AT35464B - Rückstoßlader mit gleitendem Lauf. - Google Patents

Rückstoßlader mit gleitendem Lauf.

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  R ü c k s t o ss l a d e r mit gleitendem Lauf. 
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 der Lauf mit der   Verschlusshülsse nicht   nach hinten herausziehen, weil die schräge Fläche in der Rücklaufbahn des Laufes und der damit verbundenen Verschlussteile liegen muss. 



   Der vorliegenden Erfindung nach ist   nun   die schräge Fläche an einer mit dem Gehäuse verbundenen aufklappbaren Stossatte befestigt. so dass sie mit der Stossplatte aus der Rücklaufbahn herausgeklappt und somit derart entfernt werden kann, dass die rücklaufenden Teile leicht und schnell nach hinten herausgezogen werden können. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt den senkrechten Schnitt des hinteren Teiles eines Maschinengewehres in der Verschlussstellung von rechts gesehen ohne Schloss und Abzugsvorrichtung.   Fig. 2 ist.   ein gleicher Schnitt desselben Teiles mit zurückbewegter Verschlusshülse in dem Augenblick, wo der Verschluss sich geöffnet hat, der Verschlusskolben aber seinen Weg nach rückwärts noch nicht weiter   angetreten   hat. 



  Fig. 3 ist ein Querschnitt von   Fig. t nach   der Linie A-B von hinten gesehen. 



   In dem Gehäuse A lagert der Länge nach verschiebbar die   Verschlusshülse B.   an der sich   vorn der Lauf   befindet. Sie   trägt   an ihrem hinteren entsprechend verstärkten und gespaltenen Ende de Verschlusshebel C, der um eine Achse c schwingt. In der   Verschlusshülse   B lagert noch der Länge nach verschiebbar der   Verschlusskolben   D, der den Auszieher und den Ziindstift E trägt. 



   Nach hinten wird das Gehäuse A abgeschlossen und der Rücklauf der Verschlusshüse B und des Verschlusskolbens D begrenzt durch die   Stossplatte F, die   durch ein Scharnier mit dem   Gehäuse.     f   verbunden ist, um den Bolzen /schwingt und sich so aufklappen lässt, dass die Teile B 
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 machen müssen. Dieser Stollen d des Verschlusskolbens D ist, wie Fig. 3 zeigt, seitlich verlängert und hildet bierdurch einen Handgriff, um die Ladebewegung ausführen zu können oder sonst   zu   Verschluss zu öffnen zum Zwecke des Entladens oder des Zerlegens der Waffe. 



   Hinten lagert in dem Federgehäuse II der Federbolzen K, der bajonettartig mit seinem Fuss k in die Decke G oder Federgehäuse H eingeriegelt und dadurch gehalten wird.   Ausserdem   liegt in dem Federgehäuse II noch die Schliessfeder L, die sich vorne gegen den Boden der Schliess- 
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 und C erst so weit zurücklaufen müssen, ehe die Entriegelung beginnt, als sich das vordere Ende   des Verschlusshebels C   mit seiner horizontalen Fläche c3 noch in Auflage mit der gleichen Fläche a, des   Gehäuses A befindet. *  
Wird der Zug am Handgriffe des   Verschlusskolbens   D fortgesetzt, so gelangt letzterer so weit.

   zurück, dass er mit seinem hinteren Ende gegen die   Stossplatte F trifft, während   die Ver-   schlusshülse   B   von   der Stossplatte F aufgehalten stehen bleiben musste. 



   Bei dieser   Rückbewegung   musste nun die mit dem Verschlusskolben D verbundene Federkapsel J folgen und die Schliessfeder L wurde   zusammengedrückt.   



   Sobald jetzt der Verschlusskolben D freigelassen wird, treibt ihn die Schliessfeder L vermittels der Kapsel J wieder nach vorn, und zwar zunächst erst in die Stellung, die Fig. 2 zeigt.   Nunmehr   wird der Verschlusshebel C mit seinem vorderen Ende wieder in die Verschlusslage Fig.

   1 gezwängt, weil die vorwärts treibende Kraft der   Schliessfeder   L den Verschlusshebel (' dahin beeinflusst, dass seine schräge Fläche   C2   vorn, die gegen die schräge Fläche a2 des   Gehäuses     J   anliegt, das vordere Ende des Verschlusshebels C zwangläufig in die Verschlusslage bringt, sobald der Verschlusskolben D so weit vorgegangen, dass sich das   Verschlussende   des Verschlusshebels   C'dahinterstellen kann.   In dem Augenblicke, wo der Verschlusshebel C nun in diese Verschlusslage gelangt ist, gehen die nunmehr verriegelten Verschlussteile B, D und   C gemeinsam   noch eine kleine Strecke bis zur   Schlussstellung   (Fig.

   1) vor und der Verschlusshebel C legt sich mit seiner Fläche   c   so gegen die Fläche a des Gehäuses A, dass eine Entriegelung nur möglich ist, wenn zuvor erst eine Rückwärtsbewegung der miteinander verriegelten Teile B, C und D wieder stattgefunden hat. Wird nun beim Schusse der Lauf mit der   Verschlusshiilse   B nebst den verriegelten Verschlussteilen durch den Rückstoss zurückgeworfen, so erfolgt die Entriegelung in derselben Weise, wie vorher beschrieben.

   Die grosse Kraft, mit der beim Schusse die betreffenden
Teile zurückgeschleudert werden, bewirkt, dass der entriegelte Verschlusskolben D durch kinetische Kraft unter Zusammenpressen der Schliessfeder L zurück bis zu seiner Begrenzung durch die Stossplatten geworfen wird, unter gleichzeitiger Mithilfe jenes noch im Innern des Laufes   befindliche  
Gasdruckes, der nach dem schnellen Entriegeln des Verschlusses die abgefeuerte Patronenhülse nach rückwärts aus dem Patronenlager treibt und den Verschlusskolben D mit   zurück-befördert.   Die sich hierauf wieder ausdehnende   Schliessfeder L   treibt vermittels der Kapsel J den   Vechlusskolben D   jetzt nach vorn und der Verschluss der Teile stellt sich in der bereits geschilderten Weise ein.

   Bei dieser   Rückwärts-und Vorwärtsbewegung   des Verschlusskolbens D erfolgen nun in bekannter Weise die bei Selbstadewaffen nötigen weiteren Tätigkeiten, wie z. B. das Auswerfen der   ahgefeuerten     Patronenhülse.   Spannen des Schlosses und Wiederzuführen einer geladenen Patrone in den Lauf. 



   Bei einer   Ausführungsform   dieser beschriebenen Verschlusseinrichtung für Schnellfeuergeschütze wird das Gehäuse A in derselben Weise zum Zurückgleiten eingerichtet, wie das Rohr bei Geschützeil mit Rohrrücklauf. 



   Ebenso werden die erforderlichen Bremsvorrichtungen und Vorholfedern angebracht, durch die das Geschütz beim Schusse in   seinel     Feuers1ellung     unverrückbar   bleibt. 



   Bemerkt sei noch, dass der Verschlusshebel C ebenso oben oder seitlich angebracht werden   kann, wie hier auf   der Zeichnung unten. Auch können zwei solcher einander gegenüberliegenden   Veischlusshebel angebracht werden.   
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AT35464D 1906-02-12 1907-02-12 Rückstoßlader mit gleitendem Lauf. AT35464B (de)

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AT35464B true AT35464B (de) 1908-12-10

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