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Die Erfindung betrifft einen Saugkasten für Papiermaschinen u. dgl., an dem auflauf- und ablaufseitig Verschleissleisten angeordnet sind, deren jede unmittelbar vor dem Mantel einer drehbar im Saugkasten gelagerten Walze zur Unterstützung des zu entwässernden Bandes frei endigt, wobei die Verschleissleisten, von denen gegebenenfalls zumindest die auflaufseitige mit Perforierungen versehen ist, dem Einfluss des im Kasten herrschenden Unterdruckes unterliegen und gegen den Mantel der Walze geneigt sind, wobei zwischen den ablaufund auflaufseitigen Verschleissleisten, mit diesen insbesondere ein Stück bildende, seitlich der beiden Stirnflächen der Walze angeordnete Verschleissleisten am Kasten vorgesehen sind.
Bei einer Einrichtung dieser Art (DE-PS Nr. 604565) wurde es bekannt, die im Saugkasten umlaufende Walze als eine Walze eines Presswalzenpaares einzusetzen und die zu entwässernde Bahn (im bekannten Falle eine Papierbahn) durch den Walzenspalt des Presswalzenpaares hindurchzuführen und dort auszuquetschen. Bei der bekannten Anordnung soll die auflaufseitige Verschleissleiste nur zur Verbesserung der Abfuhr des im Spalt ausgepressten Wassers dienen, das vor dem Spalt in der Regel eine Art Keil bildet. Praktisch hat die Leiste jedoch kaum einen Einfluss auf die Wasserabfuhr im Sinne einer Verbesserung, weil der Wasserkeil auf der Leiste bzw. der darübergleitenden Bahn lagert und daher die Bahn kurz vor ihrem Eintritt in den Spalt noch befeuchtet. Bei der bekannten Einrichtung ist die Lage des Bandes im Bereich der Stirnflächen der Walze problematisch.
Durch die schrägen auflauf-und ablaufseitigen Verschleissleisten wird nämlich das Band im Regelfall nach unten gegen den Mantel der Walze abgelenkt und findet im Bereich der Stirnflächen der Walzen einen abrupten Übergang vor. Dort eine günstige Lage des Bandes zu erreichen, ist eines der Ziele der Erfindung.
Erreicht wird dies bei einem Saugkasten der eingangs erwähnten Art, wenn gemäss der Erfindung jede der seitlichen, gegebenenfalls mit Perforierungen versehenen Verschleissleisten zwei dachartige Einbuchtungen besitzt, die bezüglich einer die Achse der gegebenenfalls mit Perforierungen versehenen Walze enthaltenden Ebene symmetrisch angeordnet sind, wobei eine der freien Kanten der dachartigen Einbuchtungen jeweils an die zur Walze zeigenden Kante der ablauf-bzw. auflaufseitigen Verschleissleisten anstösst, und wenn gegebenenfalls die Perforierungen der ablauf- bzw. auflaufseitigen Verschleissleiste nur im Bereich der beiden in den walzenseitigen Längsrand mündenden Kanten vorgesehen sind.
Durch diese Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes wird ein für eine einwandfreie Bandlage im Bereich der Stirnflächen der Walze günstiger Übergang von den ablauf-und auflaufseitigen Verschleissleisten in die seitlichen Verschleissleisten erreicht. Faltenbildungen können damit hintangehalten werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Einrichtung entlang der Linie I-I in Fig. 3, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. l, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Einrichtung gemäss Fig. l, jedoch ohne Transportband, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3 entlang der Fuge zwischen den aneinanderstossenden Verschleissleisten und Fig. 5 einen Teilschnitt durch die erfindungsgemässe Einrichtung entlang der Linie V-V.
In den Fig. l und 2 ist mit --1-- ein (unter Unterdruck setzbarer) Saugkasten bezeichnet, in dem eine als Tragwalze ausgeführte Walze--2--für ein Transportband--3--, das aus Filz bestehen kann oder auch als Sieb ausgebildet sein kann, drehbar gelagert ist. Der Mantel der Walze--2--kann mit Perforierungen versehen sein, welche das Abführen des aus dem auf dem Transportband --3-- abgelegten Vlies stammenden Mediums erlaubt. Die Walze--2--besitzt beiderseits angeschraubte Lagerzapfen--4--, die beidseits durch den Saugkasten--l--hindurchgeführt sind und vorzugsweise ausserhalb des Saugkastens--l--in Lagern --5-- gelagert sind.
