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Ejektor.
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an der Mündung der entsprechenden Kegelstümpfe 19, 20, 21 grösser wird als der Druck P, und die sich schliessen, sobald der Druck kleiner wird als P. Infolge dieser Anordnung kann der Druck am Austrittsende jedes Kegelstumpfes 19, 20, 21 um einen beliebigen Betrag kleiner werden als der Druck P, ihn dagegen niemals merklich übersteigen.
Ist unter diesen'Umständen die Zahl der dergestalt über die Länge des konvergierenden Teiles des Diffusors angeordneten Schnitte genügend gross, dann geht der Ejektor selbsttätig an.
Angenommen, der Kegelstumpf 19 wäre allein vorhanden, dann ginge der Ejektor von selbst an, wenn der Kegelstumpf sich genügend verjüngen würde. Infolge Anordnung der Klappe 27 geht aber der Ejektor ebenfalls von selbst an, da der Druck an der Mündung des Kegelstumpfes 19 den Druck P nicht übersteigen kann. Es verringert sich aber der Druck in der Kammer 2, das Gewicht der mitgerissenen Flüssigkeit verringert sich gleichfalls, folglich auch der auf die Wandungen des Kegelstumpfes 19 ausgeübte Druck. Die Geschwindigkeit des Treibmittels nimmt an der Mündung der Düse 1 zu und infolgedessen auch die am Eintrittsende des Diffusors ver- bare Bewegungsgrösse.
Da sich das in dem Kegelstumpf 19 bewirkte Zusammendrücken vermindert, vergrössert sich die an der Mündung des Kegelstumpfes 19 und am Eintrittsende des Kegelstumpfes 20 verfügbare Bewegungsgrösse noch mehr. Wenn das Verhältnis der Austrittsquerschnitte der Kegelstümpfe 20 und 19 ungefähr gleich 1 ist, ehe man den zu erreichenden Be- triebszustand erzielt hat, und der Kegelstumpf 19 allein vorhanden wäre, kann die Gesamt- flüssigkeitsmetige aus dem Kegel 19 in den Kegel 20 übertreten, indem sie dabei eine Verdichtung erleidet. In diesem Augenblick schliesst sich die Klappe 27, die Flüssigkeit tritt in den Behälter 26. indem sie entweder die Klappe 28 hebt oder in den Kegel 21 übertritt.
Der Druck in dm'Kammf'l'2 sinkt aber weiter und die am Austrittsende des Kegels 20 vorhandene Geschwindigkeit nimmt infolgedessen weiter zu. Hinter der Klappe 27 entsteht ein Vakuum. Verjüngt sich der Kegel 21 genügend, dann tritt von einem bestimmten Augenblick ab die gesamte aus dem Kegel 20 herauskommende Flüssigkeitsmenge durch den Kegel 21 hindurch. Die Klappe 28 schliesst sich usw.
Die Wirkung des konvergierenden Diffusorteiles vollzieht sich also stufenweise, die aus der Kammer 2 übetretende Flüssigkeit ergiesst sich nacheinander durch die Klappen 27, 28, 29 111111 Rchliesslich durch den das Ende des Diffusors bildenden divergierenden Kegel.
Sollte in einem gegebenen Augenblick die am Austrittsende eines Kegelstumpfes vorhandene Geschwindigkeit zu klein sein, um den Übertritt zum nächstfolgenden Kegelstumpf zu ermöglichen, d. h. sind die Abmessungen der Vorrichtung nicht zweckmässig gewählt, dann würde sich die entsprechende Klappe nicht schliessen und die Konvergenz des nächstfolgenden Kegels vermindern. Das Angehen dieses Ejektors erfolgt vollkommen selbsttätig.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Anordnung soll nur ein Ausführungsbeispiel dar- stellen. Die Kegelstiimpfc könnten durch beliebig geformte Kanäle ersetzt werden, sobald nur ihr Querschnitt sich allmählich verringert. Den über die Wandung des konvergierenden Diffusors verteilten Öffnungen können gleichfalls beliebige Formen gegeben werden und es genügt, dass man sie in besondere Behälter münden lässt, die mit einem unter dem Druck P stehenden Raum durch beliebig geformte Klappen verbunden sind, vorausgesetzt, dass die Klappen sehr leicht sind und der Flüssigkeit einen grossen Durchtrittsquerschnitt bieten.