AT35640B - Maschine zur Erzeugung von Papier- und Pappschachteln. - Google Patents

Maschine zur Erzeugung von Papier- und Pappschachteln.

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AT35640B
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roller
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machine
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Albert Whitker Mitchell
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Albert Whitker Mitchell
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  Maschine zur Erzeugung von Papier- und Pappschachteln. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Papier-und Papp-   schachteln, hei welchen   Matritzen und Patritzen zusammenarbeiten, um aus Papier- oder Pappstreifen, die mit Klebstoff bestrichen,   \'orgeritzt   und zugeschnitten werden, Schachteln herzustellen, indem die Streifen Vorrichtungen zugefiihrt werden, welche die Seitenteile aufbiegen und die Endteile   zusammenfalten.   
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 an einer geschlossenen Kette angeordneten Patritzen der Reihe nach durch eine feste Matritze   hindurchgehen   und   beim Durchgang   jeder einzelnen Patritze durch die. Matritze ein   zugeführtes     Werkstück   gefaltet wird. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine nach vorliegender Er- 
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   Nachdem so die Arbeitsweise der Maschine in allgemeinen Umrissen dargelegt worden ist,   sollen nun die einzelnen Teile der Maschine mit der Kleisterauftragvorrichtung beginnend beschreiben werden. Damit der Kleister au den richtigen Stellen auf das Hand aufgetragen werde,   werden die   Kleisterwalzen Ql von derselben   Welle getrieben, wie die   Vorschubwalzen   E E1 ; 
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     Um em gutes   Auftragen des Kleisters   odel   Klebstoffes auf dem Band zu sichern und ein Festballen des Klebstoffes zwischen den Kleisterrippen der Kleisterwalze und am Anstreicher zn verhüten, wird ein Abstreicher 119 mit gerader Kante J   (Fig. 20) benÜtzt.   und die Walze hat   vor-und zurücktretende Kleisterrippen.   Nach der Zeichnung sind zwei Sätze Kleisterrippen 110   (Fig. 20 und 21)   vorgesehen, von denen vier durch radiale Schlitze auf einer Seite der Walze und ViN durch den   ersteren diametral gegenüberliegende Schlitze   auf der anderen Seite der 
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 lich ist nun, dass die Abschnitzel von der Paiper- oder Pappenbahn und von den Schneid-   vorrichtungen sorgfältig entfernt werden.

   was bisher immer grosse Schwierigkeiten bereitete.   



   In Fig 12, 13, 14 ist C der Tisch der Maschine und F   J sind   die zum Hervorbringen der
Ausschnitte dienenden Walzen. Bei dem   gezeichneten   Ausführungsbeispiel ist die obere Walze   ''in an den Enden mit-Teilen   von grösserem   Durchmesser versehener Metallzylinder. Bet   der 
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   herumgeführt   (Fig. 14), bis sie von den   Anastossstempeln   27 an der Unterseite der Walze ausgewprfen werden (Fig. 13 links).

   Die Stachelstifte können von irgend einer der beiden Walzen F oder   J getragen werden.   Für die von den Ausschnitten y (Fig. 14 a) herrührenden Abschnitzel werden die   Stachelstifte   90 vorteilhaft in der oberen Walze angebracht, während die   Messer 20'   -von der unteren Walze   Fl getragen werden- Rtatt   dass die Ausstossstempel 27 die Abschnitzel y von den Stiften abstreifen, kann auch eine feststehende Vorrichtung vorgesehen sein, welche die Abschnitzel an der Oberseite der Walze abstreift.

   Diese Vorrichtung q2 (Fig. 15 und 16) besteht aus einer festen, am Eintrittsende mit einem Schlitze 93 versehenen Rinne, durch welche die Stifte 90'frei hindurchgehen können, während die in Fig. 16 punktiert angedeuteten   Ab-   schnitzel y1 vom Boden der Rinne aufgefangen werden, die gegen den Umfang   der Walze F so   geneigt ist, dass die   Abschnitzel   von den Stachelspitzen abgestreift werden, wenn die sich in der Pfeilrichtung drehende Walze F die Stifte am Ende der Rinne vorbeiführt. Die Rinne   rf   ist im Grundriss   gekrümmt,   um die Abschnitzel auf eine Seite des Gestelles   abzuführen.   



