Zement-und Asbestschichten   auf den Zylinder aufgetragen wurde, wird der 

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 Asbestbehälter wieder ausgeschaltet und die andere äussere Zemontschichto aus dem Zomentbehälter in   gewünschter Starl .) auf   den Formzylinder übertragen. Die vom Formzylinder abgenommene Platte wird   gepresst   und in bekannter Weise weiter verarbeitet und fertig gestellt. 



   Zwecks Horstollung farbiger Platten können auch hier Farbstoffe dem Asbest oder Zement beigemischt werden. 



   Das verbesserte Verfahren bat die Vorteile, dass es viel einfacher ist, als das Ver. fahren des Stammpatentes, dass die Bildung der Schichten im Produkte mit grösserer Sicherheit erfolgt, der Wasserverbrauch noch weiter verringert ist und die Wasserundurchlässigkeit und Festigkeit des fertigen Produktes noch mehr gesteigert werden kann, da die beiden   äusseren   Zementschichten in beliebiger Stärke gebildet werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln nach Patent Nr. 30325, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftragen des mit Wasser entsprechend aufgeschiämmten Zementes sowie des Asbestes auf den Formzylinder mittels des endlosen Bandes aus je einem Zement- und einem Asbestbehiilter in der Weise geschieht, dass zur Bildung der beiden äusseren Zementschichten nur Zement durch das endlose Band auf den Formzylinder übertragen wird, wobei der Asbestbehälter ausgeschaltet ist, während bei der Bildung der übrigeu Schichten auf den Formzylinder die Trommeln bezw.
    Siebzylinder der bei den Behälter in Bewegung sind, so dass der aus den zwei Behältern gesondert aufgenommene Zement und Asbest bereits geschichtet auf den Formzylinder gelangt, zum Zwecke, die zwei äusseren Zemel1tschichten in beliebiger Stärke verfertigen zu können.
AT35764D 1905-07-10 1907-10-25 Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln. AT35764B (de)

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