<Desc/Clms Page number 1>
Brunnenbohrmaschine.
Die Erfindung betrifft Einzelheiten an Brunnenbohrmaschinen, bei welchen ein sich drehender Tisch die verschwenkbaren Greif-und Klemmvorrichtungen trägt, die das Bohrgestänge bzw. das Bohrrohr festhalten, so dass es sich mit dem Tische dreht.
Der Hauptzweck der Verbesserung besteht darin, Mittel vorzusehen, um eine senkrechte Bewegung des Bohrrohres und der Greif- und Klemmvorrichtungen bei der Bewegung der Maschine zuzulassen, ohne die einzelnen Teile ausser Berührung miteinander zu bringen.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ver- anschaulicht. Fig. 1 zeigt die neue Maschine teilweise in Seitenansicht und teilweise im mittleren Querschnitt, Fig. 2 ist ein Grundriss und Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 4-7 zeigen Einzelheiten.
An der Grundplatte A ist die untere Platte i der Maschine mittels Bolzen a be-
EMI1.1
angetrieben, welches mittelt einer Kupplung 21 durch Schwingen eines Ilebels 22 mit der Welle 24 in Eingriff gebracht werden kann.
Das innere Ende der Welle 2-1 trägt ein Kegelrad 27, das den Tisch 2 der Maschine dreht, der an der unteren Seite mit einer Zahnung versehen ist und von Reibrollen 4, die ill einem Lagerring a liegen, getragen wird. Der Lagerring wird teils vom Tisch 2 und teils von der unteren Platte i gebildet. Der Tisch besitzt einen sich nach unten erstreckenden zylindrischen Teil 2b, der einen solchen Durchmesser besitzt, dass in seiner Wand der obere Teil des Lagerringes für die Rollen 4 gebildet werden kann. Der Zylinder erstreckt sich dann noch weiter nach unten und bildet eine zylindrische Verlängerung 2c, deren Durchmesser geringer wie der des Teiles 2b ist.
Dieser zylindrische Vorsprung 2e passt in die mittlere Öffnung der Grundplatte und vermag sich in derselben zu drehen.
Der Tisch 2 besitzt eine mittlere, runde Öffnung 2d, die ganz durch ihn hindurchgeht. Die bei den Greiferrollen 30 sind auf ihren Wellen 15 lose gelagert, die von Armen 9 gehalten werden. Diese Arme sind frei auf Wellen 8 montiert, die parallel mit den Wellen 15 verlaufen und in Armen 14't von Trägern 14 getragen werden, die zugleich die Muttern 16 der mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Einstellspindeln aufnehmen. Jede Mutter ist an ihrer Oberfläche konvex geformt, während der Träger 14 innen entsprechend ausgebildet ist, wodurch eine Beweglichkeit der Muttern bzw. der Spindeln 6'in der Horizontalebene der Spindeln ermöglicht ist.
Auf jeder Einstellspindel 6 ist in der Mitte ein Schaltrad 18 angeordnet, das von einer Schaltklinke an einem gabelförmigen Hebel 19 gedreht wird. Jeder Hebe) 19 und das dazu gehörige Schaltrad ist zwischen nach aufwärts stehenden Gabeln eines Ständers 7 gelagert. Der Ständer 7 besitzt eine Kappe 3. die an ihm mittelst Bolzen be- festigt ist und die das Lager für den mittleren Teil der Einstellspindel vervollständigt.
Die beiden Ständer 7 tragen den gesamten Greifmechanismus. Sie sind mit ihren Bolzen 7" frei drehbar in passenden Ausnohtuungen 5 des Tisches angeordnet, wobei die Bolzen 7"
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
bei plötzlichen heftigen Vertikalstössen ein Anheben des ganzen Tisches 2 zu verhindern und dadurch den stetigen Eingriff des Rades 24 zu sichern. Werden die Stösse so stark, dass die Ständer 7 aus ihren Löchern herausgehoben werden, so wird sich nur die glatte Oberfläche des Tisches unter den Bolzen 7a befinden. so dass also ein Brechen oder dgl. der Teile nicht auftreten kann.
Die Arme 9. Wellen 15 und Greifrollen 30 können um die Wellen 8 frei schwingen, ohne diese irgendwie zu behindern und erlauben eine unabhängige vertikale Bewegung der Wellen 8 und der Ständer 7, ohne dass ihr Eingriff mit der Bohrstange nachlässt. Diese Unabhängigkeit der Bewegung zwischen den tragenden Ständern und den Greifvorrichtungen gewährt einen besonderen Schutz gegen zufällig auftretende Stösse und Schwingungen, da auf diese Weise eine gewisse Aufwärtsbewegung möglich ist, ohne die Ständer anzuheben.
Ferner wird dadurch ermöglicht, dass das den Bohrer tragende Gestänge etwas von Hand gehoben werden kann, wenn der Stahl nachgestellt oder geschärft werden soll, ohne dabei die Teile auseinandernehmen zu müssen oder die Greifvorrichtungen zu lösen.
In dem zylindrischen Teile 2b des Tisches ist eine ringförmige Nut angeordnet, welche einen Flansch 3111, der an vier Trägern 31 angeordnet ist, aufnimmt. Die Träger 31 werden durch in Schlitzen 31d liegende Bolzen 31b, die durch die Grundplatte hindurchgehen, derart gehalten, dass die Träger gegen den Tisch hin und von ihm ab eingestellt werden können. Jeder dieser Träger wird von einem Paar Rippen 31 seitlich gehalten, die auf der Grundplatte angeordnet sind und ein Mitrotieren der Träger mit dem Tisch verhindern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung, um dem Bohrgestänge bzw. den Bohrrohren eine drehende Bewegung zu erteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Greif-und Klemmvorrichtung auf dem runden sich drehenden Tische von lose in Ausnehmungen des Tisches ruhenden Trägern (7a) ge- tragen wird.