AT34856B - Verfahren zur Wiedergewinnung von Grubenstempeln aus dem Versatzmateriale. - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung von Grubenstempeln aus dem Versatzmateriale.

Info

Publication number
AT34856B
AT34856B AT34856DA AT34856B AT 34856 B AT34856 B AT 34856B AT 34856D A AT34856D A AT 34856DA AT 34856 B AT34856 B AT 34856B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pit
punches
backfill material
recovery
pit punches
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Bellak
Moritz Dr Weiss
Florian Tentschert
Original Assignee
Julius Bellak
Moritz Dr Weiss
Florian Tentschert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Bellak, Moritz Dr Weiss, Florian Tentschert filed Critical Julius Bellak
Application granted granted Critical
Publication of AT34856B publication Critical patent/AT34856B/de

Links

Landscapes

  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren, zur Wiedergewinnung von Grubenstempeln aus dem Versatzmateriale. 



   Während man bisher die Grubenstempel stets nur unmittelbar vor oder während des Versetzens in dem Abbau selbst, den sie stützten, raubte, was sowohl für das Leben der Arbeiter als auch für den Bergbau gefahrvoll war und ausserdem den Nachteil hatte, dass der grösste Teil der Stempel im Versatzmateriale zurückbleiben musste, werden nach vorliegender Erfindung die   Stempel   aus dem Versatze in den ober-oder unterhalb des versetzten Abbaues geführten Stollen in der Richtung ihrer Achse herausgezogen.

   Dies hat den Vorteil, dass erst nach   Anfüllung   des ganzen Raumes mit Versatzmaterial, also wenn jede   Einsturzgefahr   beseitigt ist, die Stempel, u. zw. sämtliche entfernt werden können, so dass erstens der Betrieb wirtschaftlicher wird und zweitens keine Feuersgefahr durch im Versatzmateriale befindliche Holzstempel mehr besteht. 



   Der Abbau kann sowohl von unten nach ollen als auch von oben nach unten erfolgen. Betrachtet   man zunächst den ersten Fall, so wird oberhalb des durch Grubenstempel   gestützten und mit   Versatzmaterial ausgefüihen Abbaues eine zweite Etage geführt,   die gleichfalls durch   Grubenstempel   gestützt wird, die unten auf dem Versatz der unteren Etage aufruhen.

   In diese vollkommen gesicherte obere Etage   können nun ohne jede Gefahr   die in   dem Versatzmateriale   der unteren Etage noch   steckenden   Grubenstempelf in der Richtung ihrer Achse durch irgend welche Hilfsmittel hinaufgezogen werden, was dann um so   leichter geschehen kann, wenn   die 
 EMI1.1 
 
Etage wie die vorhergehende mit Versatzmaterial ausgefüllt, so füllen sich auch die nach Heraus- ziehen der Grubenstempel gebliebenen Hohlräume aus und es entsteht ein kompakter Block. 



     Die Grubenstempel   der zweiten Etage bleiben wieder solange im   Vt, rsatzmateriale, bis sie   in die 
 EMI1.2 
 
Bein) Abbau von oben nach unten geschieht, wie leicht einzuschen, das Herauszichen der Grubenstempel in der Richtung ihrer Achse in die nächst tiefere Etage, die selbstverständlich ihrerseits vorher durch   Grubenstempel gesichert worden ist, so dass   das Wiedergewinnen der Grubenstempel jederzeit ohne Gefahr für das Leben der Arbeiter und des Bergbaues erfolgen kann. 



   Da nun alle   Grubenstempel   auf diese Weise vollziihlig   wiedergewonnen werden können,   so ist die Möglichkeit geboten, widerstandsfähigeres Material als Holz zu   verwenden,   mit Rück- 
 EMI1.3 
   hölzerne     Grubenstempel verwendet werden,   die zur Erleichterung des Herausziehens   schwach   konisch ausgebildet werden. Es ist klar, dass die breitere Basis des konischen Grubenstempels stets der Etage zugekehrt wird, nach welcher hin das Ausziehen der Stempel erfolgt, so dass also beim Abbau von   unten   nach oben die breitere Basis der Stempel oben und beim Abbau von oben nach   unten   die breitere Basis unten sein wird. Das Ausziehen erfolgt mittels irgend einer Windenvorrichtung ohne besondere Schwierigkeit. 



