DE340347C - Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Beton mittels eines Druckgases - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Beton mittels eines Druckgases

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DE340347C
DE340347C DE1918340347D DE340347DD DE340347C DE 340347 C DE340347 C DE 340347C DE 1918340347 D DE1918340347 D DE 1918340347D DE 340347D D DE340347D D DE 340347DD DE 340347 C DE340347 C DE 340347C
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pressure vessel
concrete
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shaft
pressurized gas
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DE1918340347D
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WILLY GNILKA
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WILLY GNILKA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/16Discharge means, e.g. with intermediate storage of fresh concrete
    • B28C7/162Discharge means, e.g. with intermediate storage of fresh concrete by means of conveyors, other than those comprising skips or containers, e.g. endless belts, screws, air under pressure
    • B28C7/163Discharge means, e.g. with intermediate storage of fresh concrete by means of conveyors, other than those comprising skips or containers, e.g. endless belts, screws, air under pressure using a pump
    • B28C7/165Discharge means, e.g. with intermediate storage of fresh concrete by means of conveyors, other than those comprising skips or containers, e.g. endless belts, screws, air under pressure using a pump using a fluid, e.g. gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von Beton mittels eines Druckgases. Bei der Pefördertui- voll «Mörtel, Schlamm. Fall: usw. mittels Druckluft hat inan bisher in das feststehende Druckgefäß. In (las die fortzuieitenden Stoffe eingefüllt werden, Rührwerke eingebaut, um jene Stoffe gut durchmischt und in gleichmäßiger Beschaffenheit in die Förderleitung eintreten zu lasen. Hierdurch soll vor allem verhütet werden. dal.i sich die schwereren Bestandteile des fortzuleitenden Stoffes in dem Druckgefäß niedersetzen und dann den Zutritt zu der Förderleitung versperren.
  • 1s hat sich jedoch gezeigt, daß diese Aufgaben nicht immer in der «-ünschenswerten 1V-eise erfüllt werden. Bei der Förderung von Beton bestellt vor alle««« die Gefahr, daß er sich an den voll dein Rührwert: nicht erreichharen Stellen niedersetzt, bis er sich plötzlich aus irgendwelchen Gründen brockenweise tveiterbewegt und dann zu Verstopfungen in der Leitung Anlaß gibt. Weiter erfordern solche Rührwerke einen übermäßig großen Kraftaufwand, util die innere Reibung des Stoffes zu überwinden und die breiten Rührarme hindurchzuführen.
  • Diese'lachteile werden gemäß der Erfindun- dadurch vermieden. daß dem Druckgef-iß während der Förderzeit eine kreisende Bewegun- um seine zweckmäßig schrägstellende Längsachse erteilt wird. In dieser NVeise läßt sich die flüssige Betonmasse gleIChIllä ßig in allen Teilen durchmischen und vor allem auch gut aufgelockert in die Förderleitung einbringen, wodurch ein störungsfreier Betrieb ge-,välirleistet wird. Der Kraftbedarf ist dabei kleiner als für ein entsprechend großes Rührwerk.
  • Gleichzeitig wird die Aufstellun- einer besonderen Betonmischmaschine erübrigt, da das ];reisende Druck--efäß den getrennt zuzuführenden Kies und Zement ebenso gut wie die bekannten Detonniischmaschinen zu mischen vermag.
  • Der Grund- gedanke der Erfindung wird baulich zweckmäßi- in der Weise verwirklicht, daß das Druckgefäß in einem verschwenk- und feststellbaren Rollkranz drehbar gelagert wir(« und einen I`egelräderantrieb erhält, dessen treibende Welle durch einen Lagerzapfen des Führungsgehäuses für das Druckgef:iß hindurchgeführt ist.
  • Ein weiteres «Merkmal der Erfindung beaeht darin, daß der Zuleitungsstutzen für das Druckgas sowie der Fortleitungsstutzen für den flüssigen Beton in das Druckgefäß in dessen Achsenrichtung mittels Stopfbüchsen einmünden.
  • _11s Druckmittel konialen ebenso gut gespannte Vase wie D:ünpfe in Frage.
  • Fig. r zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht.
