AT138762B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukgegenständen, insbesondere von Fäden aus wässerigen Dispersionen von Kautschuk od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukgegenständen, insbesondere von Fäden aus wässerigen Dispersionen von Kautschuk od. dgl.

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AT138762B
AT138762B AT138762DA AT138762B AT 138762 B AT138762 B AT 138762B AT 138762D A AT138762D A AT 138762DA AT 138762 B AT138762 B AT 138762B
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aqueous dispersions
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production
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Dunlop Rubber Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Fäden aus Dispersionen von Stoffen in flüssigen Medien, welche die Neigung besitzen, sich abzusetzen oder eine   "Creme"zu   bilden, z. B. aus solchen, in welchen die dispergierten Stoffe eine von der Dichte des Dispersionsmediums verschiedene Dichte aufweisen. 



   Dispersionen dieser Art setzen sich an der   Oberfläche   oder am Boden ab, je nach dem Unterschied im spezifischen Gewicht der kontinuierlichen und dispersen Phasen. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Schwierigkeiten, die durch das Absetzen der Bestandteile an der Oberfläche oder am Boden hervorgerufen werden, zu verringern bzw. ganz zu beseitigen. 



   Gemäss der Erfindung ist das Verfahren zur Herstellung von   Kautschukgegenständen,   insbesondere von Fäden aus Kautschuk od. dgl. Material, aus wässerigen Dispersionen der im folgenden angeführten Arten, bei welchem die Dispersionen in einen Behälter eingeleitet werden, der Öffnungen oder Düsen aufweist oder mit solchen in Verbindung steht und sodann durch diese Öffnungen oder Düsen zum Aus- 
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   genden Flüssigkeit in Berührung   treten,   dadurch gekennzeichnet, dass bei kontinuierlichem Zulauf   der wässerigen Dispersionen in den mit den Öffnungen oder Düsen ausgestatteten Behälter in diesem unter dauernder Bewegung der Flüssigkeit eine konstante   Flüssigkeitshöhe   aufrechterhalten wird,

   indem der Überschuss der Dispersion fortlaufend in dieser Höhe abgeführt und die zur Füllung des Behälters bis zur konstanten Flüssigkeitshöhe notwendige zusätzliche Dispersion vorzugsweise in einem Niveau in der Nähe des Behälterbodens zugeführt wird. 



   Die Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens besteht aus einem Behälter bzw. einer Spritzkammer, die eine Öffnung mit einer Bohrung aufweist, welche vorzugsweise nicht länger als 2 mm ist, oder mit einer solchen in Verbindung steht, und ein inneres Rohr enthält, das zweckmässig bis zum Boden des Behälters bzw. der Spritzkammer reicht und an einer Zuleitung für die Kautschukdispersionen angeschlossen werden kann, und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter bzw. die Spritzkammer, vorzugsweise nahe dem oberen Ende, mit einem Überlauf ausgestattet ist. 



   Der Behälter bzw. die Spritzkammer, welche in einer planen Oberfläche die Düsenöffnungen enthält, ist vorzugsweise zur Lotrechten geneigt und zweckmässig an seiner Rückseite, vorzugsweise in der Nähe des oberen Endes, mit einem Überlauf versehen, so dass die "Creme", welche die Neigung besitzt, sich an der Oberfläche abzusetzen, oder andere Stoffe wie z. B. Ablagerungen, die gegen das obere Ende aufgestiegen sind, ständig durch den Überlauf abgeführt werden können, der auch dazu dient, dass das konstante Niveau des Latex aufrechterhalten wird. 



   Die Dispersionen umfassen solche, welche aus Kautschuk, Guttapercha, Balata oder   ähnlichen     natürlichen   oder   künstlichen   Stoffen bestehen oder solche enthalten. 



   Solehe   künstliche   wässerige Dispersionen können jene aus koaguliertem Kautschuk, vulkanisiertem Kautschuk, synthetischem Kautschuk, Abfall oder Regenerat einschliessen. Gegebenenfalls können. die erwähnten Dispersionen allein oder in Mischung mit anderen verwendet werden. 



   Jede der erwähnten Dispersionen kann die gebräuchlichen Mischungsbestandteile enthalten und/oder konzentriert sein. 

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   Konzentrate, wie sie gemäss den britischen Patenten Nr. 290313 und 219635 erhalten werden und zu welchen ein oder mehrere der   gebräuchlichen Mischungsbestandteile zugemischt   werden können, können ebenfalls verwendet werden. 



   Die Erfindung kann auch in Verbindung mit dem Verfahren und der Vorrichtung gemäss dem britischen Patent Nr. 311844 und der Vorrichtung gemäss dem britischen Patent Nr. 367104 verwendet werden, ist jedoch nicht darauf beschränkt. 



   Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, welche die Vorrichtung in Seitenansicht teilweise im Schnitt zeigt. 



