AT335505B - Strassenwaschfahrzeug - Google Patents
StrassenwaschfahrzeugInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Strassenwaschfahrzeug zum Aufbringen von in Wasser gelösten, aufgeschwetnm- ten oder emulgiertenAbtau-und Frostschutzmitteln auf Verkehrsflächen mit einem Vorratsbehälter zur Aufnahme der Flüssigkeit, einer als Flüssigkeits- oder Luftpumpe ausgebildeten Förderpumpe und zu Sprüh- oder Spritzdüsen führenden, über Absperrorgane verschliessbaren Speiseleitungen.
Das Auftragen von Abtau-und Frostschutzmitteln auf Verkehrsflächen mit Hilfe eines Strassenwaschfahrzeuges hat den entscheidenden Vorteil, dass die Strassenwaschfahrzeuge auch im Winter sinnvoll eingesetzt werden können. Entscheidend ist aber, dass durch das Auftragen in flüssiger Form pro Flächeneinheit der Verkehrsfläche geringere Abtau- bzw. Frostschutzmittelmengen notwendig sind, eine gleichmässigere
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tritt, wenn das Mittel trocken oder angefeuchtet aufgebracht wird. Um einen rationellen Betrieb zu gewähr- leisten, ist es zweckmässig, das Abtau- oder Frostschutzmittel am Strassenwaschfahrzeug mitzuführen und beim Füllen des Vorratsbehälters mit Wasser, was bei jedem Hydranten möglich ist, gleich die Lösung, Aufschwemmung oder Emulsion herzustellen.
Dabei ist darauf zu achten, dass das Mittel möglichst gleich- mässig im Wasser verteilt wird. Hier ergeben sich insofern Probleme, als Tausalze bei der Lagerung zur Klumpenbildung neigen und also darauf geachtet werden muss, dass das jeweilige Mittel völlig gelöst, aufge- schwemmt oder emulgiert wird. Die hergestellten Lösungen u. dgl. sind vielfach nicht völlig stabil. Bei höheren Konzentrationen einer Lösung kann es während der Transportfahrt zu Auskristallisationen kommen.
In ähnlicher Weise ergeben sich auch Probleme bei Aufschwemmungen, wo es zu Absetzungen kommen kann, und bei Emulsionen, wo Abscheidungen auftreten können.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Förderpumpe druckseitig mit wenigstens einem in Bodennähe des Vorratsbehälters mündenden Auslass verbunden ist und die zu den Speiseleitungen führende Auslassleitungen des Behälters im Abstand von diesem Auslass am entgegengesetzten Ende des Behälters angeschlossen ist, wobei bei Ausbildung der Förderpumpe als Luftpumpe der Behälter, wie an sich bekannt, ein Druckbehälter ist, und bei Ausbildung der Förderpumpe als Flüssigkeitspumpe diese in an sich bekannter Weise an die Auslassleitung des Behälters angeschlossen ist und von der Speiseleitung eine zu dem im Behälter vorgesehenen Auslass führende, über Absperrorgane verschliessbare Nebenleitung abzweigt, und dass vorzugsweise im Behälter zwischen dem Auslass und dem Anschluss der Auslassleitung abstandsweise den Behälter in Abschnitte unterteilende,
über mehr als die halbe Behälterhöhe reichende Prallwände vorgesehen sind.
Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung wird es möglich, die im Behälter enthaltene Flüssigkeit in Bewegung zu halten und dadurch einerseits die Aufbereitung des Abtau-oder Frostschutzmittels od. dgl. im Wasser durchzuführen und zu beschleunigen und anderseits die hergestellte Lösung, Aufschwemmung oder Emulsion in dem gewünschten Zustand zu erhalten, alsoinsbesondereAuskristallisationen und Ablagerungen des dem Wasser zugegebenen Mittels zu verhindern.
Bei der beschriebenen Anordnung einer Flüssigkeitspumpe wird es möglich, beim Füllen des Behälters sowie gegebenenfalls während der Transportfahrt die im Behälter enthaltene Flüssigkeit im Kreis zu führen und dadurch die erwünschte Aufbereitung zu erzielen. Im Bedarfsfall kann dieser Rückspülbetrieb auchwährend des Sprüh- bzw. Spritzbetriebes aufrecht erhalten werden.
