AT33546B - Akutische Signalvorrichtung. - Google Patents

Akutische Signalvorrichtung.

Info

Publication number
AT33546B
AT33546B AT33546DA AT33546B AT 33546 B AT33546 B AT 33546B AT 33546D A AT33546D A AT 33546DA AT 33546 B AT33546 B AT 33546B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gas
chamber
signal
explosion
lever
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Internat Marine Signal Company
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Internat Marine Signal Company filed Critical Internat Marine Signal Company
Application granted granted Critical
Publication of AT33546B publication Critical patent/AT33546B/de

Links

Landscapes

  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Akustische Signalvorrichtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf akustische Signalvorrichtungen von Lichtschiffen, Lichthäusern, Bojen, Unterseesignalen usw., welche durch längere Zeit ohne Unterbrechung und ohne Wartung bei geringen Kosten arbeiten. Die   üblichen Signalvorrichtungen   werden entweder mittelst Bojen durch die Wellenbewegung oder durch einen Motor betätigt, u. zw. wird entweder der Ton unmittelbar erzeugt oder bloss der Zutritt des den Ton erzeugenden Mittels zu der Vorrichtung überwacht. Die durch die Wellenbewegung betätigten Vorrichtungen geben bei ruhiger See kein Signal und bei ihrer Betätigung ein verhältnismässig leises Signal   ab.     während   die von einem Motor betätigten Vorrichtungen im allgemeinen in ihrer Bauart weniger einfach sind und einer fortwährenden Überwachung und Instandhaltung bedürfen. 



   Durch die Erfindung sollen die Nachteile beider Arten von   Signalvorrichtungen     vermieden   und eine auf dem Lande und auf dem Wasser ununterbrochen und   selbsttätig wirkende Vor-     richtung   geschaffen werden, welche durch Explosionen betätigt wird, die in einer mit einer Zünd- 
 EMI1.1 
 wird ein an der Kammer angeschlossenes Schallrohr zum Ertönen gebracht oder es wird   ein Hchall.   körper, wie eine Glocke oder dgl., durch einen infolge der   Explosionsstösse     vorgestossenen   Klöppel angeschlagen, wobei in beiden Fällen Schallverstärkungsvorrichtungen der bekannten Art verwendet werden können. 
 EMI1.2 
 In Fig. 1 ist eine Ausführungsform im Schnitt und in Fig. 2 und 3 im Schnitt nach Linie   2-2   bzw.

     3-3   der Fig. 1 gezeigt. Fig. 4 veranschaulicht eine Einzelheit im Schnitt. Fig. 5 stellt eine andere Einzelheit in grösserem Massstabe im Schnitt, Fig. 6 im Schnitt nach Linie   4-4   der Fig. 5. 



  Fig. 7 in Draufsicht und Fig. 8 in Perspektive dar. Fig. 9 zeigt eine weitere Einzelheit der Vor-   richtung.   In Fig. 10 ist eine mit der vorliegenden Vorrichtung ausgerüstete   Leuchtboje   veranschaulicht. Fig.   H und   12 zeigen Einzelheiten zweier anderer   Ausführungsformen   der Vor- 
 EMI1.3 
 einen   Schnitt   nach Linie   50-50   bzw.   60--60 der Fig, 13.   



   Die Signalvorrichtung besteht aus einer Glocke A, unterhalb welcher   ein Kammer B   angeordnet ist, die durch eine Leitung a mit einem Behälter für das Explosionsmittel, zweckmässig einem leuchtenden Gas, verbunden ist. In die Leitung a ist ein   Gasdruckregler ', ein Reguner-   ventil P, eine Vorrichtung D zum abwechselnden Absperren und Freigeben des Gasdurchflusses und eine Vorrichtung E zum Mischen von Luft mit dem Gas eingeschaltet. 



     Die Kammer   B ist auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit Öffnungen z und b für den Einlass 
 EMI1.4 
 über diese Höhe angehoben worden ist. Zum Entzünden des Gases dient zweckmässig eine   automatische Zündvorrichtung, welche aus einem Gasbrenner G besteht, welcher in der Nähe der Mündung eines aus der Kammer B rührenden Kaiiales g angeordnet ist.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 tritts- und Austrittsöffnungen wird durch Klappenventile 8 und t geregelt, welche an den Enden eines in einem Ansatz v des Gehäuses gelagerten Hebels u angeordnet sind.