   Die in einem Behälter   1   enthaltene wässerige Dispersion von Kautschuk od. dgl. wird einem Behälter 4, in dem der Faden geformt wird, durch ein Verbindungsrohr 2 fortlaufend   zugeführt.   Eine Kontrolleinrichtung 3 dient zur Regelung des Zuflusses zu einem inneren Rohr 9, das durch eine Unterlagsscheibe 13 aus Gummi und eine Mutter 14 in Stellung gehalten wird. Vor dem Eintritt in das Gefäss 4 wird die wässerige Dispersion mittels eines feinen Musselingewebes 12 filtriert, das ebenfalls durch die Unterlagsscheibe 13 und Mutter 14 festgehalten wird. Die Düsen 6 des Gefässes 4 liegen unter dem Spiegel eines Bades   5,   das die    d, e   Gelbildung bewirkende, koagulierende oder verfestigende Flüssigkeit enthält. 



  Ein Tei] der wässerigen Dispersionen von Kautschuk od. dgl. fliesst durch die Öffnung 6, deren Bohrung vorzugsweise nicht länger als 2 mm ist, in das die Gelbildung bewirkende, koagulierende oder verfestigende Bad 5 und steigt, getragen von der Flüssigkeit, als verfestigter Faden empor. 



   Das innere Rohr 9 hat vorzugsweise eine solche Länge, dass es bis zu einem Niveau 9a reicht, das sich im wesentlichen in der Nähe des Bodens des Behälters 4 befindet. Auf diese Weise wird es   ermöglicht,   die gesamte Flüssigkeit in dem Behälter   4.   in ständiger Bewegung zu erhalten. Der grösste Teil der bei 9a austretenden Flüssigkeit steigt in dem Gefäss   4.   bis zu einer konstanten Höhe 7, von wo der Dispersions- überschuss an der Rückseite des Behälters bei 8 fortlaufend entfernt wird. Die wässerige Dispersion von Kautschuk od. dgl. läuft daher in dem Behälter 4 ständig um, wobei ein konstantes Niveau 7 der wässerigen Dispersion aufrechterhalten wird. 
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 Behälter   11,   in den   das Überlaufrohr mündet.   



   Die flache Wand, in welcher die Düsenöffnungen 6 liegen, ist, wie dargestellt, vorzugsweise zur Lotrechten geneigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Kautschukgegenständen, insbesondere von Fäden, aus   Kautschuk   od. dgl. Material, aus wässerigen Dispersionen, bei welchem die Dispersionen in einen Behälter eingeleitet werden, der Öffnungen oder Düsen aufweist oder mit solchen in Verbindung steht und sodann durch diese Öffnungen oder Düsen zum Ausfliessen gebracht werden, wobei sie mit einer die Gelbildung bewirkenden, koagulierenden oder verfestigenden Flüssigkeit in Berührung treten, dadurch gekennzeichnet, dass bei kontinuierlichem Zulauf der wässerigen Dispersionen in den mit den Öffnungen oder Düsen ausgestatteten Behälter in diesem unter dauernder Bewegung der Flüssigkeit eine konstante   Flüssigkeitshöhe aufrecht-   erhalten wird,

   indem der   Überschuss   der Dispersion fortlaufend in dieser Höhe abgeführt und die zur Füllung des Behälters bis zur konstanten Flüssigkeitshöhe notwendige zusätzliche Dispersion vorzugsweise in einem Niveau in der Nähe des Behälterbodens zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, bestehend aus einem Behälter bzw. einer Spritzkammer (4), die eine Öffnung (6) mit einer Bohrung (Düse) aufweist, welche vorzugsweise nicht länger als 2 mm ist, oder mit einer solchen in Verbindung steht, und ein inneres Rohr (9) enthält, das zweckmässig bis zum Boden des Behälters bzw. der Spritzkammer reicht und an einer Zuleitung (2) für die Kautsehukdispersionen angeschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter bzw. die Spritzkammer, vorzugsweise nahe dem oberen Ende, mit einem Überlauf (8) ausgestattet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter bzw. die Spritzkammer, welche in einer planen Oberfläche die Düsenöffnungen enthält, zur Lotrechten geneigt ist.
    4. Behälter oder mit Düsen ausgestattetes Gefäss zur Bildung von Kautschukfäden aus wässerigen Dispersionen, der eine Öffnung mit einer Bohrung, die vorzugsweise nicht länger als 2 mm ist, aufweist, oder mit einer solchen in Verbindung steht, und ein inneres Rohr enthält, das zweckmässig bis zum Boden des Behälters bzw. des Gefässes reicht und an eine Zuleitung von wässerigen Dispersionen angeschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter bzw. das mit Düsen ausgestattete Gefäss, vorzugsweise nahe dem oberen Ende, mit einem Überlauf ausgestattet ist.
    5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Überlauf an der Rückseite des Behälters vorgesehen ist.
AT138762D 1932-04-09 1932-12-20 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukgegenständen, insbesondere von Fäden aus wässerigen Dispersionen von Kautschuk od. dgl. AT138762B (de)

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