AT33713B - Federnder Radreifen. - Google Patents
Federnder Radreifen.Info
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Description
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Federnder Radreifen.
Der Radreifen nach vorliegender Erfindung trägt zweiarmige Federn mit seitlichen Ansätzen, die in einander gegenüberliegende Löcher in den Wangen einer U-förmigen Felge eingreifen. Ein zwischen die Arme jeder Feder eingeschaltetes Trennstück verhindert eine Annäherung derselben. so dass die Ansätze aus den Felgenlöchern nicht austreten können. Jeder Federarm ruht auf dem Trennstück der vorangebenden Feder und hält es fest, wobei er gleichzeitig durch das Trenn- stück gegen Biegung abgestützt wird. Die Arme werden ausserdem durch eine Klammer fest- gehalten, die entweder auf einem die äusseren Enden der Arme verbindenden Querstück oder
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Fig. 13 und 14 zeigen im Aufriss und in der Draufsicht eine zusammengesetzte Feder. Fig. 15 zeigt eine andere Ausführungsform des Reifens in Ansicht zum Teil im Schnitt. Fig. 16 ist eine Darauf- sicht einer Feder und der daran angebrachten Teile. Fig. 17 ist ein Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 15.
In Fig. l l'is 3 bezeichnet a eine Felge von U-fiirmigem Querschnitt. In Löcher b in den Wangen derselben werden die seitlichen Ansätze c an den Enden der Arme von Federn d gesteckt. Jede Feder besteht aus Stahlblech und weist zwei Arme d auf, die zweckmässig die Form gleicher Biegungsfestigkeit erhalten und an den vorderen Enden durch ein Querstück c verbunden sind.
Der Zwischenraum zwischen den Federarmen ist weit genug, um durch gegeneinanderdrücken derselben die Ansätze c aus den Liichernd ausholten zu können. Am inneren Ende jeder
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einen Bügel k, der unter der Platte) hindurchgeht und die Feder umfasst.
Ausserdem ist das Ende der Feder mit der Felge durch eine U-förmige Klammer m verbunden. deren Schenkel zwischen den Armen d der Feder durch einen Schlitz n der Platter
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jeder Feder kann sich sonach der Felge beliebig nähern, kann sich aber von ihr nur um einen bestimmten Betrag entfernen.
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Bei der Abänderung nach Fig. 6 und 7 ist das Querstück e2 der Feder kreisbogenförmig ausgeschnitten und umschliesst einen zylindrischen Teil der Platte aus Hartgummi, die am Block j2 aus weichem Kautschuk befestigt ist. Die Platte i2 ist mit Warzen i3 versehen, welche durch einen Ausschnitt e3 des Querstückes e2 und zwischen den Armen d2 hindurchgehen können.
Die Platte erhält dann eine Vierteldrehung und die Warzen legen sich auf die Seitenteile des
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Block j2 und die Platte i2 und die Felge a2 durchsetzt. Die so in allen Richtungen verschiebbar festgehaltene Kappe u schützt den Kautschukblock und kann im Falle der Abnützung leicht ausgewechselt werden.
Die Fig. 8 und 9 zeigen einen Reifen mit zusammengesetzten Federn, der für schwere Wagen bestimmt ist. Jeder Arm der Feder besteht aus zwei Blättern d3, d4, von denen das eine d'recht- eckig und das andere d4 rhombisch ist. Auf die Enden des rechteckigen Blattes d3 wird ein Quer- stück eI aus Blech gelegt und durch Ansätze J mit dem Blatt verbunden, die um die Ränder des Blattes d3 gebogen werden, welches mit Ausschnitten zur Aufnahme dieser Ansätze versehen ist. Eine Klammer m3 geht durch eine Öffnung in der Mitte des Querstückes und um einen abgerundeten Teil e6 desselben, wodurch das Ende der Feder mit der Felge verbunden wird.
Eine Hartgummiplatte i4 ist am Qumtück durch zwei Schrauben 1'3 befestigt und trägt einen Laufschuh j4 aus weichem Kautschuk.
Am inneren Ende der Feder ist ein Trennstück j3 aus Holz, Vulkanfiber oder ähnlichem Material befestigt, das einen vorspringenden Teil h3 trägt, welcher sich über die Enden der Blätter da der Feder erstreckt und als Widerlager für die Blätter d4 der folgenden Feder dient.
An dem Trennstück j3 ist mittels einer Schraube ein Metallbügel befestigt, welcher sich zwischen die Blätter (P legt und deren Annäherung verhindert, um zu verhüten, dass die Ansätze e3 der Blätter d3 aus den Löchern b3 der Felgenwangen a3 treten. Jedes Blatt d4 wird an dem zugehörigen Blatt d3 durch einen Zapfen !'festgehalten, der in ein Loch im Blatt d3 eintritt und wird an einer seitlichen Verschiebung durch den Bügel g3 der vorangehenden Feder und durch die Felgenwangen verhindert. Um eine Feder herauszunehmen, muss man nicht nur den zugehörigen Bügel g3 ausheben, sondern auch die Klammer m3 und die Enden der Blätter d3 vom Querstück e4 losmachen, um die Federarme einander nähern zu können.