  • Fig. 2 stellt die «'orrichtting in Seitenansicht, Ztttll Teil im Längsschnitt durch das Dritclceiiill nach Außerbetriebsetzung dar, während Fig. j einen Querschnitt durch das Druck--etlß nach der Linie A-.1 der Fi-. 2 veranschaulicht. ,Das Druckgefäß i ist nach oben und unten zu zweckmäßig kegelförmig ausgebildet; es kann jedoch beliebig gestaltet sein und z. B. eine zylindrische, kugelförmige oder birnenförmige Gestalt haben. Das Druckgefäß ist in einem Rollkranz 2 drehbar gelagert, dessen seitliche Zapfen 3, 3' in zwei einander gegenüberstehenden Böcken 4 dreh- und mittels der Druckschrauben 4' feststellbar sind. Zur Lagerung des Druckgefäßes i sind in den Wandungsteilen 2', 2" (Fig. 2) des Kranzes die Rollen 5 mit ihren AChSeri 6 vorgesehen. Der Rollkranz 2 ist durch die Platte 7 abgedeckt. Gegen die Rollen 5 stützt sich das Druckgefäß i mittels seines, es fest umfassenden Ringes8 (Fig.2), wobei die seitlichen Ränder 9 des Ringes die Rollen 5 umgreifen. Hierdurch wird eine unbeabsichtigte Längsverschiebung des Druckgefäßes gegen den Rollkranz :2 in Richtung seiner Achse verhindert.
  • Der Ring 8 ist mit einem Kegelrad io verbunden. Mit diesem kämmt das Kegelrad i i einer Welle 12 (Fig. 3), die mit ihrer Büchse 12' in der Bohrung des Zapfens 3 gelagert ist. Auf der Welle 12 ist die Riemenscheibe 13 befestigt.
  • Im Innern des Druckgefäßes i sind Schaufeln 14 an den konischen Wandungsteilen befestigt, durch die bei der Drehung des Gefäßes'ein Durchwühlen des Gefäßinhaltes erzielt wird.
  • Durch die Stopfbüchse 15 mündet in (las Druckgefäß der Teil 16' des Druckhiftzuleitungsstutzens 16, der mit einem Absperrventil 17 versehen ist, derart ein, daß seine Achse mit der Längsachse des Druckgefäßes i zusammenfällt. Das gleiche ist der Fall finit dein Ableitungsstutzen 18 für die flüssige Betonmasse, der mit seinerar Teil 18' durch die Stopfbüchse i9 in den unteren Teil des Druckgefäßes reicht und mit einem Absperrventil 20 versehen ist. Dadurch wird erzielt, Saß das Druckgefäß sich um die Längsachse drehen kann, ohne daß die Zuführung von Druckluft oder die Abführung von Betonmasse zu den Arbeitsstellen verhindert wird.
  • Die Drehung des Druckgefäßes um die Längsachse erfolgt durch den Motor 21, der ebenso wie die Böcke .4 im- Wagengestell 22 untergebracht ist. Auf der 1Jotorwelle -23 ist las Kegelrad 24 befestigt, das mit dein Kegelrad 25 einer Welle 26 kämmt, die in den ain Magengestell befestigten Lagern 2;, 28 (Fig. 3) ruht. Auf der Welle 26 ist die Riemenscheibe 29 befestigt, die ihre Dreh-)eivegUng mittels des Riemens 30 auf die P@ienienscheibe 13 der Welle 12 überträgt.
  • Wenn der Motor 21 läuft; wird die Dreh-)ewegung seiner Welle 23 unter Vermittlung fier Triebe 24, 25 auf die Welle 26, und von dieser durch die Riemenscheibe 29 und den Riemen 3o auf die Riemenscheibe 13 der @@-elle 12 übertragen.
  • Dabei wird durch das Kegelrad ii das Kegelrad io, (las mit dein Ring 8 des Druckgefäßes i verbunden ist, und damit das Druckgefäß selbst um die Längsachse in Drehung versetzt, und zwar kann es in der gekennzeichneten '\Ä-eise bei jeder Lage seiner Längsachse gedreht werden.
  • In Fig.2 und 3 ist das Druckgefäß mit wagerechter Längsachse dargestellt, d.li. in derjenigen Lage, in die es gebracht wird, wenn es zum Zweck der Reinigung mit harten Körpern gefüllt und dann in Umdrehunj versetzt wird. Wird dagegen das Druckgefäß zum Fortdrücken der flüssigen Betonmasse benutzt, so wird es in die in Fig. i dargestellte Lage verdreht, in der seine Längsachse zur wagerechten Ebene geneigt ist.
