AT350408B - Gewebtes gurtband - Google Patents

Gewebtes gurtband

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AT350408B
AT350408B AT211578A AT211578A AT350408B AT 350408 B AT350408 B AT 350408B AT 211578 A AT211578 A AT 211578A AT 211578 A AT211578 A AT 211578A AT 350408 B AT350408 B AT 350408B
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Berger Johann
Berger Josef
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/12Construction of belts or harnesses
    • B60R22/16Construction of belts or harnesses using belts which become permanently deformed, i.e. one time use
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D1/00Woven fabrics designed to make specified articles
    • D03D1/0005Woven fabrics for safety belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  



   PATENTANSPRUCH : 
Gewebtes Gurtband, dessen einlagig gewebter Mittelteil mit   schlauchförmigen Kanten in Hohlbindung   versehen ist, wobei nach dem Fixieren des Gurtbandes die Kettfäden der Kanten eine höhere Bruchdehnung haben als dieKettfädendesMittelteils, dadurch gekennzeichnet, dass das Gurtband vorgeschrumpfte 
 EMI1.1 
 - fbeträgt, wobei bedeuten : m das maximale Schrumpfmass der Kantenkettfäden, f das Mass der nachträglichen Schrumpfung des ganzen Gurtbands beim Fixieren unter Wärmebehand- lung. 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 1>
    Die Erfindung bezieht sich auf ein gewebtes Gurtband der im Oberbegriff des Patentanspruchs genannten Art. Derartige Gurtbänder haben unter anderem Bedeutung für Sicherheitsgurte und sind aus der BE-PS Nr. 834013 bekannt, die auf dieselben Erfinder wie die Erfindung zurflckgeht, (vgl. auch DE-AS 2521124).
    Viele Gurtbänder, insbesondere solche, die als Sicherheitsgurte Verwendung finden, werden bekannter- massen nach dem Weben unter Wärmebehandlung fixiert, wobei die erwünschte Bezugsdehnung des Bandes eingestellt wird, die zwischen 5 und 20% liegen kann. Aus der erwähnten BE-PS ist es bekannt, den Kett- fäden der Schlauchkante des Gurtbandes eine höhere Bruchdehnung zu geben als den Kettfäden des Mittel- teils. Die Bruchdehnungen sollten sich jedoch nur um einen geringen Prozentsatz unterscheiden.
    Es hat sich gezeigt, dass bisher bekannte Gurtbänder dieser Art eine zu geringe Scheuerfestigkeit hatten.
    Verschleiss machte sich fast ausschliesslich an den Schlauchkanten, dagegen kaum am Mittelteil bemerkbar. Dann rissen die Bänder bei Überlastung von den Kanten her ein. Die Folge war, dass ein längere Zeit be- nutztes Band bei einer merkbar niedrigeren Belastung riss als ein neues.
    Scheuerversuche haben gezeigt, dass die Kettfäden der Schlauchkanten beim bcheuern durch Wärmebil- dung nachträglich schrumpften. Hiedurch erhielt das Band eine Wölbung um seine Längsachse u. zw. in dem Sinne, dass beim weiteren Scheuern nur die beiden bchlauchkanten an dem scheuernden Gegenstand anlagen, sich dagegen der Mittelteil von diesem Gegenstand fortwölbte. Infolge dessen wurden fast ausschliesslich die Schlauchkanten abgenutzt, nicht dagegen der Mittelteil.
    Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt. Es ergibt sich nämlich nach dem Fixieren ein Band, dessen Schlauchkanten bis zum maximal Möglichen geschrumpft sind. Um dies zu erreichen, werden die Kettfäden, aus denen die Schlauchkanten gewebt werden sollen, vorher um einen Differenzwert geschrumpft.
    Es handelt sich hier zumindest annähernd um die Differenz zwischen der maximal möglichen und der nachträglich beim Fixieren erfolgenden Schrumpfung. Durch die Erfindung ergibt sich die erwünschte Wirkung, dass beim nachträglichen Scheuern und der sich daraus ergebenden Wärmeentwicklung kein weiteres Schrumpfen mehr möglich ist. Ein solches Band wird, wie sich gezeigt hat, über seine ganze Breite gleichmässig abgenutzt und hat infolge dessen eine wesentlich höhere Lebensdauer als herkömmliche Bänder.
    Ausführungsbeispiel : Als Kettfäden für den Mittelteil und als Schussfaden wurde verwendet : Polyester, Trevira (R) mit einer Feinheit von 1100 dtex 100 Filamenten und 100 Z-Drehungen/m sowie einer Schrumpfung von zirka 13%. Diese und andere Schrumpfungswerte werden in Prozent von netto angegeben, was bedeutet, dass ein geschrumpftes Fadenstück sich um diesen Prozentsatz, hier 13%, verstrecken lässt.
    Als Kettfäden für die Schlauchkanten wurden verwendet : Polyester, Trevira (R), Feinheit 550 dtex, 50 Filamente, 130 Z-Drehungen/m, Schrumpfung zirka21%.
    Der Mittelteil des Gurtbandes erhält 390 Kettfäden, jede Schlauchkante 16 Kettfäden. Die Schussdichte ist 92/10 cm. Die Schlauchkanten haben Leinwandhohlbindung.
    Von angelieferten Fäden wird durch Vorversuche die maximal mögliche Schrumpfung festgestellt. Beträgt diese z. B. 40%, und soll beim Fixieren des gesamten Bandes noch um 8% geschrumpft werden, so werden die Kettfäden für die Schlauchkanten vor dem Verweben durch Wärmebehandlung auf eine bchrumpfung von insgesamt 32% gebracht. Die Kettfäden für den Mittelteil werden dagegen, wie angeliefert, mit 13% Schrumpfung verwebt. Das fertig gewebte Gurtband wird schliesslich unter Wärmebehandlung auf der Fixiervorrichtung um 8% geschrumpft.
    Es ergibt sich somit ein Gurtband, dessen Mittelteil eine Schrumpfung von etwa 21% hat und dessen Schlauchkanten voll ausgeschrumpft sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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