   Die mit Ausschnitten versehene Papierbahn geht dann zur Vorrichtung zum Aufbiegen der Seitenteile s des Werkstückes (Fig. 1, 11 und 11 a) längs der von den Ritzwalzen D uud E bereits erzeugten Ritze. Diese   Faltvorrichtungen   bestehen aus den gekrümmten Seitenteilen. 30. 
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   Ist das an dem vorderen Ende der Papierbahn befindliche Werkstück in der Matritze in die richtige Lage vorgeschoben worden, so wird es durch einen längs der Linie t (Fig. 17) geführten Schnitt vom Rest der Bahn abgeschnitten. 
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     Km   wesentlicher Teil der vorliegenden Maschine ist die Vorrichtung zum Falten der   Flügel/der Seitenteile des Werkstückes auf die Vorder-und Hinterwand der rechteckigen Patritze, bevor diese das Werkstück durch die Matritze führt und so die Vorder-und Rückseiten   auf die   niedergefaltetcn   Seitenflügel drückt. 



   Die   Faltvorrichtung besteht beiderseits aus   je einem Paar Faltfinger 59, 60 (Fig. 3 bis 8), die in Schlitzen in den Seitenwänden 55 geführt, und durch geeignete Mittel rechtzeitig nach einwärts   gedrückt   werden, um die   Reitenfiügel f gegen   die Vorder-und Rückwand der Patritze P zu falten (Fig 3 und 7), dann aber wieder rechtzeitig   zurückgezogen   werden (Fig 8). Jeder   Faltssnger   59 ist zu diesem Zweck um einen vertikalen Zapfen auf dem lotrechten Teile, 57 eines   wagrechten Schlittens 58   drehbar, der in   Führungen   56 am Tisch C beweglich ist und von einem   beweglichen Teil der Maschine hin-und herbewegt wird.

   Nach Fig. 3 und 4 dient zu letzterem Zweck eine lotrechte Drehwelle 61, die durch einen Arm 62 mit dem Schlitten 58 verbunden   ist Der obere Teil des Ständers 57 am Schlitten 58 ist durch Stangen 66 mit den oberen Enden von zwei Hebeln 64 verbunden, welche im wagrechten Zapfen 63 in Ansätzen an der   rechter*   Seitenwand   55 drehbar   sind und an deren unteren Enden die Faltfinger 60 angelenkt sind. Wird 
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 geschoben.

   Um die   Faltfinger   auch gegen die   Patritzenwände hin   und von ihnen wegzubewegen, ist an der Aussenseite jedes Fingers eine Daumenfläche 66 vorgesehen (Fig. 3, 5 und 6), welche sich an den Aussenrand des Schlitzes in der Seitenwand 55 legt, so dass, wenn ein Finger aus der Stellung Fig. 5 in die Faltstellung Fig. 6 geschoben wird, der Daumen 66 über den Schlitzrand 
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   stückes   an die Patritzenwand legt. Die Lagerung der Finger 59 gestattet dies ohneweiters, während bei den Fingern 60 die gleiche Bewegung dadurch ermöglicht werden kann, dass   man   den Hebeln 69 etwas Spielraum auf ihren Zapfen gibt. 



   Sobald die Finger   69.   60 die   Seitenflügel/gegen   die Patritze P geklappt haben, hat dies den Boden des   Werkstückes   durch die Matritze zu schieben begonnen und dabei den bekleisterten   Vorder-und Rückteil des Werkstückes   über die Flügel l f zu legen begonnen. 



