AT333816B - Verfahren zur herstellung eines zuschlagstoffes fur stahl - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines zuschlagstoffes fur stahl

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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines in der Hauptsache aus einer oder mehreren Vanadiumverbindungen der Formel   VCNy, wobei x und   y in jedem beliebigen Verhältnis zueinander stehen können, bestehenden Zuschlagstoffes für Stahl. 



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Produkte eignen sich für den Zusatz von Vanadium und gegebenenfalls auch Stickstoff zu geschmolzenem Stahl. Die Erfindung schafft ein vorteilhaftes, verhältnismässig billiges Verfahren zur Herstellung eines solchen Materials, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass technisches Vanadiumoxycarbid, das in der Hauptsache aus einer oder mehreren Verbindungen der Formel VOpCq, worin p und q positive Werte darstellen und q mindestens gleich p ist, besteht, bei einer Temperatur zwischen 800 und 12500C mit einem Reaktionsgas in Berührung gebracht wird, das zu mindestens
50   Vol.-%   aus Stickstoff und/oder Ammoniak und gegebenenfalls Wasserstoff besteht und als allfälligen restlichen Gasanteil bis höchstens 10 Vol.-% Kohlenwasserstoffe sowie   Kohlenmonoxid   und gegebenenfalls inerte Gase enthält.

   



   Das Ausgangsmaterial kann neben Vanadiumoxycarbid noch andere Bestandteile,   z. B.   freien   (d. h.   nicht chemisch gebundenen) Kohlenstoff enthalten, der als erwünschter Zusatz und/oder als Folge des Herstellungsverfahren des Vanadiumoxycarbids vorliegen kann. Das Ausgangsmaterial kann nach verschiedenen Methoden hergestellt werden,   z. B.   durch   VermisohenvonoxydischemvanadiumhältigemMaterial   mit einer entsprechenden Menge Kohlenstoff und Erhitzen des Gemisches. Vorzugsweise kann es durch Umsetzung von oxydischem   vanadiumhältigem   Material mit einem Gas, welches einen oder mehrere Kohlenwasserstoffe, vorzugsweise Methan, enthält, hergestellt werden. 



   Das Vanadiumoxycarbid kann auch gebundenen Stickstoff enthalten, was von den Reaktionsbedingungen bei der Herstellung des Vanadiumoxycarbids abhängt. Im allgemeinen übersteigt der Stickstoffgehalt nicht 3   Gew.-%.   



   Wenn gewünscht, kann etwas Kohlenwasserstoff (vorzugsweise Methan) dem Reaktionsgas zugesetzt werden, was zu einer Einführung von zusätzlichem Kohlenstoff in das Reaktionsprodukt führen kann. In dieser Weise kann auch ein freien Kohlenstoff enthaltendes Produkt erhalten werden. 



   Das Reaktionsgemisch kann auch andere Gase enthalten, welche die Reaktion nicht stören. Es wird jedoch vorzugsweise ein Reaktionsgasgemisch verwendet, in dem die Summe der Gehalte an Wasserstoff, Stickstoff und Ammoniak mindestens 80 Vol.-% des Gases ausmacht. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann in einer Wirbelschicht oder im bewegten Bett gearbeitet werden. 



  Auch Drehrohröfen und Schachtöfen sind geeignet. 
 EMI1.1 
 



   Das resultierende Produkt enthielt laut Analyse :   79, 3 Gew.-%   V,   14, 4 Gew.-%   N,   4, 7 Gew.-%   C,   0, 2 Gew.-% 0.   



   Beispiel 2 : Ein Gemisch von Wasserstoff und Stickstoff im Verhältnis   1 : 1   wurde 7 h lang über Vanadiumoxycarbid von derselben Zusammensetzung wie das in Beispiel 1 verwendete Oxycarbid geleitet, wobei jedoch die Temperatur dieses Mal auf   11500C   gehalten wurde. 



   Das resultierende Produkt enthielt laut Analyse :   81, 2 Gew.-%   V,   8, 5 Gew.-%   N,   8, 5 Gew.-%   C,   0, 5 Gew.-% 0.   



   Beispiel 3 : Reiner Stickstoff wurde 7 h lang über Vanadiumoxycarbid geleitet, das   78, 7 Gew.-%   Vanadium,   7, 3 Gew.-% Sauerstoff, 10, 9 Gew.-%   Kohlenstoff und 1, 6 Gew.-% Stickstoff enthielt. Die Temperatur wurde auf 10500C gehalten. 



   Das resultierende Produkt enthielt laut Analyse :   79, 1 Gew.-%   V,   13, 2 Gew.-%   N,   4, 5 Gew.-%   C,   1, 7 Gew.-% 0.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines in der Hauptsache aus einer oder mehreren Vanadiumverbindungen der Formel VCXNy, wobei x und y in jedem beliebigen Verhältnis zueinander stehen können, bestehenden Zuschlagstoffes für Stahl, dadurch gekennzeichnet, dass technisches Vanadiumoxycarbid, das in der Hauptsache aus einer oder mehreren Verbindungen der Formel VOpCq, worin p und q positive Werte darstellen und q mindestens gleich p ist, besteht, bei einer Temperatur zwischen 800 und 1250 C mit einem Reaktionsgas in Berührung gebracht wird,
    das zu mindestens 50 Vol.-% aus Stickstoff und/oder Ammoniak und gegebenenfalls Wasserstoff besteht und als allfälligen restlichen Gasanteil bis höchstens 10 Vol.-% Kohlenwasserstoffe sowie Kohlenmonoxyd und gegebenenfalls inerte Gase enthält. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, Dadurch gekennzeichnet, dass ein Gas verwendet wird, in dem die Summe der Gehalte an Wasserstoff, Stickstoff und Ammoniak mindestens 80 Vol.-% des Gases ausmacht.
AT458972A 1970-09-09 1972-05-26 Verfahren zur herstellung eines zuschlagstoffes fur stahl AT333816B (de)

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