AT229880B - Verfahren zur Herstellung von Trialkoxy-aluminium-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trialkoxy-aluminium-Verbindungen

Info

Publication number
AT229880B
AT229880B AT146861A AT146861A AT229880B AT 229880 B AT229880 B AT 229880B AT 146861 A AT146861 A AT 146861A AT 146861 A AT146861 A AT 146861A AT 229880 B AT229880 B AT 229880B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
aluminum
compounds
trialkoxy
preparation
Prior art date
Application number
AT146861A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Continental Oil Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Oil Co filed Critical Continental Oil Co
Application granted granted Critical
Publication of AT229880B publication Critical patent/AT229880B/de

Links

Landscapes

  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Trialkoxy-aluminium-Verbindungen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von   Aluminium-trialkoxy-Verbindungen,   insbesondere deren Darstellung durch partielle Oxydation von Aluminium-trialkyl-Verbindungen. Weiterhin enthält sie ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Aluminium-trialkoxy-Verbindungen aus Alu-   minium-dialkoxy-alkyl-Verbindungen.   



   Verfahren zur Herstellung von Aluminium-trialkoxy-Verbindungen aus Aluminium-trialkyl-Verbindungen durch Oxydation mit molekularem Sauerstoff gemäss folgender Gleichung 
 EMI1.1 
 sind bekannt. Diese Verfahren besitzen jedoch Mängel. Sie benötigen lange Reaktionszeiten oder relativ hohe Reaktionstemperaturen sowie grossen Überschuss von Sauerstoff. Darüber hinaus   lässt   sich die Reaktion selbst unter den genannten Bedingungen nicht zu einem wesentlichen Umsetzungsgrad steigern. 



   Ziel der Erfindung   ist ein Verfahren zur Herstellung vonAluminium-trialkoxy-Verbindungen,   welches die vorgenannten Mängel der bekannten Verfahren vermeidet. Das erfindungsgemässe Verfahren ist einfach   und wirtschaftlich und gestattet dieDarstellung desAluminiumtrialkoxyds   bei relativ niedrigen Temperaturen und Drücken. 



   Beim erfindungsgemässen Verfahren werden Aluminium-dialkoxy-alkyl-Verbindungen in Gegenwart von zugegebener Aluminium-trialkoxy-Verbindung oxydiert. Dabei kann eine Aluminium-trialkyl-Verbindung unter Oxydationsbedingungen mit Sauerstoff reagieren, bis sie sich im wesentlichen zur Aluminium-dialkoxy-alkyl-Verbindung umgesetzt hat. Zum Reaktionsgemisch wird dann eine Aluminium- - trialkoxy-Verbindung gegeben, worauf der Zusatz von sauerstoffhaltigem Gas fortgesetzt wird. Durch dieses Verfahren kann die Reaktionszeit wesentlich verkürzt werden. 



   Der Reaktionsablauf erscheint durch folgende Theorie ausreichend beschrieben :
An Stelle eines einstufigen Reaktionsverlaufes nach Gleichung   (1)   verläuft die Reaktion in drei Schritten 
 EMI1.2 
 
Dabei verlaufen die Schritte (2) und (3) sehr schnell. Die Reaktionsgeschwindigkeit der dritten Stufe (4) ist sehr viel kleiner. Jedoch kann die dritte Oxydationsreaktion durch Zugabe einer Aluminium- - trialkoxy-Verbindung in beträchtlichem Umfang beschleunigt werden. Die Menge der Aluminiumalkoxyde kann dabei erheblich variiert werden, da selbst bei Zugabe kleiner Mengen die Oxydation in der dritten Stufe beschleunigt wird. Gewöhnlich werden 1/4 - 2 Mol der Aluminium-trialkoxy-Verbindung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 pro Mol Trialkylaluminium zugesetzt.