   Die Verdrehungen dieses Hebels werden   selbsttätig   durch den Durchtritt des Gases in der Weise geregelt, dass die Eintrittsöffnung nach dem Eintritt einer gewissen Gasmenge in das Gehäuse geschlossen und hierauf die Austrittsöffnung geöffnet wird, während nach dem Austritt des Gases die Austritts- 
 EMI2.2 
 ist an einen Vorsprung x des Gehäuses ein Hebel w angelenkt, der an seinem Ende mit einer U-förmig gebogenen Feder y ausgestattet ist, deren Arme 7, 8 in an dem Gehäuse befestigten Führungen   5.   6 bewegbar sind.

   Die Enden der federnden Arme 7 und 8 sind nach Art einer   Kuie   hebelverbindung mit dem einen Arm des Hebels u durch Stangen 9, 10 verbunden, deren Länge ein wenig grösser ist, als die Entfernung der Arme 7,   8   von dem   Hebe ! M, so dass die Stangen 9, 7   jederzeit miteinander einen stumpfen Winkel einzuschliessen trachten.

   Wenn der   Hebel M'an-   gehoben wird, dann wird in dem Augenblicke, in welchem die Verbindungspunkte   zwischen   den Stangen 9, 10 und den federnden Armen 7, 8 unter Auseinandertreiben und   Spannen   der letzteren über die Verbindungspunkte der Stangen mit dem Hebel u gehoben sind, infolge der Kniehebelwirkung der Hebel u samt der Scheibe s gesenkt und dadurch die   Eintrittsöffnung   abgeschlossen, wie in Fig. 6 punktiert veranschaulicht ist. 



   Die Bewegung des Hebels w wird durch die Menge des in das   Gehäuse   eintretenden Gases mittelst einer in das Gehäuse eingebauten Membrane 12 geregelt, die unter Wirkung einer mittelst einer Schraube 15 einstellbaren Feder 13 steht und durch einen Bolzen 14   mit dem Hebel M'ver-   
 EMI2.3 
 



     Die GröUe des Druckes   des der Vorrichtung D   zugeführten   Gases wird durch ein Nadelventil P   oder dgl. geregelt (Fig. 4). Das Ventil   besteht aus   einem   Gehäuse 24, in welchem ein 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 In dem Rahmenwerk ist auch die Signalvorrichtung angeordnet, zu deren Explosionskammer   B   und zu deren. Gasbrenner Leitungen 18 bzw. 17 von der Leitung 16 abzweigen. Auf diese Weise erfolgt sowohl die Speisung des Lichtes als auch die Betätigung des Signales von ein und derselben Gasquelle aus. 



   Bei der in Fig. 11 veranschaulichten Ausführungsform der Signalvorrichtung ist die Öffnung b in dem oberen Teil der Explosionskammer durch eine Platte 19 abgedeckt, welche an einem bei 21 gelagerten Hebel 20 angeordnet ist ; die Platte 19 trägt mittelst eines Armes einen Klöppel 22, um die Glocke zu betätigen. 



   Bei einer anderen Ausführungsform (Fig. 12) wird das Geräusch der Explosion allein zur Signalgebung benützt, indem die Öffnung b der Explosionskammer in ein Schallrohr N oder eine andere Schallverstärkungsvorrichtung mündet. 



   Wenn der Ton der Glocke verstärkt und in eine bestimmte Richtung geworfen werden soll, wird die Glocke gleichachsig in ein Schallrohr eingesetzt (Fig.   13-15).   Da das   verhältnis-   mässig geringe Volumen der Explosionsgase ungenügend ist, um das Schallrohr zu voller Wirkung zu bringen, ist der Fortsatz d der Kammer von einem weiteren Rohr 24 umgeben, so dass zwischen beiden ein Ringraum   25   frei bleibt, durch welchen Luft bei dem Ausstossen der Explosionsgase mitgerissen wird. Der Ton des Schallrohres wird durch die mitgerissene Luft bedeutend verstärkt. 



   Dadurch, dass der Klöppel nach dem Auftreffen auf die Glocke infolge seines Eigengewichtes und Aufschlagskraft schnell zurückspringt, werden die   störenden   und den Schall abschwächenden Nebengeräusche der Glocke vermieden. 



   Die Wirkung der vorliegenden Signalvorrichtung ist von der der bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen verschieden, bei welch letzteren das   Explosivgemisch   in einer   Kammer zusammen-   gedrückt und dann explodieren gelassen wird, während im vorliegenden Fall das Gasgemisch nicht zusammengedrückt wird, sondern bei ungefähr atmosphärischer Pressung zur Explosion kommt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Akustische Signalvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass durch aufeinanderfolgende Explosionen in einer mit einer   Zündvorrichtung   versehenen   Kammer   (B) ein an die   Kamn1Pr   angeschlossenes Schallrohr direkt zum Ertönen gebracht   oder ein Schallkörper ( (Hocke) mittftst   eines vorgestossenen Klöppels angeschlagen wird.