Vorzugsweise weist der Behälterabschnitt, in den der Auslass mündet, eine Einfüllöffnung für das Abtau-oder Frostschutzmittel auf.
Durch die vorzugsweise vorgesehenen Prallwände, die auch wechselweise im Behälter von unten und oben ausgehen können, wird die gleichmässige Durchwirbelung der Flüssigkeit begünstigt. Bei der zuletzt beschriebenen Ausführung verhindern die Prallwände unter anderem, dass Tausalzklumpen bis zur Auslassleitung gelangen und diese verstopfen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch veranschaulicht.
Es ist ein auf einem Kraftfahrzeug montierter Vorratsbehälter-l-vorgesehen, desseninnonraum durch quer angeordnete Prallwände --2, 3, 4--, die wechselweise von der Decke und vom Boden ausgehen und jeweils über mehr als die halbe Behälterhöhe reichen, in mehrere untereinander verbundene Abschnitte - -5, 6, 7-- unterteilt ist. An den am einen Ende des Behälters vorgesehenen Abschnitt --7-- schliesst eine Auslassleitung --8-- an, die mit einer als Flüssigkeitspumpe ausgebildeten Förderpumpe --9-- verbunden ist, welche beim Betrieb die über die Leitung --8-- angesaugte Flüssigkeit in eine zu Sprüh- oder Spritzdü- sen führende Speiseleitung --10, 11,
13-- fördert. Dabei sind an eine Sammelleitung --10-- eine Verteiler- leitung--11-- und an diese über für sich betätigbare Absperrorgane --12-- zu Spritz- bzw. Sprühdüsen oder Düsengruppen führende Einzelleitungen --13-- angeschlossen.
Von der Leitung --10-- zweigt eine Nebenleitung --14-- ab, an die über ein Absperrorgan --15-- eine
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dennähe im Abschnitt --5-- des Behälters --1--.
Der Behälter-l-besitzt eine durch einen Deckel verschliessbare Einfüllöffnung-18--, über die ein Abtau- oder Frostschutzmittel eingefüllt werden kann. Ferner ist der Behälter entweder über diese Einfüll-
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öffnung--18-- oder eine Leitung, welche auch die Leitung --17 oder 8-- sein kann, mit Wasser beschickbar.
Eine einfache Möglichkeit besteht darin, den dargestellten Einlass der Leitung --8-- zu schliessen und die
Leitung --8-- mit einem Hydranten od. dgl. zu verbinden. Wird die Pumpe --9-- eingeschaltet und das Ab- sperrorgan --15-- geöffnet, dann wird dem Behälterabschnitt --5-- über den Auslass --16-- Wasser zugeführt und dadurch das vorher eingefüllte Frostschutzmittel aufbereitet. Dieser Betrieb kann auch nach aus- reichender Füllung des Behälters fortgesetzt werden, so dass im Behälter eine Lösung, Aufschwemmung oder eine Emulsion mit gleichmässiger Konzentration des Frostschutzmittels erzeugt wird.
Für die beschriebene Aufbereitung kann unter anderem die Transportfahrzeit vom Hydranten zur Ein- satzstelle des Strassenwaschfahrzeuges ausgenutzt werden.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist für die Flüssigkeitspumpe -- 9-- ein eigener Antriebsmotor - vorgesehen, der von einem Regler --20-- aus in seiner Drehzahl geregelt wird. Der Regler --20-- spricht einerseits auf den über einen Fühler --21-- aus der Leitung --14-- abgetasteten Druck und ander- seits auf die Fahrgeschwindigkeit an, zu welchem Zweck er beispielsweise mit einem Tachogenerator ver- bunden ist. Die Kennlinie des Reglers --20-- ist so gewählt, dass er beim Sprüh- oder Spritzbetrieb, also wenigstens einem geöffneten Absperrorgan --12-- den durch die Drehzahl des Motors --19-- bestimmten
Druck so einregelt, dass sich an jeder eingeschalteten Düse eine konstante, aber voreinstellbare Flüssig- keitsabgabe pro Flächeneinheit der besprühen Verkehrsfläche ergibt.