Das Transportband--3--ist über auflauf-und ablaufseitig am Kasten--l-- angeordnete Verschleissleisten--7--gleitbar geführt. Die Verschleissleisten sind an den mit dem Kasten --l-- verbundenen Flanschen durch Schrauben fixiert. Die auflauf-und ablaufseitigen Verschleissleisten --7-- sind hiebei vorzugsweise so angeordnet, dass sie in einer vom Mantel der Tragwalze--2--berührten Ebene liegen. Dadurch wird sichergestellt, dass das auf den Kasten--l--auflaufende Trum des Transportbandes--3--und das vom Saugkasten--l--ablaufende Trum des Transportbandes--3--im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen.
Zwischen den ablauf-und den auflaufseitigen Verschleissleisten --7-- sind seitlich der beiden Stirnflächen--30--der Tragwalze--2--Verschleissleisten--6--am Kasten--l--in ähnlicher Weise angeordnet wie die auflauf-und ablaufseitigen Verschleissleisten--7--. Die Verschleissleisten--6 und 7--sind hiebei so angeordnet, dass das Transportband --3-- auch dann auf ihnen aufruht, wenn der Saugkasten--l--nicht unter Unterdruck gesetzt ist.
Jeder der ablauf-und auflaufseitigen Verschleissleisten besitzt einen im Abstand vom Befestigungsflansch endenden freien Rand, der parallel zu einer Erzeugenden der Tragwalze--2--mit Spiel verläuft.
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das auf dem Transportband --3-- abgelegte Vlies ausgeübt werden kann. Jede der beiden zwischen den ablaufund auflaufseitigen Verschleissleisten --7-- angeordneten Verschleissleisten --6-- besitzt zwei dachartige Einbuchtungen--29--.
Der Dachfirst verläuft hiebei ausgehend von jener Ebene, in der die Verschleissleisten - -6-- am Saugkasten --1-- befestigt sind, nach unten gegen den Rand --31-- der auflauf- und
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ablaufseitigen Verschleissleisten --7--. Die dachartigen Einbuchtungen--29--sind hiebei symmetrisch bezüglich einer durch die Achse der Tragwalze--2--gehenden Vertikalebene angeordnet. Eine der freien Kanten--34--der dachartigen Einbuchtungen--29--stösst hiebei jeweils an die in den Rand--31-- mündende Kante --33-- der ablauf- bzw. auflaufseitigen Verschleissleisten --7-- an.
Die seitlich der ablaufund auflaufseitigen Verschleissleisten --7-- angeordneten Verschleissleiten --6-- können in dem in Verlängerung des Trommelmantels gelegenen Bereich mit der Perforierungen versehen sein, die in den Saugkasten --l-- münden. Wird der Saugkasten--l--über eine Saugleitung--9--unter Unterdruck gesetzt, so wird, bedingt durch die vorerwähnte besondere Ausgestaltung der Verschleissleisten--6 und 7--, das über den Saugkasten laufenden Transportband --3-- und das auf diesem Transportband befindliche Vlies zu beiden
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sondern über einen grösseren Teil des Mantels der Walze anliegt.
Zur Reinigung der Walze--2--, die kontinuierlich oder diskontinuierlich erfolgen kann, ist im Saugkasten --1-- ein Spritzrohr --8-- angeordnet, das im wesentlichen parallel zur Achse der Walze - 2-verläuft. Das aus dem Spritzrohr --8-- austretende Wasser wird, nachdem es seine Reinigungsfunktion erfüllt hat, gemeinsam mit dem aus dem Vlies bzw. dem durchlässigen Transportband--3--stammenden Medium über das Saugrohr --9-- abgeführt, das über Abscheider mit der Vakuumquelle in Verbindung stehen kann.