Claims (1)

  1. 2. 8ignalvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des EMI3.2 Zurücklegen der Wegstrecke seitens des Klöppels bis zu den Nuten oder dgl. frei ausströmen können, zum Zwecke, die Kraft des Ausstossens des Klöppels zu erhöhen.
    3. Signalvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die zur Explosionskammer (B) führenden Gasleitung eine Kammer (H) eingeschaltet ist, deren Einlassund Auslassöffnung (o bzw. p) zwei Ventilklappen (s bzw. t) gegenüberstehen, die an den beiden Armen eines Doppelhebels (u) angeordnet sind, der durch eine beim Gaseintritt sich aufblähende und unter Federwirkung stehende Membrane (12) oder dgl. mittelst eines Gestänges nach heiden Seiten verschwenkt wird, wodurch die Einlass- bzw. Auslassöffnungen wechselweise geöffnet und geschlossen werden, zum Zwecke, das Gas ahsatzweise der Explosionskammer zuzuführen.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Membran (12) verbundener Hebel (te) eine Querstange (y) trägt, dey'cl abgebogene EMI3.3 wirkung die Einlassklappe (s) angehoben bzw. gesenkt wird.
    5. Signalvorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kammer (11) und der Explosionskammer (B) eine Düse (E) zum Mischen des absatzweise ge- förderten Gases mit von aussen angesaugter Luft eingeschaltet ist, wodurch nach jedem-Durchfluss einer Ladung von Gasgemisch eine Ladung von Luft nachströmt, welche ein Rückschlagen der Flamme nach jeder Explosion verhindert.
    6. Signalvorrichtung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass in die zur Kammer (H) führende Leitung ein Nadelventil (P) oder dgl. eingeschaltet ist, um den DurchHuss- querschnitt behufs Drosselung des Gasdruckes einstellen zu können, zum Zwecke, die Zahl der Explosionen in der Zeiteinheit regeln zu können. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 8. Signalvorrichtung nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe an die Gasleitung einer Leuchtboje angeschlossen ist, so dass deren Gas sowohl zur Erzeugung des Licht. signals, als auch des akustischen Signals dient.
AT33546D 1907-07-17 1907-07-17 Akutische Signalvorrichtung. AT33546B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT33546T 1907-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT33546B true AT33546B (de) 1908-07-10

Family

ID=3549251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT33546D AT33546B (de) 1907-07-17 1907-07-17 Akutische Signalvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT33546B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2211355C3 (de) Aufprallschutzvorrichtung für die Insassen von Kraftfahrzeugen
EP0596376A1 (de) Luftkanone zur Beseitigung von Schüttgutanbackungen und -stauungen
AT33546B (de) Akutische Signalvorrichtung.
DE750516C (de) Verfahren zur Erzeugung von Druck und Waerme
DE209678C (de)
DE616502C (de) Vorrichtung fuer Kraftwagenmotore, bei der im Saugkanal zwischen den Motorzylindernund der Vergaserdrosselklappe ein Ventil angeordnet ist, das unter dem Einfluss der Saugwirkung selbst und eines Elektromagneten das OEffnen des Saugkanals zur Atmosphaere bewirkt
DE205066C (de)
DE221959C (de)
DE128678C (de)
DE506252C (de) Gasdrucklader
DE746247C (de) Schallsender
AT304145B (de) Wild- und Vogelscheuche
AT99532B (de) Vakuumflüssigkeitsheber.
DE630897C (de) Schallsender zur Erzeugung hoher Toene von grosser Anfangsamplitude und kurzer Dauer
AT260824B (de) Hydraulische Bremse
DE894812C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft und lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr
DE181335C (de)
AT24921B (de) Cartesische Tauchfigur.
DE68258C (de) Zugregler für Feuerungsanlagen
DE136186C (de)
DE144977C (de)
DE1623358C3 (de) Seismischer Impulserzeuger
DE447951C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Einstellung von Vergasern bei Flugzeugen in verschiedenen Flughoehen
AT92911B (de) Explosionsrückschlags-Sicherungsvorrichtung (Wasservorlage) für autogene Schweißanlagen.
DE130459C (de)