  • Zum Einfüllen der flüssigen Betonmasse bzw. des getrennt einzuführenden Kieses und Zements dient eine durch einen Deckel31 verschließbare üffnung, über welche die gegebeifenfalls von der Betoninischtnaschine kommende Zuführungsleitung 32 mundet. Bei geöffnetem Deckel kann das Druckgefäß mit der aus der Leitung 32 niederströmenden Betonmasse gefüllt werden. Zur Kontrolle des Standes der flüssigen Betonmasse dienen die beiden Flüsigkeitsstandanzeiger 33, 34. An den Förderstutzen 18 ist die Abführungslcitung 35 angescli1oc=en.
  • Falb die zum Betrieb der Fördervorrichtung erforderliche Druckluft nicht einer am Bauplatz vorhandenen Druckluftanlage entnommen werden kann, wird sie zweckmäßig an Ort und Stelle in einer -Maschinenanlage erzeugt, flie baulich mit dem Antrieb für (las Druckgefäß vereinigt werden kann, wie das auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist. Die Beschreibung dieser -Anlage erübrigt sich, da sie mit dem eigentlichen Wesen der Erfindung nichts zu tun hat.-Iin Betrieb kann man das Druckgefäß i gegebenenfalls zugleich als Betonmischmaschine verwenden. Es können demnach Kies und Zement im rohen Zustand unmittelbar in das Druckgefäß i geschüttet werden. Vor dem Einlaß von Druckluft muß man dann das Druckgefäß etwa eine -Minute lang in kreisende Bewegung versetzen, so daß. Kies und Zement zunächst. ohne Wasserzusatz, also trocken gemischt «-erden. Alsdann ist die erforderliche -Ienge Wasser hinzuzusetzen, worauf (las Gefäß nochmals etwa eine -Iinute lang gedreht wird, um die Betonmasse gut durchzumischen. Danach kann man die Druckluftzuleitung öffnen und den fertigen Beton in der oben beschriebenen Weise weiterbefördern. - Wenn (las Druckgefäß t attßcr 'Betrieb gesetzt und rcrcini-t werden soll, so wird e: hach Lösung der Flanschenschrauhen mit !:einen Stutzen 10" und 1S' von den Ah- 17 bzic. 20 entfernt u11(1 ill clic wagerechte Laffe (Fi-.2) -edrelit. Hierauf wird e: nach Üftnung des Deckels 3 1 mit festen Körpern - Steinen, Kugeln u. dg1. -zuni Teil gefüllt und nach dein Schliefen lies Deckels 31 voni Motor 21 a'tis in Drehun- versetzt. Dabei wirken wahrend ilcr Utnilrelitin des Druckgefäßes die festen Körper auf die an seinen Wänden haftende, erstarrte Betonniasse ein und zerniahlcn diese, so daß sie leicht aus dem Gefäß entfernt «-erden kann.

Claims (2)

  1. P ATElN T-avsPlzücHE: 1. Zerfahren zum Fördern von Beton mittels eines Druckgases, dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckgefäß (i), aus dem mittels des Druckgases der flüSsi;e Beton zur Verwendungsstelle fortredriickt wird. während des Fürderns eine kreiscndc Bewegung uni die zweckmäßigenei-te Lä nz:ach:e erteilt wird.
  2. 2. Vorrichtung ztir _\usühtin.- des Verfahrens nach Anzpruch t, dadurch gckeilnzcichnct. daß das Druckgefäß (1) in einem Rollkranz (2) drehbar gelagert ist 1111d der Zuleitungsstutzen i iti'-) für <las Druckas sowie der Fortleitun-sstutzen (IS') für den flüssigen Beton in der Achsenrichtung des Druckgefäße: mittels Stopfbiich=en (i; tzw. 1o) in dieses einmünden. 3. 'Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollkranz (2) mittels Zapfen (3, 3') in Böcken (4) schwenk- und feststellbar 1-ei.gert ist und ein mit dem Druckgefäß (i) verbundenes Kegelrad (to) finit dem Kegelrad (i i') einer durch den Zapfen (3) reichendeil Welle (12) kämmt, so daß beim Drehen der Welle (12) das (1) um seine L;in,ach,e sich dreht.
DE1918340347D 1918-11-03 1918-11-03 Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Beton mittels eines Druckgases Expired DE340347C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118075B (de) * 1957-06-19 1961-11-23 Andre Fenoglio Betonmischmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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