   Damit die Patritze P beim Herabgehen auf das Werkstück besser einwirke und um schärfere Kanten und Ecken in den Schachteln und Deckeln zu erzielen, sind an den Seitenwänden 55 gerade oberhalb der Matritze/) nachgebende bei 96 angelenkte Stützklappen 95 vorgesehen, die in der Ruhe durch geeigneteMittel (etwa eine Feder 97, welche Arme 98 auf den Achsen der Klappen verbindet) in der wagrechten Stellung (Fig. 7 und 9) gehalten werden. Während so die Patritze P in das Werkstück herabgeht, wird letzteres von den Klappen   95   gehalten, bis die Patritze den Boden des   Werkstückes   fest gegen die Klappen drückt und letztere zur Seite 
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   Am unteren Ende dieses Rahmens sind unter Federwirkung stehende Walzen 71 derart angeordnet. dass sie die Vorder- und Rückwand des Werkstückes fest gegen die   Flügel I drücken,   so dass ein sicheres Haften durch den Kleister erzielt wird. Auf die Enden der Achsen dieser 
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 sind an einem Ende verlängert (Fig. 2) und mit Zahnrädern   7J versehen,   so dass die beiden Walzen sich mit genau gleicher Geschwindigkeit drehen. Eine der beiden Walzen wird von einem bewegten Teil der Maschine, etwa durch eine über ein Kettenrad 76 (Fig. 2) laufende Kette. kontinuierlich angetrieben.

   Zufolge ihrer   zwallgläufigen   Bewegung tragen die Walzen 71 zum Durchschieben der Patritze und der Schachtel bei und die Maschine arbeitet ruhiger als es der Fall wäre, wenn   die Patritzen gegen sich   nicht drehende Walzen stiessen. 



   Man sieht, dass die patritzen die   Werkstücke   völlig durch die Matritzen führen und nach dem Austritt aus den letzteren sind die Schachteln oder Deckel fertig, da die Vorder-und Rück-   teile   fest an den   Flügel/geklebt sind.   



   Um die fertigen Schachteln von den Patritzen abzustreifen, kann man auf der Achse r des 
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 Schachtel von letzterer ab. 



     PATENT-AN SPR ÜCHE   : 1. Maschine zur Erzeugung von Papier- und Pappschachteln u. dgl., bei welcher die Werk' 
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 das Zusammenhalten der End- und Seitenteile zu bewirken, und die Patritzen zu einer geschlossenen Kette verbunden sind, dadurch   gekennzeichnet,   dass diese Patrizen der Reihe nach durch die Matritze hindurchgehen und beim Durchgang jeder Patritze samt   Werkstück durch   die Matritze das Falten erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Ausuhrungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI5.3 hin-und beim Rückgang von ihnen wegbewegen.
    3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile der Werkstücke während des Vorschubes der letzteren aufgebogen werden und das erste Werkstück erst beim Eintreten in die Matritze vom Rest der Bahn abgeschnitten wird.
    4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, dass die fertigen Schachteln von den Patritzen durch einen schwingenden Rahmen (77) mit federnden Klauen (79) abgestreift werden.
    5. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, bei welcher am Austrittsende der Matritze durch Federn nach einwärts gedrückte Walzen die Vorder-und Rückseite der eben hergestellten Schachtel gegen die Patritze drücken, dadurch gekennzeichnet, dass diese Walzen (7 kontinuierlich zwangläufig angetrieben werden und als Vorschubwalzen für das Werkstück und EMI5.4 Ausschneiden aufspiessen, worauf diese Abschnitzel bei Fortsetzung der Drehung der Walze abgestreift werden.
    7. Bei einer Maschine nach Anspruch 1 eine Vorschub-und eine Klebstoffauftragvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass beide Vorrichtungen aus Walzen (E bezw. Ql) bestehen die von EMI5.5 dass zum Auftragen des Klebstoffes Rippen (110) dienen, die abwechselnd aus der Walzenoberfläche hinausgeschoben und in dieselbe zurückgedrückt werden und auf der Walze ein Abstreicher (J) mit gerader Kante anliegt.
AT35640D 1907-05-02 1907-05-02 Maschine zur Erzeugung von Papier- und Pappschachteln. AT35640B (de)

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