<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zur Erzeugung von Papier- und Pappschachteln.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Papier-und Papp- schachteln, hei welchen Matritzen und Patritzen zusammenarbeiten, um aus Papier- oder Pappstreifen, die mit Klebstoff bestrichen, \'orgeritzt und zugeschnitten werden, Schachteln herzustellen, indem die Streifen Vorrichtungen zugefiihrt werden, welche die Seitenteile aufbiegen und die Endteile zusammenfalten.
EMI1.1
an einer geschlossenen Kette angeordneten Patritzen der Reihe nach durch eine feste Matritze hindurchgehen und beim Durchgang jeder einzelnen Patritze durch die. Matritze ein zugeführtes Werkstück gefaltet wird.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine nach vorliegender Er-
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Nachdem so die Arbeitsweise der Maschine in allgemeinen Umrissen dargelegt worden ist, sollen nun die einzelnen Teile der Maschine mit der Kleisterauftragvorrichtung beginnend beschreiben werden. Damit der Kleister au den richtigen Stellen auf das Hand aufgetragen werde, werden die Kleisterwalzen Ql von derselben Welle getrieben, wie die Vorschubwalzen E E1 ;
EMI2.2
Um em gutes Auftragen des Kleisters odel Klebstoffes auf dem Band zu sichern und ein Festballen des Klebstoffes zwischen den Kleisterrippen der Kleisterwalze und am Anstreicher zn verhüten, wird ein Abstreicher 119 mit gerader Kante J (Fig. 20) benÜtzt. und die Walze hat vor-und zurücktretende Kleisterrippen. Nach der Zeichnung sind zwei Sätze Kleisterrippen 110 (Fig. 20 und 21) vorgesehen, von denen vier durch radiale Schlitze auf einer Seite der Walze und ViN durch den ersteren diametral gegenüberliegende Schlitze auf der anderen Seite der
EMI2.3
EMI2.4
lich ist nun, dass die Abschnitzel von der Paiper- oder Pappenbahn und von den Schneid- vorrichtungen sorgfältig entfernt werden.
was bisher immer grosse Schwierigkeiten bereitete.
In Fig 12, 13, 14 ist C der Tisch der Maschine und F J sind die zum Hervorbringen der
Ausschnitte dienenden Walzen. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die obere Walze ''in an den Enden mit-Teilen von grösserem Durchmesser versehener Metallzylinder. Bet der
EMI2.5
EMI2.6
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
herumgeführt (Fig. 14), bis sie von den Anastossstempeln 27 an der Unterseite der Walze ausgewprfen werden (Fig. 13 links).
Die Stachelstifte können von irgend einer der beiden Walzen F oder J getragen werden. Für die von den Ausschnitten y (Fig. 14 a) herrührenden Abschnitzel werden die Stachelstifte 90 vorteilhaft in der oberen Walze angebracht, während die Messer 20' -von der unteren Walze Fl getragen werden- Rtatt dass die Ausstossstempel 27 die Abschnitzel y von den Stiften abstreifen, kann auch eine feststehende Vorrichtung vorgesehen sein, welche die Abschnitzel an der Oberseite der Walze abstreift.
Diese Vorrichtung q2 (Fig. 15 und 16) besteht aus einer festen, am Eintrittsende mit einem Schlitze 93 versehenen Rinne, durch welche die Stifte 90'frei hindurchgehen können, während die in Fig. 16 punktiert angedeuteten Ab- schnitzel y1 vom Boden der Rinne aufgefangen werden, die gegen den Umfang der Walze F so geneigt ist, dass die Abschnitzel von den Stachelspitzen abgestreift werden, wenn die sich in der Pfeilrichtung drehende Walze F die Stifte am Ende der Rinne vorbeiführt. Die Rinne rf ist im Grundriss gekrümmt, um die Abschnitzel auf eine Seite des Gestelles abzuführen.
Die mit Ausschnitten versehene Papierbahn geht dann zur Vorrichtung zum Aufbiegen der Seitenteile s des Werkstückes (Fig. 1, 11 und 11 a) längs der von den Ritzwalzen D uud E bereits erzeugten Ritze. Diese Faltvorrichtungen bestehen aus den gekrümmten Seitenteilen. 30.
EMI3.2
Ist das an dem vorderen Ende der Papierbahn befindliche Werkstück in der Matritze in die richtige Lage vorgeschoben worden, so wird es durch einen längs der Linie t (Fig. 17) geführten Schnitt vom Rest der Bahn abgeschnitten.
EMI3.3
<Desc/Clms Page number 4>
Km wesentlicher Teil der vorliegenden Maschine ist die Vorrichtung zum Falten der Flügel/der Seitenteile des Werkstückes auf die Vorder-und Hinterwand der rechteckigen Patritze, bevor diese das Werkstück durch die Matritze führt und so die Vorder-und Rückseiten auf die niedergefaltetcn Seitenflügel drückt.