   Das beschriebene Verfahren zur Wiedergewinnung der Grubenstempel eignet sich vor-   nehmlich   für den   Spülversatz :   doch ist es nicht ausgeschlossen, auch bei Handversatz das gleiche   Verfahren zur Anwendung zu bringen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Wiedergewinnung von Grubenstempeln aus dem Versatzmateriale, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stempel von einem ober-oder unterhalb der versetzten Etage gelegenen Raume aus in der Richtung der Achse der Stempel herauszieht.
AT34856D 1907-04-15 1907-04-15 Verfahren zur Wiedergewinnung von Grubenstempeln aus dem Versatzmateriale. AT34856B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT34856T 1907-04-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT34856B true AT34856B (de) 1908-10-26

Family

ID=3551165

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT34856D AT34856B (de) 1907-04-15 1907-04-15 Verfahren zur Wiedergewinnung von Grubenstempeln aus dem Versatzmateriale.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT34856B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT34856B (de) Verfahren zur Wiedergewinnung von Grubenstempeln aus dem Versatzmateriale.
DE594473C (de) Verfahren zum Abbau von Lagerstaetten grosser Maechtigkeit
DE3631069C2 (de)
DE460809C (de) Verfahren zum Setzen und Wiedergewinnen ausziehbarer Grubenstempel
DE1934170A1 (de) Verfahren zum Eindaemmen und Entfernen von in das Erdreich eingedrungenem Mineraloel
DE1238420B (de) Stempel aus Holz fuer den Ausbau von Untertageraeumen, insbesondere fuer den Streckenausbau
DE494100C (de) Nachgiebiger, eiserner Teleskop-Grubenstempel, dessen Unterteil mit einer Einschnuerung versehen ist
DE1212005B (de) In einem Vortreibrohr zum Herstellen von Ortbeton-Rammpfaehlen festklemmbare Sperrvorrichtung
DE872193C (de) Nachgiebiger Streckenausbau
DE815182C (de) Kappen zum Ausbau von Streben unter Tage
DE1239065B (de) Presshaupt mit einer Mehrzahl von Presselementen zu einer Formmaschine
AT122560B (de) Vorrichtung zur Verhinderung der schädlichen Stoßwirkungen bei der Absenkung von Schachtverrohrungen.
AT117152B (de) Preß- und Hebeeinrichtung mit großer Hubhöhe für Futtersilos u. dgl.
DE625897C (de) Mehrteiliger Vortreibkern zum Eintreiben von Blechhuelsen fuer Ortpfaehle
AT243191B (de) Verfahren zum Absenken eines von einer Spundwand eng umschlossenen Hohlkörpers sowie Spundwand zum Durchführen des Verfahrens
DE303841C (de)
AT68780B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Abstützung des Hangenden beim wandernden Grubenausbau.
AT206800B (de) Mit einer Mehrzahl von Löchern versehener Tragstab für eine Maschine zur Herstellung von Streichhölzern
DE918908C (de) Vorrichtung zur Verbindung von horizontalen Filterrohren
DE685958C (de) Zur Aufnahme eines Quetschmittels dienende Stempelbewehrung fuer Grubenausbau
DE2128496A1 (de) Betonpreßform
DE957745C (de) Schachtauskleidung aus Beton mit einem plastischen Füllstoff
DE72167C (de) Einrichtung zur Entwässerung des Schwimmsandes beim Abtäufen im schwimmenden Gebirge
DE320530C (de) Verfahren zum Auswechseln der Filterrohre bei Rohrbrunnen
AT152469B (de) Vorrichtung zum Verputzen von Schornsteininnenwänden.