Da druckabhängig geregelt wird, ist es gleichgültig, ob alle Absperrorgane --12-- geöffnet sind oder nicht. Auch ein Öffnen des Absperrorgans - während des Sprüh- oder Spritzbetriebes führt zu keiner Änderung der geschwindigkeitsabhängigen
Flüssigkeitsabgabe an den Spritzdüsen.
Wie strichliert angedeutet wurde, kann an Stelle der Pumpe --9-- auch eine Luftpumpe --22-- vorge- sehen sein, deren druckseitiger Auslass --23-- in Bodennähe im Behälter-l-mündet. Bei dieser Ausfüh- rungsform wird nach dem Füllvorgang der gesamte, in bekannter Weise druckfest ausgebildete Behälter - -1-- unter Druck gesetzt, wobei die in der Flüssigkeit hochsteigende Luft die Druckwirbelung bewirkt. Hier ist dann die Auslassleitung -- 8-- unmittelbar mit der Leitung --11-- verbunden.
Es ist auch möglich, ein Strassenwaschfahrzeug mit einem zusätzlichen Vorratsbehälter auszustatten, wobei jeweils in diesem Vorratsbehälter die jeweilige Lösung od. dgl. aufbereitet und der andere Vorrats- behälter während dieser Zeit zur Beschickung der Spritzdüsen herangezogen wird.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Strassenwaschfahrzeug zum Aufbringen von in Wasser gelösten, aufgeschwemmten oder emulgierten Abtau- und Frostschutzmitteln auf Verkehrsflächen mit einem Vorratsbehälter zur Aufnahme der Flüssig- keit, einer als Flüssigkeits- oder Luftpumpe ausgebildeten Förderpumpe und zu Sprüh- oder Spritzdüsen führenden, über Absperrorgano verschliessbaren Speiseleitungon, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderpumpe (9, 22) druckseitig mit einem in Bodennähe des Vorratsbehälters (1) mündenden Auslass (16, 23) verbunden ist und die zu den Speiseleitungen führende Auslassleitung (8) des Behälters (1) im Abstand von die- sem Auslass am entgegengesetzten Ende des Behälters angeschlossen ist,wobei bei Ausbildung der Förder- pumpe als Luftpumpe der Behälter, wie an sich bekannt, ein Druckbehälter ist, und bei Ausbildung der För- derpumpe als Flüssigkeitspumpe diese in an sich bekannter Weise an die Auslassleitung (8) des Behälters (1) angeschlossen ist und von der Speiseleitung eine zu dem im Behälter vorgesehenen Auslass (16) führende, über Absperrorgane (15) verschliessbare Nebenleitung (14, 17) abzweigt, und dass vorzugsweise im Behälter zwischen dem Auslass (16, 23) und dem Anschluss der Auslassleitung (8) abstandsweise den Behälter (1) in Ab- schnitte unterteilende, über mehr als die halbe Behälterhöhe reichende Prallwände (2, 3, 4) vorgesehen sind. EMI2.1 (5), in den der Auslass (16, 23) mündet, eine Einfüllöffnung (18)für das Abtau-oder Frostschutzmittel aufweist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Priority Applications (1)
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| AT241074A AT335505B (de) | 1971-04-19 | 1974-03-22 | Strassenwaschfahrzeug |
Applications Claiming Priority (2)
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| AT326671A AT321978B (de) | 1971-04-19 | 1971-04-19 | Regeleinrichtung für ein strassenwaschfahrzeug |
| AT241074A AT335505B (de) | 1971-04-19 | 1974-03-22 | Strassenwaschfahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA241074A ATA241074A (de) | 1976-07-15 |
| AT335505B true AT335505B (de) | 1977-03-10 |
Family
ID=25598401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT241074A AT335505B (de) | 1971-04-19 | 1974-03-22 | Strassenwaschfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT335505B (de) |
-
1974
- 1974-03-22 AT AT241074A patent/AT335505B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA241074A (de) | 1976-07-15 |
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