Der Widerstand des Reifens gegen tangentielle Beanspruchungen wird durch die an der Felge befestigten Querwinkel @ vergrössert, welche sich gegen die Trennstücke j3 legten.
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Das innere Ende jedes Armes hat seitliche Ansätze c4 und c5, von denen einer in ein Loch b4 in der Felgenwange und der andere in einen entsprechenden Ausschnitt eines Bügels g4 eingreift, der in der Felgenmitte durch Zapfen 95 und Stifte g6 befestigt ist. Zwischen den inneren Enden der Blätter d5 sind Trennstück f4 angeordnet, welche als Widerlager für die Blätter d6 der folgenden Feder dienen. Die äderen Enden der Blätter sind mit gegeneinander gekehrten Ansätzen y versehen. welche am Querstück m4 einer Klammer m5 aufliegen, die in die Felge eingehakt ist. Bei dieser Anordnung sind die Federarme unabhängig voneinander und der Druck auf den Boden wird gut verteilt.
Jeder Arm trägt einen Block j5 aus weichem Kautschuk, der mit einer Stahlkappe u5 bewehrt ist und in einem Metallteller i5 am Ende des Blattes d5 liegt. Die Teile werden durch einen
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bestehen, wie Fig. m und 14 zeigen, oder auch aus einer grösseren Zahl von Blättern, je nach dem Gewicht des Wagens.
Fig. 15 bis 17 zeigen eine einfache Konstruktion des federnden Reifens, bei welchem die beiden Federarme d10 das Querstück e10 und die Ansätze ei aus einem entsprechend gebogenen Stück runden Stahldraht bestehen. Das Ende der Feder ist mit der folgenden Feder durch eine U-förmige Klammer m10 verbunden, deren Mittelteil um eine Platte s10 herumgeht, die an dem Federende durch eine Gegenplatte i10 und eine Schraube r10 befestigt ist.
Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsformen können die einzelnen Teile des Reifens leicht eingesetzt und ausgehoben werden und man kann sie hei Abnutzung ohne Schwierigkeit und mit geringen Kosten auswechseln.
Claims (1)
- PATENT-ANSlÜCHE : 1. Federnder Radreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Enden der zweiarmigen um die Felge angeordneten Federn nach aussen gebogen sind und in Löcher in den Fetgenwangen eingreifen, so dass die Federarme durch Gegeneinanderdrücken leicht von der Felge losgemacht werden können.2. Federnder Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Enden der Arme jeder Feder ein Trennstück eingelegt ist, welches sie voneinander entfernt hält und durch den Druck der folgenden Feder an der Felge hält.3. Federnder Radreifen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Feder- arm an dem Punkt, wo er an einem Trennstück anliegt, einen grösseren Querschnitt hat und der Querschnitt gegen beide Enden zu abnimmt.4. Federnder Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feder an einer übermässigen Entfernung von der Felge durch eine Klammer verhindert wird, welche in der Breitenmitte der Feder angeordnet ist und zwischen den Armen der folgenden Feder und durch ein Loch in der Felge hindurchgeht, wobei die umgebogenen Enden der Klammer an der Innenfläche der Felge anliegen.5. Federnder Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feder aus zwei voneinander getrennten Federstücken besteht und durch ein an den äusseren Enden an- geordnetes abnehmbares Querstück in entsprechender Entfernung voneinander und mit ihren inneren Enden in der Felge gehalten werden.6. Federnder Radreifen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an den inneren Federenden angeordneten Trennstücke zwischen die Arme der folgenden Federn eingreifen, so dass sie nicht nur die Annäherung derinneren Federenden, sondern auch die Anuähermig der Mittelteile der folgenden Federn verhindern und so die Anwendung eines Querstückcs an den äusseren Federenden entbehrlich machen.7. Federnder Radreifen nach Anspruch 1, 4 und 6, dadluch gekennzeichnet, dass die beiden getrennten Federstücke an den äusseren Enden Laufschuhe besitzen und auf einer gemeinsamen Klammer aufliegen.8. Federnder Radreifen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen runden Laufschuh aus Kautschuk, der aussen mit einer Stahlkappe versehen ist, welche Kappe durch eine gelenkige, durch den Laufschuh hindurchgehende Verbindung an der Feder festgehalten ist und so der Kappe in allen Richtungen zu schwingen gestattet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT33713T | 1907-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT33713B true AT33713B (de) | 1908-07-25 |
Family
ID=3549489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT33713D AT33713B (de) | 1907-07-30 | 1907-07-30 | Federnder Radreifen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT33713B (de) |
-
1907
- 1907-07-30 AT AT33713D patent/AT33713B/de active
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