   Dabei können   die Alkylgmppen   der zugesetzten Stoffe die gleichen derreagierendenAluminium-dialkoxy-alkyl-Verbindung sein oder auch von diesen verschieden. Wenn die   Aluminium-trialkoxy-VerbindungenZwischenprodukte, z. B.   für die Herstellung von Alkoholen, sind, ist es einfacher, Verbindungen mit den gleichen Alkylgruppen zu verwenden, da sonst ein weiterer Reinigungsprozess zur Isolierung der einzelnen Alkohole notwendig wird. Das Gleiche gilt für andere Endprodukte. Ganz allgemein jedoch werden die Alkylgruppen nicht die gleichen sein, besonders wenn die verwendete ursprüngliche Aluminium-trialkyl-Verbindung ein   sogenanntes"Wuchsprodukt"ist.

   (Diese     "Wuchsprodukte"entstehen   durch Addition von Äthylen an Aluminium-trialkyl-Verbindungen.) Wird ein solcher Stoff eingesetzt, müssen aus dem endgültigen Reaktionsprodukt die einzelnen Verbindungen nach 
 EMI2.1 
 



   Für dieses Verfahren werden im allgemeinen folgende Bedingungen gewählt : Geeignete Aluminium- - trialkyl-Verbindungen sind solche mit Alkylgruppen, welche   I - 20   oder noch mehr Kohlenstoffatome besitzen. Verwendet werden können : Tripropylaluminium, Tributylaluminium, Triisobutylaluminium, Trihexylaluminium, Trioktylaluminium, Tri-   (2-äthylhexyl)-aluminium,   Tridodecylaluminium, Äthylbutylhexylaluminium u. ähnl. Obwohl theoretisch keine Begrenzung der Zahl der Kohlenstoffatome gegeben ist, werden vorzugsweise Trialkyl-aluminium-Verbindungen verwendet, in deren Alkylgruppen die Zahl der Kohlenstoffatome zwischen 2 und 20 variiert. 



   Als oxydierendes Gas wird verwendet : Sauerstoff, mit einem Inertgas gemischter Sauerstoff, Luft, mit' Sauerstoff angereicherte Luft usw. 



   Als geeignete und bevorzugte Bedingungen für die Reaktionen nach Gleichung (3) und (4) ergeben sich Temperaturen von   etwa -10   bis +600C bei einem Partialdruck des Sauerstoffes zwischen 0,07 und 
 EMI2.2 
 Diäthoxy-äthyl-aluminium in 280 ml trockenem Hexan. Lösung B besteht aus 0, 0133 Mol Diäthoxy- - äthyl-aluminium und 0,0083 Mol Triäthoxy-aluminium in 280 ml trockenem Hexan. Bei genau   00C   und unter Atmosphärendruck wurde in beide Lösungen so viel Sauerstoff geleitet, dass die Lösungen ständig mit Sauerstoff gesättigt waren. Dabei wurden die Lösungen ständig gerührt.

   Die erfolgte Oxydation in Abhängigkeit von der Oxydationszeit zeigt die folgende Tabelle : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Zeit <SEP> (min) <SEP> % <SEP> oxydiertes <SEP> Diäthoxyäthylaluminium <SEP> 
<tb> Lösung <SEP> A <SEP> Lösung <SEP> B
<tb> 40 <SEP> 14, <SEP> 7 <SEP> 21, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 60 <SEP> 24, <SEP> 5 <SEP> 41,1
<tb> 80 <SEP> 33, <SEP> 0 <SEP> 53, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 100 <SEP> 41,9 <SEP> 62,4
<tb> 140 <SEP> 54,8 <SEP> 73, <SEP> 4
<tb> 180 <SEP> 63, <SEP> 2 <SEP> 79, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 240 <SEP> 72,2 <SEP> 84,1
<tb> 
 
Beispiel 2 : Entsprechend dem Verfahren nach Beispiel I wurden zwei Lösungen, C und D, mit Sauerstoff behandelt. Für Temperatur und Druck galten die Bedingungen wie in Beispiel   l.   Lösung C besteht aus 0,040 Mol   Dihexoxy-hexyl-aluminium   und 0,006 Mol Trihexoxyaluminium in 280 ml trockenem Hexan.