Die Faltvorrichtung besteht beiderseits aus je einem Paar Faltfinger 59, 60 (Fig. 3 bis 8), die in Schlitzen in den Seitenwänden 55 geführt, und durch geeignete Mittel rechtzeitig nach einwärts gedrückt werden, um die Reitenfiügel f gegen die Vorder-und Rückwand der Patritze P zu falten (Fig 3 und 7), dann aber wieder rechtzeitig zurückgezogen werden (Fig 8). Jeder Faltssnger 59 ist zu diesem Zweck um einen vertikalen Zapfen auf dem lotrechten Teile, 57 eines wagrechten Schlittens 58 drehbar, der in Führungen 56 am Tisch C beweglich ist und von einem beweglichen Teil der Maschine hin-und herbewegt wird.
Nach Fig. 3 und 4 dient zu letzterem Zweck eine lotrechte Drehwelle 61, die durch einen Arm 62 mit dem Schlitten 58 verbunden ist Der obere Teil des Ständers 57 am Schlitten 58 ist durch Stangen 66 mit den oberen Enden von zwei Hebeln 64 verbunden, welche im wagrechten Zapfen 63 in Ansätzen an der rechter* Seitenwand 55 drehbar sind und an deren unteren Enden die Faltfinger 60 angelenkt sind. Wird
EMI4.1
geschoben.
Um die Faltfinger auch gegen die Patritzenwände hin und von ihnen wegzubewegen, ist an der Aussenseite jedes Fingers eine Daumenfläche 66 vorgesehen (Fig. 3, 5 und 6), welche sich an den Aussenrand des Schlitzes in der Seitenwand 55 legt, so dass, wenn ein Finger aus der Stellung Fig. 5 in die Faltstellung Fig. 6 geschoben wird, der Daumen 66 über den Schlitzrand
EMI4.2
stückes an die Patritzenwand legt. Die Lagerung der Finger 59 gestattet dies ohneweiters, während bei den Fingern 60 die gleiche Bewegung dadurch ermöglicht werden kann, dass man den Hebeln 69 etwas Spielraum auf ihren Zapfen gibt.
Sobald die Finger 69. 60 die Seitenflügel/gegen die Patritze P geklappt haben, hat dies den Boden des Werkstückes durch die Matritze zu schieben begonnen und dabei den bekleisterten Vorder-und Rückteil des Werkstückes über die Flügel l f zu legen begonnen.
Damit die Patritze P beim Herabgehen auf das Werkstück besser einwirke und um schärfere Kanten und Ecken in den Schachteln und Deckeln zu erzielen, sind an den Seitenwänden 55 gerade oberhalb der Matritze/) nachgebende bei 96 angelenkte Stützklappen 95 vorgesehen, die in der Ruhe durch geeigneteMittel (etwa eine Feder 97, welche Arme 98 auf den Achsen der Klappen verbindet) in der wagrechten Stellung (Fig. 7 und 9) gehalten werden. Während so die Patritze P in das Werkstück herabgeht, wird letzteres von den Klappen 95 gehalten, bis die Patritze den Boden des Werkstückes fest gegen die Klappen drückt und letztere zur Seite
EMI4.3
Am unteren Ende dieses Rahmens sind unter Federwirkung stehende Walzen 71 derart angeordnet. dass sie die Vorder- und Rückwand des Werkstückes fest gegen die Flügel I drücken, so dass ein sicheres Haften durch den Kleister erzielt wird. Auf die Enden der Achsen dieser
EMI4.4
sind an einem Ende verlängert (Fig. 2) und mit Zahnrädern 7J versehen, so dass die beiden Walzen sich mit genau gleicher Geschwindigkeit drehen. Eine der beiden Walzen wird von einem bewegten Teil der Maschine, etwa durch eine über ein Kettenrad 76 (Fig. 2) laufende Kette. kontinuierlich angetrieben.
Zufolge ihrer zwallgläufigen Bewegung tragen die Walzen 71 zum Durchschieben der Patritze und der Schachtel bei und die Maschine arbeitet ruhiger als es der Fall wäre, wenn die Patritzen gegen sich nicht drehende Walzen stiessen.
Man sieht, dass die patritzen die Werkstücke völlig durch die Matritzen führen und nach dem Austritt aus den letzteren sind die Schachteln oder Deckel fertig, da die Vorder-und Rück- teile fest an den Flügel/geklebt sind.
Um die fertigen Schachteln von den Patritzen abzustreifen, kann man auf der Achse r des
EMI4.5
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
Schachtel von letzterer ab.
PATENT-AN SPR ÜCHE : 1. Maschine zur Erzeugung von Papier- und Pappschachteln u. dgl., bei welcher die Werk'
EMI5.2
das Zusammenhalten der End- und Seitenteile zu bewirken, und die Patritzen zu einer geschlossenen Kette verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Patrizen der Reihe nach durch die Matritze hindurchgehen und beim Durchgang jeder Patritze samt Werkstück durch die Matritze das Falten erfolgt.