   Lösung D besteht aus 0,040 Mol Dihexoxy-hexyl-aluminium und 0, 047 Mol Trihexoxyaluminium. Die erfolgte Oxydation in Abhängigkeit von der Oxydationszeit zeigt die folgende Tabelle : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Zeit <SEP> (min) <SEP> o <SEP> oxydiertes <SEP> Dihexoxyhexylaluminium
<tb> Lösung <SEP> C <SEP> Lösung <SEP> D
<tb> 30 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 60 <SEP> 11, <SEP> 3 <SEP> 23, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 90 <SEP> 17, <SEP> 2 <SEP> 31, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 120 <SEP> 21, <SEP> 9 <SEP> 37, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 150 <SEP> 26, <SEP> 3 <SEP> 43, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 180 <SEP> 29, <SEP> 6 <SEP> 47, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> 200 <SEP> 31,8 <SEP> 51,1
<tb> 
 
Die Tabellenwerte zeigen, dass die zur vollständigen Oxydation benötigte Zeit für die Lösungen,

   welchen die   Trialkoxy-aluminium-Verbindung   in genügender Menge zugesetzt wurde, nämlich B und D, wesentlich kürzer ist als für die Vergleichslösungen A und C. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zurHerstellung vonTrialkoxy-aluminium-Verbindungen durch Oxydation von Dialkoxy- -alkyl-aluminium-Verbindungen mit molekularem Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, dass man der eingesetzten Dialkoxy-alkyl-aluminium-Verbindung vor der Oxydation eine Trialkoxy-aluminium-Verbindung   in der Menge beimischt, dass   je   MolDialkoxy-alkyl-aluminium-Verbindung 0, 25 - 2   Mol Trialkoxy- - aluminium-Verbindung vorliegen, und dass man die Oxydation zwischen   etwa -10   und   600C   und bei einem Sauerstoffpartialdruck zwischen etwa 0,07 und 2, 11 at durchführt. 
 EMI3.2 


AT146861A 1960-03-31 1961-02-23 Verfahren zur Herstellung von Trialkoxy-aluminium-Verbindungen AT229880B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US229880XA 1960-03-31 1960-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT229880B true AT229880B (de) 1963-10-25

Family

ID=21812482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT146861A AT229880B (de) 1960-03-31 1961-02-23 Verfahren zur Herstellung von Trialkoxy-aluminium-Verbindungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT229880B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2035600C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Alu mimumtrialkoxiden
DE1112052B (de) Verfahren zur Herstellung von Bornitrid
AT229880B (de) Verfahren zur Herstellung von Trialkoxy-aluminium-Verbindungen
DE928230C (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroperoxyden alkylaromatischer Kohlenwasserstoffe
DE579567C (de) Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Kohlenoxysulfid und Ammoniak
DE537434C (de) Verfahren zur Oxydation von Kohlenwasserstoffen
DE489570C (de) Verfahren zur Herstellung von festem Ammoniumchlorid
DE584775C (de) Verfahren zur Behandlung von Gasgemischen, die verhaeltnismaessig arm an gesaettigten Kohlenwasserstoffen sind
DE682905C (de) Verfahren zur Herstellung von 1,1-Dichloraethan
DE2149735B2 (de) Verfahren zur herstellung von formkoerpern grosser haerte aus siliziumnitrid und/oder siliziumoxynitrid
US2626854A (en) Purification of cuprous oxide
AT222633B (de) Verfahren zur Oxydation von Äthylen zu Äthylenoxyd
AT160564B (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen.
DE843547C (de) Verfahren zur Reinigung von Edelgasen
DE558151C (de) Herstellung von Alkalinitrat und Salzsaeure aus Alkalichlorid
DE818349C (de) Verfahren zur Darstellung von 6-Methyl-octa-3, 5-dien-7-in-2-ol
DE2815154A1 (de) Verfahren zur herstellung von aluminiumoxid
DE880746C (de) Verfahren zur Herstellung von Kobaltcarbonylwasserstoff und gegebenenfalls Kobaltcarbonyl
DE936870C (de) Verfahren zur Herstellung von Staerkederivaten
DE590635C (de) Verfahren zur Herstellung von Erdalkaliformiaten
DE863654C (de) Verfahren zur Oxydation von Methan oder seinen Homologen
DE652445C (de) Verfahren zur Herstellung von Bleiweiss
DE541452C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallcarbamaten
DE2005015A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff
DE602999C (de) Verfahren zur Herstellung von Ameisensaeure durch Umsetzen von Natriumformiat mit Salpetersaeure